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Polizeibericht, 7. Dezember: Gefährliche Körperverletzung, Streit eskalierte, Zwei Kinderwagen angezündet

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    Die Polizei sucht dringend weitere Zeugen zu der gefährlichen Körperverletzung vom 04.12.2018 in der Eisenbahnstraße +++ Auf dem Weihnachtsmarkt eskalierte ein Streit um den letzten Baumstriezel +++ In Neustadt-Neuschönefeld brannten im Abstand von nur wenigen Minuten zwei Kinderwagen in zwei unterschiedlichen Treppenhäusern.

    Ergänzungsmeldung zum 5. Dezember 2018 „Gefährliche Körperverletzung“ – dringend Zeugen gesucht!

    Ort: Leipzig, Eisenbahnstraße, Zeit: 04.12.2018, gegen 20:50 Uhr

    Die Polizei sucht dringend Zeugen unter den Fahrgästen einer Straßenbahn, die am Dienstagabend, den 04.12.2018, gegen 20:50 Uhr im Bereich der Eisenbahnstraße 76, Höhe der Herrmann-Liebmann-Straße möglicherweise eine tätliche Auseinandersetzung von mindestens zwei Personen beobachten konnten. Unmittelbar mit dem Eintreffen der durch Passanten alarmierten Polizei fuhr eine Straßenbahn in die Haltestelle am genannten Tatort ein.

    Zudem wird eine Frau gesucht, welche vor Ort für den späteren Geschädigten, einem 25-jährigen Syrer, dolmetschte. Dieser war von einem unbekannten Täter mit einem scharfkantigen Gegenstand in Höhe der linken Schulter verletzt worden, woraufhin dieser wegen seiner schweren Verletzungen intensivmedizinisch behandelt werden musste.

    Wer kann sachdienliche Hinweise geben? Hinweise erbittet die Kripo Leipzig an die Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666.

    Streit um den letzten Baumstriezel

    Ort: Leipzig (Zentrum), Augustusplatz, Weihnachtsmarkt, Zeit: 06.12.2018, gegen 21:00 Uhr

    Naschereien, Glühwein und allerlei Weihnachtszauber locken Jung und Alt derzeit auf den Weihnachtsmarkt in Leipzig. Wir kennen den „Run“ auf die Schnatterinchentassen und den Spruch mancher Rotnase: „Der letzte Glühwein war der erste zu viel.“ Doch der Streit um den letzten Baumstriezel ist neu! So war eben jenes Naschwerk am gestrigen Abend das Objekt der Begierde gleich mehrerer Personen. Eine 27-jährige Leipzigerin hatte das Glück, in der Schlange Erste zu sein, als ihr verkündet wurde, dass sie nun den letzten Striezel erhalten werde.

    Hinter ihr vernahm das eine Gruppe weiterer Anstehender, denen jene Auskunft so gar nicht „schmecken“ wollte. Sinngemäß – in wohlgekleidetere Worte als die der Rüpel – erklärten drei wartende Männer, sofern die 27-Jährige nicht auf ihr Recht zum Kauf verzichten wolle, freiwillig ginge und der letzte Baumstriezel damit den Herren zufiele, würden sie den Einsatz von Pfefferspray erwägen. Die Leipzigerin hatte jedoch nicht die Absicht, sich einschüchtern zu lassen und beharrte auf ihren Striezel.

    Nun aufgebracht verließen die drei dahinter stehenden Herren den Verkaufsstand und einer von ihnen sprühte – um seine Drohung wahr werden zu lassen – Pfefferspray in die Luft über der verdutzten Kundin. Die 27-Jährige atmete nur wenig davon ein, hatte dann jedoch mit einer leichten Reizung zu kämpfen. Dank mehrerer Zeugen konnte der Täter – ein 33-jähriger Leipziger – durch die Polizei noch identifiziert werden. Ihm wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung zuteil.

    Zwei Kinderwagen angezündet

    Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Mariannenstraße/Neustädter Straße, Zeit: 06.12.2018, gegen 18:30 Uhr

    Im Leipziger Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld brannten gestern im Abstand von nur wenigen Minuten zwei Kinderwagen in zwei unterschiedlichen Treppenhäusern. Die erste Meldung erreichte die Polizei aus der Mariannenstraße und die zweite Information folgte nur kurz darauf aus der Neustädter Straße. In der erstgenannten Straße löschte eine Mieterin aus dem Erdgeschoss den Kinderwagen, der durch das Feuer jedoch komplett zerstört wurde.

    In der Neustädter Straße löschten Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei das Feuer. Auch hier wurde der Kinderwagen zerstört. Durch die Flammen wurde das Gebäude selbst nicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 300 Euro geschätzt. Durch das schnelle Eingreifen der Anwohner und der Polizei konnte höchstwahrscheinlich Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

    Tresor im Schnellimbiss ausgeräumt

    Ort: Leipzig (Zentrum), Zeit: 05.12.2018, gegen 22:30 Uhr bis 06.12.2018, gegen 10:30 Uhr

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag drangen unbekannte Täter in einen Imbiss im Leipziger Zentrum ein. Hierbei wurden weder Fenster noch Türen beschädigt, weshalb die Polizei von einem sogenannten „Nachschließen“ ausgeht. Im Lokal selbst bemächtigten sich der oder die unbekannten Einbrecher des versteckten Tresorschlüssels und nahmen die Tageseinnahmen der letzten sechs Tage an sich. Hierbei handelte es sich um einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

    Steuereinheiten dreier Lkw gestohlen

    Ort: Leipzig (Burghausen-Rückmarsdorf), Plautstraße, Zeit: 06.12.2018, gegen 17:00 Uhr bis 07.12.2018, gegen 03:00 Uhr

    Freitagmorgen, gegen 03:00 Uhr, wollte der Fahrer (53) eines Logistik-Unternehmens seinen Lkw, den er in der Plautstraße abgestellt hatte, starten, als er eine böse Überraschung erlebte. Der Anhänger baute keinen Luftdruck auf und auch die Bremse ließ sich nicht lösen. Hierauf begab sich der 53-Jährige auf die Suche nach der Ursache und kletterte sogar unter sein Fahrzeug. Und da erkannte er auch den Grund für das Versagen der Technik: Unbekannte Täter hatten die Luftdruckschläuche, die zu einer Steuereinheit unterhalb des Lkws führten, durchgeschnitten und dann die Steuereinheit selbst entwendet. Nachdem er dies festgestellt hatte, kontrollierte der 53-Jährige auch die anderen Lkw der Firma und registrierte bei zwei weiteren Fahrzeugen ebenfalls das Fehlen der Steuereinheit. Wie hoch sich der Schaden gestaltet, konnte bisher noch nicht gesagt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Diebstahl aufgenommen.

    Zündler setzen Auto in Brand

    Ort: Leipzig (Gohlis-Mitte), Adolph-Menzel-Straße, Zeit: 07.12.2018, gegen 03:10 Uhr

    Heute Morgen zündelte ein Unbekannter und setzte einen VW Caddy in der Adolph-Menzel-Straße in Brand, der dort vor einem Mehrfamilienhaus parkte. Ein Anwohner, der ungewöhnliche Geräusche hörte, schaute aus dem Fenster und entdeckte dabei das brennende Auto. Sofort rief er die Feuerwehr, welche mit Einsatzkräften der Feuerwache Nord anrückte und unverzüglich mit den Löschmaßnahmen begann. So konnte ein vollständiges Abbrennen des Fahrzeuges vermieden und ein mögliches Übergreifen der Flammen auf andere Autos vermieden werden. Dennoch entstand hoher Schaden. Der Halter (38) schätzte diesen auf ca. 10.000 Euro. Letztlich wurden das Auto zur kriminaltechnischen Untersuchung abgeschleppt und die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.

    Vom Hund gebissen:

    Fall 1

    Ort: Leipzig (Südvorstadt), Arthur-Hoffmann-Straße, Zeit: 06.12.2018, gegen 16:15 Uhr

    Gestern Nachmittag biss der Hund eines 37-Jährigen ein kleines Mädchen (4) ins Gesicht und verletzte es. Die Vierjährige hatte den Jack Russell streicheln wollen und war in dem Moment arglos. Aufgrund der Bisswunde musste das Mädchen zur ärztlichen Behandlung stationär in einem Leipziger Krankenhaus aufgenommen werden. Die Mutter des Kindes erstattete gegen den Hundehalter Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

    Fall 2

    Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Feldlerchenweg Zeit: 06.12.2018, gegen 13:30 Uhr

    In einem anderen Fall wurde ein 48-Jähriger von dem Vierbeiner einer Dame (78) ins Bein gebissen und verletzt. Er war an dem Tag als Dienstleister unterwegs gewesen und wollte die Hauseingangstür zu einem Mehrfamilienhaus öffnen. Just in dem Moment verließ die 78-Jährige mit ihrem Hund das Haus, welcher daraufhin sofort zu dem 48-Jährigen sauste und ihn ins Bein biss. Danach rannte der Hund kleineren Wuchses zu seinem Frauchen zurück, die ihn bereits gerufen hatte. An der Wade des 48-Jährigen war hernach ein Bissabdruck zu sehen, der so sehr schmerzte, dass er sich später ärztlich behandeln lassen musste. Die Polizei prüft in diesem Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung.

    Fall 3

    Ort: Markkleeberg, Amselweg, Zeit: 06.12.2018, gegen 15:00 Uhr

    Ein 37-Jähriger, der gestern Nachmittag mit seinem Hund spazieren ging, erstattete wenig später Anzeige gegen eine andere Hundehalterin. Diese war ebenso mit ihrem Vierbeiner unterwegs, führte ihn aber nicht an der Leine und hatte ihm auch keinen Beißkorb angelegt. So stürzte sich der große Hund auf den des Mannes und biss diesen, wodurch er schwere Verletzungen erlitt. Um seinen Hund zu schützen, ging der 37-Jährige dazwischen und verletzte sich leicht am Daumen. Die Polizei ermittelt in dem Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung und Sachbeschädigung.

    Falsche Einschätzung der Lage: 60.000 Euro Schaden

    Ort: Leipzig (Lindenau), Lützner Straße/Zschochersche Straße, Zeit: 06.12.2018, gegen 22:45 Uhr

    Gestern Abend muss gleich eine Horde Schutzengel an der Kreuzung Lützner Straße/Zschochersche Straße geflogen sein und so verhindert haben, dass bei einem schweren Verkehrsunfall niemand schwer verletzt wurde. Hier befuhr der Fahrer (24) eines orangenen Seat Leon die Bowmanstraße und wollte an der Kreuzung zur Zschocherschen Straße geradeaus weiter auf die Lützner Straße fahren. Zu Beginn der Lützner Straße befanden sich jedoch Warnbaken und eine Baustellenabsperrung, weshalb der 24-Jährige irrig annahm, die Straße ende hier.

    In einem weiteren nicht nachvollziehbaren Gedanken zog er seinen Wagen ohne abzubremsen nach links in den Gegenverkehr und kollidierte hier mit einem ihm entgegenkommenden schwarzen Mercedes-Taxi. Der Fahrer im Taxi (59) blieb wie durch ein Wunder unverletzt, während die Fahrzeuge frontal miteinander crashten und ein etwa 20 Quadratmeter großes Splitterfeld hinterließen. Der 24-Jährige wurde mit nur leichten Verletzungen zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Für die Arbeiten vor Ort, die eine Säuberung der Straße vorsahen, eine Beräumung und Reinigung der Kreuzung durch die Feuerwehr, als auch das Abschleppen beider Fahrzeuge brauchten die Einsatzkräfte Zeit bis gegen 01:30 Uhr. Der Schaden an beiden Wagen wird insgesamt auf etwa 60.000 Euro geschätzt.

    Von der Fahrbahn abgekommen

    Ort: Leipzig (Thekla), Wodanstraße, Zeit: 06.12.2018, gegen 06:55 Uhr

    Der Holzmast, gegen den ein 53-Jähriger gestern Nachmittag mit seinem Ford Fiesta gerauscht war, stand schief am Straßenrand der Wodanstraße, die angeschlossenen Leitungen hingen sichtlich tiefer und behinderten den Straßenverkehr. So musste die Straße voll gesperrt und die Feuerwehr zwecks Beseitigung des Mastes zum Unfallort gerufen werden. Diese trennte die Leitung und legte den Mast um. Glücklicherweise waren der Fahrer und seine Beifahrerin (76) unverletzt.

    Auf Nachfrage, wie der Unfall hatte geschehen können, erklärte die 76-Jährige, dass ihr Sohn immer weiter nach links abgekommen war und auf ihre Aufforderung, gegenzulenken, nicht reagiert hatte. Demnach ist anzunehmen, dass der 53-Jährige aufgrund gesundheitlicher Probleme nach links von der Fahrbahn abkam und geradezu gegen den Telefonmasten und zwei Poller prallte und erst an einem Straßenbaum zum Stehen kam. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden – Schaden immerhin 8.000 Euro. Nun ermittelt die Polizei gegen den Mann wegen Gefährdung im Straßenverkehr.

    Schwerer Unfall auf der S 4

    Ort: S 4, zwischen Krostitz und Kospa, Zeit: 06.12.2018, gegen 16:20 Uhr

    Am gestrigen Nachmittag befuhr der Fahrer (75) eines grauen Pkw Hyundai die S 4 von Krostitz kommend in Richtung Kospa. Bisher ist noch nicht abschließend geklärt warum, aber plötzlich fuhr der Wagen nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes. Der Hyundai schleuderte daraufhin nach links, drehte sich um die eigene Achse und rutschte die Böschung hinab, wo er aufgerichtet auf der Fahrerseite liegen blieb. Der Fahrer (38) des Mercedes konnte kurz darauf selbstständig stehen bleiben und wurde nur leicht verletzt.

    Der 75-Jährige kletterte mit der Hilfe einiger Ersthelfer aus seinem Wagen und wurde schnell von einem zivilen Sanitäter, der sich zufällig am Ort befand, versorgt. Er musste später mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Bis 20:45 Uhr war die Polizei mit der Unfallaufnahme beschäftigt, sodass die S 4 bis dahin auch komplett gesperrt werden musste.

    Der Hyundai wurde durch die Polizei abgeschleppt und wird aufgrund der Aussagen des Fahrers zum Hergang auf technische Mängel geprüft. Unabhängig davon war gegen den 75-Jährigen aber ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall einzuleiten.

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