Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 6. Februar: Gerüstteile weg, Drogenfund, Telefonbetrüger unterwegs

In der Paulinenstraße stellten Bauarbeiter das Fehlen von Gerüstteilen fest, die sie später zusammen mit Gerüstteilen einer anderen Firma aus Böhlen in der Nähe wiederfanden – Zeugen gesucht +++ Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Polizeibehörden am Willy-Brandt-Platz wurde im Bereich des Bürgermeister-Müller-Parks ein Drogen-Depot mit Marihuana aufgefunden +++ Am Alten Mühlgraben ermittelt die Leipziger Kripo wegen versuchten Betrugs. So hatte eine Leipzigerin (82) Anrufe eines Unbekannten erhalten, der ihr weismachen wollte, ihr einen Geldbetrag übergeben zu wollen.

Gerüstteile „umgelagert“

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Paulinenstraße, Zeit: 05.02.2019, gegen 11:00 Uhr

Ein Vorarbeiter einer Gerüstbaufirma begab sich zum aktuellen Ort seiner Baustelle in der Geißlerstraße. Hier stellte er zusammen mit dem Bauleiter fest, dass Gerüstteile entwendet wurden. Als er sich in der näheren Umgebung umsah, „fand“ er die Gerüsteile wieder. Auf einem Hinterhof in der Paulinenstraße, einem leergewohnten Haus im Rohbau, standen die Gerüstteile. Er erkannte diese sofort anhand von Individualmerkmalen und einer bestimmten angebrachten Farbe wieder. Einige Teile des Gerüstes wiesen noch eine andere Farbe auf.

Diese gehörten einer Gerüstbaufirma in Böhlen. Die Verantwortlichen dieser Firma kamen vor Ort und konnten ebenfalls ihre Teile anhand Individualmerkmalen eindeutig zuordnen. Wo diese Gerüstteile der Firma aus Böhlen entwendet wurden, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei wurde informiert und hat im Rahmen einer dokumentiert und beweissicher festgehalten. Ein Eigentümer des zu sanierenden Hauses in der Paulinenstraße wurde noch nicht ermittelt. Dazu laufen noch die Ermittlungen, genauso dazu, wer sich an den Gerüsten einfach so „bediente“. Der Schaden wurde mit ca. 2.500 Euro beziffert.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 – 34224 zu melden.

Betäubungsmittel gefunden

Ort: Leipzig (Zentrum), Willy-Brandt-Platz, Zeit: 05.02.2019, gegen 17:10 Uhr

Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der gemeinsamem Ermittlungsgruppe Bahnhof/Zentrum, der Beamten der Bundespolizeiinspektion Hauptbahnhof Leipzig und der Polizeidirektion Leipzig (Polizeirevier Leipzig-Zentrum) wurde im Bereich des Bürgermeister-Müller-Parks ein Depot aufgefunden. In diesem befand sich eine große Klarsicht-Cliptüte, in welcher sich wiederum acht szenetypische kleinere schwarze Cliptütchen mit Betäubungsmitteln befanden. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um Marihuana. Eine Zuordnung dieser Cliptütchen zu einer oder mehreren Personen war nicht möglich. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und der Bereich weiter intensiv bestreift. Die Personenbewegung ließ schlagartig in diesem Bereich nach.

Aufgrund eines Gewinnversprechens …

Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Am Alten Mühlgraben, Zeit: 04.02.2019, gegen 09:00 Uhr – 05.02.2019, gegen 11:35 Uhr …

ermittelt die Leipziger Kripo wegen versuchtem Betrug. So hatte eine Leipzigerin (82) den Anruf eines Unbekannten erhalten, der ihr die Übergabe eines größeren Gewinns in Aussicht stellte. Für die Überbringung aber sollte sie Steam-Karten im Wert von 650 Euro erwerben, um auf diese Weise die sogenannte Aufwandentschädigung zu zahlen. Doch die 82-Jährige ging dem Betrüger nicht „auf dem Leim“ und erstattete Anzeige. Sie erzählte gegenüber den Ermittlern, dass sie bereits am Vortag mehrere Anruf eines „Kevin Block“ erhalten habe, der angeblich für eine Geldtransportfirma arbeiten würde. Dieser teilte ihr mit, dass sie einen größeren, fünfstelligen Geldbetrag gewonnen habe und für die persönliche Übergabe des Geldes eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 650 Euro und in Form von Steam-Karten zahlen müsse.

Zudem bestünde Schweigepflicht. Sobald sie die Karten erworben hätte, würde der Gewinn eine Stunde später ausgezahlt werden. Daraufhin fuhr die 82-Jährige zur nächsten Tankstelle, um der Forderung des Anrufers nachzukommen, doch eine aufmerksame Mitarbeiterin hielt sie davon ab. Sie erklärte der Dame, dass sie in Gefahr sei, Betrügern „aufzusitzen“, die häufig diese „Zahlungsmethode“ wählten. Also fuhr die Dame wieder, aber ohne Steam-Karten, nach Hause und teilte ihrem Sohn das sonderbare Geschehen mit. Dieser wiederum informierte die Polizei und erstattete Anzeige. Die Gesetzeshüter nahmen die Ermittlungen auf.

Kellerbrand in Grünau

Ort: Leipzig (Grünau), Ringstraße, Zeit: 05.02.2019, gegen 14:00 Uhr

Ein Hausbewohner bemerkte gestern Nachmittag beim Betreten des Hauses, dass aus dem Keller Rauch drang und verständigte sofort die Feuerwehr. Die Rettungsleitstelle informierte daraufhin die Polizei und das Rettungswesen. Es stellte sich heraus, dass im Keller mehrere Boxen brannten, welche ordnungsgemäß verschlossen waren. Die Kameraden zweier Wehren brachen die Türen der Kellerboxen auf, löschten die Flammen, konnten jedoch nicht verhindern, dass alle betroffenen Boxen vollständig ausbrannten. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Polizeibeamte versiegelten den Brandort bis zum heutigen Einsatz der Spezialisten der Leipziger Kripo zur Ermittlung der genauen Brandursache. Jene stellten fest, dass ein Unbekannter mittels offener Flamme gezündelt hatte. Nun hat die Kripo Leipzig die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

Keine gute Idee

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 05.02.2019, gegen 22:30 Uhr

Es ist niemals eine gute Idee ist, den Motor bei kurzzeitigem Parken laufen und den Schlüssel stecken zu lassen! Das musste der Fahrer eines Mercedes CLS 350 am späten Dienstagabend in der Georg-Schumann-Straße feststellen. Nur kurz halten, schnell in den Dönerimbiss, ein Getränk holen und weiterfahren, war der Plan. Der ging nicht auf. Als der 25-Jährige im Geschäft war, setzten sich zwei Unbekannte in das Fahrzeug und fuhren davon. Der Besitzer konnte nur noch auf die Straße rennen und zuschauen, wie der Mercedes davonfuhr. Er rief die Polizei. Kurze Zeit später fuhr das Fahrzeug wieder am Dönerimbiss vorbei.

Als der Bestohlene sein Fahrzeug entdeckte, nahm er zu Fuß die Verfolgung auf. Das Fahrzeug kreuzte durch die umliegenden Straßen, der Verfolgende konnte es mehrmals in einiger Entfernung sehen. Auf Höhe der Wiederitzscher Straße stoppte der Wagen dann schließlich, zwei dunkel gekleidete Personen verließen das Fahrzeug und rannten davon. Der Verfolger erreichte sein Fahrzeug, das nun fast wieder am Ausgangsort stand. Die hinzugerufenen Polizisten suchten die Umgebung ab. Von den Unbekannten fehlte aber jede Spur. Der Fahrer stellte fest, dass nichts aus dem Fahrzeug fehlte. Es kann durchaus sein, dass die Unbekannten das Fahrzeug nicht stehlen wollen, sondern sich nur einen bösen Scherz erlaubt hatten. Dennoch ist die Tat strafbar – der unbefugte Gebrauch eines Fahrzeugs kann mit Geld- und Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden. Die Polizei ermittelt.

Betrunken durch Torgau

Ort: Torgau, Friedrich-Naumann-Straße/Ecke Eilenburger Straße, Zeit: 05.02.2019, gegen 22:30 Uhr

Zwei Radfahrer bekamen die Aufmerksamkeit einer Funkstreifenwagenbesatzung „geschenkt“, die auf dem Gehweg fuhren. Die Beamten führten dementsprechend eine Verkehrskontrolle durch. Alkoholgeruch schlug ihnen dabei entgegen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 38-jährigen Radfahrer einen Wert von 1,64 Promille. Der 43-jährige zweite Radfahrer hatte einen Wert von 2,06 Promille. Die Fahrt für beide war beendet. Beide sehen sich nun einem Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegenüber.

Ladendieb geschnappt

Ort: Delitzsch, Hallesche Straße (Einkaufsmarkt) Zeit: 05.02.2019, gegen 18:00 Uhr

Gesetzeshüter fingen gestern Abend einen 20-Jährigen, der kurz zuvor fünf Päckchen Kaffee aus einem Delitzscher Einkaufsmarkt betritt gestohlen hatte. So hatte der Mann den Kaffee aus dem Warenregal im Laden genommen und in seinem Rucksack verstaut. Dann war er, ohne die Ware zu bezahlen, aus dem Markt geflohen und in Richtung Weststraße davongerannt. Eine Verkäuferin (41), die den Diebstahl bemerkt hatte, informierte die Polizei, welche die Verfolgung des Diebes aufnahm. An der Ecke Pestalozzi-/Weststraße konnten die Gesetzeshüter den Dieb stellen und die fünf Päckchen Kaffee, die sich in seinem Rucksack anfanden, sicherstellen. Außerdem eröffneten sie gegen den 20-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahl.

Notbremsung eines Busses – zwei Verletzte

Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Ludwig-Hupfeld-Straße, Zeit: 05.02.2019, gegen 11:15 Uhr

Eine bisher unbekannte Fahrerin eines Pkw fuhr die Ludwig-Hupfeld-Straße entlang. Unmittelbar dahinter fuhr der LVB-Bus der Linie 80 in gleiche Richtung. Der Pkw (unbekannter Typ) hatte anschließend die Absicht, in ein Grundstück einzufahren und  bremste das Fahrzeug ab. Durch die Fahrerin des Busses konnte ein Auffahren auf den vorausfahrenden Pkw nur durch die Einleitung einer Gefahrenbremsung verhindert werden. In Folge der Notbremsung kamen zwei Businsassen (43, w; 64, m) zu Fall und verletzten sich beim Stürzen. Beide Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt.

Auffahrunfall

Ort: Leipzig (Anger-Crottendorf), Wurzner Straße, Zeit: 05.02.2019, gegen 21:55 Uhr

Ohne auf den nachfolgenden Straßenverkehr zu achten, parkte gestern Abend der Fahrer eines Autos mit rumänischem Kennzeichen vom Fahrbahnrand der Wurzner Straße aus und verursachte dadurch einen Verkehrsunfall. Der Fahrer (54) eines VW UP, der in dem Moment der Parkbucht schon sehr nahe war, musste heftig bremsen, um einen Zusammenstoß mit dem unbekannten Auto zu vermeiden. Ein Opelfahrer (30) schaffte es jedoch nicht mehr rechtzeitig anzuhalten und prallte mit seinem Corsa auf das Heck des VW UP. Der Fahrer des VWs musste sich wegen Nackenschmerzen einer ambulanten Behandlung in einem nahegelegenen Krankenhaus unterziehen. Außerdem entstand an beiden Autos Sachschaden in der Höhe von insgesamt 3.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun u. a. gegen den unbekannten Fahrer wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Zwei Autos stießen auf Kreuzung zusammen

Ort: Leipzig (Heiterblick), Torgauer Straße/Hohentichelnstraße/Leupoldstraße, (B 87) Zeit: 05.02.2019, gegen 14:30 Uhr

Der Fahrer (65) eines Skoda war auf der Torgauer Straße stadtauswärts unterwegs. Offenbar aus Unachtsamkeit geriet er auf die Gegenfahrbahn und befuhr auf dieser Fahrspur die ampelgeregelte Kreuzung. Dort kollidierte er mit einem bei „Grün“ fahrenden Renault, dessen Fahrer (31) sich auf der Linksabbiegespur befand. Aufgrund der Wucht des Zusammenpralls überschlug sich der Renault, wobei der Fahrzeugführer leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurde. Der Skoda-Fahrer hingegen erlitt schwere Verletzungen und musste in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Die Höhe des Sachschadens wurde mit etwa 18.000 Euro beziffert. Der 65Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Vorfahrt nicht beachtet

Ort: Leipzig (Zentrum), Connewitzer Kreuz, Zeit: 06.02.2019, gegen 08:45 Uhr

Die Fahrerin (59) eines VW Caddy fuhr auf der Karl-Liebknecht-Straße stadtauswärts, während der Fahrer (43) eines VW Golf die Wolfgang-Heinze-Straße in Richtung Karl-Liebknecht-Straße befuhr. Auf der Kreuzung missachtete die 59-Jährige die Vorfahrt des Golf-Fahrers und beide Fahrzeuge stießen zusammen. Beim Unfall verletzte sich der 43Jährige leicht und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden; die Frau blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Gegen die Autofahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Leipziger Schüler mit Geschicklichkeitsspiel für den Deutschen Multimediapreis nominiert
Leipzig: 37 Prozent mehr Rentner auf Stütze vom Amt angewiesen
Kein zweiter Bruch: Universitätsklinikum Leipzig führt Weiterbehandlungskonzept FLS ein
Fahrplanabweichungen am 20. und 21. Oktober 2019 im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn
Seniorensprechstunde im Familieninfobüro
Mit dem Bildungsgutschein und Umschulungen des BFW zum neuen Job
Unimuseum: Neue Ausstellung zeigt Wandel in Halle mit ungewöhnlichen Fotomontagen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

ADFC ruft auf zur Fahrraddemo am 29. Oktober in der Inneren Jahnallee und um den Promenadenring
Gelunges Beispiel für „shared space“: Die Schlösserstraße in Erfurt. Foto: ADFC Leipzig

Foto: ADFC Leipzig

Für alle LeserIn Leipzigs Verkehrspolitik dauern wichtige Weichenstellungen mittlerweile erstaunlich lange. Erst 2021 soll eine beschlussfähige Vision für die Gestaltung des Innenstadtrings vorliegen. Erst 2020 sollen die ersten Teilstücke des Rings für den Radverkehr freigegeben werden. Bei so einem Tempo wird man als Radfahrer alt und grau, bevor sich wirklich etwas ändert und das Radfahren am Ring kein Gefahrenparcours mehr ist. Zeit für eine Demo, findet der ADFC.
Ab 22. Oktober im Alten Rathaus zu sehen: Briefe und Postkarten von Max Schwimmer
Max Schwimmer: Brief an Wilhelm Geyger, 20.7.1940 (Ausschnitt). Foto SGM

Foto SGM

Für alle LeserIm Ausstellungsabteil „Neu im Museum“ im zweiten Obergeschoss des Alten Rathauses zeigt das Stadtgeschichtliche Museum regelmäßig Neuzugänge aus seiner Sammlung. Diesmal gibt es mit den Postsendungen eines Leipziger Künstlers einen ganz besonderen Augenschmaus. Zuvor in Privatbesitz, wird ab dem 22. Oktober ein wertvolles Konvolut von Autographen des Leipziger Künstlers Max Schwimmer erstmals öffentlich gezeigt.
Nicht schon wieder Äcker opfern: Dohna will aus IPO-Zweckverband aussteigen
Heute Natur, morgen Beton: Von den IPO-Plänen betroffene Landschaft bei Pirna. Foto: B. Borchers

Foto: B. Borchers

Für alle LeserDohna liegt ziemlich weit im Osten Sachsens, 15 Kilometer östlich von Dresden an der Müglitz. Und der Stadtrat von Dohna hat jetzt etwas getan, was in Sachsen Einmaligkeitswert besitzt: Er hat sich gegen die weitere Versiegelung der Landschaft ausgesprochen und Dohna soll deshalb aus dem Zweckverband Industriepark Oberelbe (IPO) aussteigen.
Noch zehn Jahre bis zur kompletten LED-Beleuchtung in Leipzig
Nachtbeleuchtung am Wintergartenhochhaus. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserAb und an überarbeitet die Stadt Leipzig ihre Lichtkonzeption. Die letzte Konzeption stammt noch aus den 1990er Jahren. Da wurde die gesamte noch aus DDR-Zeiten stammende Beleuchtung durch damals moderne Natriumhochdrucklampen ersetzt. Doch mittlerweile ist ein ganz anderes Leuchtenzeitalter angebrochen. LED-Lampen lösen die alten Stromfresser ab. Aber mittlerweile spielt auch das Thema Lichtverschmutzung eine Rolle.
Zwischenzeiten: Michael Kerstgens Fotos aus dem Mühlhausen des Jahres 1990
Michael Kerstgens: Zwischenzeiten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIrgendetwas ist da passiert, das die Menschen in Ostdeutschland völlig verändert hat seit jenem Jahr des Aufbruchs 1990, als sie die Tristesse eines erstarrten Landes hinter sich ließen, um mit einer erstaunlichen Grimmigkeit aufzubrechen in blühende Landschaften. Auch in der thüringischen Stadt Mühlhausen, die der aus Hessen stammende Fotograf Michael Kerstgen im Frühjahr 1990 besuchte und festhielt in eindrucksvollen Fotos.
Konzert zum 172. Todestag von Felix Mendelssohn Bartholdy im Paulinum
Paulinum der Universität Leipzig. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Als Felix Mendelssohn Bartholdy am 4. November 1847 starb, war die Trauer unendlich groß. Während der Trauerfeier am 7. November in der Paulinerkirche nahmen zahlreiche Freunde, Weggefährten, aber auch Leipziger Bürgerinnen und Bürger („ganz Leipzig“, heißt es in einer zeitgenössischen Quelle) vom Ehrendoktor der Universität Leipzig Abschied.
Eine verwirrende Tafel zum Gründungsort des Verlags mit dem Bären im Signet
Die neue Gedenktafel für Breitkopf & Härtel an der Ecke Kupfergasse. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Dienstag, 15. Oktober, wurde ein kleiner Stadtratsbeschluss von 2018 umgesetzt. Anlässlich des 300. Gründungsjubiläums des Verlages Breitkopf & Härtel wurde am Haus Universitätsstraße 18, Ecke Kupfergasse, eine Gedenktafel enthüllt. Der Verlag gilt als der älteste Musikverlag der Welt. Der eigentliche Standort des Verlages war das Haus „Goldener Bär“ Nr. 11, heute die Ostseite der Universitätsstraße mit der Mensa am Park.
Linksfraktion will mit einer Gesetzesinitiative die SLM demokratischer machen
Sitz der SLM in der Lassallestraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Juni hatte schon die SPD ihr Unbehagen am sächsischen Privatrundfunkgesetz geäußert und die veralteten Strukturen der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) kritisiert. Aber jetzt, da CDU, SPD und Grüne über eine mögliche Regierungskoalition verhandeln wollen, befürchtet Die Linke, dass die Demokratisierung der Strukturen bei der SLM wieder auf der Strecke bleibt.
Umweltbürgermeister nimmt am Donnerstag im Stadtbüro Stellung zum Projekt Lebendige Luppe
Heute ein Standgewässer: Die Alte Luppe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit mittlerweile sieben Jahren beschäftigt sich das Projekt „Lebendige Luppe“ mit der Revitalisierung der Leipziger Nordwestaue. Wäre es nach den Plänen von 2012 gegangen, würden schon längst die Bagger neue Wasserläufe durchs Gehölz schlagen und einen künstlichen kleinen Fluss anlegen. Aber seit 2017 sind die alten Pläne Makulatur. Das wird ein Thema bei der Bürgermeistersprechstunde von Heiko Rosenthal am 17. Oktober im Stadtbüro.
Zahl der Berufspendler nach Leipzig strebt der 100.000er-Marke entgegen
Pendlerfrust im Stau. Foto: IG BAU

Foto: IG BAU

Für alle LeserWenn Lebenszeit im Stau flöten geht: Die Zahl der Berufspendler in Leipzig hat einen neuen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr kamen rund 96.000 Menschen zum Arbeiten regelmäßig von außerhalb in die Stadt – das sind 26 Prozent mehr als noch im Jahr 2000. Damals zählte Leipzig noch rund 76.000 sogenannte Einpendler, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die Zahl der sogenannten Auspendler ist in diesem Zeitraum sogar um 82 Prozent auf rund 64.000 gestiegen.
Grüne bündeln ihre Forderungen zum Fernwärmeausstieg, zum Forstwirtschaftsplan und zum Abgasausstoß des Flughafens
Der Auenwald braucht eine ökologische Waldpflege. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 30. Oktober kann der Leipziger Stadtrat über die Erklärung des Klimanotstands in Leipzig beschließen. Jetzt kommt aus dem Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen eine Forderung, die deutlich über die Vorstellungen der Stadtverwaltung hinausgeht: Für die Grünen gehören zu einer echten Klimapolitik in Leipzig auch Einschränkungen am Flughafen Leipzig/Halle.
Das alte Leipzig in Farbe: Das noch unzerstörte Leipzig in den Farbfotografien des frühen 20. Jahrhunderts
Henning Jost: Das alte Leipzig in Farbe. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich ist das Buch vergriffen: „Leipzig in Farbe. Frühe Farbfotografien 1937–1947“. Erschienen 2014 im Lehmstedt Verlag. Das erste Buch, das Leipzig in farbigen Fotoaufnahmen aus Privatarchiven in dieser Zeit zeigt, als der Farbfilm erstmals auch für Amateure erschwinglich war. Ein kleiner Ersatz ist jetzt im Wartberg Verlag erschienen. Der Sammeleifer von Henning Jost macht ihn möglich.
Kleines Figurentheaterfestival für Kinder und Erwachsene im Budde-Haus
Quelle: Budde-Haus

Quelle: Budde-Haus

Um die Vielfalt des Genres Figurentheater und Puppenspiel aufzuzeigen, veranstaltet das Budde-Haus (Lützowstraße 19, Leipzig-Gohlis) vom 18. bis zum 20. Oktober erstmals das kleine Figurentheaterfestival KON-FIGUR-ATION mit jeweils zwei Aufführungen für Kinder und für Erwachsene.
Wenn eine konservative Zeitung einen Leipziger Bio-Streit kommentiert
Biomare in der KarLi. Foto;: Ralf Julke

Foto;: Ralf Julke

Für alle LeserSeit ein paar Wochen tobt ein veritabler Streit. Zuerst listete der Leipziger Lebensmiteilfachhändler Biomare die Produkte der Spreewälder Hirsemühle aus – nicht weil sie den ökologische Standards des Unternehmens nicht genügten, sondern weil der Inhaber der Spreewälder Hirsemühle ein bekannter AfD-Mann ist. Und Biomare begründete die Auslistung auch öffentlich. Erstaunlicherweise bringt es jetzt gerade die wirtschaftsnahe F.A.Z. fertig, ihm dabei indirekt Scheinheiligkeit zu unterstellen.
From Zero to Hero – Wie Schiller zum Idol wurde. Öffentliche Führung im Schillerhaus
Schillerbüste von Dannecker. Foto: Punctum/Bertram Kober

Foto: Punctum/Bertram Kober

Wie die Abbildung Friedrich Schillers in Form von Büsten und Porträts die Wahrnehmung des ruhmreichen Dichters mitgestaltet, zeigt die Kunstwissenschaftlerin Heidi Stecker in ihrer Führung im Schillerhaus am Sonntag, den 20. Oktober, um 15 Uhr auf. Sie wurde zu einer Ikone der Dichterdarstellung: Die Büste von seinem ehemaligen Schulkameraden Friedrich Schiller begann der Bildhauer Johann Heinrich Dannecker 1793, vollendete sie jedoch erst nach dem Tod des berühmten Dichters im Jahr 1805. Eine Kopie der Schillerbüste befindet sich im Leipziger Schillerhaus.