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Polizeibericht, 6. März: Kupfer gestohlen, Betrugsmasche per Handy, Planenschlitzer

In der Nacht von Montag zu Dienstag stahlen unbekannte Täter über 4.400 kg Kupfer aus einer Recyclingfirma im Leipziger Stadtteil Eutritzsch +++ Dieser Tage erhielt ein 65-jähriger Leipziger zwei ominöse Kurznachrichten auf seinem Handy, in denen er aufgefordert wurde, für erotische Leistungen einen dreistelligen Bettrag auf ein tschechisches Konto zu überweisen +++ Auf der BAB14 waren Planenschlitzer am Werk, auch ein Reserverad von einem Sattelauflieger ist spurlos verschwunden.

Auf den Spuren des Schrotts

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Zschortauer Straße, Zeit: 05.03.2019, gegen 09:00 Uhr (Feststellung)

Schrott ist nicht gleich Schrott. So stahlen in der Nacht von Montag zu Dienstag unbekannte Täter über 4.400 kg Kupfer aus einer Recyclingfirma im Leipziger Stadtteil Eutritzsch. Sowohl durch die Betreiber der Firma als auch durch die Polizei konnte rekonstruiert werden, dass die Diebe über das Dach und ein Oberlichtfenster in eine Halle eingedrungen waren und auch auf jenem Wege das Kupfer wegtransportiert worden ist. Wie es dann fortgeschafft wurde, ist bisher unklar. Es kann jedoch angenommen werden, dass die Einbrecher ein Fahrzeug zur Hilfe hatten. Wie hoch der Stehlschaden ist, kann noch nicht beziffert werden.

Abtörnende Betrugsmasche

Ort: Leipzig, Zeit: 05.03.2019

Dieser Tage erhielt ein 65-jähriger Leipziger zwei ominöse Kurznachrichten auf seinem Handy. Der verheiratete Mann habe demnach erotische Leistungen außerhalb des ehelichen Rahmens in Anspruch genommen und wurde bereits vor etwa zwei Wochen aufgefordert, 90 Euro auf ein tschechisches Konto zu überweisen. Der 65-Jährige löschte die erste SMS, da er mitnichten untreu geworden war. Nun erhielt er am Dienstag jedoch eine erneute SMS, diesmal mit der unverschämten Forderung in Höhe von 135 Euro. Da es ihm damit zu bunt wurde, schaltete er die Polizei ein, welche nun wegen Betrug ermittelt und vor derartigen Mitteilungen warnt.

Plane geschlitzt – Ladung gestohlen

Ort: Grimma, BAB 14, Richtung Magdeburg, Rastanlage Muldental-Nord Zeit: zwischen 04.03.2019, 22:30 Uhr und 05.03.2019, 03:30 Uhr

Eigentlich hatte sich die Polizei wegen des Diebstahls eines Reserverades von einem polnischen Sattelauflieger am Dienstagmorgen zur Raststätte Muldental-Nord begeben. Dort hatte der Fahrer (26) morgens, als er losfahren wollte, bemerkt, dass sein Ersatzrad fehlte! Hierauf informierte er die Polizei, die dann wiederum feststellte, dass zwischen den noch parkenden Fahrzeugen auf dem Rastplatz mehrere offene Kisten herumstanden und lagen. Teilweise lagen noch Gegenstände in den Kisten, zuweilen fehlten sie aber auch. Hierdurch skeptisch geworden, suchten die Beamten weiter und stellten einen wiederum niederländischen Sattelzug fest, bei dem auffällige Schlitze in der Plane zu erkennen waren. Der – ebenfalls – polnische Fahrer (33) konnte leider nicht angeben, wie viel Ware der Lkw geladen hatte. Die Papiere besagten jedoch, dass es sich um Retour-Ware eines namhaften Online-Versand-Händlers handelte. Noch in den Morgenstunden sicherte die Polizei Spuren. Zu den Tätern indes gibt es keine Hinweise. Die Ermittlungen wurden wegen des besonders schweren Diebstahls des Reserverades und wegen Bandendiebstahl der gestohlenen Ware aufgenommen. Ob die beiden Fälle im Zusammenhang stehen, kann bisher nicht gesagt werden.

Angriff mit Eisenstange

Ort: Borna, Am Wilhelmschacht, Zeit: 05.03.2019, gegen 21:15 Uhr

Auf einem Parkplatz in Borna kam es am Dienstagabend zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Mann verletzt wurde. Gegen 21:15 Uhr saß ein 28-Jähriger in seinem Pkw. Ein zweites Fahrzeug fuhr vor. Der Fahrer stieg aus und forderte wütend den Erstgenannten auf auszusteigen. Als keine Reaktion erfolgte, holte er eine Eisenstange aus seinem Kofferraum und schlug damit die Heckscheibe des Fahrzeuges des Angesprochenen ein. Der flüchtete, wurde aber, als er zum Fahrzeug zurückkehrte, erneut vom Angreifer und zwei weiteren Personen angegriffen. Dabei wurde er verletzt und musste im Krankenhaus medizinisch behandelt werden. Die drei Angreifer waren noch vor Eintreffen der Polizei geflüchtet. Es konnten noch in der Nacht ein 40-Jähriger bekannt gemacht werden, der als Angreifer verdächtig ist. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Korrektur zur gestrigen Meldung: Unerlaubte Schießübungen

Ort: Leipzig (Connewitz) Zeit: 04.03.2019, gegen 16:00 Uhr

Jugendliche haben Zeugen zu Folge in einem öffentlichen Park mit einem Luftgewehr Schießübungen auf Blechdosen durchgeführt. Die hinzugerufene Polizei konnte drei Tatverdächtige im Alter von 14 bis 15 Jahren in der Nähe des Parks mit Gewehr und Geschossen feststellen. Beides wurde beschlagnahmt. Für das Führen solcher Waffen benötigt man einen Waffenschein und muss mindestens 18 Jahre alt sein. Weiterhin ist das Schießen außerhalb von Schießstätten und befriedetem Besitztum verboten. Die mitgeführten Geschosse, Spitzkopfdiabolos aus Blei, stellen eine Gefahr dar, da sie unter Umständen mehrere Lagen Blech durchschlagen können.

Ersetzt wurde in Satz 2 und 6 das Wort „Munition“ durch „Geschosse“ Im Satz 4 wurden die Worte „sogenannten kleinen“ gestrichen. Es bleibt das Wort Waffenschein. Diesen braucht man, um ein Luftgewehr in der Öffentlichkeit zu führen. Im Satz 5 wurde „und befriedetem Besitztum“ (vgl. §12 Abs. 4 WaffG) ergänzt.

Toyota-Fahrer verlor Kontrolle

Ort: Leipzig (Dölitz-Dösen)/Markkleeberg, B 2, Zeit: 05.03.2019, gegen 21:00 Uhr

Gestern Abend war der Fahrer (39) eines Toyota auf der B 2 in Richtung Leipzig unterwegs. Er nutzte die rechte Fahrspur. In Höhe einer Brücke zwischen der Seenallee und dem Goethesteig touchierte er den neben ihm fahrenden Ford Focus (Fahrerin: 57) und verlor die Kontrolle über sein Auto. Er kollidierte zunächst mit der rechts stehenden mobilen Leitplanke, schleuderte dann gegen die Mittelleitplanke und blieb dann letztlich wieder an der mobilen Leitplanke stehen. Dabei verletzte sich der 39-Jährige leicht, während die Ford-Fahrerin und deren Beifahrerin unverletzt blieben.

Bei der Unfallaufnahme nahmen die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes wahr. Der Vortest ergab einen Wert von 0,26 Promille. Der Verletzte wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Pkw (Toyota Totalschaden) und den etwa 400 Metern Leitplanken entstand ein Schaden in Höhe von ca. 27.000 Euro. Aufgrund des entstandenen Schadens an den Verkehrseinrichtungen machte sich eine einspurige Verkehrsführung erforderlich. Während der Unfallaufnahme war die B 2 in stadteinwärtiger Richtung voll gesperrt. Im Einsatz waren neben Polizeibeamten und Mitarbeitern des Rettungsdienstes noch Kameraden der Feuerwehr sowie Mitarbeiter der Firma B.A.S. Verkehrstechnik AG. Das Tiefbauamt erhielt Kenntnis. Der Toyota-Fahrer hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu verantworten.

Domino-Crash

Ort: Leipzig (Zentrum), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 05.03.2019, gegen 19:00 Uhr

Die Fahrerin (32) eines Ford Focus befuhr die Georg-Schumann-Straße stadtauswärts. In Höhe des Grundstücks Nr. 8 fuhr die Autofahrerin auf einen verkehrsbedingt haltenden Opel Omega (Fahrerin: 34) auf. Dieser wurde auf den davor stehenden Renault Clio (Fahrerin: 60) geschoben. Bei diesem Auffahrunfall verletzten sich sowohl die Ford-Fahrerin als auch ihre Insassin (w.: 2) sowie die Opel-Fahrerin leicht und wurden zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht. Zur Höhe des Sachschadens an den drei Fahrzeugen liegen derzeit noch keine Angaben vor. Gegen die 32-Jährige wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Auffahrunfall unter Alkohol

Ort: Leipzig (Paunsdorf), Permoserstraße/Paunsdorfer Allee, Zeit: 05.03.2019, gegen 19:20 Uhr

In der Permoserstraße kam es am Dienstagabend zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Außerdem musste ein Autofahrer seinen Führerschein abgeben. Gegen 19:20 Uhr fuhr ein VW Polo auf der mittleren Fahrspur der Permoserstraße stadteinwärts. Als der Pkw an der roten Ampel der Kreuzung zur Paunsdorfer Allee halten musste, fuhr ein Mercedes CL 203 auf. Durch den Zusammenstoß wurden die Mercedesfahrerin, der Polofahrer (55) und dessen Beifahrerin (54) verletzt und mussten ambulant medizinisch behandelt werden. Bei der Mercedesfahrerin wurde eine erhebliche Alkoholisierung festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab 1,8 Promille. Die 51-Jährige musste zur Blutentnahme und ihren Führerschein noch am Unfallort abgeben.

Bauarbeiter fällt vom Gerüst

Ort: Leipzig (Zentrum-Ost), Brandenburger Straße, Zeit: 05.03.2019, gegen 15:15 Uhr

In der Brandenburger Straße ereignete sich am Dienstagnachmittag ein Arbeitsunfall, bei dem ein 48-Jähriger schwer verletzt wurde. Er und seine Kollegen waren offenbar gerade dabei, ein Gerüst abzubauen. Plötzlich fiel einer der Gerüstbauer etwa acht Meter in die Tiefe und erlitt dabei schwere Verletzungen. Er musste mit Verdacht auf Knochenbrüche ins Krankenhaus verbracht werden. Nun ist zu klären, ob Unfallverhütungsvorschriften verletzt wurden.

Trauriger Fund in Mölkau

Der Fund einer weiblichen Leiche am vergangenen Wochenende bestätigte heute den traurigen Verdacht, dass es sich dabei um eine 51-jährige Frau handelte, die seit dem 29. Januar 2019 vermisst wurde. Am Sonntag, den 3. März 2019, entdeckte ein Spaziergänger die Leiche in einem Gebüsch neben den Gleisen im Stadtgebiet Leipzig Mölkau an der Osthöhe. Am heutigen Tag wurde die Leiche in der Gerichtsmedizin Leipzig zweifelsfrei identifiziert.

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