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Öffentlichkeitsfahndung: Ungebetener Besuch im Haus

Am Donnerstagvormittag, 13.09.2018, gegen 10:00 Uhr, verließen die letzten Bewohner des Zweifamilienhauses in Leipzig (Plaußig-Portitz), nachdem die anderen bereits am frühen Morgen das Haus verlassen hatten, ihre Wohnung. Darauf hatten offenbar zwei Unbekannte, die in der Straße auf- und abgingen, nur gewartet. Kaum war das Ehepaar, das auch auf beide unbekannten Männer aufmerksam geworden war, verschwunden, betraten jene das Grundstück und brachen ins Haus ein.

Etwa eine Stunde später kehrten die Geschädigten zurück und staunten nicht schlecht: Auf dem Parkplatz vor ihrem Haus stand einer der beiden Männer mit einem angeleinten Hund und telefonierte. Als er das Auto bemerkte, verschwand er äußerst zügig. Gleich darauf betrat das Ehepaar sein Grundstück und ihnen kam von Garten her der zweite Unbekannte entgegen. Die Frau sprach ihn an und er gab zur Antwort, seinen Hund zu suchen, der aufs Grundstück gelaufen sei; zudem warte er auf seinen Sohn. Kaum geantwortet, verschwand auch er, der ebenfalls ein Handy in der Hand hielt.

Im Garten stehend, mussten beide dann feststellen, dass ins Haus eingebrochen worden war, denn ein Stuhl stand unter einem gewaltsam geöffneten Fenster. Sofort riefen die Geschädigten die Polizei. Beim gemeinsamen Betreten des Hauses mit den Beamten stellte sich dann heraus, dass die Einbrecher wohl in beiden Wohnungen waren. Es fehlten Bargeld und diverser Schmuck. Allerdings konnte noch nicht genau geklärt werden, wie hoch Stehl- und Sachschaden sind.

Folgende Personenbeschreibungen liegen vor:

  1. Mann (stand auf Parkplatz):
  • – ca. Mitte 30, 1,70 m bis 1,78 m groß
  • – helle Haut, kurze dunkle (fast schwarze) Haare
  • – war bekleidet mit dunkler langer Hose und langärmliger Oberbekleidung
  • – trug in der linken Hand ein Mobiltelefon und hielt in der rechten Hand die Leine eines Mischlingshundes (dunkelhaariges, fast schwarzes Fell, kurzhaarig, ca. 60 cm groß (Kopfhaltung)
  1. Mann (auf Grundstück):
  • – ca. Mitte 30, 1,80 m bis 1,85 m groß
  • – helle Haut, kurze, glatte dunkelbraune Haare,
  • – trug lange Hose und langärmlige Oberbekleidung
  • – sprach deutsch mit Brandenburger Dialekt.

Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Zu dieser Straftat sucht die Kripo dringend Zeugen. Wer hat zur Tatzeit Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zum Täter und/oder zu seinem Komplizen, der einen Hund an der Leine hielt, geben? Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

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