Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 7. März: Fahrzeuge beschädigt, Fahrerflucht, Dreister Dieb

Zu hohem Sachschaden an mehreren Fahrzeugen kam es in der Philipp-Rosenthal-Straße, als zwei bisher unbekannte Täter bei einem Daimler-Benz und einem BMW die Frontscheibe zerstört sowie die Motorhaube zerkratzt und bei einem Range Rover den Lack beschädigt hatten +++ In der Schönauer Straße wurde ein 84-jähriger Fahrradfahrer von einem Pkw erfasst, der pflichtwidrig den Unfallort verließ – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ In einem Supermarkt in der Dresdner Straße wollte sich ein 38-Jähriger mit einem vollen Einkaufswagen aus dem Staub machen.

Fahrzeuge beschädigt

Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Philipp-Rosenthal-Straße, Zeit: 07.03.2019, gegen 04:00 Uhr

Zu hohem Sachschaden an mehreren Fahrzeugen kam es in der Nacht. Zwei bisher unbekannte Täter hatten bei einem Pkw Daimler-Benz die Frontscheibe zerstört, bei einem Pkw BMW ebenfalls die Frontscheibe zerstört sowie die Motorhaube zerkratzt und bei einem Pkw Range Rover den Lack beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.

Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:

Person 1:

– männlich – groß und kräftig – dunkel gekleidet – blaue Streifen auf der Bekleidung

Person 2:

– männlich – dunkel gekleidet.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden.

Radfahrer leicht verletzt – Unfallflucht

Ort: Leipzig (Grünau), Schönauer Straße/Brücke Höhe Allee Center, Zeit: 06.03.2019, gegen 13:45 Uhr

Ein 84-jähriger Fahrradfahrer befuhr den rechten Gehweg der Schönauer Straße in Richtung Ratzelstraße. Auf der Brücke über der S-Bahn fuhr er vom Gehweg auf die Schönauer Straße, um diese zu überqueren und achtete offenbar nicht auf den Fahrverkehr. Er wurde von einem Pkw erfasst, dessen Fahrer auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Ratzelstraße unterwegs war. Der Radfahrer stürzte und zog sich Prellungen und Abschürfungen zu. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer hingegen verließ pflichtwidrig den Unfallort. Bei dem Pkw soll es sich um einen schwarzen VW gehandelt haben, der im Frontbereich beschädigt ist. Am Rad entstand ein Schaden in Höhe von etwa 200 Euro.

Wer hat Beobachtungen zum genauen Unfallhergang gemacht, wer kann Hinweise zum Fahrer und dessen Fahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte bei der Verkehrspolizeiinspektion, Verkehrsunfalldienst, Schongauerstraße 13, Telefon Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Dreister Dieb im Einkaufsmarkt festgenommen

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Dresdner Straße, Zeit: 06.03.2019, gegen 09:30 Uhr

Ein 38-Jähriger wollte in einem Supermarkt für seinen Einkauf nicht bezahlen. Er lud den Einkaufswagen voll und wartete auf eine günstige Gelegenheit. Als die Mitarbeiter vom Servicestand kurz den Gang nicht im Blick hatten, versuchte der Tatverdächtige, mit dem vollen Wagen durch den Ausgang zu fliehen. Der Ladendetektiv hatte das Geschehen beobachtet und hielt den Tatverdächtigen fest. Die Polizei wurde hinzugezogen. Es handelte sich insgesamt um einen Warenwert von über 800 Euro, die Hälfte davon allein durch Zigaretten. Zwischenzeitlich hatte der Mann im Markt einen weiteren Einkaufskorb benutzt, um die Zigarettenschachteln an verschiedenen Kassen einzusammeln. Da der Tatverdächtige keinen festen Wohnsitz angeben konnte, wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen. Am Donnerstag soll ein beschleunigtes Verfahren durchgeführt werden. Der Mann war bereits mit weiteren Straftaten aufgefallen und wurde von der Staatsanwaltschaft eines anderen Bundeslandes gesucht.

Randalierer in Gohlis

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 06.03.2019, gegen 21:00 Uhr

In Gohlis hatte am Abend bereits ein Mann randaliert. Auch er beschädigte Fahrzeuge, trat gegen die Außenspiegel und warf Fahrräder um. Weiterhin wurde ein Lattenzaun beschädigt und die Scheibe einer Gaststätte eingeschlagen. Da der 28-jährige Tatverdächtige auch nach Eintreffen der Polizei weiter aggressiv agierte, musste er in Gewahrsam genommen werden. Er war alkoholisiert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert 1,3 Promille. Der Mann wurde am Morgen aus dem Gewahrsam entlassen, nachdem er sich beruhigt hatte. Er muss sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten.

Pkw-Einbrüche

Fall 1

Ort: Leipzig (Zentrum), Linnéstraße, Zeit: 06.03.2019, gegen 19:30 Uhr polizeibekannt

Ein Unbekannter schlug die Scheibe auf der Beifahrerseite vom VW Golf ein und entwendete die Handtasche der Geschädigten. Jene hatte ihr Eigentum auf dem Beifahrersitz zurückgelassen. Als die Frau (49) aus Brandenburg zu ihrem Auto zurückkehrte, musste sie die böse Überraschung machen und rief die Polizei. Der 49Jährigen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 250 Euro.

Fall 2

Ort: Leipzig (Zentrum), Nordstraße, Zeit: 06.03.2019, zwischen 18:00 Uhr und 21:00 Uhr

Am Mittwochabend stellte der Nutzer (61) den Firmenwagen, einen BMW X 3, ordnungsgemäß gesichert auf der Nordstraße, in der Nähe eines Hotels, ab. Als er kurz nach 21:00 Uhr zurückkehrte, musste er feststellen, dass die hintere rechte Seitenscheibe zerstört worden war. Von dort aus war der unbekannte Täter in den Kofferraum gelangt und stahl daraus eine Tasche samt Laptop und Zubehör sowie einen USB-Stick und eine Stofftasche mit diversen Unterlagen. Der unbekannte Täter hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Dem Geschädigten entstand ein Schaden in Höhe einer niedrigen vierstelligen Summe. Der 61-Jährige aus Bayern erstattete Anzeige bei der Polizei. In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des besonders schweren Diebstahls.

Nächtlicher Angriff mit Körperverletzung

Ort: Leipzig (Gohlis-Nord), Jörgen-Schmidtchen-Weg, Zeit: 07.03.2019, gegen 00:15 Uhr

Kurz nach Mitternacht war ein 30-Jähriger auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle, als zwei Männer auf ihn zukamen und ihn ins Gebüsch zerrten. Sie schlugen dort mit einem unbekannten Gegenstand auf ihn ein. Kurze Zeit später entfernten sich die beiden wieder. Der Geschädigte hatte Schmerzen am Kopf und Kratzer im Gesicht. Er rief die Polizei. Als Grund vermutete er ein Beziehungsmotiv und gab erste Hinweise auf die unbekannten Täter. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Fahrzeug entwendet

Ort: Markkleeberg, Neusässer Straße, Zeit: 05.03.2019, gegen 19:30 Uhr bis 06.03.2019, gegen 07:00 Uhr

Unbekannter Täter entwendete den gesichert auf einem Grundstück unter einem Carport abgestellten grauen Mercedes Benz Viano 3.0 CDI des 54-jährigen Halters (amtliches Kennzeichen: L YS 3565) in einem Wert von ca. 27.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zusammenstoß auf der Kreuzung

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Torgauer Straße/Adenauer Allee, Zeit: 06.03.2019, gegen 21:25 Uhr

Ein 47-jähriger Fahrer fuhr mit einem Pkw BMW Mini Cooper auf der Torgauer Straße und hatte die Absicht, die Kreuzung zur Adenauerallee in gerader Richtung zu überfahren. In entgegengesetzter Richtung fuhr ein 35-jähriger Fahrer eines Pkw Ford Kuga die Adenauerallee entlang und hatte die Absicht, an der Kreuzung nach links in die Torgauer Straße abzubiegen. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß des Mini Cooper und des Ford Kuga. Der 35-jährige Ford-Fahrer wurde dabei verletzt.

Durch das eintreffende Rettungswesen wurde dieser umgehend in ein Krankenhaus zur stationären Aufnahme verbracht. Der 47-jährige BMW-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Beide Fahrer gaben jeweils an, bei Grün für ihre Fahrtrichtung gefahren zu sein. Die genaue Unfallursache steht noch aus. Im Zuge der ersten Ermittlungen und Befragungen meldeten sich Zeugen, die sich zu dem Zeitpunkt ebenfalls gerade in dem Kreuzungsbereich aufhielten bzw. diesen befuhren. Mit diesen Aussagen versuchen die Beamten des Verkehrsunfalldienstes, den Unfall und die Ursachen aufzuklären.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Eröffnung der Fotoausstellung „Lichtblicke“ im Finanzministerium
Polizeibericht, 26. März: 18-Jährige überfallen, Ladendieb geflüchtet, Pkw angezündet, Solarmodule gestohlen
Abbau von Barrieren: Sachsen fördert „Lieblingsplätze für alle“ mit 3 Millionen Euro
Ein Japaner in Leipzig: Ryuga Fujita träumt von der Bundesliga
Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow dankt ehrenamtlichen Richtern
SPD Sachsen unterstützt DGB-Petition zur Grundrente
Internet kaputtgemacht – Auswirkungen der EU-Entscheidung zum Urheberrecht werden spürbar sein
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wer zahlt die Polizei? Bremens „Lex Fußball“ auf dem Prüfstand
DFL-Präsident Reinhard Rauball und Bremens Innensenator Ulrich Meurer treffen sich vor Verhandlungsbeginn im Sitzungssaal. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserMuss sich der Profifußball an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen? Ja, sagte 2014 die Bremer Bürgerschaft und verabschiedete ein höchst umstrittenes Gesetz. Danach können die Veranstalter sogenannter Hochrisikospiele anteilig zur Kasse gebeten werden. Seit Dienstag steht die Bremer Regelung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig auf dem Prüfstand.
Wie ein paar malende Nachtarbeiter sich an einem völlig falschen Ziel austobten
Thomas Nabert mit einem Titel von Pro Leipzig: "Zeugen des Schreckens" über die Leiden der Menschen zur Völkerschlacht. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWenn nächtliche Schriftenmaler durch die Stadt ziehen, sind sie nicht immer gut informiert. Das musste am Buchmesse-Wochenende auch der Pro Leipzig e.V. mit seinem Büro im Waldstraßenviertel erleben. Denn da tauchten Schmierereien auf dem Eingangsschild zum Büro des Vereins in der Waldstraße auf. Neben obszönen Beleidigungen wird der Verein als „Nazi e. V.“ diffamiert. Der das da hinschrieb, war wohl völlig desinformiert. Die Leipziger Geschichte bürgerschaftlichen Engagements kennt er jedenfalls nicht.
Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland beauftragt weitere Untersuchungen zur Anbindung des Markkleeberger Sees an die Pleiße
Pleißewehr in Markkleeberg - nördlich davon sollte die Wasserschlange abzweigen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNur nicht lockerlassen. Vor einem Jahr sind die Pläne für den Bau der 15 Millionen Euro teuren „Wasserschlange“ von der Pleiße zum Markkleeberger See krachend gescheitert. „Nicht genehmigungsfähig“, beschied die Landesdirektion. Im Herbst entschied dann die Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland, trotzdem weiterzumachen. Jetzt hat sie ein paar Ideen skizziert, wie sie vielleicht doch noch eine Bootsverbindung hinbekommt.
Der Sächsische Verfassungsschutz schaut den meisten Neonazi-Veranstaltungen nur tatenlos zu
Rechtsextreme bei einer Demo. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie Versäumnisse der Vergangenheit werden zur Belastung der Gegenwart. Jahrelang hat Sachsens Regierung das Problem rechtsradikaler Strukturen im Land ignoriert. Viel zu lange. Und so richtig ernst nimmt man die Aktivitäten der organisierten Rechten noch immer nicht, seien es nun die zunehmende Zahl von Konzerten oder das, was die Rechten so gern Zeitzeugenvorträge nennen.
Wie weiter mit der Fluglärmkommission? Leipziger Stadträte beantragen Sondersitzung der Ratsversammlung
Protest im Rathaus gegen die kurze Südabkurvung und Lärm am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSeit über zwölf Jahren geht das jetzt so, verstößt der Flughafen Leipzig/Halle gegen die wichtigsten Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss, verlärmt immer größere Teile des Leipziger Nordens und Westens und in der Fluglärmkommission werden die Leipziger Anträge abgebügelt, vertagt, ausgesessen. Die große Stadt sitzt am Katzentisch. Drei Stadträte haben davon endgültig die Nase voll und beantragen eine Sondersitzung der Ratsversammlung.
Leonardos Geheimnis: Das ruhelose Leben des Forschers und Malers Leonardo da Vinci
Klaus-Rüdiger Mai: Leonardos Geheimnis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 2. Mai jährt sich Leonardos Todestag zum 500. Mal. In den Buchläden stapeln sich die neuen Biografien. Der Mann aus Vinci beschäftigt die Gemüter noch immer wie zu Lebzeiten, vielleicht sogar noch mehr, weil er in so gar keine Schablone zu passen scheint, weder als Künstler, noch als Forscher. Seine unsortierten Aufzeichnungen erzählen von einem Mann, der selbst für das beginnende naturwissenschaftliche Denken 100 Jahre zu früh kam. Ein Genie? Oder doch ein Rätsel?
Gedenkveranstaltung zum 70. Todestag von Erich Zeigner
Auszug Fleyer zum Zeitzeugengespräch. Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Aus Anlass des 70. Todestages Erich Zeigners findet am 05.04. eine Gedenkveranstaltung in Ehren des ehemaligen Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig statt. Sie beginnt 16:00 Uhr am Grabe Zeigners auf dem Südfriedhof (Abteilung 11) und wird vom Erich-Zeigner-Haus e.V. organisiert. Vertreter*innen städtischer Parteien und der Stadtverwaltung werden Gedenkreden in Ehren an den ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten und Oberbürgermeister Leipzigs halten. Außerdem soll sein Grabstein geputzt werden.
Am 18. März 2020 in der Arena Leipzig: Lord of the Dance – Dangerous Games
© Lord Of The Dance

© Lord Of The Dance

In modernem Gewand präsentiert sich die Erfolgsshow Lord of the Dance, die den Untertitel „Dangerous Games“ trägt. Nach fast zweieinhalb Jahrzehnten des Siegeszuges rund um den Globus hatte Stepp-Superstar Michael Flatley seiner Produktion kürzlich ein leicht verändertes Aussehen verliehen, während die wesentlichen Elemente von Story und populären Tanzformationen erhalten blieben.
Rechtsrockkonzert in Ostritz: Neonazis greifen Presse und Polizei an
Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserNeonazis haben am vergangenen Wochenende im sächsischen Ostritz erneut ein Konzert veranstaltet. Dabei kam es während eines Presserundgangs zu Angriffen auf Medienvertreter und Polizisten. Diese wurden mit Bierbechern beworfen, beleidigt und mit einem Feuerlöscher besprüht. Gleichzeitig fand auf dem Marktplatz wieder ein Friedensfest statt.
Am 29. März im Theatrium: Das Jugendtheaterprojekt „Reizen“
Bei den Bilderbergern gilt Diskretion. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Dieses Wochenende wollen wir unsere Zuschauer reizen! Am Freitag, 29.3., 20 Uhr feiert „Reizen“, ein Jugendtheaterprojekt unter der Leitung von Georg Herberger, Premiere. Eine weitere Vorstellung läuft am Samstag, 30.3., 20 Uhr.
Bis 2020 sollen alle wichtigen Leipziger Ämter mit WLAN ausgestattet sein
Technisches Rathaus. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserWir leben in einer Zeit, in der viele Menschen auf die allgegenwärtige Präsenz von Internet nicht mehr verzichten können. Und die dann verzweifeln, wenn sie selbst an öffentlichen Orten keinen Zugriff haben. Das geht gerade jungen Menschen so. Und so beantragte das Leipziger Jugendparlament kurzerhand WLAN in allen Ämtern und Außenstellen der Stadt. Ein Antrag, der Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning so gar nicht überraschte.
Wie auch Sachsens Förster versuchen, den Hartholzauenwald irgendwie forstwirtschaftlich zu retten
Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf. Foto: NuKLA e.V.

Foto: NuKLA e.V.

Für alle LeserDürfen die denn das? Der NuKLA e.V. war sich im Februar sicher: Sachsenforst hätte in den wertvollen Auwaldbeständen bei Gundorf und Dölzig überhaupt keine Bäume fällen dürfen, schon gar nicht ohne Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden. Immerhin ist das alles streng geschütztes FFH-Gebiet „Leipziger Auensystem“. Und da die Lage in Leipzig so unklar war, hat Wolfram Günther, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, lieber noch mal nachgefragt.
GRK Holding will Wettbewerbsverfahren für Neubau am Peterssteinweg akzeptieren
Die noch unbebaute Brache am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit das Institut für Länderkunde die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für sein neues Gebäude am Wilhelm-Leuschner-Platz öffentlich machte, sind einige Leipziger regelrecht entsetzt. Denn erstmals wurde greifbar, was eigentlich in den Jahre zurückliegenden städtebaulichen Wettbewerben zur Neubebauung der riesigen innerstädtischen Brache als Ergebnis herauskam. Das Grün verschwindet. Der NABU ist entsetzt. Und der Stadtbezirksbeirat beantragte, die städtebaulichen Leitlinien auch auf der Westseite des Platzes zu benutzen.
Gesonderte Wirtschaftsparkzonen sind nur nach Einzelfallprüfung möglich
Ist da noch Platz für einen Wirtschaftsparkplatz? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2018 wurde ja nicht nur heftig über die katastrophale Situation in der Inneren Jahnallee diskutiert. Unzumutbare Parksituationen gibt es längst in vielen innerstädtischen Vierteln. Viel zu viele Pkw sind im öffentlichen Straßenraum dauerhaft abgestellt. Dafür haben Lieferdienste, Pflegedienste und Handwerker größte Probleme, überhaupt noch irgendwo parken zu können. Im Januar 2018 beantragte die Linksfraktion deshalb, ob man vielleicht besondere Parkplätze für Wirtschaftsverkehr ausweisen könnte.
Gegen die Wünsche der Händler auf Parkplätze vorm Laden spricht in der Jahnallee schlicht die StVO
Parken direkt am Halteverbotsschild an der Inneren Jahnallee am 23. März 2019. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMit allen Mitteln und unterstützt durch eine Leipziger Lokalzeitung kämpften einige Gewerbetreibende an der inneren Jahnallee gegen die Pläne der Stadt, die Parkplätze an beiden Seiten der Straße aufzuheben. Sie schrieben auch gemeinsam eine Petition, in der sie beteuerten, ihr ganzes Geschäftsmodell sei auf Kurzparker vor ihren Geschäften ausgerichtet. Eine Petition, zu der das Dezernat Stadtentwicklung und Bau jetzt ausführlich Stellung genommen hat. Am 29. März wird der Petitionsausschuss darüber beraten.