Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 31. Januar: Explosion in Pizzeria, Argwöhnische Paketzustellerin, Motorrad gestohlen

Die Explosion am Abend des Silvestertages in einer Pizzeria in der Georg-Schumann-Straße ist nach den Ermittlungen auf vorsätzliche Brandstiftung zurückzuführen +++ Mit einem gefälschten Ausweis versuchte ein Unbekannter in der Bruhnsstraße an ein Päckchen zu gelangen, das gerade zugestellt werden sollte +++ In der Wichernstraße verschwand ein Motorrad +++ Als in Delitzsch der Halter eines Toyota Avensis zu seinem geparkten Auto zurückkehrte, fand er dieses beschädigt vor +++ In Borna wurde die Volkshochschule von Einbrechern heimgesucht – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Explosion in einer Pizzeria

Ort: Leipzig (Gohlis), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 31. Dezember 2019, gegen 21:50 Uhr

Am späten Abend des Silvestertages wurde durch die Feuerwehr bekannt, dass es in einer Pizzeria in der Georg-Schumann-Straße, Höhe Grundstück Nr. 161, zu einem Brand gekommen war. Rettungswesen, Polizei waren schnell am Einsatzort. Über der Pizzeria befanden sich Ferienwohnungen. In einer der Wohnungen befand sich eine 46-jährige Frau mit ihren beiden Kindern (11, 13). Da auch das Treppenhaus verqualmt war, wurden alle drei durch die Feuerwehr gerettet.

Die Kameraden der Feuerwehr löschten den Brand umgehend. Trümmerteile lagen auf der Straße verteilt. Die Straße musste gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hatte die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Laden war geschlossen. Nach den ersten Ermittlungen vor Ort gingen die Beamten von einer Explosion aus. Die Brandursachenermittler wurden hinzugezogen. Wie sich später herausstellte, drangen unbekannte Täter in die Pizzeria ein und legten einen Brand. Es handelte sich um eine vorsätzliche Brandstiftung.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 – 46666, oder (0341) 966 – 42234 zu melden. Insbesondere sucht die Kriminalpolizei Personen, die kurz vorher bzw. kurz nach der Explosion an dem Laden vorbeigelaufen oder vorbeigefahren sind.

Argwöhnische Paketzustellerin

Ort: Leipzig (Sellerhausen-Stünz), Bruhnsstraße, Zeit: 30.01.2019, 10:00 Uhr

Am Mittwochvormittag wollte eine Zustellerin ein Paket in der Bruhnsstraße ausliefern. Als sie das anvisierte Mehrfamilienhaus betrat, kam ihr der vermeintliche Adressat entgegen. Zumindest stellte sich ein unbekannter Mann mit dem adressierten Namen am Hauseingang vor. Vorschriftsmäßig ließ sie sich den Ausweis zeigen, der auch den Namen auf der Paketadresse trug. Sie übergab das Paket. Im Gehen kam ihr das Geschehene dann doch seltsam vor.

Sie ging nochmals zu dem Empfänger und verlangte noch mal die Vorlage des Ausweises. Der Ausweis sah näher betrachtet, nicht original aus. Sie vermutete eine Fälschung. Als sie das vermeintliche Dokument mit dem Smartphone fotografieren wollte, gab ihr der Mann das Paket zurück und verließ das Haus in unbekannte Richtung. Sie rief die Polizei. Die Zustellerin beschrieb ihn als männlich, mit kräftiger Gestalt von 1,80 Meter Größe. Das scheinbare Alter war 45 Jahre. Er hatte blaue Augen, wenig Haare – fast eine Glatze mit grauem Haaransatz. Er trug eine Brille mit großen gebogenen Gläsern der Marke Armani und eine blaue Steppjacke von G-Star.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum Unbekannten geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden. Der eigentliche Empfänger war nicht anzutreffen – das Paket konnte nicht zugestellt werden. Auch blieb im Dunkeln, was eigentlich in dem Paket war.

Diebstahl eines Motorrades

Ort: Leipzig (Anger-Crottendorf), Wichernstraße, Zeit: 29.01.2019, gegen 22:30 Uhr – 30.01.2019, gegen 07:30 Uhr

Unbekannter Täter entwendete die mittels Lenkerschloss und alarmgesicherte abgestellte rote Honda CBR 500 RA (amtliches Kennzeichen: L R 471) des 18-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 6.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Ort: Delitzsch, Bonhoefferstraße/Ecke Sachsenstraße, Parkplatz, Zeit: 18.01.2019, gegen 21:30 Uhr bis 19.01.2019, gegen 08:00 Uhr

Der Halter (52) eines Toyota Avensis stellte sein Fahrzeug am Freitagabend, gegen 21:30 Uhr, ordnungsgemäß auf dem Parkplatz ab. Dabei stand der Pkw mit dem Heck zur Fahrbahnseite, die Front zeigte in Richtung Sachsenstraße. Als der 52-Jährige am Samstagfrüh, gegen 08:00 Uhr, sein Auto wieder nutzten wollte, musste er feststellen, dass es beschädigt worden war: Die Kofferraumklappe sowie der hintere Stoßfänger wiesen Eindellungen mit roter Farbanhaftung auf. Am Fahrzeug des Geschädigten, der sofort Anzeige erstattete, entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Zu diesem Unfall sucht die Polizei Zeugen.

Wer hat während der Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Verursacher/zur Verursacherin und zu dessen/deren Fahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58, Tel. (034202) 66 – 100.

Einbruch in die Volkshochschule

Ort: Borna, Jahnstraße, Zeit: 31.01.2019, gegen 04:35 Uhr

Ein Mitarbeiter des Wachschutzes stellte fest, dass durch unbekannten Täter ein Fenster aufgehebelt wurde. Anschließend drang er in die Räumlichkeiten ein und brach gewaltsam einen Getränkeautomaten auf, um an die Geldkassette zu gelangen. Kriminaltechniker führten eine umfangreiche Tatortarbeit durch. Ein Fährtenhund wurde eingesetzt. Dieser lief über das Schulgebäude bis zu einem angrenzenden Firmengelände. Dann verlor sich die Spur. Der Stehlschaden beläuft sich auf eine untere dreistellige Bargeldsumme. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 200 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1 a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244 – 0 zu melden.

Diebstahl eines Fahrzeuges

Ort: Leipzig (Grünau), Jupiterstraße, Zeit: 29.01.2019, gegen 15:00 Uhr – 30.01.2019, gegen 08:30 Uhr

Unbekannte Täter entwendeten den gesichert abgestellten roten Mazda (amtliches Kennzeichen: L AL 2202) des 62-jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 20.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fluchtfahrt endete in Sackgasse

Ort: Leipzig (Anger-Crottendorf), Zeit: 31.01.2019, gegen 01:10 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag wollte eine Funkstreifenwagenbesatzung in der Oststraße den Fahrer eines Renault Clio kontrollieren. Der Fahrer entzog sich der Kontrolle und flüchtete unvermittelt über die Zweinaundorfer Straße nach links in die Hans-Sachs-Straße – eine Sackgasse. So versuchte er schnell zu wenden, stieß dabei mit dem Heck gegen den Metallpfeiler eines Grundstückstores. Der wurde dabei beschädigt. Ein nachgeeilter Funkstreifenwagen versperrte den Fluchtweg. Dennoch versuchte der Fahrer vorbeizukommen und touchierte das sperrende Polizeiauto. An beiden Fahrzeugen entstand Schaden. Ein Drogentest beim Fahrer des Fluchtfahrzeuges ergab, dass der Fahrer während der Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der 32-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und anderer Delikte verantworten.

Brummifahrer ausgeraubt

Ort: Leipzig, BAB 14, Parkplatz Birkenwald in Richtung Dresden, Zeit: 29.01.2019, gegen 20:30 Uhr bis 30.01.2019, gegen 09:00 Uhr

Am Dienstagabend hatte sich ein Lkw-Fahrer aus Holland auf dem Parkplatz Birkenwald in seiner Fahrerkabine zur Ruhe gelegt. Am Mittwochmorgen gegen 09:00 Uhr erwachte er ungewöhnlich spät. Außerdem hatte er Kopfschmerzen und Übelkeit. Die Beifahrertür der Fahrerkabine war geöffnet. Aus seiner Geldbörse fehlte Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe. Auch sein Smartphone hing nicht mehr an der Ladestation. Vermutlich hatten ihn Unbekannte im Laufe der Nacht auf noch unbekannte Weise betäubt bzw. wurde er bewusstlos und dann bestohlen. Er musste im Krankenhaus medizinisch behandelt werden, setzte aber am gleichen Tag seine Fahrt noch fort. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen schwerem Raub.

Computertechnik verschwunden

Ort: Leipzig (Plagwitz), Erich-Zeigner-Allee, Zeit: 29.01.2019, gegen 18:15 Uhr bis 30.01.2019, gegen 08:30 Uhr

Gestern früh rief der Geschäftsführer einer Firma auf seinem Weg zur Arbeit die Polizei, da er von einem seiner Mitarbeiter über einen Einbruch informiert worden war. Wie sich am Tatort herausstellte, war der Täter mittels Aufhebeln eines Fensters in die Büroräume eingedrungen. Er durchsuchte alles. Es fehlen neben diversen technischen Geräten, wie Kameras, Laptop und Navigationsgerät noch eine Kaffeemaschine, Kopfhörer, ein Rucksack und eine Fahrradbeleuchtung. Der Einbrecher konnte mit dem Diebesgut im Wert einer mittleren vierstelligen Summe unerkannt verschwinden. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Kripobeamte ermitteln wegen des besonders schweren Diebstahls.

Einbrecher legte Feuer

Ort: Leipzig (Zentrum), Zeit: 31.01.2019, um 05:05 Uhr

Heute früh erhielt die Polizei von der Rettungsleitstelle Kenntnis über einen Brand in einer Gaststätte. Eine Hinweisgeberin hatte deshalb den Notruf gewählt. Wenig später trafen die Einsatzkräfte der Polizei, die Kameraden der Feuerwehr und Mitarbeiter des Rettungswesens ein. Die Feuerwehrleute öffneten eine Tür, zu welcher sie den Schlüssel vom Haustechniker erhalten hatten, und begannen zügig mit den Löscharbeiten. Währenddessen ermittelten Polizeibeamte am Tatort und konnten an der Gebäuderückseite feststellen, dass ein Erdgeschossfenster nur angelehnt war und gewaltsam geöffnet wurde. Am Fenster fanden die Polizisten Hebelspuren. Anschließend drangen der oder die unbekannten Täter in die Räumlichkeiten ein. Es stellte sich heraus, dass an mehreren Stellen im Bereich des Tresens der Brand ausgebrochen war, sodass die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit hoher Wahrscheinlichkeit von Brandstiftung ausgehen.

Nach den Löscharbeiten, die gegen 05:45 Uhr beendet waren, wurden die Bewohner der oberen Etagen aufgefordert, das Haus aufgrund der starken Rauchentwicklung umgehend zu verlassen. Verletzt wurde niemand. Nach erster Einschätzung entstand beträchtlicher Sachschaden, dessen Höhe noch jedoch noch unklar ist. Im Laufe des Einsatzes wurde auch der Juniorchef des Restaurants informiert, welcher umgehend am Ereignisort eintraf. Kripobeamte und Brandursachenermittler haben die Ermittlungen aufgenommen um die Brandursache zu klären.

Auch im Jahr 2019 bleibt die Polizei am „Ball“…

Ort: Leipzig (OT Zentrum), Zeit: 29.01.2019, gegen 15:00 Uhr bis gegen 23:00 Uhr

… und hält den Druck hoch! Am gestrigen Mittwoch fanden der insgesamt 17. Präsenz- und Zugriffstag sowie eine Schwerpunktkontrolle der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe „Bahnhof-Zentrum“ mit Unterstützung durch die Fahrradstaffel, die Bereitschaftspolizei, Kräfte der Kriminalpolizei Leipzig und des Kriminaldienstes des Polizeireviers Leipzig-Zentrum statt. Ziel bleibt es zum einen, die örtliche Drogenszene am und im Leipziger Hauptbahnhof sowie in den angrenzenden Parkanlagen (Bürgermeister-Müller-Park und Schwanenteich) weiter offensiv zu bekämpfen, und zum zweiten, Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch Bettler, Trinker, durch dortiges Lagern und teilweise auch aggressives Betteln und Urinieren in der Öffentlichkeit im Bereich der Ausgänge des Hauptbahnhofes zu beseitigen.

Dazu wurden die bekannten Orte durch zivile Kräfte aufgeklärt, um anschließend eine größtmögliche Präsenz zu zeigen. Bereits zu Beginn ihres Einsatzes konnten zivile Kräfte eine Übergabe von vermutlichen Betäubungsmitteln beobachten. Gegen 16:30 Uhr beobachteten die zivilen Kräfte in der Parkanlage „Schwanenteich“ eine Übergabehandlung. Ein libyscher Staatsbürger (23) übergab an einen serbischen Staatsangehörigen (31) ein Tütchen mit grüner, pflanzlicher betäubungsmittelverdächtiger Substanz. Der Käufer hielt sich unerlaubt im Bundesgebiet auf. Das dazugehörige Depot wurde lokalisiert und die Betäubungsmittel sichergestellt.

Wenig später wurde auf der Goethestraße/Ecke Ritterstraße ein 23-jähriger Deutscher kontrolliert. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten fünf Böbbelchen mit verschiedenen betäubungsmittelähnlichen-suspekten Substanzen. Außerdem lag gegen diese Person ein offener Haftbefehl und eine Aufenthaltsermittlung vor. Am kleinen Willy-Brandt-Platz observierten die zivilen Kräfte ein Depot. Ein 16-jähriger afghanischer Staatsangehöriger bediente sich in diesem Depot. Da griffen die Beamten zu und nahmen ihn mit in das Polizeirevier.

Ein weiterer Deutscher (38) wurde im Umfeld des Hauptbahnhofes kontrolliert. Gegen diesen lagen zwei offene Haftbefehle und eine Aufenthaltsermittlung vor. Bei der Durchsuchung wurde ein Böbbelchen mit grüner, pflanzlicher betäubungsmittelähnlicher Substanz aufgefunden. Gegen 20:00 Uhr kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung an der Zentralhaltestelle zwischen drei Deutschen (33, m; 16, m; 37, w). Diese erhielten einen Platzverweis. Eine Anzeige wegen Beleidigung wurde aufgenommen. Ein Teil der Einsatzkräfte unterstützte die Ermittlungsgruppe „Zentrale Bearbeitung von Fahrraddiebstählen“ bei der Realisierung von zwei Haftbefehlen in der Eisenbahnstraße. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass sich aufgrund der Witterung deutlich weniger Personen der Betäubungsmittelszene im Einsatzraum aufhielten. Deshalb verlegten die Kräfte der Bereitschaftspolizei operativ ihr Einsatzgebiet in die Eisenbahnstraße mit Schwerpunkt auf die Waffenverbotszone.

Ein Täter konnte aufgrund des Verstoßes nach Paragraph 29 I Nr. 1 wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln in Haft genommen werden. Vier weitere Personen wurden aufgrund bestehender Haftbefehle in verschiedene Justizvollzugseinrichtungen in Sachsen überführt. Bei einem 16-jährigen Tatverdächtigen, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes nach Paragraph 29 I Nr. 1 eingeleitet wurde, ist von der zuständigen Staatsanwaltschaft Leipzig eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet worden, bei der noch ein Mobiltelefon aufgefunden und sichergestellt wurde, zu welchem kein Eigentumsnachweis vorlag.

Pressesprecher Uwe Voigt: „Wir bleiben dran! Die Aufgabe der Polizei bleibt es weiterhin, für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Die ‚sichtbare Polizei‘ wird wahrgenommen und die Bekämpfung der Beschaffungs- und Drogenkriminalität stehen dabei ganz oben auf unserer Agenda“.

Crash auf Kreuzung

Ort: Leipzig (Heiterblick), Paunsdorfer Allee/Permoserstraße, Zeit: 30.01.2019, gegen 11:15 Uhr

Gestern Mittag war die Fahrerin (95) eines Suzuki auf der Paunsdorfer Allee in Richtung Engelsdorf unterwegs. Dazu wollte sie die Permoserstraße (B 6) überqueren. Sie beachtete jedoch nicht die Vorfahrt eines VW Golf, dessen Fahrer (69) auf der Permoserstraße stadteinwärts fuhr. Beide Fahrzeuge stießen zusammen, wobei die ältere Dame leicht verletzt und anschließend in eine Klinik zur ambulanten Behandlung gebracht wurde. An beiden Autos entstand ein Schaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. Aufgrund des Unfalls kam es zu einer kurzzeitigen Störung des Straßenbahnverkehrs. Zum Unfallzeitpunkt war die Lichtzeichenanlage wegen eines Defekts nicht in Betrieb; der Service jedoch bereits mit der Instandsetzung beschäftigt. Die Suzuki-Fahrerin erhielt ein Bußgeld.

Vorsicht mit dem Longboard!

Ort: Leipzig (Marienbrunn), Sterntalerweg, Zeit: 30.01.2019, gegen 15:50 Uhr

Ein Longboard ist ein Sportgerät und kein Fahrzeug. Deshalb gehört es auf den Fußweg und nicht auf die Straße. Da sich die Straße aber offenbar viel besser mit dem Brett befahren lässt, nutzte am Mittwochnachmittag ein 17-Jähriger im Sterntalerweg lieber die Fahrbahn. Eine Autofahrerin, die gerade eingeparkt hatte, öffnete ihre Tür, um auszusteigen. Der heranrollende Junge konnte sein Gefährt nicht mehr bremsen und auch nicht mehr ausweichen und prallte gegen die Tür. Dabei wurde er leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden.

 

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Innenminister bedauert Vertagung der Entscheidung zu sicheren Herkunftsländern im Bundesrat
SPD-Ost/Nordost mit Bürgerdialog in Volkmarsdorf am 16. Februar
Neues Angebot für Obdachlose: Hilfebus startet am 18. Februar
Polizeibericht, 15. Februar: 26-Jährige belästigt, Unfallflucht, Ladung verloren, Telefonbetrüger festgenommen
Sodann: Schönrechnerei der Kulturförderung auf Kosten der Kommunen und kreisfreien Städte beenden
CDU-Rechtspolitiker zur neuen Null-Toleranz-Strategie der Sächsischen Justiz: „Jetzt wird hart durchgegriffen!“
Verschärfte Strafverfolgung von Bagatelldelikten – Grüne: Weiterer Schritt in der Repressionswelle der Staatsregierung
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Peter Gosse schrieb sich zum 80. ein besonderes Enkel-Erinnerungbuch
Peter Gosse: Pemmikan. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm vergangenen Jahr hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert: der Leipziger Dichter Peter Gosse. Und die Gelegenheit hat er gleich genutzt, auch so eine Art Abschiedsbuch für seinen Enkel zu schreiben. Bei Enkel denkt man ja an ein kleines Bürschlein mit Windel und Lätzchen. Aber dieser Enkel ist selbst schon ein gestandener Mann und verträgt augenscheinlich auch eine große Packung Unverblümtheit von seinem Großvater.
Schulstreik fürs Klima: 700 Menschen gehen in Leipzig auf die Straße
Was schmutziges ... Junge Menschen protestieren für ihre Zukunft in Zeiten des Klimawandels vor dem Rathaus Leipzig. Foto: Marco Arenas

Foto: Marco Arenas

Für alle LeserDer „Kohlekompromiss“ mit dem auf spätestens 2038 datierten Ausstieg aus dem Kohleabbau sollte die Gemüter der Umwelt- und Naturschützer eigentlich abkühlen. Doch stattdessen sind sie weiterhin ähnlich stark erhitzt wie das Weltklima. Erneut gingen in Leipzig deshalb mehrere hundert Menschen auf die Straße, um für Maßnahmen gegen den Klimawandel und den sofortigen Kohleausstieg zu demonstrieren. Für Ministerpräsident Michael Kretschmer gabs am Tag der Zeugnisausgabe in Leipzig auch ein paar Schulnoten für seine Kohle-Politik.
Grüner Vorschlag zum Stopp des Flächenfraßes in Sachsen kommt in der Anhörung gut an
Entsiegelt und neu bepflanzt: Leipziger Kompensationsfläche an der Koburger Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Land da draußen ist wertvoll, viel wertvoller, als es meist in Kaufverträgen erscheint, denn die lebendige Rendite, die fruchtbare Ackerflächen, lebendige Wiesen und Wälder über ganze Generationen geben, lässt sich mit einfachen Bodenpreisen nicht berechnen. Und Sachsen hatte eigentlich schon längst den massiven Flächenfraß im Land deutlich senken wollen. Doch noch immer werden wertvolle Böden zubetoniert und asphaltiert. Thema für eine Landtagsanhörung.
Am 16. Februar im Ost-Passage Theater: Aufspüren Jagen Entsorgen – Die Sprache der Neuen Rechten
Aufspüren Jagen Entsorgen © Georg Skowronek

Aufspüren Jagen Entsorgen © Georg Skowronek

Spannende Theaterprojekte werden bekanntlich nicht nur in Leipzig produziert. Um so glücklicher sind wir darüber, dass es uns gelungen ist, eine besondere Produktion aus der sächsischen Hauptstadt nach Leipzig zu lotsen. Am Samstag, den 16.02., gastiert das Dokumentartheaterstück „Aufspüren Jagen Entsorgen“ um 20 Uhr am Ost-Passage Theater.
Die Leipziger haben 17 Jahre mit echten Einkommenseinbußen hinter sich
Entwicklung der realen Haushaltseinkommen in Leipzig nach Haushaltsgröße. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEs war der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat, Steffen Wehmann, dem eine Tabelle im jüngsten Sozialreport der Stadt Bauchschmerzen bereitete. Denn da war dann wieder optimistisch aufgemalt, wie schön sich die durchschnittlichen Monatseinkommen der Leipziger Haushalte seit 2005 entwickelt hatten. Das sah toll aus, aber jeder Käufer im Laden weiß, dass die Zuwächse meist von der Inflation aufgefressen werden. Steigende Einnahmen bedeuten nicht unbedingt mehr Kaufkraft.
Wie Personalabbau die Steuerhinterziehung in Sachsen begünstigt
Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist so ein unerschütterliches Misstrauen ins Land geschlichen – nicht gegenüber den so emsigen „Leistungsträgern“, die alle Künste beherrschen, ihre Steuern vor dem Fiskus in Sicherheit zu bringen. Sondern denen gegenüber, die eigentlich nichts haben, um Stütze betteln müssen und gern als „Sozialschmarotzer“ bezeichnet werden. Ein Zustand, der auch in Sachsen zu seltsamen Erscheinungen führt. Denn auch hier sorgt Personalabbau dafür, dass Steuerschlupflöcher noch größer wurden.
Grüne fordern umfassende Messprogramme für Mikroplastik in sächsischen Gewässern
Weiße Elster bei Schkeuditz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm heutigen Donnerstag, 15. Februar, stimmt der Bundesrat über eine Initiative der Länder Hamburg und Thüringen zum brisanten Thema Mikroplastik in Wasser, Böden und Luft ab. Und die sächsischen Grünen appellieren dringend an die Staatsregierung, auch im Sinne Sachsens diesem Antrag zuzustimmen, auch wenn es erst ein kleiner Schritt ist, die Verwendung von Mikroplastik in Kosmetika zu verbieten.
Am 16. Februar im Werk 2: Mono & Nikitaman
Mono & Nikitaman. Quelle: WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V.

Quelle: WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V.

Das neue Album von Mono & Nikitaman ist am Start und überzeugt mit unfassbarer Energie. Die 13 neuen Songs sind sozialkritisch wie nie zuvor und kommen zugleich mit einer wunderbaren Leichtigkeit daher. Rhythmische Strophen mit Texten voller Tiefe werden abgelöst von hookigen Melodien. Sie bewegen beim Zuhören nicht nur die Gehirnzellen, sondern auch das Tanzbein. Die Bässe sind druckvoll und erlauben kein Stillstehen.
Stadtratsentscheidung zum Elsterbecken
Inselbildung im Elsterbecken. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch. 13. Februar, diskutierte der Leipziger Stadtrat über den Antrag der Linksfraktion, auch die Herstellung eines Flusslaufs im Elsterbecken zu prüfen. Eine Stadtratsmehrheit stimmte dann gegen den Prüfauftrag. Einige Argumente hatte zuvor Sportbürgermeister Heiko Rosenthal geliefert. Und die stärksten waren: Der Stadtrat selbst hat in den letzten Jahren zwei Mal für die Herrichtung des Elsterbeckens zum Ruderbecken gestimmt. Da dürfte so mancher Stadtrat verblüfft seine Erinnerung bemüht haben? Stand das je auf der Tagesordnung?
Hof-Compositeur Bach: Das Bach-Museum Leipzig entführt in die Klangwelt barocker Fürstenhöfe
Der berühmte Hof-Compositeur Johann Sebastian Bach. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm heutigen Freitag, 15. Februar, eröffnet im Bachmuseum am Thomaskirchhof die Sonderaustellung „Hof-Compositeur Bach“. Sie entführt in jene Welt, die oft zu verschwinden scheint hinter den großen Kirchenkompositionen des Leipziger Thomaskantors, der sich Zeit seines Lebens auch um den Ehren-Titel eines Hof-Komponisten bewarb. Zeitweilig war er ja selbst als Hofkapellmeister angestellt – in Weimar und Köthen. Und auch seine Hof-Musik begeistert bis heute.
Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Amtsblatt, ein gefährlicher Drucker und Wohnungsnotfallhilfe + Video
OB Burkhard Jung am 23. Januar 2019 im Satdtrat Foto: L-IZ.de

Oberbürgermeister Burkhard Jung im Satdtrat. Foto: L-IZ.de

Für alle LeserOberbürgermeister Burkhard Jung hat in der Ratsversammlung am Mittwoch, den 13. Februar, darüber informiert, welche Auswirkungen ein BGH-Urteil aus Sicht der Verwaltung auf das Amtsblatt der Stadt Leipzig hat. Außerdem beschäftigten sich die Anfragen der Fraktionen unter anderem mit einem möglicherweise gefährlichen Drucker, dem Fachplan Wohnungsnotfallhilfe und der Wohnungssuche von Menschen, die Geld vom Jobcenter erhalten.
Braunkohle in Sachsen: Jetzt kommts noch dicker
Da ist mehr drin als nur CO2. Das Kohle-Kraftwerk Lippendorf, bislang Fernwärmeversorger für die Stadt Leipzig. Foto: Luca Kunze

Foto: Luca Kunze

Für alle LeserNoch herrscht Schweigen an der Abraumkante beim Thema Quecksilber und Stickoxid. Doch das könnte am 25. Februar 2019 enden. Denn dann läuft die Widerspruchsfrist für eine verlorene Klage aus, die die Kohlebranche, hier die Branchenverbände Eurocoal und Debriv sowie die Kohleverstromer LEAG, MIBRAG und Eins Energie, 2017 angestrengt hatte. Geklagt hatte sie gegen strengere Grenzwerte der EU für Quecksilber- und Stickoxidemissionen für Großfeueranlagen. Seit Dezember 2018 ist den Klägern bekannt, dass sie vorerst verloren haben, seither schweigen sie. Auch Sachsen war mal wieder mit von der Partie: die Landesregierung unter Michael Kretschmer (CDU) hatte sich im Februar 2018 entschlossen, der Klage beizutreten.
Zahl der Schusswaffen in Sachsen stieg 2018 um fast 16.000
Waffenbesitzer in Sachsen bleiben von Kontrolleuren meist unbehelligt. Montage: L-IZ

Montage: L-IZ

Für alle LeserEs ist eine Minderheit, aber eine, die wächst: Ein kleiner Teil der Sachsen – praktisch eine Kleinstadt groß – legt sich zunehmend Schusswaffen zu. Auch 2018 wuchs die Zahl der Schusswaffenbesitzer weiter. Waren 2017 noch 152.825 Schusswaffen in Sachsen registriert, waren es 2018 bereits 168.404 – also gut zehn Prozent mehr. So ergab es eine neue Antwort des Innenministers auf eine Grünen-Anfrage im Landtag.
Am 31. März Frauenkirche zu Groitzsch: Robert Kluge Vaaanja – Geheime Lieder – Neue Klassik
Robert Kluge Vaaanja. Foto: PR

Foto: PR

#Glück heißt das aktuelle Album des Songpoeten Robert Kluge Vaaanja. Der 1959 geborene Künstler, der auch als Klavierimprovisator, Komponist und Maler unterwegs ist , studierte Klavier und Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.
Auch in Sachsen wird die Kluft zwischen vielen Armen und wenigen Reichen immer größer
Einkommensverteilung und -entwicklung in Sachsen. Grafik: Freistaat Sachsen, Sozialbericht

Grafik: Freistaat Sachsen, Sozialbericht

Für alle LeserAm Dienstag, 12. Februar, veröffentlichte das Sächsische Sozialministerium seinen Sozialbericht. Und das mit Worten, die der Bericht selbst nicht bestätigt: „Die soziale Lage der Sachsen hat sich zwischen 2005 und 2015 deutlich gebessert. (...) So sind unter anderem das Einkommen und die Lebenserwartung gestiegen. Das Risiko, arm zu werden, ist in Sachsen vergleichsweise gering.“ Dafür bleiben die Armen arm. Und verlieren auch noch Vermögen.