Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 6. Februar: Gerüstteile weg, Drogenfund, Telefonbetrüger unterwegs

In der Paulinenstraße stellten Bauarbeiter das Fehlen von Gerüstteilen fest, die sie später zusammen mit Gerüstteilen einer anderen Firma aus Böhlen in der Nähe wiederfanden – Zeugen gesucht +++ Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der Polizeibehörden am Willy-Brandt-Platz wurde im Bereich des Bürgermeister-Müller-Parks ein Drogen-Depot mit Marihuana aufgefunden +++ Am Alten Mühlgraben ermittelt die Leipziger Kripo wegen versuchten Betrugs. So hatte eine Leipzigerin (82) Anrufe eines Unbekannten erhalten, der ihr weismachen wollte, ihr einen Geldbetrag übergeben zu wollen.

Gerüstteile „umgelagert“

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Paulinenstraße, Zeit: 05.02.2019, gegen 11:00 Uhr

Ein Vorarbeiter einer Gerüstbaufirma begab sich zum aktuellen Ort seiner Baustelle in der Geißlerstraße. Hier stellte er zusammen mit dem Bauleiter fest, dass Gerüstteile entwendet wurden. Als er sich in der näheren Umgebung umsah, „fand“ er die Gerüsteile wieder. Auf einem Hinterhof in der Paulinenstraße, einem leergewohnten Haus im Rohbau, standen die Gerüstteile. Er erkannte diese sofort anhand von Individualmerkmalen und einer bestimmten angebrachten Farbe wieder. Einige Teile des Gerüstes wiesen noch eine andere Farbe auf.

Diese gehörten einer Gerüstbaufirma in Böhlen. Die Verantwortlichen dieser Firma kamen vor Ort und konnten ebenfalls ihre Teile anhand Individualmerkmalen eindeutig zuordnen. Wo diese Gerüstteile der Firma aus Böhlen entwendet wurden, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei wurde informiert und hat im Rahmen einer dokumentiert und beweissicher festgehalten. Ein Eigentümer des zu sanierenden Hauses in der Paulinenstraße wurde noch nicht ermittelt. Dazu laufen noch die Ermittlungen, genauso dazu, wer sich an den Gerüsten einfach so „bediente“. Der Schaden wurde mit ca. 2.500 Euro beziffert.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 – 34224 zu melden.

Betäubungsmittel gefunden

Ort: Leipzig (Zentrum), Willy-Brandt-Platz, Zeit: 05.02.2019, gegen 17:10 Uhr

Im Rahmen eines erneuten Einsatzes der gemeinsamem Ermittlungsgruppe Bahnhof/Zentrum, der Beamten der Bundespolizeiinspektion Hauptbahnhof Leipzig und der Polizeidirektion Leipzig (Polizeirevier Leipzig-Zentrum) wurde im Bereich des Bürgermeister-Müller-Parks ein Depot aufgefunden. In diesem befand sich eine große Klarsicht-Cliptüte, in welcher sich wiederum acht szenetypische kleinere schwarze Cliptütchen mit Betäubungsmitteln befanden. Wie sich später herausstellte, handelte es sich dabei um Marihuana. Eine Zuordnung dieser Cliptütchen zu einer oder mehreren Personen war nicht möglich. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und der Bereich weiter intensiv bestreift. Die Personenbewegung ließ schlagartig in diesem Bereich nach.

Aufgrund eines Gewinnversprechens …

Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Am Alten Mühlgraben, Zeit: 04.02.2019, gegen 09:00 Uhr – 05.02.2019, gegen 11:35 Uhr …

ermittelt die Leipziger Kripo wegen versuchtem Betrug. So hatte eine Leipzigerin (82) den Anruf eines Unbekannten erhalten, der ihr die Übergabe eines größeren Gewinns in Aussicht stellte. Für die Überbringung aber sollte sie Steam-Karten im Wert von 650 Euro erwerben, um auf diese Weise die sogenannte Aufwandentschädigung zu zahlen. Doch die 82-Jährige ging dem Betrüger nicht „auf dem Leim“ und erstattete Anzeige. Sie erzählte gegenüber den Ermittlern, dass sie bereits am Vortag mehrere Anruf eines „Kevin Block“ erhalten habe, der angeblich für eine Geldtransportfirma arbeiten würde. Dieser teilte ihr mit, dass sie einen größeren, fünfstelligen Geldbetrag gewonnen habe und für die persönliche Übergabe des Geldes eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 650 Euro und in Form von Steam-Karten zahlen müsse.

Zudem bestünde Schweigepflicht. Sobald sie die Karten erworben hätte, würde der Gewinn eine Stunde später ausgezahlt werden. Daraufhin fuhr die 82-Jährige zur nächsten Tankstelle, um der Forderung des Anrufers nachzukommen, doch eine aufmerksame Mitarbeiterin hielt sie davon ab. Sie erklärte der Dame, dass sie in Gefahr sei, Betrügern „aufzusitzen“, die häufig diese „Zahlungsmethode“ wählten. Also fuhr die Dame wieder, aber ohne Steam-Karten, nach Hause und teilte ihrem Sohn das sonderbare Geschehen mit. Dieser wiederum informierte die Polizei und erstattete Anzeige. Die Gesetzeshüter nahmen die Ermittlungen auf.

Kellerbrand in Grünau

Ort: Leipzig (Grünau), Ringstraße, Zeit: 05.02.2019, gegen 14:00 Uhr

Ein Hausbewohner bemerkte gestern Nachmittag beim Betreten des Hauses, dass aus dem Keller Rauch drang und verständigte sofort die Feuerwehr. Die Rettungsleitstelle informierte daraufhin die Polizei und das Rettungswesen. Es stellte sich heraus, dass im Keller mehrere Boxen brannten, welche ordnungsgemäß verschlossen waren. Die Kameraden zweier Wehren brachen die Türen der Kellerboxen auf, löschten die Flammen, konnten jedoch nicht verhindern, dass alle betroffenen Boxen vollständig ausbrannten. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Polizeibeamte versiegelten den Brandort bis zum heutigen Einsatz der Spezialisten der Leipziger Kripo zur Ermittlung der genauen Brandursache. Jene stellten fest, dass ein Unbekannter mittels offener Flamme gezündelt hatte. Nun hat die Kripo Leipzig die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.

Keine gute Idee

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 05.02.2019, gegen 22:30 Uhr

Es ist niemals eine gute Idee ist, den Motor bei kurzzeitigem Parken laufen und den Schlüssel stecken zu lassen! Das musste der Fahrer eines Mercedes CLS 350 am späten Dienstagabend in der Georg-Schumann-Straße feststellen. Nur kurz halten, schnell in den Dönerimbiss, ein Getränk holen und weiterfahren, war der Plan. Der ging nicht auf. Als der 25-Jährige im Geschäft war, setzten sich zwei Unbekannte in das Fahrzeug und fuhren davon. Der Besitzer konnte nur noch auf die Straße rennen und zuschauen, wie der Mercedes davonfuhr. Er rief die Polizei. Kurze Zeit später fuhr das Fahrzeug wieder am Dönerimbiss vorbei.

Als der Bestohlene sein Fahrzeug entdeckte, nahm er zu Fuß die Verfolgung auf. Das Fahrzeug kreuzte durch die umliegenden Straßen, der Verfolgende konnte es mehrmals in einiger Entfernung sehen. Auf Höhe der Wiederitzscher Straße stoppte der Wagen dann schließlich, zwei dunkel gekleidete Personen verließen das Fahrzeug und rannten davon. Der Verfolger erreichte sein Fahrzeug, das nun fast wieder am Ausgangsort stand. Die hinzugerufenen Polizisten suchten die Umgebung ab. Von den Unbekannten fehlte aber jede Spur. Der Fahrer stellte fest, dass nichts aus dem Fahrzeug fehlte. Es kann durchaus sein, dass die Unbekannten das Fahrzeug nicht stehlen wollen, sondern sich nur einen bösen Scherz erlaubt hatten. Dennoch ist die Tat strafbar – der unbefugte Gebrauch eines Fahrzeugs kann mit Geld- und Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet werden. Die Polizei ermittelt.

Betrunken durch Torgau

Ort: Torgau, Friedrich-Naumann-Straße/Ecke Eilenburger Straße, Zeit: 05.02.2019, gegen 22:30 Uhr

Zwei Radfahrer bekamen die Aufmerksamkeit einer Funkstreifenwagenbesatzung „geschenkt“, die auf dem Gehweg fuhren. Die Beamten führten dementsprechend eine Verkehrskontrolle durch. Alkoholgeruch schlug ihnen dabei entgegen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 38-jährigen Radfahrer einen Wert von 1,64 Promille. Der 43-jährige zweite Radfahrer hatte einen Wert von 2,06 Promille. Die Fahrt für beide war beendet. Beide sehen sich nun einem Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegenüber.

Ladendieb geschnappt

Ort: Delitzsch, Hallesche Straße (Einkaufsmarkt) Zeit: 05.02.2019, gegen 18:00 Uhr

Gesetzeshüter fingen gestern Abend einen 20-Jährigen, der kurz zuvor fünf Päckchen Kaffee aus einem Delitzscher Einkaufsmarkt betritt gestohlen hatte. So hatte der Mann den Kaffee aus dem Warenregal im Laden genommen und in seinem Rucksack verstaut. Dann war er, ohne die Ware zu bezahlen, aus dem Markt geflohen und in Richtung Weststraße davongerannt. Eine Verkäuferin (41), die den Diebstahl bemerkt hatte, informierte die Polizei, welche die Verfolgung des Diebes aufnahm. An der Ecke Pestalozzi-/Weststraße konnten die Gesetzeshüter den Dieb stellen und die fünf Päckchen Kaffee, die sich in seinem Rucksack anfanden, sicherstellen. Außerdem eröffneten sie gegen den 20-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahl.

Notbremsung eines Busses – zwei Verletzte

Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Ludwig-Hupfeld-Straße, Zeit: 05.02.2019, gegen 11:15 Uhr

Eine bisher unbekannte Fahrerin eines Pkw fuhr die Ludwig-Hupfeld-Straße entlang. Unmittelbar dahinter fuhr der LVB-Bus der Linie 80 in gleiche Richtung. Der Pkw (unbekannter Typ) hatte anschließend die Absicht, in ein Grundstück einzufahren und  bremste das Fahrzeug ab. Durch die Fahrerin des Busses konnte ein Auffahren auf den vorausfahrenden Pkw nur durch die Einleitung einer Gefahrenbremsung verhindert werden. In Folge der Notbremsung kamen zwei Businsassen (43, w; 64, m) zu Fall und verletzten sich beim Stürzen. Beide Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt.

Auffahrunfall

Ort: Leipzig (Anger-Crottendorf), Wurzner Straße, Zeit: 05.02.2019, gegen 21:55 Uhr

Ohne auf den nachfolgenden Straßenverkehr zu achten, parkte gestern Abend der Fahrer eines Autos mit rumänischem Kennzeichen vom Fahrbahnrand der Wurzner Straße aus und verursachte dadurch einen Verkehrsunfall. Der Fahrer (54) eines VW UP, der in dem Moment der Parkbucht schon sehr nahe war, musste heftig bremsen, um einen Zusammenstoß mit dem unbekannten Auto zu vermeiden. Ein Opelfahrer (30) schaffte es jedoch nicht mehr rechtzeitig anzuhalten und prallte mit seinem Corsa auf das Heck des VW UP. Der Fahrer des VWs musste sich wegen Nackenschmerzen einer ambulanten Behandlung in einem nahegelegenen Krankenhaus unterziehen. Außerdem entstand an beiden Autos Sachschaden in der Höhe von insgesamt 3.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun u. a. gegen den unbekannten Fahrer wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Zwei Autos stießen auf Kreuzung zusammen

Ort: Leipzig (Heiterblick), Torgauer Straße/Hohentichelnstraße/Leupoldstraße, (B 87) Zeit: 05.02.2019, gegen 14:30 Uhr

Der Fahrer (65) eines Skoda war auf der Torgauer Straße stadtauswärts unterwegs. Offenbar aus Unachtsamkeit geriet er auf die Gegenfahrbahn und befuhr auf dieser Fahrspur die ampelgeregelte Kreuzung. Dort kollidierte er mit einem bei „Grün“ fahrenden Renault, dessen Fahrer (31) sich auf der Linksabbiegespur befand. Aufgrund der Wucht des Zusammenpralls überschlug sich der Renault, wobei der Fahrzeugführer leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt wurde. Der Skoda-Fahrer hingegen erlitt schwere Verletzungen und musste in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Die Höhe des Sachschadens wurde mit etwa 18.000 Euro beziffert. Der 65Jährige hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Vorfahrt nicht beachtet

Ort: Leipzig (Zentrum), Connewitzer Kreuz, Zeit: 06.02.2019, gegen 08:45 Uhr

Die Fahrerin (59) eines VW Caddy fuhr auf der Karl-Liebknecht-Straße stadtauswärts, während der Fahrer (43) eines VW Golf die Wolfgang-Heinze-Straße in Richtung Karl-Liebknecht-Straße befuhr. Auf der Kreuzung missachtete die 59-Jährige die Vorfahrt des Golf-Fahrers und beide Fahrzeuge stießen zusammen. Beim Unfall verletzte sich der 43Jährige leicht und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden; die Frau blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Gegen die Autofahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Gemeinsame Verhaltensregeln für Medien und Polizei: Presserat legt Innenministern Entwurf vor
Vorweihnachtszeit auf dem Tauschmarkt im Technischen Rathaus
Fünfzehn ­Minuten Stille im Advent
Kliese: Gewalt gegen Frauen weiter offensiv thematisieren
Baustart für neue Grünfläche Rietzschke-Aue in Sellerhausen
UiZ berät wieder kostenlos zu Schimmel in Wohnräumen
Erster Preis geht nach Ebersbach-Neugersdorf!
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Schulgeld errichtet hohe Hürden für junge Leute, die medizinische Berufe erlernen wollen
Hohe Hürde Schulgeld. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist zwar nicht nur in Sachsen so. Auch in anderen Bundesländern hat man das Gesundheitswesen auf Kante gespart und gerade beim medizinischen Personal immer weiter die Effizienz-Schraube gedreht. Aber dass nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie überall das medizinische Pflegepersonal fehlt, hat auch damit zu tun, dass für die Ausbildung immer noch Schulgeld verlangt wird. Dabei hätte es in Sachsen längst abgeschafft sein sollen.
Der Stadtrat tagt: Die zweite November-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt in der Kongresshalle am Zoo. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Stadtspitze möchte in der Ratsversammlung am Dienstag, den 24. November, den Entwurf für den Doppelhaushalt 2021/22 einbringen. Die Abstimmung soll aber erst am 31. März 2021 erfolgen. Der Doppelhaushalt ist fast das einzige Thema, das heute auf der Tagesordnung steht. Die L-IZ wird berichten. Ab circa 15 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Haus der Selbstständigen Leipzig: Solidarität mit Solo-Selbstständigen in der Pandemie?
Selbst und ständig und meistens allein. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Coronakrise brachte es unbarmherzig an den Tag, wie wenig Reserven gerade die Solo-Selbstständigen in Leipzig haben. Über Nacht brachen vielen von ihnen die Aufträge weg. Und die Hilfsprogramme passten bei den meisten überhaupt nicht zum Geschäftsmodell. Und einen schlagkräftigen Verband haben sie erst recht nicht. Aber seit September zumindest eine Anlaufstelle. Am 27. November gibt es die ersten Online-Angebote.
Corona bringt auf neue Ideen: Schaubühne Lindenfels startet heute das Online-Format „The Cockpit Collective“
The Cockpit Collective: Mit Berühmtheiten in Dialog. Foto: Schaubühne Lindenfels

Foto: Schaubühne Lindenfels

Für alle LeserDas Theater geht weiter – trotz geschlossener Häuser: Die Schaubühne Lindenfels lädt mit ihrem neuen Format „The Cockpit Collective“ zum digitalen „Interface Theater“ ein, zu einem Fantasiespiel auf realer Grundlage in diversen Variationen. Live über Zoom kann das Publikum mit bekannten Personen aus Vergangenheit und Gegenwart, verkörpert von Schauspieler/-innen, ins Gespräch kommen und mit ihnen über mögliche Zukünfte spekulieren.
Um den Leipziger Auwald zu retten, muss schon bis 2026 gehandelt werden
Die Trockenheit der letzten drei Jahre begünstigt Pilzkrankheiten. Im Leipziger Auwald sterben dadurch derzeit besonders die Esche und der Bergahorn ab. Selbst die Stieleiche ist bereits betroffen. Foto: André Künzelmann/UFZ

Foto: André Künzelmann/UFZ

Für alle LeserAuch als Journalist fühlt man sich ziemlich oft wie ein Marathonläufer. Die wissenschaftlichen Befunde liegen seit Jahren auf dem Tisch. Aber jahrelang kämpfen selbst die Umweltverbände gegen Windmühlenflügel und gummiartige Widerstände. So wie bei der Rettung von Auenwald und Elsteraue. Da brauchte es erst einen neuen Umweltminister und drei Dürresommer, damit Vernunft endlich auch zu Politik werden kann.
Zweite Erhebung der TU Dresden: Sachsens Schulen sind keine „silent hotspots“ für Corona
Fundstück. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWieder wehte so ein großes Orakel durch den deutschen Nachrichtenwald: Schulen könnten – ohne dass es jemand merkt – zu neuen Corona-Hotspots geworden sein. Da die Kinder oft keine Symptome aufweisen, würde sich das Virus hier also heimlich ausbreiten. Aber diesem Vermuten widerspricht jetzt auch die zweite Phase der Schulstudie der TU Dresden.
Winter Wonderland: So beswingt kann Weihnachten klingen
Quintense: Winter Wonderland. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wäre so schön gewesen, die lockerste und flockigste Einstimmung auf das kommende Fest der Feste. Geplant war sie für den 28. November in der Peterskirche. Doch auch das „Winter Wonderland“-Programm von Quintense musste aufgrund des „Lockdowns Light“ abgesagt werden. Und nun? Fällt damit Weihnachten ins Wasser?
Chemnitzer Ausländerbehörde lässt über Nacht Leipziger Hebamme abschieben + Petition
Adelina Ajeti. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserSo geht es wirklich nicht. Da steckt Deutschland gerade im medizinischen Bereich mitten in einem ausgewachsenen Fachkräftemangel. Es fehlen die ausgebildeten Pflegekräfte in den Krankenhäusern. Es fehlen aber auch qualifizierte Hebammen. Und da schiebt Sachsen mitten in der Nacht am 18. November gegen 2 Uhr eine junge, gut ausgebildete Hebamme in den Kosovo ab, die seit sechs Jahren in Leipzig lebt und dringend gebraucht wird.
Gastkommentar von Christian Wolff: Ministerpräsident/-innenrunde am Mittwoch – Jetzt ist Akzeptanz gefragt!
Christian Wolff (beim Brückenfest 2018). Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

KommentarZwei Tage vor dem Treffen der Ministerpräsident/-innen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zeichnet sich leider das gleiche Szenario ab wie im Oktober: Der seit dem 2. November 2020 verfügte Lockdown soll bis 20. Dezember 2020 verlängert werden. Damit bleiben kulturelle Veranstaltungen, der Freizeitbereich, Gastronomie und Tourismus geschlossen bzw. verboten.
Montag, der 23. November 2020: Haribo macht Sachsen nicht mehr froh
Sachsen will die Zusammenarbeit mit Haribo sofort beenden und die 16.000 übrigen Gummibärchen an interessierte Schulen liefern. Foto: Andrzej Rembowski von Pixabay

Foto: Andrzej Rembowski von Pixabay

Für alle LeserSachsen möchte künftig auf Gummibärchen von Haribo verzichten, der Landtag darf bei der kommenden Corona-Schutzverordnung mitreden und Leipzig plant ein Hilfeprogramm für Eigenbetriebe in Höhe von 68 Millionen Euro. Außerdem: Obwohl der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ausfällt, soll es in der Innenstadt weihnachtlich aussehen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 23. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Leipziger Weihnachtsmarkt: 2017, als wäre es eben gerade gewesen
Das beliebte nostalgische Karussel vom Leipziger Weihnachtsmarkt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser„Ich sende Ihnen in der Anlage ein Gedicht, das ich vor 3 Jahren geschrieben habe, unter dem Eindruck eines Heimwegs mit dem Fahrrad quer durch die weihnachtliche Innenstadt“, schreibt uns Daniela Neumann. „Es kam mir wieder in den Kopf, weil ich letzte Woche mit ganz anderen Gefühlen durch die nun am frühen Abend doch sehr ausgestorbene Innenstadt ging und wieder ein Gedicht zu den aktuellen Gefühlen verfasste.“
Die VISIONALE LEIPZIG 2020 gibt es ab dem 25. November im Internet
Preisverleihung zur VISIONALE 2019. Foto: Medienpädagogik e.V., Projektbüro VISIONALE

Foto: Medienpädagogik e.V.,
Projektbüro VISIONALE

Für alle LeserMedien machen ist seit 1991 ein Thema in Sachsen. Zumindest wenn es darum geht, junge Leute zum Medienmachen zu animieren. Und Jahr für Jahr lässt sich das beim großen Medien-Wettbewerb VISIONALE sehen, was für kreative Ideen die jungen Leute so haben. In den Vorjahren gab es dazu immer auch eine große öffentliche Preisverleihung. Corona zwingt auch hier dazu, dass die VISIONALE LEIPZIG online gehen muss. Am Mittwoch geht's los.
5 Minuten Sendezeit für Leipziger Extrempianisten: Das brennende Klavier am Cospudener See + Video

Foto: L-IZ

Für alle LeserNormalerweise ist die Badesaison vorbei. Aber wer am Freitagnachmittag am Cospudener See seinen Spaziergang machte, der bekam Abenteuerliches zu sehen. Auch wenn man nicht nah herangehen durfte, denn es war brennend heiß. So wie das ganze Thema Kultur jetzt mitten im Corona-Lockdown. Denn tausende Künstler/-innen haben dadurch sämtliche Auftrittsmöglichkeiten eingebüßt. Auch der MDR versucht da auf seine Weise zu helfen.
Corona-Einschränkungen mit Folgen: LVB büßen 29 Prozent ihrer Fahrgäste ein
Klare Ansage. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie heftig die nun zwei Corona-Shutdowns auch die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) getroffen haben, ist nun auch mit Zahlen zu belegen. Am heftigsten schlug ja das Frühjahr zu Buche, wo fast die gesamten innerstädtischen Bewegungen der Leipziger/-innen zum Erliegen kamen. Auch im Sommer und Herbst erreichten die LVB nicht wieder die Fahrgastzahlen des Vorjahres. Selbst das Erreichen von 100 Millionen Fahrgästen bis zum 31. Dezember könnte ein sportliches Ziel werden.
Mit Kunst helfen: Verkauf des „Connewitzer Kunstkalender“ soll bedrohten Kulturprojekten zugute kommen
Connewitzer Kunstkalender 2021. Cover: Carrin Bierbaum

Cover: Carrin Bierbaum

Für alle LeserCorona verändert vieles. Es bringt auch viele Menschen dazu, sich Wege auszudenken, wie man mit der Lage umgehen kann und denen helfen kann, die die Auflagen besonders hart treffen. So entstand auch die Idee eines „Connewitzer Kunstkalenders“. Ausgedacht hat ihn sich Carrin Bierbaum, selbst Malerin, die ein kleines Atelier in der Meusdorfer Straße 55 hat. Im Schaufenster sieht man dort schon seit fünf Jahren, dass hier Kunst gemacht wird.