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Polizeibericht, 12. März: Mit Kältemittel gefüllte Flaschen verschwunden, Auto, Multivan und Sattelauflieger verschwunden

Während des Wochenendes suchten Diebe eine Theklaer Firma heim und stahlen von deren Gelände eine Vielzahl mit Kältemittel gefüllte Flaschen +++ In der Halleschen Straße wurde in eine Garage eingebrochen und mehrere Schlüssel und ein Audi A 6 gestohlen +++ In Engelsdorf verschwand ein Multivan +++ In Wiedemar ist ein Sattelauflieger mit insgesamt 14 Tonnen Speiseeis entwendet worden – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Mit Kältemittel gefüllte Flaschen verschwunden

Ort: Leipzig (Thekla), Zeit: 09.03.2019, gegen 14:00 Uhr bis 11.03.2019, gegen 08:40 Uhr

Während des Wochenendes suchten Diebe eine Theklaer Firma heim und stahlen von deren Gelände eine Vielzahl mit Kältemittel gefüllte Flaschen. Dadurch verursachten sie der Firma einen Schaden von ca. 50.000 Euro. Montagmorgen, als ein Mitarbeiter (58) mit einem Gabelstapler über den Hinterhof der Firma fuhr, bemerkte er, dass knapp einhundert mit einem Kältemittel gefüllte Flaschen fehlten. Sofort prüfte er deren Verbleib, konnte sie aber nirgends finden.

So stand fest, dass Diebe ihr Unwesen getrieben und diese abtransportiert hatten. Eine Nachschau am Zugangstor der Firma erbrachte diesbezüglich Gewissheit: Dessen Schloss war von den Dieben beim Öffnen beschädigt worden. Noch am Montagvormittag erstattete der Firmeninhaber (53) Anzeige wegen Diebstahls im besonders schweren Fall.

Wer konnte die Tat beobachten? Wer kann Angaben zu den Tätern und/oder dem Verbleib der Flaschen machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Leipzig-Nord in der Essener Straße 1, in 04129 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 5935-0 entgegen.

Auto aus Garage gestohlen

Ort: Leipzig (Lützschena-Stahmeln), Hallesche Straße, Zeit: 08.09.2019, gegen 17:00 Uhr bis 11.03.2019, gegen 12:00 Uhr

Im Laufe des Wochenendes waren unbekannte Täter in eine Garage eingebrochen. Der oder die Täter stahlen Werkzeug, mehrere Schlüssel und flohen mit einem älteren Audi A 6. Da das Fahrzeug nicht zugelassen war, hatten die Täter das Kennzeichen „L-HC 2110“ eines anderen Wagens abgebaut und am Audi angebracht. Der gestohlene PKW Audi A 6 ist älteren Baujahrs, in der Farbe Blau mit roten Aufklebern an den hinteren Türen, mit rostigem Kotflügel links und fehlenden Radhausschalen beidseitig. Der Sachschaden liegt im mittleren dreistelligen Bereich, der Stehlschaden im niedrigen vierstelligen Bereich.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

Kleinbus verschwunden

Ort: Leipzig (Engelsdorf), Zeit: 11.03.2019, gegen 01:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Ein 43-jähriger Besitzer eines VW T 4 Multivan stellte sein Fahrzeug am Straßenrand ab. Als er am Nachmittag wieder losfahren wollte, stand das Auto nicht mehr an seinem Platz, auch in der Umgebung war es nicht aufzufinden. Diebe hatten den als Wohnmobil umgebauten Multivan entwendet. Der VW T 4 hat die Farbe Grün und das Kennzeichen „L-ZZ 128“ angebracht. Der Stehlschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Wo ist der Sattelauflieger mit den 14 Tonnen Speiseeis geblieben?

Ort: Wiedemar, Zeppelinstraße, Zeit: 08.03.2019, 15:30 Uhr bis 11.03.2019, 14:30 Uhr

Diese Frage stellte sich seit gestern Nachmittag der Fahrer (60), der nach dem Wochenende den Kühlkoffersattelauflieger wieder mit seiner Zugmaschine übernehmen wollte, ihn aber nicht mehr fand. Den grünen Auflieger (amtliches Kennzeichen CLP-TK 305) hatte er am Freitagnachmittag, gegen 15:30 Uhr, samt der Ladung von insgesamt 14 Tonnen Speiseeis im Wiedemaer Gewerbegebiet geparkt. Als er diesen Auflieger nun Montagnachmittag wieder übernehmen wollte, war dieser spurlos verschwunden. Daraufhin erstattete der Fahrer Anzeige bei der Polizei, die die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall aufgenommen hat. Den Stehlschaden bezifferte der 60-Jährige mit ca. 80.000 Euro. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit transportierten Diebe den Auflieger mit einer Sattelzugmaschine in unbekannte Richtung ab.

Wer kann Hinweise zum Tatgeschehen und/oder zum Verbleib des Kühlkoffersattelaufliegers geben? Hinweise nimmt das Polizeirevier Delitzsch in der Halleschen Straße 58, in 04509 Delitzsch oder unter der Telefonnummer (034202) 66-100 entgegen.

Durchsuchungsmaßnahmen im Bereich der Eisenbahnstraße

– Umfangreiche Sicherstellungen und mehrere Festnahmen – Stand 12. März 2019; 15:00 Uhr

In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig, wegen des Tatvorwurfs des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge durchsuchten Ermittler des Rauschgiftkommissariats der Polizeidirektion Leipzig am heutigen Tag mehrere Objekte im Bereich der Eisenbahnstraße, in Leipzig. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei und des Landeskriminalamtes des Freistaates Sachsen unterstützten diese Maßnahmen.

Durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Leipzig waren fünf Beschlüsse zur Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen sowie den dazugehörigen Nebengelassen zum Zwecke der Sicherstellung von Beweismitteln erlassen worden.

Die Ermittler stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, unter anderem Betäubungsmittel in nicht geringer Menge, mehrere Messer und eine Schusswaffe, über 20.000 Euro Bargeld und zudem mehr als 2.000 Stangen unverzollter Zigaretten und umfangreiche mutmaßliche Hehlerware (Fahrräder und Werkzeuge).

Die Ermittlungen wegen des Tatvorwurfs des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge richten sich im Ergebnis der heutigen Durchsuchungen gegen derzeit drei Beschuldigte, eine deutsche (33), einen italienischen (42) und einen irakischen (60) Staatsangehörigen. Der 42-Jährige wurde aufgrund der Feststellungen vor Ort wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorläufig festgenommen.

Im Rahmen des Einsatzes sind zudem drei weitere Personen festgenommen worden: Zwei Albanerinnen wurden wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes vorläufig festgenommen. Eine 33-jährige Bosnierin wurde aufgrund eines Haftbefehls zur Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe nach einer Verurteilung wegen unerlaubten Aufenthalts und anderem sowie aufgrund eines Abschiebehaftbefehls festgenommen.

Die Ermittlungen dauern an.

Um diese Ermittlungen nicht zu gefährden können derzeit keine weiteren Angaben zum Gegenstand der Ermittlungen sowie der am heutigen Tag realisierten Maßnahmen gemacht werden.

Gartenhäuschen brannte

Ort: Leipzig (Lützschena-Stahmeln), Hallesche Straße/KGV, Zeit: 11.03.2019, gegen 21:55 Uhr

Gestern Abend brannte in der Gartenanlage „Lindenhöhe e. V.“ ein kleines Gartenhäuschen, welches durch das Feuer nicht unerheblich beschädigt wurde. Nun ermittelt die Polizei, wie es dazu kommen konnte; Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen. Das Feuer war von einem Nutzer der Nachbargärten entdeckt worden, der auch sofort die Feuerwehr rief. So rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Lützschena sowie Böhlitz-Ehrenberg aus und begannen nach Eintreffen am Brandort sofort mit den Löscharbeiten. In Folge derer entfernten sie auch die Dachbleche, um mögliche Glutnester zu entdecken und ggf. löschen zu können. So verhinderten sie, dass das Gartenhäuschen komplett zerstört und nahestehende Lauben durch übergreifende Flammen beschädigt wurden.

Die Nutzerin (31) des Gartens, die einige Zeit nach Abschluss der Löscharbeiten an dem Gartenhäuschen erschien, konnte sich nicht erklären, wie es zu dem Brandausbruch hatte kommen können. Derzeit dauern dazu, auch mit Unterstützung der Brandursachenermittler, die Ermittlungen an.

Mülltonnenbrände

Ort: Leipzig (Lausen-Grünau), Miltitzer Allee/Pfaffensteinstraße (Containerplatz), Zeit: 11.03.2019, gegen 21:30 Uhr

Brandgeruch in der Luft weckte die Aufmerksamkeit einer Passantin (69), die mit ihrem Hund auf der „Gassi-Runde“ durch die Miltitzer Allee lief. Schließlich sah sie in einer Papiermülltonne Feuer lodern, welche auf einem umzäunten Containerplatz stand. Sie informierte die Feuerwehr, woraufhin Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Lausen ausrückten und die Flammen löschten. Von den insgesamt zehn Mülltonnen brannte eine komplett aus, zwei weitere Papiercontainer wurden durch übergreifende Flammen beschädigt, so dass diese nicht mehr für ihre Zwecke nutzbar sind. Dem Logistikunternehmen entstand demnach mindestens ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro. An der Hausfassade eines Mehrfamilienhauses in der Pfaffensteinstraße, an welche der Containerplatz angrenzt, lagerten sich Rußrückstände ab, stärker in Mitleidenschaft zog sie das Feuer allerdings nicht. Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Computertechnik im Visier von Dieben

Ort: Leipzig (Zentrum), Jahnallee, Zeit: 10.03.2019, gegen 18:00 Uhr bis 11.03.2019, gegen 07:00 Uhr

Vom Sonntag zum Montag drangen unbekannte Täter in eine Hochschule ein. Sie durchsuchten das Gebäude, hebelten im ersten und dritten Obergeschoss mehrere Türen auf und stahlen nach erstem Überblick acht Laptops, etliche externe Festplatten, eine Dockingstation sowie eine Videokonferenzsäule. Als sie anschließend versuchten, noch weitere Türen gewaltsam zu öffnen – Polizeibeamte fanden später Hebelspuren – scheiterten sie jedoch, so dass sie ihr Vorhaben aufgaben und mit dem Diebesgut das Weite suchten. Ein Mitarbeiter hatte morgens den Einbruch entdeckt und die Polizei in Kenntnis gesetzt. Kripobeamte ermitteln wegen besonders schweren Diebstahls.

Geld und Schmuck fehlen

Ort: Leipzig (Burghausen-Rückmarsdorf), Zeit: 11.03.2019, zwischen 10:00 Uhr und 11:45 Uhr

Nach Aufhebeln eines Küchenfensters konnte der Einbrecher ins Einfamilienhaus einsteigen. Er durchsuchte in allen Zimmern das Mobiliar. Dabei fand er eine niedrige dreistellige Summe Bargeld sowie diversen Schmuck im Wert einer mittleren vierstelligen Summe. Damit konnte er unerkannt flüchten. Das geschädigte Ehepaar hatte schon beim Betreten des Grundstücks gesehen, dass ein Fenster, welches sie zuvor geschlossen hatten, offen stand und vermuteten sogleich einen Einbruch. Ihr Verdacht bestätigte sich auch gleich darauf und der Mann rief die Polizei. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Arglistig getäuscht

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Zeit: 11.03.2019, gegen 13:15 Uhr

Am frühen Nachmittag klingelte ein Mann an der Wohnungstür einer 65-Jährigen und gab offenbar glaubhaft an, ein naher Verwandter zu sein. Deshalb gewährte ihm die Frau Zutritt zu ihrer Wohnung. Gleich darauf erzählte er der Mieterin, dass sie im Lotto gewonnen hätte. Dieses freudige Ereignis wolle er mit ihr feiern und bat seine „Tante“, Kaffee zu kochen, während er Kuchen besorgen wolle. Mit diesen Worten verließ er die Wohnung. Die 65-Jährige jedoch, sichtlich misstrauisch geworden, vertraute sich am Telefon ihrem gleichaltrigen Cousin an. Dieser erkannte die „Masche“ des Unbekannten sofort und informierte darüber die Polizei. Beamte suchten wenig später die Geschädigte auf, die im Beisein der Polizisten feststellen musste, dass aus ihrer im Flur liegenden Handtasche das Portemonnaie mit einer zweistelligen Summe fehlte. Nun ermitteln Kripobeamte wegen Betrugs.

„Kommissar Schwarz“ erneut in Aktion

Ort: Leipzig (Stötteritz), Zeit: 11.03.2019, zwischen 11:30 Uhr und 12:00 Uhr

Um die Mittagszeit meldete sich gestern eine männliche Person bei einer 84-jährigen Frau. Der Anrufer gab sich als „Kriminalkommissar Schwarz“ aus und behauptete, dass in unmittelbarer Wohnortnähe zwei Rumänen festgenommen worden seien, welche Aufzeichnungen mit ihrem Namen und ihrer Anschrift bei sich gehabt hätten. Zudem gab er vor, dass noch zwei Täter flüchtig seien und selbst ihr Vermögen auf ihrem Bankkonto nicht mehr sicher sei. Damit wollte er sie locken, Geld abzuheben und dies zuhause zu deponieren. Während des Gesprächs zweifelte die Frau an der Echtheit des Anrufers. Dieser bemerkte es und „verband“ die 84-Jährige mit einem „Staatsanwalt“. Jener versuchte nun, die ältere Dame über ihre finanziellen Verhältnisse auszufragen. Da sie sich vehement weigerte, solche Auskünfte am Telefon zu geben, beendete der Anrufer das Telefonat. Die Frau setzte die Polizei in Kenntnis. Kripobeamte ermitteln wegen Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen.

Feuerlöscher von Brücke auf B 6 geworfen

Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), B 6, Zeit: 11.03.2019, gegen 15:30 Uhr

Am Nachmittag beobachtete ein 54-jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 6, Adenauer Allee, wie vermutlich mehrere Jugendliche auf einer Fußgängerbrücke am Kohlweg mit einem roten Gegenstand hantierten. Plötzlich warf eine Person den Gegenstand, welcher sich als Feuerlöscher herausstellte, über das Geländer auf die Bundesstraße. Ein stadteinwärts fahrender Pkw konnte noch bremsen und dem Hindernis ausweichen. Ein folgender Lkw musste komplett anhalten. Zeugen beseitigten später die Gefahr und legten den Feuerlöscher an den Straßenrand, wo ihn die eintreffende Polizei sicherstellte. Es konnten drei Personen durch die Beamten in der Nähe festgestellt werden. Bei der Tatverdächtigen soll es sich ersten Ermittlungen zufolge um eine 17-jährige Jugendliche handeln, welche in Begleitung eines 13-jährigen Jungen und eines 22-jährigen Mannes unterwegs war. Glücklicherweise wurde in diesem Fall niemand verletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Dass es sich bei einer solchen Tat nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, zeigt ein Urteil des Landgerichts Flensburg vom Februar dieses Jahres. Demnach waren zwei zur Tatzeit 18-Jährige wegen versuchten Mordes in drei Fällen nach Jugendstrafrecht zu Freiheitsstrafen von sechs Jahren verurteilt worden. Sie hatten mehrfach Steine, Felsbrocken und Gehwegplatten auf die BAB 7 und die B 200 geworfen, wobei in einem Fall eine Autofahrerin schwer verletzt wurde. Das Gericht sah die Merkmale der Heimtücke und der niederen Beweggründe als erwiesen an.

Fußgänger angefahren

Ort: Leipzig (Zentrum), Nordstraße, Zeit: 11.03.2019, gegen 13:15 Uhr

Der Fahrer (77) eines VW Golf war auf der Nordstraße unterwegs, überquerte die Parthenstraße, um weiter geradeaus zu fahren. Von links kommend überquerte ein Fußgänger (15) die Fahrbahn der Nordstraße in Richtung Parthenstraße. Der Autofahrer erfasste den Jugendlichen. Dieser musste mit schweren Verletzungen stationär in der Kinderklinik aufgenommen werden. Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der Golf-Fahrer hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Straßenbahn und Toyota in Verkehrsunfall verwickelt

Ort: Leipzig (Paunsdorf), Heiterblickallee, Zeit: 11.03.2018, gegen 15:35 Uhr

Ein Toyota-Fahrer (63) übersah beim Rechtsabbiegen die parallel zur Fahrbahn fahrende Straßenbahn und kreuzte deren Weg. So erfasste diese den Toyota Urban Cruiser, gleichwohl der Straßenbahnfahrer (31) eine Kollision zu verhindert versuchte. Durch den Zusammenstoß entstanden an der Straßenbahn und dem Toyota Schäden, das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Beifahrerin (34) erlitt leichte Verletzungen, die ambulant versorgt wurden.

Vier LKW aufgeschoben – Sperrung BAB 9

Ort: BAB 9, zwischen AS Großkugel und AS Leipzig-West, Zeit: 12.03.2019, gegen 13:00 Uhr

Ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Lkw hatte zu einer Vollsperrung der BAB 9 in Richtung München geführt. Der 49-jährige tschechische Fahrer eines Daimler-Benz fuhr in südliche Richtung, als er an einem Stauende zwischen der Anschlussstelle Großkugel und Leipzig-West nicht rechtzeitig zum Stehen kam und drei weitere Lkw ineinander schob. Dadurch wurden anfangs alle drei Fahrspuren blockiert. Der vermutliche Unfallverursacher sowie ein weiterer Lkw-Fahrer (40, deutsch) wurden schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Die beiden anderen Lkw-Fahrer (39, deutsch; 54, polnisch) wurden leicht verletzt in Krankenhäuser gebracht. Ein Rettungshubschrauber war vor Ort. Einer der Fahrer musste durch die Feuerwehr aus dem Lkw befreit werden. Gegen 15:00 Uhr konnte die linke Fahrspur wieder freigegeben werden. Auf Grund der Bergungsarbeiten sind die weiteren Fahrstreifen noch nicht befahrbar. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen aktuell noch nicht vor.

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