Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 11. Januar: In drei Autos eingebrochen, Handtaschenraub, Schwere Verkehrsunfälle

Im Stadtgebiet wurde in mehrere Fahrzeuge eingebrochen +++ In Schkeuditz wurde einer 78-Jährigen die Handtasche entrissen +++ In beiden vorgenannten Fällen werden Zeugen gesucht sowie zu drei Verkehrsunfällen.

Einbruch in mehrere Fahrzeuge

Fall 1

Ort: Leipzig (Zentrum- Nord), Nordstraße, Zeit: 10.01.2019, gegen 09:50 Uhr bis gegen 10:15 Uhr

Ein 50-jähriger Nutzer eines Mercedes Sprinter, ein Firmenwagen, stellte diesen ordnungsgemäß am Straßenrand in Höhe der Hausnummer 37 ab. Anschließend verließ er mit dem Beifahrer (39) das Fahrzeug und beide begaben sich in ein Wohnhaus. Nach ca. 15 Minuten kehrten sie zum Fahrzeug zurück. Von außen stellten sie zunächst keine Veränderungen fest. Erst als sie im Fahrzeug saßen, bemerkten sie, dass ein schwarzer Rucksack mit persönlichen Gegenständen und ein Stoffbeutel entwendet wurden.

In dem Stoffbeutel befanden sich eine Thermoskanne, ein digitaler Abstandsmesser und eine Digitalkamera. Sie informierten umgehend die Polizei. Die Beamten stellten dann fest, dass am Schloss der Fahrertür manipuliert und durch einen unbekannten Täter gewaltsam in das Fahrzeug eingebrochen wurde. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.
Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 96634224 zu melden.

Fall 2

Ort: Leipzig (Plagwitz), Wachsmuthstraße, Zeit: 10.01.2019, gegen 20:05 Uhr bis gegen 20:25 Uhr

Ein 54-jähriger Halter eines blauen Opel Zafira besuchte mit seinem Sohn (29) und einem weiteren Freund ein Konzert in Leipzig und stellte das Fahrzeug ordnungsgemäß gegenüber dem Objekt, wo das Konzert stattfand, ab. Hier trafen sie sich noch mit dem Sohn des 54-Jährigen bzw. Bruder des 29-Jährigen und einem weiteren Freund, der seinen Rucksack in das Fahrzeug legte; das Fahrzeug wurde ordnungsgemäß verschlossen.

Nach ca. 15 Minuten lief der 29-jährige Sohn noch einmal zum Fahrzeug zurück und bemerkte ein offen stehendes Fenster auf der Beifahrerseite. Außerdem war ein Teil der Rücksitzbank umgeklappt. Der 29-Jährige öffnete den Kofferraum und stellte fest, dass durch unbekannten Täter drei Rucksäcke entwendet wurden. Außer seinem Rucksack wurden noch die Rucksäcke seiner beiden Freunde (26, 29) entwendet. In den Rucksäcken befanden sich persönliche Gegenstände sowie ein Gehörschutz und zwei Handys. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 800 Euro. Am Fahrzeug waren keine Beschädigungen sichtbar.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460 – 0 zu melden.

Fall 3

Ort: Leipzig (Burghausen-Rückmarsdorf), An der Teichmühle, Zeit: 10.01.2019, gegen 09:15 Uhr bis gegen 09:20 Uhr

Eine 37-jährige Frau fuhr ihren Sohn in den Kindergarten. Sie parkte ihren schwarzen Peugeot 206 unmittelbar vor dem Objekt und gab ihr Kind ab. Das dauerte maximal fünf Minuten. Danach setzte sie sich wieder in ihr Fahrzeug und fuhr zur Arbeit. Hier stellte sie fest, dass der Laptop, der eigentlich auf dem Beifahrersitz liegen sollte, und der Rucksack aus dem Fußraum entwendet wurden. Sie fuhr umgehend zurück zum Kindergarten und informierte die Leiterin der Einrichtung über den Diebstahl.

Ein Nachbar, der neben dem Kindergarten wohnt, kam hinzu und gab an, dass er ein kleines silbernes Fahrzeug gesehen hatte, das unmittelbar neben dem Peugeot hielt. Ein Mann stieg aus und nahm aus dem Fahrzeug Gegenstände. Wie dieser unbekannte Täter allerdings in das Fahrzeug gelangte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Beschädigungen oder Manipulationen am Fahrzeug waren nicht zu erkennen. Im Rucksack befanden sich persönliche Gegenstände, EC- und Kreditkarten, Personalausweis und ein unterer dreistelliger Bargeldbetrag. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.

Handtaschenraub

Ort: Schkeuditz, Rathausplatz, Rückseite des Gebäudes/Hauseingang 16, Zeit: 10.01.2019, gegen 16:15 Uhr

Gestern Nachmittag beraubte ein Unbekannter eine 78-jährige Dame, die auf dem Gehweg der Straße „Am Stadtpark“ Richtung Rathausplatz lief und just in dem Moment des Überfalles den Hauseingang Nr. 16, auf der Rückseite eines Wohnhauses, passierte. Der Räuber hatte sich der 78-Jährigen von hinten genähert und ihr die Handtasche samt Inhalt, wie Portemonnaie, Bundespersonalausweis, EC-Karte, Schlüssel, Krankenkassen- karte und Bargeld aus der Hand gerissen. Nachdem der Unbekannte die Beute in seinen Händen hielt, rannte er Richtung Schillerpark davon. Dort verlor die Dame den Räuber, dem sie noch ein Stück hinterhergelaufen war, aus den Augen. Glücklicherweise blieb die Dame unverletzt.

Sie erstattete Anzeige und beschrieb den Täter folgendermaßen:
· scheinbares Alter 25 bis 30 Jahre · schlanke Figur · schmales Gesicht ohne Bart · heller Hauttyp, mitteleuropäischer Phänotyp · ca. 170 cm groß · trug eine dunkelgraue Hose und ein schwarzes Shirt mit Kapuze, die er über den Kopf gezogen hatte · als er sich rumdrehte, sah es so aus, als ob er noch eine schwarze Mütze unter der Kapuze trug.

Nun ermittelt die Leipziger Kripo in dem Fall wegen Raub und sucht Zeugen, die Angaben zum Geschehen und zur Beschreibung bzw. Identität des Räubers machen können. Hinweise werden an die Leipziger Kripo unter der Telefonnummer (0341) 9664 6666 erbeten.

Zeugen zu schwerem Verkehrsunfall gesucht

Ort: Leipzig (Burghausen-Rückmarsdorf), Merseburger Straße 255/Höhe ALDI, Zeit: 30.11.2018; gegen 19:45 Uhr

An dem Freitag im November fuhr ein Opelfahrer (28) mit seinem Corsa auf der Merseburger Straße stadteinwärts. In Höhe des Grundstücks Nr. 255 erfasste er einen Fußgänger (43), welcher die Fahrbahn von rechts kommend überquerte. Der Fußgänger erlitt durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste zur intensivmedizinischen Versorgung in eine Leipziger Klinik gebracht werden. Nun benötigen die Ermittler Angaben zu Unfallhergang und dem Verhalten des Fußgängers vor bzw. beim Überqueren der Fahrbahn.

Wer konnte den Unfall beobachten? Hinweise erbittet der Verkehrsunfalldienst Leipzig unter der Nummer (0341) 255 2810 oder (0341) 255 2910.

Zeugen gesucht

Ort: Torgau, Warschauer Straße/Naundorfer Straße, Zeit: 10.01.2019, 09:40 Uhr

Ein 80-jähriger Fahrer eines VW Golf fuhr die Warschauer Straße aus Richtung Dr. Külz Ufer kommend in der linken Fahrspur. An der Kreuzung zur Naundorfer Straße hatte er die Absicht, nach links in diese abzubiegen. Im Gegenverkehr auf der rechten Fahrspur befand sich ein 29-jähriger VW Passat-Fahrer; er hatte die Absicht, die Warschauer Straße weiterzufahren. Der 80-jährige Fahrer hatte zum Unfallzeitpunkt Gegenverkehr auf der linken Fahrspur und erkannte daher den VW Passat auf der rechten Spur nicht. Er bog nach links ab. Auf der Kreuzung kam es dann zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 80-Jährige sowie seine 78-jährige Beifahrerin wurden durch den Unfall verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der 29-Jährige und sein 1 Jahre und 7 Monate altes Kind blieben unverletzt.

Die Verkehrspolizei sucht Zeugen, die Hinweise zur Ampelschaltung im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Nach schwerem Unfall dringend Zeugen gesucht

Ort: Oschatz, Bundesstraße 6, ca. 750 Meter vor Ortseingang, Zeit: 30.11.2018, gegen 07:15 Uhr

Zu einem schweren Unfall, der sich bereits Ende letzten Jahres am 30. November ereignete und bei welchem eine Radfahrerin (58) schwer verletzt wurde, sucht die Polizei noch dringend Zeugen. So war die 58-Jährige mit ihrem Fahrrad am rechten Fahrbahnrand auf der B 6 Richtung Oschatz geradelt. Am Ende einer Steigung, ca. 750 Meter vor dem Ortseingangsschild Oschatz touchierte sie ein unbekanntes Fahrzeug am linken Ellenbogen und linksseitig am Fahrrad, woraufhin die Dame in den rechten Straßengraben stürzte und sich dabei verletzte. Die 58-Jährige musste stationär im Oschatzer Krankenhaus aufgenommen werden. Da es zur Unfallzeit noch dunkel war, besteht die Möglichkeit, dass der unbekannte Fahrzeugführer die Radfahrerin übersah.

Nun werden Zeugen gesucht, welche Angaben zum Unfallhergang und den Beteiligten des Unfalls machen können. Hinweise werden an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig unter der Telefonnummer (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910 erbeten.

Brandsatz im Auto

Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Alte Messe, Zeit: 11.01.2019, gegen 00:30 Uhr

In der Nacht zum Freitag hatten es Unbekannte auf einen Opel Astra eines 26-jährigen Halters abgesehen, der auf dem Gelände der alten Messe geparkt war. Sie schlugen die hintere Seitenscheibe des Fahrzeugs ein und warfen einen brennenden pyrotechnischen Gegenstand in einen Kindersitz. Das Feuer breitete sich über den gesamten Fahrzeuginnenraum schnell aus. Die Feuerwehr kam zum Ort und löschte, konnte dadurch ein vollständiges Ausbrennen des Innenraums verhindern. Da ein politischer Hintergrund als Motiv für die Tat vermutet wird, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Dachstuhlbrand

Ort: Leipzig (Knautkleeberg-Knaunthain), Berlichingenweg, Zeit: 11.01.2019, gegen 03:45 Uhr

Heute Nacht erhielt die Polizei von der Rettungsleitstelle Kenntnis über einen Dachstuhlbrand. Als die Beamten am Ereignisort ankamen, waren die Kameraden dreier Wehren – Südwest, West und Hartmannsdorf – bereits beim Löschen. Sie konnten eine Brandübertragungsgefahr auf andere Gebäude verhindern. Nach erster Einschätzung soll das Feuer im Inneren des Hauses ausgebrochen sein. Beide Bewohner (m.: 58, 84) konnten sich retten, wurden jedoch mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Der 58-Jährige hatte zuvor noch seinen Hund aus dem Haus geholt. Aufgrund des Brandes und der Löscharbeiten ist das Einfamilienhaus stark beschädigt und derzeit nicht mehr bewohnbar. Polizeibeamte sperrten den Brandort ab. Kripobeamte haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auch das gibt’s

Ort: Leipzig (Lindenau), Georg-Schwarz-Straße, Zeit: 11.01.2019, gegen 03:45 Uhr

Gemeinsam mit zwei Komplizen (w./m.) betrat ein 18-Jähriger ein Mehrfamilienhaus. Das Trio lief die Treppe nach oben und verursachte dabei auch laute Geräusche. Diese hörte ein Hausbewohner und rief sogleich die Polizei, da er Einbrecher vermutete. Als er dann in der zweiten Etage das Treppenhaus betrat, kamen von oben drei Personen und er erkannte sofort, dass dies keine Mieter sind. Er konnte die junge Frau festhalten. Als jene laut schrie, kehrte der 18-Jährige zurück. Sie sagte ihm, dass er die Schuhe zurückgeben solle. Daraufhin öffnete er seinen Rucksack, holte zwei Paar Schuhe heraus, die er einem Hausbewohner (34) vor der Wohnungstür geklaut hatte. Währenddessen konnte sich die junge Dame losreißen und aus dem Haus flüchten. Der Dieb hingegen wurde vom Geschädigten bis zum Eintreffen der verständigten Beamten festgehalten. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen und hat sich wegen Diebstahl zu verantworten. Die Ermittlungen zur „Komplizin“ laufen.

Motorrad verbrannt

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Kapellenstraße, Zeit: 11.01.2019, gegen 04:45 Uhr

Am frühen Freitagmorgen brannte in der Kapellenstraße ein Motorrad. Anwohner, die früh raus mussten, hatten den Brand auf der Straße bemerkt und die Feuerwehr und die Polizei gerufen. Trotz Löscharbeiten verbrannte das Motorrad bis zur Unkenntlichkeit. Es wurde zur Untersuchung sichergestellt. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch nicht bekannt.

Nachmeldung zur Pressemitteilung: „Schrottdiebe gefasst“

Gestern berichtete die Polizei über die vorläufige Festnahme eines Diebesduos (23, 40), welches auf einem Wertstoffhof in Kleinzschocher auf frischer Tat gestellt werden konnten. Im Laufe des gestrigen Nachmittags ist auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft gegen die beiden durch die zuständige Richterin Haftbefehl wegen versuchtem Diebstahl mit Waffen erlassen und umgehend in Vollzug gesetzt worden.

Ausgetrunken und aufgefahren

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Schönauer Straße, Zeit: 10.01.2019, gegen 06:35 Uhr

Am Donnerstagmorgen fuhr die Fahrerin eines Hyundai I10 auf der Schönauer Straße stadtauswärts. Als in Höhe der Brambacher Straße vor ihr ein Renault Twingo anhielt, bremste sie zu spät und fuhr auf. Dabei schob sie das Fahrzeug noch auf einen davor haltenden VW Golf. Bei den Aufprallen wurde die 39-Jährige aber auch die 48-jährige Fahrerin des Twingo und der 45-jährige Fahrer des Golf leicht verletzt. Der Grund für die verzögerte Reaktion war schnell ausgemacht. Ein Atemalkoholtest bei der Hyundai-Fahrerin ergab knapp zwei Promille. Sie musste mit zur Blutentnahme. Nun muss sie sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Den Führerschein musste sie gleich abgeben.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> 4. Juni, Internet: 12 Jahre Lesebühne Schkeuditzer Kreuz – Livestream
Finissage* mit Musik und Gesprächen am Sonntag, den 7. Juni
Viele Fragen und gute Antworten: Sachsenforst veröffentlicht FAQs im Internet
Bürgergespräch in Grimma
Pop-Up-Biklane-Day: Ökolöwe macht Weg in die Innenstadt sicher
Programm bis Mitte Juni im Museum für Druckkunst Leipzig
Erfolgsmodell Schulassistenz wird verstetigt und Erzieherausbildung kostenfrei
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Mittwoch, der 3. Juni 2020: Sachsen lockert weitere Corona-Einschränkungen
Im Krankenhaus sind Besuche ab Samstag wieder erlaubt. Foto: Stefan Straube / UKL

Foto: Stefan Straube / UKL

Für alle LeserAbgesehen von einigen Einrichtungen, die weiterhin geschlossen bleiben, und dem Verbot großer Veranstaltungen beziehungsweise größerer Menschenmengen ist in Sachsen ab Samstag fast alles wieder erlaubt. Dann soll eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft treten. Auch für Schulen und Kitas gibt es Neuigkeiten. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 3. Juni 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Finissage* mit Musik und Gesprächen am Sonntag, den 7. Juni
„Brücke“ © Felix Lorenz

© Felix Lorenz

Die Ausstellung zeigt Werke junger Künstler/-innen. Einige sind Studierende des 1. und 2. Studienjahres an der HGB oder Absolvent/-innen aus Wismar und Berlin und an der HGB Leipzig ihr Studium fortsetzen. An diesem Nachmittag, den letzten Tag der Ausstellung, werden Nathanael Uhlig und Alexandra Ellerbrock musizieren.
136 Runden um den Leipziger Marktplatz: Marathon-Mann Jens Körner lief schon 115 mal mindestens 42,2 Kilometer
Jens Körner beim Boston-Marathon 2019. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im HandelMit seinem Marathon rund um den Leipziger Marktplatz hat Jens Körner mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Er machte aus der Not des Läufers in Coronazeiten eine Tugend. 136 Mal umrannte er den Platz. Außerdem lief der 47-Jährige schon in New York, in Boston, in einem Bergwerk und in einer Turnhalle. Im LZ-Interview erzählt er aus seinem verrückten Läuferleben.
Programm bis Mitte Juni im Museum für Druckkunst Leipzig
Blick in die Sammlung des Museums für Druckkunst Leipzig © Klaus-D. Sonntag

© Klaus-D. Sonntag

Mit der Wiedereröffnung zahlreicher Museen und dem Einsetzen wärmerer Temperaturen nimmt der kulturelle Sommer endlich Fahrt auf! Im Museum für Druckkunst bieten wir im Juni einige spannende Veranstaltungen rund um das Jahr der Industriekultur sowie das Immaterielle Kulturerbe Drucktechniken. Hier eine Übersicht zum Programm bis Mitte des Monats.
Interview mit Thomas Rühmann zum Thema Freiheit Teil 2: Selbstbestimmung
Schauspieler und Musiker Thomas Rühmann im langen Interview über Freiheit, Freisein und Selbstbestimmung. Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Für alle LeserThomas Rühmann führen in diesem Teil des Gesprächs seine Erinnerungen in eine Zeit, in der es schwer war den Spagat zwischen Auftragskunst und der künstlerischen eigenständigen Ausdrucksweise der Stoffe, die das Theater auf die Bühne bringen wollte, zu trennen. Jenseits der „Kader-Kunst“ war es eine Zeit, in der das Theater eine Sternstunde erfahren konnte, weil sie einen hohen Stellenwert für die Gesellschaft im Ganzen darstellte.
Das Ringen um eigenen Bevölkerungszahlen in Rückmarsdorf und Burghausen
Blick nach Rückmarsdorf. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserVielleicht sollte man sie wirklich trennen, die beiden Dörfer Burghausen und Rückmarsdorf im Leipziger Westen, so wie es die beiden Ortschaftsräte im Januar beantragt haben. Dabei ging es nur um aktuelle Bevölkerungszahlen, die die beiden Ortschaftsräte gern separat ausgewiesen haben wollten, um die Ortsteilpolitik besser justieren zu können. Aber während Rückmarsdorf den Verwaltungsvorschlag akzeptiert, will Burghausen die Trennung.
Theater der Jungen Welt geht open-air
Philippus-Ensemble am Karl-Heine-Kanal. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

TdJW im Garten – das Theater der Jungen Welt bietet open-air Vorstellungen und lädt im Juni und Juli zu Veranstaltungen in den Garten der Philippus Kirche sowie in den Garten des KulturKinos Zwenkau!
Eine App soll sehbehinderten Menschen die Navigation in der Stadt Leipzig erleichtern
Leider nicht barrierefrei: Leipziger Straßenschild. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle LeserEs gibt Momente, da zeigt sich, wie wertvoll die Beiräte des Leipziger Stadtrates sind. Sie kennen sich auf ihrem Gebiet bestens aus und helfen sowohl der Verwaltung als auch dem Stadtrat, Dinge richtig zu sehen und damit auch richtig zu tun. Das hilft jetzt auch einem Antrag der Linksfraktion, die eigentlich etwas Gutes wollte, als sie im Januar beantragte „Für mehr Barrierefreiheit – Straßennamensschilder tastbar machen“.
Das Schauspiel Leipzig startet am 12. Juni mit an Corona angepassten Vorstellungen wieder in den Spielbetrieb
Der große Saal des Schauspiels Leipzig. Foto: Schauspiel Leipzig

Foto: Schauspiel Leipzig

Für alle LeserLangsam erwacht auch die Leipziger Kulturszene wieder zum Leben, auch wenn sie aufgrund der nach wie vor geltenden Corona-Auflagen noch nicht wieder mit großen, vollen Häusern loslegen kann. In der nächsten Woche, am 12. Juni, nimmt auch das Schauspiel Leipzig seinen Spielbetrieb wieder auf. Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe seufzt regelrecht: „Alle haben Sehnsucht, endlich wieder vor Publikum zu spielen.“
Deutschlands klassische Medien haben auch in der Frühzeit der Coronakrise kühlen Kopf bewahrt
Prof. Dr. Thorsten Quandt. Foto: WWU - Matthias Hangst

Foto: WWU - Matthias Hangst

Für alle LeserAnfang April haben die Kommunikationsforscher der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) (ja, das ist die Universität, die jetzt endlich versucht, ihren Namenspatron Wilhelm Zwo loszuwerden) schon eine erste Auswertung vorgelegt zum Umgang der sogenannten „Alternativen Medien“ mit der Coronakrise. Ausgewertet wurden die Monate Januar bis März. Und auch da wurde schon deutlich, wie die Verschwörungsmythen waberten. Jetzt haben sie auch eine Untersuchung zu den klassischen Medien vorgelegt.
Greenpeace sammelt heute auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz die Zukunftsvisionen der Leipziger/-innen
Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserDer Corona-Shutdown hat vielleicht nicht alle Menschen zum Nachdenken gebracht. Aber einige schon. Und vielen ist sehr bewusst, dass wir nach dem Hochfahren von Gesellschaft und Wirtschaft nicht einfach so weitermachen können wie vorher. Klimawandel und Artensterben sind Herausforderungen, die wir nicht mehr ignorieren können. Und selbst die Arbeitswelt hat einige ihrer finstersten Seiten gezeigt. Greenpeace Leipzig sammelt heute auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz Ideen für eine andere Leipziger Zukunft.
Speyer an einem Tag: Einfach mal Geschichte schnuppern zwischen Kaiserdom und Hasenpfuhl
Tomke Stiasny: Speyer an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuf die Idee, da mal hinzufahren, wären Sie nie gekommen? Dann wird es Zeit. Sparen Sie sich das Gedränge und Schlangestehen an den überlaufenen Küsten, fahren Sie einfach mal dahin, wohin Sie Ihr Geschichtslehrer gelockt hätte, wenn Geschichtslehrer an sächsischen Schulen entscheiden dürften, wohin die Exkursionen führen. Denn um ein Gefühl für die winzige Dimension des eigenen Lebens zu bekommen, muss man Geschichte ganz real erleben. In Speyer geht das.
Dienstag, der 2. Juni 2020: „Fridays for Future“ ist wieder da + Video
Fridays for Future wieder mit einer Demo trotz Coronakrise in Leipzig unterwegs. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Klimabewegung „Fridays for Future“ hat in Leipzig gegen die Pläne der Bundesregierung protestiert, möglicherweise eine „Abwrackprämie“ für Autos einzuführen. Es war die erste Demonstration der jungen Aktivist/-innen seit Monaten. Auch die Protestbewegung „Black Lives Matter“ dominierte heute die Schlagzeilen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 2. Juni 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Interview mit Thomas Rühmann zum Thema Freiheit Teil 1: Freiheit und Freisein
Schauspieler und Musiker Thomas Rühmann im langen Interview über Freiheit, Freisein und Selbstbestimmung. Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Für alle LeserDer Leipziger TV- und Theaterschauspieler und Musiker Thomas Rühmann sagt, er habe sich überreden lassen. Von Konstanze Caysa, Philosophin und auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, was eigentlich Freiheit ist. Kein leichtes Thema und wie zufällig gerät das Gespräch der beiden auch noch in die „Corona-Zeit“, in die Monate begrenzter Freiheiten hinein. In Teil 1 beginnt es mit einem vorsichtigen Herantasten an den Begriff und Leipziger Interpretationen von „Freiheit“ seit 1989.
Mit den Corona-Einschränkungen funktioniert Kita nicht wirklich
Auf die Öffnung der Kitas haben sich alle gefreut: Kinder, Eltern und Betreuer/-innen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit dem 18. Mai dürfen die Knirpse zwar wieder in den Kindergarten. Dort gelten Trennungskonzepte, die dafür sorgen sollen, dass sich die Gruppen nicht vermischen. Aber so richtig funktioniert das nicht. Zumindest aus Sicht von Eltern, die ihre Kinder in die Kindertagesstätte „Unikat“ bringen. Und möglicherweise spricht ihr Offener Brief auch anderen Eltern aus dem Herzen.