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Polizeibericht, 20. März: Fahrkartenautomat aufgesprengt, Kellerbrand, Manipulierte Geldautomaten

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    In der Grünauer Allee sprengten vermutlich zwei Täter einen Fahrkartenautomat an einer S-Bahn-Haltestelle, der vollständig zerstört wurde +++ In Titaniaweg kam es zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus. Die Polizei geht aktuell von Brandstiftung aus – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ In gleich drei verschiedenen Filialen eines Geldinstitutes wurden am Montag Geldautomaten so manipuliert, dass das Geld nach erfolgter Abhebung nicht ausgegeben wurde.

    Fahrkartenautomat aufgesprengt

    Ort: Leipzig (Grünau-Ost), Grünauer Allee, Zeit: 19.03.2019, gegen 06:30 Uhr

    In den Morgenstunden haben vermutlich zwei Täter einen Fahrkartenautomat an einer S-Bahn-Haltestelle aufgesprengt. Es soll einen sehr lauten Knall gegeben haben, der deutlich heftiger war als ein Silvesterknaller. Durch die Wucht der Explosion wurde der Automat vollständig zerstört. Teile des Automaten lagen auf dem Bahnsteig und auf den Gleisen. Der Bahnverkehr wurde aber nicht beeinträchtigt. Die Höhe des Stehl- und Sachschadens wurde noch nicht angegeben.

    Zwei Tatverdächtige können wie folgt beschrieben werden:

    • männlich
    • 20 – 25 Jahre alt
    • 1,80 – 1,90 m groß
    • schlanke Gestalt
    • schwarze Bekleidung
    • schwarze Mützen
    • eine Person mit weißem Rucksack vorn am Körper
    • beide mit schwarzen Fahrrädern (vollgefedert).

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Kellerbrand

    Ort: Leipzig (Grünau-Nord), Titaniaweg, Zeit: 19.03.2019, gegen 23:00 Uhr

    Am Abend kam es in Grünau-Nord zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus. Das Feuer entwickelte sich zum Vollbrand des Kellers, wobei unter anderem die Stromversorgung und die Abwasserleitung des Hauses beschädigt wurden. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand, es mussten keine Bewohner evakuiert werden. Die Höhe des Schadens liegt ersten Schätzungen zufolge im unteren fünfstelligen Bereich. Da das Feuer in zwei Kellerabteilen ausbrach, geht die Polizei aktuell von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dauern an.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Vorsicht an manipulierten Geldautomaten!

    Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Karl-Liebknecht-Straße, Zeit: 20.03.2019, gegen 00:05 Uhr
    Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Dresdner Straße, Zeit: 19.03.2019, gegen 20:40 Uhr
    Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Torgauer Platz, Zeit: 19.03.2019, gegen 19:10 Uhr bis gegen 21:10 Uhr

    In gleich drei verschiedenen Filialen eines Geldinstitutes wurden am Montag Geldautomaten so manipuliert, dass das Geld nach erfolgter Abhebung nicht ausgegeben wurde. In allen drei Fällen hatten die bisher unbekannten Täter eine Verblendung am Geldausgabefach angebracht, in dem das Geld stecken blieb. Wie viele Bankkunden davon betroffen waren, ist bisher unbekannt. In der Karl-Liebknecht-Straße erhielt ein Bankkunde gegen Mitternacht kein Geld, was ihm seltsam vorkam. Er untersuchte den Ausgabeschacht und stellte eine zusätzlich angebrachte Verblendung fest. Beim Entfernen fand er darin seine angeforderten 500 Euro. Er informierte die Polizei.

    Zuvor, gegen 20:40 Uhr erhielt ein Abhebender nur 60 Euro statt der geforderten 90. Auch er stellte die gleiche Manipulation fest und fand an der angebrachten Schiene die fehlenden 30 Euro. Am Torgauer Platz stellte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes eine Manipulation am Automaten fest. An besagter Verblendung hing ein 50-Euro-Schein. Offenbar hatte hier der manipulative Vorgang geklappt, die Täter konnten aber das Geld noch nicht an sich bringen. Die Polizei bittet um Aufmerksamkeit beim Geld abheben, besonders dann, wenn es zu keiner oder unvollständiger Auszahlung kommt. Bei Feststellen von Manipulationen bitte sofort die Polizei informieren.

    Motorrad im Schilf gefunden!

    Ort: Leipzig (Thekla), Kiebitzstraße, im Schilf des „Baggersees“, Zeit: 19.03.2019, gegen 12:30 Uhr

    Das im Februar aus einer Mockauer Garage gestohlene Motorrad Suzuki SV 1.000 ist gestern Nachmittag wieder aufgetaucht. Eine Spaziergängerin fand die vom Eigentümer als gestohlen angezeigte Maschine im Schilf des nicht weit vom Tatort entfernten „Baggersees“. Das Motorrad sah ziemlich „traurig“ aus, Zündschloss und Benzinschloss waren aufgebrochen, die Frontscheibe beschädigt, der Lack zerkratzt. Zudem war die Suzuki nicht mehr fahrbereit. Die hinzugerufenen Gesetzeshüter stellten das Motorrad zwecks Übergabe an die Eigentümer sicher.

    Bücherdiebe griffen bei 2. Auflage zu

    Ort: Leipzig (Lindenau), Zeit: 19.03.2019, gegen 15:00 Uhr bis gegen 17:00 Uhr

    Der Autor (42) eines Buches, welches inhaltlichen Bezug zur Entwicklung der Leipziger Innenstadt hat, büßte gestern Nachmittag einen Teil seiner zweiten Auflage ein. Er hatte die noch druckfrischen Bücher, welche in insgesamt 64 Kisten verstaut waren, mit einem Transporter aus der Druckerei geholt. Anschließend fuhr er damit nach Haus und begann, Kiste für Kiste auszuladen und in die Wohnung zu tragen.

    So stieg er immer wieder die Etagen zur Wohnung hinauf und zählte dabei jede Kiste mit. Gegen Ende der Aktion kam ihm der Verdacht, dass einige fehlten. Um einen Irrtum seinerseits auszuschließen, zählte er sämtliche Kisten noch einmal nach und stellte fest, dass in der Tat zehn Stück mich jeweils elf Büchern fehlten. So erstattete er Anzeige wegen Diebstahl und bezifferte den Schaden auf ca. 2.500 Euro.

    Fahrradraub vereitelt

    Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Harnackstraße/Volckmarstraße, Zeit: 19.03.2019, gegen 16:30 Uhr

    In der Harnackstraße kam es am Montagnachmittag zu einer Auseinandersetzung um ein Fahrrad. Ein 29-Jähriger wurde von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht, der die Herausgabe seines Fahrrades forderte. Der Angegriffene überließ darauf das Fahrrad, holte sich dann aber von einem Passanten Hilfe. Beide folgten dem Fahrradräuber, der nicht weit gekommen war, musste er doch zwei Fahrräder schieben. Es kam zur Diskussion, bei der der Hinzugerufene in englischer Sprache vermittelte, da der Angegriffene nur gebrochenes und der andere überhaupt kein Deutsch sprachen. Die Situation eskalierte erneut, sodass der Ausgeraubte und der Helfer zurückwichen. Der Angreifer fuhr dann aber mit seinem Rad davon und überließ das geraubte Fahrrad dem Eigentümer. Die Polizei wurde gerufen. Die ermittelt nun wegen Raub.

    Auto am Tröndlinring auf die Seite gelegt

    Ort: Leipzig, Tröndlinring, Zeit: 20.03.2019, gegen 09:30 Uhr

    Am Leipziger Tröndlinring kam es am Vormittag zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Die 23-jährige Fahrerin eines Dacia Sondero fuhr in östlicher Richtung und wollte die Fahrspur wechseln. Neben ihr befand sich aber ein 76-jähriger Fahrer eines Opel Mocca. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß, bei dem der Dacia auf die Seite kippte und liegen blieb. Beide Fahrer sowie ein Insasse des Opels wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Der Tröndlinring musste bis 11:20 Uhr in Richtung Hauptbahnhof voll gesperrt werden. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die Höhe des Sachschadens liegt im unteren fünfstelligen Bereich.

    Tödlicher Verkehrsunfall auf der S 1 bei Wiedemar

    Ort: Wiedemar, S 1/Einmündung Kirchmark, Zeit: 19.03.2019, gegen 14:45 Uhr

    Gestern Nachmittag starb ein 28-Jähriger auf der S 1 bei Wiedemar noch an der Unfallstelle. Der Mann war mit seinem VW Scirocco von der Autobahnbrücke der BAB 9 gekommen und scherte gleich auf die Gegenfahrbahn aus, als er das verkehrsbedingt wartende Auto in Höhe der Einmündung Kirchmark sah. Dabei krachte er frontal in einen entgegenkommenden Lkw Mercedes (Fahrer: 58).

    Die Fahrerin (39), die mit ihrem Auto gewartet und den Unfall beobachtet hatte, wollte gleich hinter der Autobahnbrücke nach links in Richtung Kölsa abbiegen und musste zuvor den im Gegenverkehr herannahenden Lkw passieren lassen. Den 28-Jährigen sah sie im Rückspiegel zügig heranfahren, doch er stoppte nicht, sondern scherte zum Überholen aus. Sie hörte nur noch die Unfallgeräusche neben sich und sah anschließend die tragischen Folgen.

    Der 28-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er trotz Reanimationsversuche diesen noch an der Unfallstelle erlag. Anschließend wurde er zu weiteren Untersuchungen in die Leipziger Rechtsmedizin gebracht, wobei deren Ergebnis noch aussteht. Die S 1 war indes für mehrere Stunden voll gesperrt.

    Am VW Scirocco entstand wirtschaftlicher Totalschaden, Höhe ca. 15.000 Euro, am Lkw erheblicher Schaden im Frontbereich von ca. 10.000 Euro.

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