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Polizeibericht, 9. Januar: Ehepaar bedroht, Gefährliche Körperverletzung, Radlader verschwunden

Ein Ehepaar lief (w.: 68, m.: 76) über den Wilhelm-Leuschner-Platz zu einem unbefestigten Parkplatz. Aus einem Gebüsch sprang ein Mann. Er sprach den Senior an, forderte dessen Portemonnaie, bedrohte ihn mit einer Waffe und schoss auch mit dieser +++ Zwei Mitarbeiter einer Kanalreinigungsfirma führten auf der Bornaischen Straße Reinigungsarbeiten durch als vier vermummte Personen einen der Mitarbeiter (m/31) angriffen. Der 31-Jährige erlitt Kopfverletzungen und Verletzungen am Körper. In Wurzen verschwand ein in einer ehemaligen Schweinezuchtanlage abgestellter Radlader – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Ehepaar bedroht

Ort: Leipzig (Zentrum), Grünewaldstraße, Parkplatz, Zeit: 08.01.2019, gegen 18:00 Uhr

Gestern Abend lief ein Ehepaar (w.: 68, m.: 76) von der Innenstadt über den Wilhelm-Leuschner-Platz zu einem unbefestigten Parkplatz. Als sich beide auf dem Zugangsweg dorthin befanden, sprang aus einem Gebüsch ein Mann. Er sprach den Senior an, forderte dessen Portemonnaie. Doch das Opfer ging nicht darauf ein, verneinte. Nun wiederholte der Täter seine Forderung mit den Worten: „Portemonnaie oder ich schieße“ und bedrohte ihn mit einer Waffe. Der 76-Jährige hielt sofort seinen aufgespannten Regenschirm vor sich und schon knallte es. Das Ehepaar blieb zum Glück unverletzt.

Nach Angaben der Geschädigten könnte es sich dabei um eine Schreckschusswaffe gehandelt haben. Danach und weil noch Zeugen (w.: 37, m.: 41) aufgrund der Hilferufe der Ehefrau erschienen, flüchtete der Räuber in Richtung Innenstadt zur S-Bahn-Haltestelle. Die 68-jährige Frau rief die Polizei. Beamte waren schnell am Ort des Geschehens und sperrten diesen ab.

Sie forderten unverzüglich Kameraden der Feuerwehr zum Ausleuchten des Tatortes sowie einen Sprengstoffspürhund an und suchten dann in der unmittelbaren Umgebung nach dem Täter; leider ohne Erfolg. Allerdings konnten die Beamten und auch der Diensthund keine Munitionsteile auffinden. Gegen 20:00 Uhr übernahmen Kripobeamte den Tatort für ihre weiterführenden Ermittlungen.

Vom Täter liegt folgende Personenschreibung vor:

– etwa 35 Jahre alt, 1,78 m bis 1,80 m groß, schlank – helle Haut – trug einen schwarzen oder dunkelblauen Anorak mit Kapuze über den Kopf gezogen, eine dunkle Hose und dunkle Schuhe. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung aufgenommen.

Wer hat zur Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Täter geben? Zeugen melden sich bitte an die Kripo Leipzig, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66.

Gefährliche Körperverletzung

Ort: Leipzig (Connewitz), Bornaische Straße, Zeit: 08.01.2019, gegen 11:10 Uhr

Zwei Mitarbeiter einer Kanalreinigungsfirma führten auf der Bornaischen Straße Reinigungsarbeiten durch. Plötzlich griffen vier vermummte Personen einen der Mitarbeiter (m/31) körperlich an. Eine weitere vermummte weibliche Person hielt währenddessen den zweiten Kollegen durch Drohungen davon ab, seinem Kollegen zu Hilfe zu kommen. Danach verschwanden die Täter unerkannt in Richtung Meusdorfer Straße. Das Opfer erlitt Kopfverletzungen und Verletzungen am Körper. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, da Anhaltspunkte für eine politische Motivation der Täter bestehen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Radlader verschwunden

Ort: Wurzen (Pyrna), Zeit: 07.01.2019, gegen 21:30 Uhr – 08.01.2019, gegen 09:00 Uhr

Ein Landwirt (36) musste morgens das Fehlen seines in einer ehemaligen Schweinezuchtanlage abgestellten rot-weiß-farbenen Radlader 3006 vom Hersteller Weidemann vom Baujahr 2002 feststellen. Die selbstfahrende Arbeitsmaschine, die der 36-Jährige vor zwei Jahren für noch 24.000 Euro erwarb, hatte er Montagabend auf dem Betriebsgelände abgestellt, von welchem sie am nächsten Morgen, als er zur Arbeit kam, verschwunden war. Lediglich die Spuren auf der Wiese bis zum nächsten befestigten Weg waren zu erkennen, dann verlor sich jeder Hinweis auf der Trebsener Straße. Auch die zugehörige Palettengabel, welche neben dem Radlader stand, war verschwunden.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Grimma, Köhlerstraße 3 in 04668 Grimma oder unter der Telefonnummer (03437) 708925 – 100 zu melden.

Diebstahl eines Fahrzeuges

Ort: Leipzig (Gohlis), Magdeburger Straße, Zeit: 07.01.2019, gegen 19:00 Uhr bis 08.01.2019, gegen 08:45 Uhr

Unbekannter Täter entwendete den auf der Magdeburger Straße zwischen Schachtstraße und Wiederitzscher Straße ordnungsgemäß gesichert geparkten silberfarbenen Nissan Qashqai (amtlichen Kennzeichen WB SH 2308) des 38jährigen Nutzers in einem Zeitwert von ca. 18.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Einbruch in Geschäft

Ort: Leipzig (Lindenau), Demmeringstraße, Zeit: 05.01.2019, gegen 11:00 Uhr bis 08.01.2019, gegen 14:00 Uhr

Unbekannte hebelten eine Tür zum Produktionsgebäude der Fleischerei auf, durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten eine Stichsäge im Wert einer niedrigen dreistelligen Summe. Damit verschwanden sie und hinterließen einen Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Der Geschäftsführer hatte Dienstagnachmittag den Einbruch entdeckt und die Polizei in Kenntnis gesetzt. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Aggressive Ladendiebin trat, kratzte und biss

Ort: Leipzig (Heiterblick), Torgauer Straße, Zeit: 08.01.2019, gegen 21:45 Uhr

Kurz vor Ladenschluss betrat eine Frau einen Einkaufsmarkt, ging zielgerichtet zum Warenträger mit den hochprozentigen Spirituosen. Sie nahm sieben Flaschen Whisky unterschiedlicher Marken im Wert von ca. 320 Euro heraus, entfernte die Sicherheitsetiketten und steckte alle in ihre Handtasche. Anschließend begab sie sich in die Wurstabteilung, öffnete dort Wurstverpackungen, setzte sich und verzehrte den Inhalt. Eine Kundin machte deswegen einen Mitarbeiter auf die Frau aufmerksam.

Er und eine Kollegin forderten die Frau zum Mitkommen auf. Diese konnte kaum aufstehen, sodass das Personal helfen musste. Gemeinsam gingen sie zur Information und bemerkten auf dem Weg dorthin das Klirren in ihrer Handtasche. Sie baten die Frau, ihre Tasche zu öffnen. Sie gab freiwillig zwei Flaschen Whisky heraus und sagte, die anderen in einem anderen Laden gekauft zu haben, was sie jedoch nicht belegen konnte. Zum Herausgeben der Waren war sie nicht bereit und wurde nun zusehends aggressiver. Das Personal rief die Polizei. Als sie flüchten wollte, hielt der Mitarbeiter (30) sie fest, woraufhin die Frau um sich schlug, den Mann trat, ihn kratzte und biss. Dieser wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Versorgung.

Danach gelang es der Frau, in der Toilette zu verschwinden und sich einzusperren. Eine Polizeibeamtin konnte sie nach längerer Zeit und gutem Zusprechen zum Herauskommen zu bewegen. Die Frau wurde mit ins Büro genommen. Dort widersetzte sie sich den Beamten, wollte den Raum verlassen. Auf mehrmalige Aufforderungen, ihre Handtasche samt Diebesgut herauszugeben, reagierte sie nicht. Wieder schlug sie um sich, reagierte äußerst heftig. Als die Beamten ihr daraufhin die Handfessel anlegen wollten, leistete sie erneut Widerstand, trat gegen die Polizisten.

Erst nach längerer Zeit beruhigte sich die Dame, bei der es sich um eine Leipzigerin (31) handelt. Sie gab ihre Handtasche mit dem Diebesgut heraus. Die Frau stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,34 Promille. Die Frau hat sich wegen des räuberischen Diebstahls zu verantworten.

Auto beschmiert

Ort: Leipzig (Schleußig), Zeit: 07.01.2019, gegen 18:00 Uhr – 08.01.2019, gegen 11:30 Uhr

In der Nacht besprühten Unbekannte im Stadtteil Schleußig einen Mercedes E 320 mit weißer Farbe, an welchem ein Aufkleber mit dem Schriftzug: „Alternative für Deutschland“ angebracht war. Die Polizei ermittelt deshalb nun wegen Sachbeschädigung.

In Socken stapften Kinder nach Hause

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Jahnallee, Zeit: 08.01.2019, gegen 18:00 Uhr

Zwei Kinder (13) in Begleitung ihrer Erzieherin sprachen gestern Abend auf dem Polizeirevier vor und erzählten, dass sie gegen 18:00 Uhr beraubt worden waren. Die beiden Jungen hatten kurz zuvor das Fastfood-Restaurant am Waldplatz verlassen und liefen Richtung Marschner Straße, schon dabei fiel ihnen ein Trio auf, welches sich an der Haltestelle gegenüber des Restaurants aufhielten. Vorerst schenkten sie dem Trio keine Beachtung, doch als sie ca. 150 Meter von der Tankstelle Ecke Jahnallee/Marschner Straße entfernt waren, rannte sie einer der drei um.

Dadurch verletzten sich beide leicht. Zudem verlangte der unbekannte Rüpel die Schuhe der

Jungen, welche diese auch ohne Gegenwehr herausgaben. Dann verschwand das Trio und die Jungen liefen in Socken zur Unterkunft.

Wie sich während der Anzeigenaufnahme herausstellte, hatte nur einer des Trios gehandelt, die anderen beiden standen während der Tatausübung im Hintergrund. Den Täter indes beschrieben die Jungen folgendermaßen: südländischer oder arabischer Phänotyp, scheinbares Alter zwischen 14 und 16 Jahren, ca. 175 cm groß, dunkle Augenfarbe, schwarzes Haar, schwarz gekleidet mit Kapuze.

Die Polizei ermittelt.

Straßenbahn streifte nicht ordentlich geparktes Auto

Ort: Leipzig (Möckern), Blücher-/Elli-Voigt-Straße, Zeit: 08.01.2019, gegen 10:30 Uhr

Eine Autofahrerin (48) hatte ihren Dacia äußerst ungünstig abgestellt: im Verkehrsraum von Schienenfahrzeugen. Dadurch gab es Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer. Dies musste eine Straßenbahnfahrerin (30) vormittags feststellen, als sie, von der Blücherstraße kommend, nach links auf die Elli-Voigt-Straße abbiegen wollte. Sie benötigte einen Einweiser, um ihre Fahrt fortsetzen zu können. Doch trotz des Einweisers streifte die Fahrerin den Dacia. Während an der Bahn Lackschäden zu verzeichnen waren (Schaden: ca. 2.000 Euro), entstand am geparkten Dacia ein Schaden an der Stoßstange mit geschätzten 800 Euro. Die Polizei wurde in Kenntnis gesetzt. Die 30-Jährige erhielt eine Verwarnung, während die Autofahrerin ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro zu zahlen hat.

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