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Polizeibericht, 7. Januar: Auf dem Heimweg überfallen, Bürgerbüro beschädigt, Tragischer Verkehrsunfall

Am Freitagabend wurde ein 17-Jähriger in der Philipp-Reis-Straße auf dem Heimweg von zwei maskierten Männern überfallen und beraubt +++ In der Georg-Schumann-Straße wurde das Bürgerbüro Nordstern „Die Linke“ beschmiert und beschädigt +++ In der Plautstraße rannte plötzlich ein 6-Jähriger aus einer Menschenmenge auf die Straße, wurde dabei von einem Autofahrer erfasst und schwer verletzt. Im Krankenhaus erlag er später seinen schweren Verletzungen – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Auf dem Heimweg überfallen

Ort: Leipzig (Leutzsch), Philipp-Reis-Straße, Zeit: 04.01.2019, gegen 21:30 Uhr bis gegen 21:45 Uhr

Freitagabend, als ein 17-Jähriger nach Hause lief, hatte er eine unliebsame Begegnung mit zwei maskierten Männern. Diese hatten es auf seine Wertgegenstände abgesehen und beraubten ihn schließlich seiner Musikbox. Der Jugendliche, der an dem Abend auf der Philipp-Reis-Straße Richtung Gaußstraße lief, war bereits auf die beiden großen Gestalten aufmerksam geworden. Sie standen auf der Wiese vor einem Einkaufsmarkt, doch vorerst maß er diesem Umstand keine Bedeutung bei.

Als das Duo aber plötzlich die Straße überquerte, um ihn aufzuhalten, da ahnte er, dass ein Übel folgen wird. So sollte es auch geschehen. Die beiden hielten den 17-Jährigen fest und bedrohten ihn mit einem Messer, zudem verlangten sie die Herausgabe seiner Wertsachen. Doch statt die Reaktion des Jugendlichen abzuwarten, legte das Duo selbst Hand an. So hielt einer den jungen Mann fest, der andere durchsuchte indes seine Kleidung. Dabei zogen sie eine Musikbox im Wert von ca. 200 Euro aus seiner Tasche und verschwanden mit dieser.

Der Jugendliche, der flüchten konnte, erlitt leichte Verletzungen. Er erstattete später Anzeige wegen Raub bei der Polizei und beschrieb die beiden Räuber folgendermaßen: Die Männer waren ca. 1,75 m bzw. ca. 1,90 Meter groß. Der größere von beiden hatte eine sportliche Figur, der kleinere eher eine fülligere. Einer trug eine schwarze Jacke mit dem weißen Schriftzug: „North Face“ darauf. Zudem trug einer eine schwarze Jogginghose und der andere eine graue Outdoorhose mit Seitentaschen. Beide schätzte er aufgrund ihrer Stimmen und Figur auf ein Alter zwischen 25 bis 30 Jahre. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

Sachbeschädigungen am Bürgerbüro

Ort: Leipzig (Möckern), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 04.01.2019, gegen 11:00 Uhr bis 07.01.2019, gegen 08:10 Uhr

Unbekannter Täter schmierte an der Eingangstür des Bürgerbüros Nordstern „Die Linke“ mittels einem Stift ein Symbol, welches einem Hakenkreuz sehr ähnelte, und die Worte: „Lügenlinke“ und „Lügenmeister“. An der Scheibe des Büros wurde ein Brandfleck festgestellt, welcher vermutlich von einem Feuerwerkskörper stammen könnte. Eingebrochen wurde in das Objekt nicht. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Tragischer Verkehrsunfall

Ort: Leipzig (Lindenau), Plautstraße, Zeit: 06.01.2019, gegen 17:15 Uhr

Der Fahrer (73) eines Ford war auf der Plautstraße in Richtung Schomburgkstraße unterwegs. In Höhe Grundstück Nr. 4 rannte plötzlich ein Kind aus einer Menschenmenge von 30 bis 40 Personen von rechts nach links über die Straße. Der Autofahrer erfasste den Jungen (6), der schwere Verletzungen erlitt. Zeugen verständigten das Rettungswesen, doch Angehörige brachten das Kind selbst in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Dort verstarb der Sechsjährige an seinen schweren Verletzungen. Am Unfallort waren neben Mitarbeitern des Rettungswesens und Polizeibeamten auch eine Staatsanwältin sowie Mitarbeiter der Dekra. Die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zu diesem Unfall suchen die Beamten des Verkehrsunfalldienstes dringend Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum genauen Unfallhergang geben? Zeugen wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Wohnungsbrand – Tote gefunden

Ort: Leipzig (Stötteritz), Schlesierstraße, Zeit: 07.01.2019, gegen 01:50 Uhr

Eine 55-jährige Hausbewohnerin stellte in der Nacht Brandgeruch fest. Sie ging der Sache nach und sah aus der Erdgeschosswohnung dicker Qualm aufsteigen; daraufhin informierte sie umgehend die Rettungsleistelle. Die Kameraden der Feuerwehr, das Rettungswesen und die Polizei waren schnell vor Ort. Aus der besagten Erdgeschosswohnung war dicker Qualm deutlich sichtbar. Ein Feuer war noch nicht ausgebrochen. Die Kameraden der Feuerwehr versuchten zunächst, über die Wohnungstür in die Wohnung zu gelangen. Diese war aber versperrt. Deshalb schlugen sie ein Fenster ein und löschten den Brand in der Wohnung.

Nach den ersten Ermittlungen war der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Couch ausgebrochen. Nachdem dieser gelöscht war, fanden die Kameraden eine leblose Person. Der Notarzt konnte nur noch den Tod dieser feststellen. Zwischenzeitlich traf die Tochter (47) der

Wohnungsinhaberin ein. Die Tote (66) konnte identifiziert werden. Das Kriseninterventionsteam traf ebenfalls am Brandort ein und kümmerte sich um die 47-jährige Tochter. Die Leiche wurde in die Rechtsmedizin überführt und die Obduktion angeordnet. Die 66-Jährige hatte gesundheitliche Probleme. Die Wohnung war vermüllt.

Die Brandursachenermittler nahmen am heutigen Tag ihre Arbeit auf. Eine Evakuierung des Hauses war nicht notwendig. Es wurde auch keine weitere Person verletzt.

Kontrollen der Polizei rund um dem Hauptbahnhof auch 2019

Ort: Leipzig (Zentrum), Zeit: 04. und 05.01.2019

Am ersten Wochenende des neuen Jahres führten die Beamten der gemeinsamen Ermittlungsgruppe „BAZE“ (Bahnhof-Zentrum), Beamte der Inspektion Zentrale Dienste der Polizeidirektion Leipzig, Beamte der Diensthundestaffel mit einem Rauschgiftsuchhund und einen SAP-Hund (Suche an Personen) sowie den Mitarbeitern der Polizeibehörde der Stadt Leipzig Kontrolltätigkeiten an den bekannten Schwerpunktbereichen am und rund um den Hauptbahnhof durch. Ziel war es, die bestehende örtliche Drogenszene in diesem Bereich sowie den angrenzenden Parkanlagen (Bürgermeister-Müller-Park und Schwanenteich) weiter offensiv zu bekämpfen. An den beiden Tagen wurden insgesamt 30 Personenkontrollen durchgeführt, 13 Strafanzeigen erstattet, die sich aufschlüsselten in acht x Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, einmal Hehlerei, zweimal unerlaubter Aufenthalt, einmal Verleumdung und einmal eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz. Neun Platzverweise wurden ausgesprochen. Der Polizei gelangen vier Fahndungstreffer.

Darunter war auch eine Person, die mit Haftbefehl gesucht wurde. Außerdem stellten sie ein Mountainbike und ein Handy sicher, die beide aus Straftaten stammten. Durch die Mitarbeiter der Polizeibehörde wurden drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Parallel dazu kamen die Mitarbeiter der Polizeibehörde aber auch mit dem Obdachlosen am Hauptbahnhof ins Gespräch und verwiesen auf die Hilfe und Schlafmöglichkeiten der Stadt Leipzig.

Durch den Rauschgiftsuchhund wurden Depots am Hauptbahnhof „erschnüffelt“ und insgesamt ca. 290 Gramm Betäubungsmittel (Marihuana, Haschisch, Crystal) beschlagnahmt. Gegen vier Beschuldigte wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Ein herausragendes Ereignis war dabei, dass ein 43-Jähriger im Hauptbahnhof am Gleis 19 festgestellt wurde. Der SAP-Hund „Max“ schlug bei dieser Person an. Gefunden wurden in der Bekleidung des Mannes insgesamt 126 Gramm Haschisch und ca. 70 Gramm Hanfsamen. Er wurde in die Dienstelle mitgenommen und die weiteren polizeilichen Maßnahmen durchgeführt.

Die Arbeitsergebnisse dieses Einsatzes spiegeln wider, dass der Bereich um und im Hauptbahnhof auch im Jahr 2019 im Fokus steht, ein Kriminalitätsschwerpunkt ist und bleibt und die Präsenz der Polizei und der Polizeibehörde der Stadt Leipzig weiterhin erforderlich ist.

Rucksack geraubt

Ort: Leipzig (Schleußig), Könneritz-/Stieglitzstraße, Zeit: 05.01.2019, gegen 23:50 Uhr

Ein junges Pärchen näherte sich am Freitagabend zwei jungen Männern (18, 20), die sich gerade in der Nähe einer Haltestelle befanden. Die Jugendliche verwickelte beide in ein Gespräch. Währenddessen schlug ihr Begleiter unvermittelt mehrfach auf seine Opfer ein und raubte dem älteren seinen Rucksack samt Inhalt im Wert einer dreistelligen Summe. Danach verschwanden die Tatverdächtigen stadteinwärts. Während der aggressiven Auseinandersetzung erlitt der 20-Jährige schwere Verletzungen im Gesicht und ging kurzzeitig bewusstlos zu Boden. Er musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Sein Freund blieb unverletzt. Weitere zwei Bekannte von ihnen hatten sowohl das Rettungswesen als auch die Polizei verständigt. Im Zuge der Ermittlungen konnte die Begleiterin des Schlägers bekannt gemacht werden. Bei ihr handelt es sich um eine 16-Jährige. Nach ihrem Komplizen wird noch gefahndet. Dieser ist 15 bis 16 Jahre alt, 1,80 m bis 1,85 m groß, schlank, hat eine blasse Hautfarbe und blonde kurze Haare, trug eine dunkle Jacke, dunkle Hose und Schuhe, ist auffällig aggressiv. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Gartenlaube abgebrannt

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Bernhardstraße, Zeit: 06.01.2019, gegen 15:45 Uhr

Am Sonntagnachmittag bemerkte ein Passant eine Rauchwolke im Kleingartenverein „Leipzig-Sellerhausen e. V.“ und setzte sofort den Notruf ab. Die Rettungsleitstelle informierte die Polizei. Als die Beamten am Ereignisort eintrafen, brannte eine Laube in voller Ausdehnung. Gleich darauf erschienen die Kameraden der Feuerwache Nordost und löschten die Flammen. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass das Gartenhäuschen vollständig ausbrannte. Es stellte sich dann heraus, dass die Laube nicht mehr genutzt worden und mit Müll und Zeitungen gefüllt war. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Kellerbrand

Ort: Leipzig (Grünau), Andromedaweg, Zeit: 06.01.2019, gegen 23:50 Uhr

Zwei Hausbewohner stellten kurz vor Mitternacht Rauch im Keller des Mehrfamilienhauses fest und riefen umgehend die Feuerwehr. Auch die Polizei erhielt Kenntnis von der Rettungsleitstelle. Die Beamten klingelten bei allen Mietern, welche unverzüglich ihre Wohnungen verließen. Die Kameraden hatten den Brand mit starker Rauchentwicklung schnell unter Kontrolle. Es wurde niemand verletzt. Alle Hausbewohner konnten dann wieder ihre Wohnungen aufsuchen. Erste Ermittlungen ergaben, dass ein Unbekannter eine Kellerbox in Brand gesetzt hatte. Der Keller wurde versiegelt; die Brandursachenermittler haben heute ihre Arbeit aufgenommen. Kripobeamte ermitteln wegen schwerer Brandstiftung.

Festgefahren

Ort: Leipzig (Gohlis), Platnerstraße/Primavesistraße, Zeit: 07.01.2019, gegen 05:30 Uhr

Ein 28-Jähriger befuhr mit einem VW Golf (Firmenwagen) die Platnerstraße in Richtung Waldstraße. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er in Höhe Primavesistraße von der Fahrbahn, geriet ins Gleisbett der Straßenbahn und blieb stecken. Er rief die Polizei. Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Der junge Mann kam mit einer Verwarnung davon.

Bei „Rot“ gefahren

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Maximilianallee/Rackwitzer Straße, Zeit: 06.01.2019, gegen 17:15 Uhr

Die BMW-Fahrerin (42), die gestern Abend mit ihrem SUV X4 xDrive35d von der Maximilianallee nach links in die Mockauer Straße abbiegen wollte, beachte zum einen das Lichtzeichen „Rot“ der Ampel, zum anderen den entgegenkommenden Skoda Rapid nicht. Dieser (Fahrer: 67) war auf der Rackwitzer Straße gefahren und wollte just in dem Moment bei Lichtzeichen Grün die Kreuzung zur Mockauer Straße geradeaus überqueren. So kam es zwischen beiden Autos zum Zusammenstoß, woraufhin an beiden Sachschaden in Höhe von 5.000 Euro entstand. Der Skoda war zudem nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Fahrer indes blieben unverletzt, nur der Beifahrer (16) des SUV musste aufgrund leichter Verletzungen ambulant behandelt werden.

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