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Polizeibericht, 6. Dezember: Radlerin erfasst, Raubüberfall, Zwei Taschendiebe etappt

Gestern Abend erfasste am Rossplatz eine VW-Fahrerin beim Abbiegen eine Radlerin. Als der Rettungswagen eintraf, fuhr sie allerdings davon – die Polizei sucht dringend nach Zeugen +++ Ein 18-jähriger Wittenberger wurde in der Angerstraße in Altlindenau von drei Angreifern überfallen und seiner Geldbörse samt einer mittleren dreistelligen Geldsumme beraubt +++ Beim Versuch eine ältere Dame (73) zu bestehlen, wurden zwei Männer aber von der Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum am Hauptbahnhof in Leipzig überrascht und anschließend gestellt.

Dringend Zeugen gesucht!

Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Rossplatz, Zeit: 05.12.2018, gegen 18:45 Uhr

Gestern Abend erfasste eine VW-Fahrerin beim Abbiegen eine Radlerin (34), die daraufhin stürzte und Verletzungen erlitt. Die Fahrerin des VW Passat stoppte, stieg aus und schaute nach der am Boden Liegenden. Als dann aber ein Rettungswagen eintraf, setzte sie sich wieder in ihr Auto und fuhr eilig davon. Nun ermittelt die Polizei wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung gegen die unbekannte VW-Fahrerin.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang, zum VW Passat und oder dessen Fahrerin machen können, wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig oder melden sich unter der Telefonnummer (0341) 255 – 2851 (tagsüber), sonst 255 – 2910.

Mietgeld an Räuber eingebüßt

Ort: Leipzig (Altlindenau), Zeit: 05.12.2018, gegen 05:00 Uhr

Nach Schankschluss und damit beendetem Arbeitstag auf dem Felsenkeller-Weihnachtsmarkt ließ ein 18-jähriger Wittenberger den Abend mit einem Freund in einer Gaststätte bei gutem Essen ausklingen. Danach ging jeder seine Wege und der des 18-Jährigen führte ihn zu seiner Unterkunft in der Angerstraße. Kurz vor Erreichen traf er aber auf ein Trio, welches ihn sogleich in den Schwitzkasten nahm und mehrfach schlug. Zudem forderten die Unbekannten die Herausgabe des Portemonnaies.

Letztlich griff einer der Täter selbst in die Taschen des 18-Jährigen und zog dieses heraus. Der 18-Jährige versuchte noch, das Portemonnaiefestzuhalten, doch entrissen es ihm die Männer und verschwanden samt dessen und einem mittleren dreistelligen Geldbetrag, einer Premium Dinner Card, Personalausweis, EC-Karte und Krankenkassenkarte. Zu den Tätern wusste der 18-Jährige nur noch, dass diese dunkel gekleidet, Anfang/Mitte 20 waren und mindestens einer nordafrikanischen Typs war. Die Polizei ermittelt in dem Fall wegen schwerem Raub.

Zwei Taschendiebe auf frischer Tat ertappt

Ort: Leipzig (Zentrum), Willy-Brandt-Platz, Zeit: 05.12.2018, gegen 17:25 Uhr

Zum späten Nachmittag befand sich ein Team der gemeinsamen Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum („GEG BaZe“ – Einsatzgruppe von Bundespolizei und Polizeidirektion Leipzig) auf Streife an der Zentralhaltestelle vor dem Hauptbahnhof. Die Beamten, deren Aufgabe es ist, Sicherheit zu vermitteln und Straftaten zu verhindern, kamen gerade in dem Moment an eine Stelle des großen Haltepunktes, als zwei Männer dort versuchten, eine ältere Dame (73) zu bestehlen. Einer der beiden hatte sich dabei taktisch so gestellt, dass er die Handlung seines Komplizen mit seinem Körper und einer aufgewickelten Plastiktüte verdeckte.

Der Haupttäter hatte sich hinter der Frau positioniert. Als sie stehen bleiben musste, öffnete er flink ihren kleinen Rucksack und griff mit der anderen Hand hinein, um etwas Wertvolles zu greifen. In diesem Augenblick drehte sich die Frau jedoch zur Seite, sodass der Dieb seine Handlung unterbrach. Die Tat selbst dauerte nur wenige Sekunden, sodass die beiden Polizisten, sich dem Duo rasch näherten und den Haupttäter (61) sofort fassen konnten. Sein Komplize (48) ergriff die Flucht, wurde jedoch von hinzugerufenen Polizisten erwischt und zur Bundespolizei auf den Hauptbahnhof gebracht.

Dort stellte sich auch heraus, dass es sich zumindest bei einem der Beiden um einen professionellen, polnischen Taschendieb handelte, der seit vielen Jahren gemeinschaftlich in einer Bande Diebstähle in der gesamten Bundesrepublik, in Österreich und in der Schweiz verübt. Hierauf wurde der 61-Jährige vorläufig festgenommen und soll heute noch im beschleunigten Verfahren dem Haftrichter vorgeführt werden. Das beschleunigte Verfahren gründet sich auf den Paragraphen 127 b der StPO und wird bei einfach gelagerten Sachverhalten, deren Strafmaß bis zu einem Jahr Haft erwarten lässt und bei denen die Verdächtigen keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben.

Frustdiebstahl einer Palme?

Ort: Leipzig (Grünau), Kiewer Straße, Zeit: 06.12.2018, gegen 03:00 Uhr

In der letzten Nacht biss sich ein unbekannter Täter an der Eingangstür einer Pizzeria regelrecht die Zähne aus. Der Einbrecher versuchte nicht nur, die Tür mit Hebelwerkzeug zu öffnen, sondern brachte vermutlich auch ein pyrotechnisches Erzeugnis zum Einsatz. Die Tür hielt hartnäckig stand und büßte am Ende „nur“ ihr glasiges Innenleben ein – öffnen ließ sie sich jedoch nicht. Zusätzlich zu der Tür versuchte der Täter, auch die Fenster daneben aufzuhebeln, was ebenfalls nicht gelang.

Letztendlich schlug er eine Scheibe ein und griff nach der direkt dahinter stehenden Palme. Das etwa 1,80 m große Gewächs trug der Täter rund 30 Meter weit. Danach verließen ihn offenbar die Kräfte – oder ihm war die Auffälligkeit seines Handelns klargeworden – und er ließ das Gewächs auf einer Rasenfläche stehen. Der Täter entkam unerkannt und die Pizzeria konnte sich des ungewollten Eindringens erwehren. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Einmal wie im Krimi aussteigen

Ort: Großpösna (Seifertshain), Mittelstraße, Zeit: 05.12.2018, gegen 13:30 Uhr

Mindestens das oder etwas Ähnliches muss einem 33-Jährigen aus Borsdorf durch den Kopf gegangen sein, als er während der Fahrt im Wagen seiner Freundin (36) die Handbremse zog und auf die Fahrbahn sprang. Wahrscheinlich spielte aber auch der Genuss von zu viel Alkohol eine Rolle (Atemalkoholwert von 1,44 Promille), denn er ließ es nicht bei dem filmreifen Ausstieg bewenden, sondern wandte sich noch weiteren Fahrzeugen auf der Straße zu.

Durch seine bloße körperliche Anwesenheit auf der Fahrbahn zwang er mehrere Pkw zum Stehenbleiben, warf sich dem einen auf die Motorhaube, trat dem anderen gegen den Seitenspiegel und knickte einen Scheibenwischer um. Nicht nur die Polizei betrachtete dieses Gebaren als fragwürdig, Weshalb er sich jetzt – auf notärztliche Anordnung – in spezialmedizinischer Betreuung befindet. Nichts desto trotz leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen ihn ein.

Schwerer Verkehrsunfall – Ursache: gesundheitliche Probleme

Ort: B 186, zwischen Dölzig und Schkeuditz/Höhe Kanalbrücke Zeit: 05.12.2018, gegen 20:00 Uhr

Gestern Abend ereignete sich auf der B 186 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 46-Jähriger, der mit seinem Ford Fiesta in Richtung Schkeuditz gefahren war, kam kurz nach der Unterführung vom Kanal nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Offenbar hatte der Mann in einer lang gezogenen Rechtskurve aufgrund gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über das Auto verloren. Schwer verletzt wurde er in eine Leipziger Klinik gebracht, wo er derzeit stationär in Behandlung ist. Sein Ford Fiesta musste mit wirtschaftlichem Totalschaden abgeschleppt werden – Summe: ca. 5.000 Euro.

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Am 05. Oktober 2019 im Haus Auensee: David Hasselhoff – „Freedom! The Journey Continues Tour“
The Hoff Official Press Photo 2019

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The Hoff hat seinen Fans bereits das erste Geschenk zum Weihnachtsfest unter den Baum gelegt: 2019 wird er auf große Konzerttour gehen. DAVID HASSELHOFF startet seine Konzerte am Mittwoch, dem 2. Oktober in Hannover (Swiss Life Hall). Darauf folgen Auftritte von Berlin bis Mannheim, auch in Österreich und der Schweiz wird The Hoff gastieren. Bisher sind 13 Termine vorgesehen.
Neues Referat „Digitale Stadt“ soll 500.000 Euro im Jahr kosten
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Für alle LeserAm 4. Dezember stellte OBM Burkhard Jung zusammen mit Dr. Michael Schimansky, Kommissarischer Leiter des Dezernates Wirtschaft und Arbeit, die Pläne für das neue Referat „Digitale Stadt“ vor, das 2019 im Wirtschaftsdezernat angesiedelt werden soll. Tenor: Es „soll Innovationsprojekte stärken“. Aber erst einmal kostet es was: 300.000 Euro im Jahr 2019, 500.000 im Jahr 2020. Da kann man schon was machen. Aber was?
Von der umweltethischen Indifferenz der Wirtschaftsführer – Das Beispiel Glencore
Plakat an rußgeschwärzter Wand in Pödelwitz. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserMan muss die Zeitung zuweilen schon sehr genau studieren, um von aufschlussreichen Aussagen von Spitzenmanagern der Wirtschaft zu erfahren, die einem über das Denken der Unternehmensführer zu drängenden Fragen unserer Welt einen weit tieferen Eindruck verschaffen als alle Leitartikel und Kommentare von Journalisten. Oft stolpert man dann über Sätze und Aussagen, die zunächst sehr harmlos klingen und auch keine unmittelbaren Wahrheitsverdrehungen darstellen, bei näherer Betrachtung indes in ihrer Unverfrorenheit und Selbstgerechtigkeit keinen Vergleich zu scheuen haben.