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Polizeibericht, 23. April: Jugendliche ausgeraubt, Tödlicher Unfall, Geschlagen und beraubt

Drei Jugendliche wurden Sonntagabend in der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe des Sportforums von einem Trio mit einem Messer bedroht und ausgeraubt +++ Am Parkplatz an der Arena wurden Montagabend zwei Jugendliche zur Herausgabe von Geldbörsen und Personalausweisen genötigt +++ Ein 57-jähriger Motorradfahrer einer BMW kam auf der S 4 in einer langgezogenen Linkskurve aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf der Gegenfahrbahn unter einen Pkw +++ In Krostitz wurden ein 16- und ein 13-Jähriger vom Fahrrad gezerrt, geschlagen und der umgehängten Musikboxen beraubt – In allen Fällen und zu zwei Diebstählen sucht die Polizei Zeugen.

3 Täter rauben 3 Jugendliche aus

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Friedrich-Ebert-Straße/Am Sportforum, Zeit: 21.04.2019, gegen 21:40 Uhr

Drei jugendliche Freunde (m 17, m 18, w 16) hatten sich Sonntagabend getroffen und saßen schwatzend auf einer Bank an der Friedrich-Ebert-Straße in Höhe des Sportforums, als sie von drei fremden Männern taxiert wurden. Zuerst kam einer der Fremden zu der Dreiergruppe und fragte in gebrochenem Deutsch nach Zigaretten. Ihm wurde eine Zigarette angeboten – doch statt sich mit dieser zu begnügen, griff der Fremde nach der gesamten Schachtel und lief mit seinen beiden Begleitern in Richtung der Haltestelle am Waldplatz davon. Geschockt über das Erlebte blickten sich die Freunde an und waren zu perplex, als dass sie etwas hätten unternehmen können.

Als sie bemerkten, dass das Trio kehrtmachte und zu ihnen zurückkam, standen die Jugendlichen auf und wollten den Platz verlassen. Die Fremden riefen ihnen jedoch nach und forderten sie auf, stehen zu bleiben. Rasch waren die Männer wieder bei den Jugendlichen und nun zeigten sie ihr wahres Gesicht: Ein jeder baute sich vor einem der jugendlichen Freunde auf und verwickelte ihn in ein Gespräch. Die 16-Jährige wurde aufgefordert, ihr Smartphone zu entsperren und herauszugeben. Irgendwie gelang es ihr, sich zu weigern, sodass sie ihr Eigentum behalten konnte.

Der 18-Jährige wurde mit einem Messer bedroht und aufgefordert, seine Sachen herauszugeben. Aus Angst übergab er dem Täter sein Telefon und sein Portemonnaie. Der Täter prüfte den Inhalt der Geldbörse und nachdem er darin kein Bargeld gefunden hatte, gab er dem 18-Jährigen die Börse zurück. Der 17-Jährige übergab dem Täter, der vor ihm stand, ebenfalls sein gesamtes Bargeld in Höhe von vier Euro. Nachdem die Räuber ihre Beute gesichert hatten, liefen sie erneut in Richtung Waldplatz davon. Mit dem verbliebenen Handy riefen die Jugendlichen die Polizei und einen Krankenwagen, da der 17-Jährige von der Situation komplett geschockt war.

Die Täter konnten die Geschädigten wie folgt beschreiben:

Täter 1 (entriss die Zigaretten)

  • ca. 1,80 bis 1,85 m groß
  • scheinbares Alter: 17 bis 20 Jahre alt
  • schlanke Statur
  • schwarze, kurze Haare, an den Seiten etwas kürzer, oben gegelt
  • 3-Tage-Bart
  • trug eine weiße Jacke mit rotem, umlaufenden Strich in Brusthöhe, eine Trainingshose und eine Umhängetasche der Marke „Gucci“.

Täter 2 (stand vor der 16-Jährigen)

  • ca. 1,75 bis 1,80 m groß
  • recht dünne Statur
  • schwarze, lockige Haare, seitlich kurz (Frisur ähnlich einem Pilz geformt)
  • kein Bart
  • trug einen Trainingsanzug – weiße Jacke der Marke „Lacoste“.

Täter 3 (stand vor dem 17-Jährigen)

  • ca. 1,80 bis 1,85 m groß
  • schlanke Gestalt – etwas breiter als die anderen beiden Täter
  • scheinbares Alter: 17 bis 20 Jahre
  • wird als „afrikanischer Typ“ beschrieben
  • sehr kurze Haare (ca. 5 mm)
  • trug eine dunkle Jacke.

Zeugen, denen die Täter an jenem Abend ebenfalls aufgefallen sind oder die sie anhand der Beschreibung erkennen – eventuell halten sich die Täter häufiger im Bereich des Sportforums/Arena/Waldplatz auf – werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

„Geld raus!“

Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest), Am Sportforum, Zeit: 22.04.2019, gegen 19:15 Uhr

Zwei unbekannte Männer, einer aktiv und einer passiv handelnd, nötigten die Geschädigten (13 m, 14 m) zur Herausgabe von Bargeld. Unter dem Vorwand, dass die Jugendlichen geraucht hätten, hielten die beiden Männer die Gruppe, die ihre Fahrräder dabei hatten, am Parkplatz an der Arena an. Dann verlangte einer der beiden die Geldbörsen und die Personalausweise. Anschließend interessierte er sich nur für das darin befindliche Bargeld. Das nahm er heraus und übergab die Geldbörsen zurück. Es handelte sich dabei um einen hohen zweistelligen Bargeldbetrag.

Die Jugendlichen, die körperlich unterlegen waren, wurden nicht verletzt. Die beiden Männer liefen anschließend in Richtung Waldstraße davon. Die Jugendlichen riefen anschließend die Polizei. Während der ersten Ermittlungen vor Ort wurde bekannt, dass die beiden Männer zuvor bereits eine andere Gruppe, die sich auf dem Dach der Tribüne vor dem alten abgerissenen Schwimmbad am Stadion aufgehalten hatte, ebenfalls „abzockten“. Auch hier forderten sie die Herausgabe der Geldbörsen und Ausweise. Einem 15-jährigen nahmen sie einen unteren zweistelligen Bargeldbetrag aus der Geldbörse. Die anderen hatte kein Geld dabei. Anschließend entfernten sie die beiden in Richtung des Parkplatzes an der Arena.

Zur Personenbeschreibung desjenigen, der gehandelt hat, können folgende Angaben gemacht werden:

  • – ca. 20 bis 25 Jahre
  • – ca. 180 cm groß
  • – korpulent
  • – südländischer Typ, dunkle Hautfarbe
  • – schwarzer Oberlippenbart
  • – Kinnbart und Kotletten
  • – schwarze gegelte mittellange Haare
  • – schwarze Jogginghose
  • – schwarzer Kapuzenpulli
  • – schwarze Sportschuhe mit einem auffälligen gelben Streifen.

Der Begleiter der keinerlei Handlungen durchführte, war ebenfalls männlich, ca. 20 Jahre, trug auffällige Kotletten, eine schwarze Jogginghose und ebenfalls einen schwarzen Kapuzenpulli.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Verkehrspolizei sucht dringend Zeugen

Ort: Eilenburg, (Kospa) S 4, Zeit: 19.04.2019, gegen 18:20 Uhr

Ein 57-jähriger Motorradfahrer einer BMW fuhr die S 4 aus Richtung Krostitz kommend in Richtung Kospa. Ausgangs einer langgezogenen Linkskurve kam der Motorradfahrer aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten, stürzte und rutschte auf die Gegenfahrbahn. Ein 35-jähriger Fahrer eines Nissans fuhr genau zu diesem Zeitpunkt die S 4 auf der Gegenfahrbahn in Richtung Krostitz. Der Motorradfahrer kam unter den Pkw. Trotz sofort eingeleitenden Rettungsmaßnahmen verstarb der 57-Jährige noch an der Unfallstelle.

Die Verkehrspolizei sucht dringend noch Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen selbst und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Geschlagen und beraubt

Ort: Krostitz (Krensitz), Hohenrodaer Straße/Friedensstraße, Zeit: 20.04.2019, gegen 22:40 Uhr

Ein Jugendlicher (16) und ein 13-jähriges Kind befanden sich mit ihren Fahrrädern auf dem Heimweg vom Osterfeuer in Krostitz. Auf dem Rückweg machten sie kurz Halt an einer Tankstelle. Hier kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit drei männlichen Personen, die an einem Pkw an einer Tanksäule standen. Es ging um die Musikboxen, die die beiden Fahrradfahrer umhängen hatten. Danach verließen der 16-Jährige und der 13-Jährige das Tankstellenareal und fuhren mit ihren Rädern in Richtung Krensitz davon.

Als sich die beiden in der Friedenstraße/Hohenrodaer Straße befanden, kamen plötzlich von hinten zwei männliche Personen auf sie zugerannt und zerrten beide von dem Fahrrädern. Dabei forderten sie die Herausgabe der Musikboxen. Der 16-Jährige bekam sofort einen Tritt in den Rücken und einen Faustschlag in das Gesicht. Der 13-Jährige erhielt einen Schlag vor den Brustkorb. Anschließend rannten die beiden Angreifer zu einem Pkw, welcher ca. 20 Meter weiter stand und entfernten sich mit diesem in Richtung Delitzsch. Die Verletzten riefen anschließend die Polizei. Das Rettungswesen traf ebenfalls ein und die beiden wurden ambulant behandelt. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 400 Euro.

Zur Personenbeschreibung wurde zu einer Person folgendes bekannt:

  • – ca. 170 bis 175 cm groß
  • – kräftige Gestalt
  • – kurze, braune gegeelte Haare
  • – blaue Jeans und schwarze Stoffjacke.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66 – 100 zu melden.

Diebstahl eines Motorrades

Ort: Wurzen, Dresdner Straße/Karl-Marx-Straße, Zeit: 21.04.2019, gegen 18:30 Uhr bis 22.04.2019, gegen 09:30 Uhr

Ein 47-jähriger Halter einer schwarzen Harley-Davidson „Softtail Deluxe“ (amtliches Kennzeichen L HD 30) machte mit dem Motorrad eine kleine Probefahrt. Er fuhr auf der Dresdner Straße in stadteinwärtige Richtung. Kurz vor dem Gewerbegebiet nach der Brücke hatte das Motorrad technische Probleme. Der 46-Jährige stellte das Motorrad daraufhin auf einen kleinen befestigten Weg ab und sicherte es mittels Lenkerschloss und einem verschließbaren Zündschloss. Am nächsten Tag wollte er das Motorrad abholen. Unbekannte Täter hatten dieses aber in der Zwischenzeit entwendet. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Grimma, Köhlerstraße 3 in 04668 Grimma, Tel. (03437) 708925 – 100 zu melden.

E-Bike vorm Haus entwendet

Ort: Torgau, Straße des Friedens, Zeit: 22.04.2019, gegen 22:50 Uhr

Ein 52-jähriger Geschädigter befand sich auf seinem Balkon. Als er nach unten sah, bemerkte er drei männliche Personen, die ein Fahrrad trugen. Er ahnte Böses! Er eilte zu einem anderen Fenster und sah zu den Fahrradständern. Sein Fahrrad fehlte. Es handelte sich um ein schwarzes E-Bike von „Raleigh Dover Impulse RHS“ in einem Wert von ca. 2.500 Euro. Der Geschädigte hatte das Fahrrad vorn mittels eines Gliederkettenschlosses und hinten mit einem anderen Schloss gesichert. Die Diebe trugen alle langen Parker und lange Hosen. Alle drei hatten noch ihr eigenes Fahrrad dabei. Der Geschädigte informierte die Polizei. Die Beamten führten eine Tatortbereichsfahndung in den angrenzenden Straßen nach den unbekannten Tätern durch. Diese verlief allerdings negativ.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756 – 100 zu melden.

Verkehrsunfall – Zeugenhinweise erbeten

Ort: Böhlen, Am Streitteich, Zeit: 17.04.2019, gegen 16:30 Uhr

Vor knapp einer Woche ereignete sich ein Verkehrsunfall, dessen Verursacher bislang noch unbekannt ist. Die Beamten des Polizeireviers Borna hoffen trotz des Zeitverzugs auf Zeugenhinweise, da ein recht auffälliges Gespann involviert war. Dessen Führer hatte wohl ein Wendemanöver eingeleitet und war dabei mit einem am Straßenrand befindlichen Kabelverteilerschrank kollidiert. Jener musste anschließend neu errichtet werden.

Wer hat das Gespann – wohl ein grauer VW Golf Variant nebst Anhänger und einem darauf transportierten Fahrzeug – wahrgenommen? Wer kann Angaben zum Halter/Fahrer machen? Zeugen wenden sich bitte an das Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244 – 0.

Brandstiftung Pkw – Tatverdächtige gestellt

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Fritz-Seger-Straße, Zeit: 21.04.2019, gegen 03:40 Uhr

Am 15. April 2019 unterrichtete die Polizeidirektion Leipzig innerhalb ihrer Pressemitteilung („Zeitiger Feuerwehreinsatz“) über einen vollständig ausgebrannten Toyota und einen durch die Flammen beschädigten Audi. Fast am gleichen Ort dieses Geschehens stellten Polizeibeamte in der Nacht zum Ostersonntag eine 37-Jährige, als sie gerade versuchte, einen Mercedes in Brand zu stecken. Die handelnden Polizeibeamten konnten nicht nur der Tatverdächtigen habhaft werden, sondern – obwohl die Flammen bereits züngelten – durch raschen Einsatz eines Feuerlöschers Schaden vom Pkw abwenden.

Im Rahmen ihrer nachfolgenden Vernehmung räumte die Leipzigerin ein, auch für den Brand vom Anfang der Woche verantwortlich zu sein. Welche Beweggründe sie hatte, ist ebenso Gegenstand der laufenden Ermittlungen, wie die Frage, ob ihr noch weitere Taten anzulasten sind. Hinweise auf eine politische Motivation bestehen nicht. Noch am Sonntag wurde die Frau vor den Ermittlungsrichter geführt, welcher einen Haftbefehl erließ und sogleich in Vollzug setzte.

Hochfrequentiertes Jahrtausendfeld in Lindenau

Ort. Leipzig (Lindenau), Aurelienstraße, Zeit: 18.04.2019 und 21.04.2019

Das Jahrtausendfeld in Lindenau wurde über Ostern häufiger besucht und das nicht nur von der Polizei. Bereits am Donnerstag, den 18. April, beschwerten sich abends mehrere Anwohner über extrem laute Techno-Musik, die vom Jahrtausendfeld weithin zu vernehmen war. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt wurde jene nicht angemeldete Veranstaltung beendet. Nachdem diese Party so unglamourös ihr Ende fand, mussten sich einige Tanzwütige gedacht haben, am Sonntag, den 21. April, einen erneuten Versuch zu starten.

Bei dem Versuch sollte es allerdings auch bleiben: Anwohner hatten den begonnenen Aufbau beobachtet und gegen 18:00 Uhr umgehend die Polizei informiert. Die Beamten verstanden mittlerweile keinen Spaß mehr und nahmen deshalb auch das Mischpult in Verwahrung, um einen neuerlichen, ungenehmigten Beschallungslärm zu verhindern. Überdies stellte sich heraus, dass gegen den DJ (43) zwei Vollstreckungshaftbefehle vorlagen. Da der Musikfreund nicht das „nötige Kleingeld“ (inklusive Verfahrenskosten) zur Abwendung aufbringen konnte, wurde er in die JVA Leipzig gebracht. Am Montag erschien der Eigentümer (42) des Mischpultes auf dem zuständigen Revier und konnte es wieder in Empfang nehmen.

Flucht zwecklos: Polizei stellt 8 Vandalen

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Frommannstraße, Zeit: 22.04.2019, gegen 16:00 Uhr

Montagnachmittag meldete ein Anwohner der Frommannstraße, dass er gerade beobachten konnte, wie eine Gruppe Jugendlicher vom Dach eines alten Gebäudes Steine werfen würden. Die Scheibe eines Baggers und eine Fensterscheibe im alten Haus wären bereits beschädigt worden. Als die Polizei vor Ort erschien, konnte sie die Gruppe Jugendlicher noch auf dem Dach erkennen, bevor diese die Flucht ergriffen. Dieser Versuch sollte sich jedoch als zwecklos herausstellen, da alle acht gestellt werden konnten. Bei den Vandalen handelte es sich vornehmlich noch um Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren, darunter fünf Jungs (3 x 12 Jahre, 1 x 13 Jahre, 1 x 16 Jahre) und drei Mädchen (2 x 12 Jahre, 1 x 14 Jahre). Den ersten Ermittlungen nach war vor allem ein 12-jähriger Junge für die eingeworfenen Scheiben verantwortlich. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet und die Jugendlichen und Kinder an ihre Eltern übergeben.

Zweimal Fahrräder angezündet

Fall 1

Ort: Leipzig (Schleußig), Könneritzstraße, Zeit: 19.04.2019, gegen 22:15 Uhr

Durch einen Hinweisgeber wurde der Rettungsleitstelle mitgeteilt, dass dicker Qualm aus einem Hauseingang zu sehen war. Die Kameraden der Feuerwehr Leipzig und die Polizei waren schnell am Einsatzort angelangt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Unbekannter Täter hatte einen Fahrradsattel in Brand gesetzt. Dieser weitete sich auf ein zweites abgestelltes Fahrrad sowie auf die Hausfassade des Hauseingangsflurs aus. Die Hausbewohner mussten nicht evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe steht noch aus.

Fall 2

Ort: Leipzig (Lindenau), Birkenstraße, Zeit: 19.04.2019, gegen 22:45 Uhr

Eine halbe Stunde später erhielt die Rettungsleitstelle einen weiteren Anruf eines Hinweisgebers, der mitteilte, dass in einem Innenhof, in einem Fahrradständer drei Fahrräder brennen würden. Die Kameraden der Feuerwehr löschten auch diesen Brand rasch. Nach dem ersten Überblick entdeckten die Beamten ein großes Brandloch in der Fassade des Mehrfamilienhauses. Es hätte durchaus zum Übergreifen der Flammen auf das Haus kommen können. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe steht noch aus.

In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen Brandstiftung übernommen und prüft eventuelle Zusammenhänge beider Taten. Die Brandursachenermittler wurden hinzugezogen und führten die kriminaltechnische Tatortarbeit durch.

Schneller als die Politik (derzeit) erlaubt

Ort: Leipzig (Zentrum-Nord), Gerberstraße/Hallesches Tor, Zeit: 22.04.2019, gegen 19:30 Uhr

Noch mangelt es an der Zustimmung des Bundesrates, weshalb – trotz klarer Weichenstellung der Bundesregierung – für E-Scooter noch keine gesetzliche Grundlage besteht. Dies hielt einen 54-Jährigen aber nicht davon ab, das in zahlreichen Städten Europas sehr beliebte Verkehrsmittel auch schon hier in Betrieb zu setzen und am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen. Abgesehen von der reinen Zulassungsfrage wies das Datenblatt des Rollers aber zudem eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h aus, woraus sich eine Versicherungs- und Helmpflicht ableiten ließ. Letztere soll zwar ein wirkliches Kopfzerbrechen verhindern, doch stellt die Missachtung nur eine Ordnungswidrigkeit dar. Insofern dürfte das sprichwörtliche Pendant für den Leipziger eher dem strafrechtlichen Aspekt seines Fehlverhaltens gelten.

Unachtsamkeit verantwortet hohen Sachschaden und zwei Verletzte

Ort: Leipzig (Wahren), Linkelstraße, Zeit: 22.04.2019, gegen 15:00 Uhr

Eigentlich wollte die Fahrerin (22) eines blauen VW Polo in der Linkelstraße nur kurz am rechten Rand der Straße anhalten, um ihren Beifahrer (31) aussteigen zu lassen. Die 22-Jährige hatte auch die Warnblinkanlage eingeschaltet, als es plötzlich krachte. Hinter ihr hatte der Fahrer (84) eines grauen Opel-Vectra den haltenden Wagen nicht bemerkt und kollidierte ungebremst mit dem Polo. Die Wucht war so stark, dass der VW noch auf vier vor ihm parkende Pkw (Toyota, Opel, VW und Mercedes Vito) geschoben wurde! Die 22-Jährige wurde durch den Aufprall leicht, wohingegen der 84-Jährige schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Wie hoch der Gesamtsachschaden ist, muss noch geklärt werden. Gegen den 84-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet.

Pedelecfahrer übersieht umgestürzten Baum

Ort: Leipzig (Lößnig), Radweg zwischen Raschwitzer Straße und Prinz-Eugen-Straße, Zeit: 22.04.2019, gegen 17:55 Uhr

Der 78-Jährige Fahrer eines schwarzen Pedelecs befuhr den Radweg zwischen Raschwitzer Straße in Richtung Prinz-Eugen-Straße. Kurz hinter einer Brücke befand sich ein umgestürzter Baum, der quer über dem Radweg lag. Diesen übersah der 78-Jährige und fuhr frontal dagegen, woraufhin er sich überschlug. Am Pedelec brach daraufhin die Gabel aus dem Rahmen und der Senior wurde mit Prellungen, Hämatomen, einer Kopfplatzwunde und dem Verdacht auf ein Schädelhirntrauma zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das E-Bike wurde später durch die Polizeibeamten der Ehefrau des Mannes übergeben.

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