Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 30. April: Opfer gesucht, Lieferanten überfallen, Autoeinbrüche, Fahrerflucht, Kind verletzt

Am 12. April passierte in der Pater-Gordian-Straße ein mutmaßlicher Raub eines Rucksacks, zu dem sich der Geschädigte nicht bei der Polizei gemeldet hatte. Das mutmaßliche Opfer sowie Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo zu melden +++ In der Menckestraße wurde ein Tiefkühlkostlieferant von mehreren Männern überfallen +++ Nach Einbrüchen in zwei Pkw erlitten die Halter empfindliche Verluste +++ In der Könneritzstraße kam ein Pkw ins Schleudern, prallte dabei gegen zwei geparkte Fahrzeuge und macht sich von dannen +++ In der Richard-Wagner-Straße stieß eine Radlerin mit einer 8-Jährigen zusammen und fuhr einfach weiter – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

 Polizei sucht Opfer nach mutmaßlichem Raub

Ort: Leipzig (Wahren), Pater-Gordian-Straße, Zeit: 12.04.2019, gegen 18:50 Uhr bis gegen 19:15 Uhr

Am 12. April passierte in Leipzig ein mutmaßliches Raubdelikt, zu dem sich der Geschädigte nicht bei der Polizei gemeldet hatte. Ein Zeuge hatte gegen 19:00 Uhr in der S-Bahn-Unterführung Pater-Gordian-Straße beobachtet, wie eine Gruppe aus sechs bis sieben Personen einen Jugendlichen bedrängten. Dieser überreichte einen Rucksack und einen Kopfhörer. Die Übergabe quittierte er mit den Worten: „Ich schwöre, ich habe nichts weiter.“

Der Zeuge war der festen Auffassung, dass die Übergabe nicht freiwillig erfolgte, auch wenn er keine Gewaltanwendung beobachtet hatte. Das mutmaßliche Opfer des Raubdeliktes hatte sich im Nachgang nicht bei der Polizei gemeldet. Er wird dringend gesucht, um den Sachverhalt zu erhellen – auch dahingehend, ob es sich hier um eine Straftat gehandelt hatte. Äußerlich wirkte er wie ein typischer Mitteleuropäer.

Die vermeintlichen Angreifer wurden wie folgt beschrieben:

Person 1: Vermutlicher Rädelsführer der Gruppe, dem Anschein nach ein Araber, trug eine schwarze „Northface“-Jacke.

Person 2: dem Anschein nach ein Araber, kleiner als Person 1, hatte kurzes Haar mit hochtoupierter Tolle und Fasson-Schnitt, leichter Silberblick.

Person 3: Schwarzafrikaner, ca. 1,70 m groß, 15 – 17 Jahre alt, kurzes Haar, trug eine schwarz/weiße Tarnjacke und einen schwarzen Rucksack

Person 4: einziges Mädchen der Gruppe, hatte dunkles, schulterlanges Haar, bekleidet mit Jeans und dunkler Jacke.

Die Gruppe soll mit einer der S-Bahnen der Linie S 3 gegen 19:03 Uhr in Richtung Halle oder 19:19 Uhr in Richtung Hauptbahnhof gefahren sein.

Das mutmaßliche Opfer sowie Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Lieferanten überfallen

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Menckestraße, Zeit: 29.04.2019, gegen 14:45 Uhr

Gestern Nachmittag überfielen mehrere unbekannte Männer den Mitarbeiter (26) eines Tiefkühlkostlieferanten, nachdem er eine Warensendung an Kunden ausgeliefert hatte. Sie lauerten dem Mann am Transportfahrzeug auf und forderten unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe seines Portemonnaies samt der Einnahmen in dreistelliger Höhe. Aufgrund der bedrohlichen Situation übergab der 26-Jährige das Portemonnaie. Außerdem entnahm einer der Täter das mobile Navigationssystem, welches noch im Fahrzeug lagerte.

Der 26-Jährige konnte einen der Täter folgendermaßen beschreiben: ca. 1,80 cm groß, kräftig gebaut, ca. 25 Jahre alt, trug schwarze Schnürstiefel und eine dunkelblaue Jacke. Außerdem war er mitteleuropäischen Phänotyps und sprach sehr gut deutsch.

Zum Täter, der mit dem Messer drohte, sagte der Mitarbeiter, dass es ein athletischer Mann von ca. 25 Jahren war, der eine schwarze jeansähnliche Hose, schwarz-weiße Schuhe, eine dunkle Jacke oder einen Pullover mit Kapuze trug. Außerdem trug er unterhalb der Lippen 2 Piercings in Form eines silber- und eines schwarzfarbigen Steckers. An der rechten Hand, zwischen Daumen und Zeigefinger, trug er ein bläuliches Tattoo.

Die Leipziger Kripo ermittelt in dem Fall wegen räuberischer Erpressung und sucht Zeugen. Wer konnte den Überfall im Wohngebiet beobachten? Wer kann Hinweise zu den Tätern geben oder anhand der Täterbeschreibung deren Identität benennen? Hinweise werden unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 erbeten.

Empfindliche Verluste nach Autoeinbruch

Fall 1

Ort: Leipzig (Altlindenau), Henricistraße, Zeit: 29.04.2019, gegen 08:15 Uhr

Montagfrüh stahlen Langfinger einen schwarzen Samsonite-Business-Rucksack samt Inhalt, wie

  • – ein blaues Kreditkartenportmonee mit Girokonten- und Kreditkarten,
  • – einen Personalausweis,
  • – zwei Zulassungsbescheinigungen Teil 1,
  • – einen Führerschein,
  • – einen Reisepass,
  • – einen Laptop,
  • – ein Tablet,
  • – ein Smartphone und
  • – Büromaterial

aus einem BMW X 5. Sie hatten von dem am Fahrbahnrand der Henricistraße parkenden Auto die Seitenscheibe eingeschlagen, den Rucksack hinausgefädelt; anschließend verschwanden sie. Allerdings waren Bauarbeiter auf die Diebe aufmerksam geworden, als diese beim Ertönen der Alarmanlage vom Auto in Richtung Lindenauer Markt davonrannten. Sie riefen die Polizei.

Zudem beschrieben sie später die beiden mutmaßlichen Täter folgendermaßen:

  • – jung (ca. 20 Jahre alt)
  • – 170 cm – 180 cm groß
  • – schlanke Gestalt
  • – dunkle Hautfarbe
  • – dunkelbraune Bekleidung
  • – einer hatte kurze schwarze Haare, der andere schwarze Haare zu einem kleinen Zopf gebunden (darunter abrasiert)

Die Polizei ermittelt in dem Fall wegen besonders schwerem Diebstahl, ebenso wie in dem weiteren folgenden Fall:

Fall 2

Ort: Leipzig (Lößnig), Dankwartstraße/Kriemhildstraße, Zeit: 30.04.2019, gegen 01:50 Uhr

Drei Männer brachen in der Nacht zu heute in den Audi Avant eines 74-Jährigen ein und wurden dabei von einem Anwohner beobachtet, der daraufhin die Polizei rief. Die dunkel gekleideten Gestalten waren mit Fahrrädern zum Tatort gekommen, erzählte der Zeuge. Sie schlugen anschließend die Heckscheibe und die hintere Scheibe auf der Beifahrerseite ein, dann öffneten sie den Kofferraum und entnahmen eine Sporttasche samt Kleidung und einem Fotoapparat, einen Beutel mit Werkzeugen und einem Akkuschrauber und aus dem Fahrgastraum eine Umzugskiste mit Geschirr und Besteck (Stehlschaden: 1.000 Euro, Sachschaden am Auto: 2.000 Euro). Danach flüchteten sie mit der Beute auf der Dankwartstraße in Richtung Moritzhof.

Eine Vielzahl der gestohlenen Gegenstände ist zur Fahndung ausgeschrieben. Hinweise zum Tatgeschehen und/oder zur Identität der Täter nimmt die Leipziger Kripo unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 entgegen.

Verkehrspolizei sucht Zeugen!

Ort: Leipzig (Schleußig), Könneritzstraße, Zeit: 28.04.2019, gegen 00:25 Uhr

Ein bisher unbekannter Fahrer oder eine unbekannte Fahrerin fuhr mit einem Fahrzeug offensichtlich mit hoher Geschwindigkeit die Könneritzstraße in stadtauswärtige Richtung. Durch die nicht angepasste Geschwindigkeit an die Fahrbahn- und Witterungsverhältnisse kam das Fahrzeug ins Schleudern. Dabei prallte der Pkw gegen zwei auf der linken Fahrbahnseite geparkte Fahrzeuge, einen Audi A 6 des 40-jährigen Halters und einen Mazda einer 54-jährigen Halterin. Nach dem Unfall verließ der unbekannte Unfallverursacher unerlaubt und pflichtwidrig die Unfallstelle. Bisher ist nur bekannt, dass es sich um ein älteres Modell eines Mercedes oder BMW gehandelt haben soll. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beträgt ca. 13.000 Euro.

Es werden Zeugen gesucht, die Hinweise zum Unfallgeschehen im genannten Zeitraum und dem flüchteten Pkw geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Radunfall, Kind verletzt – Polizei sucht Zeugen

Ort: Leipzig (Zentrum), Richard-Wagner-Straße, Höhe LVB-Turm, Zeit: 18.04.2019, gegen 18:40 Uhr

Bereits am 18.04.2019 ereignete sich ein Unfall, zu dem die Polizei Zeugen sucht. Gegen 18:40 Uhr fuhr eine Fahrradfahrerin mit ihrem Rennrad auf der Richard-Wagner-Straße in Richtung Hallesches Tor. Als in Höhe des LVB-Turmes ein Kind vom Fußweg auf die Fahrbahn lief, kam es zum Zusammenstoß. Dabei wurde das achtjährige Mädchen leicht verletzt und musste im Krankenhaus ambulant medizinisch behandelt werden. Die Radfahrerin entfernt sich sofort unerlaubt vom Unfallort.

Die Polizei sucht die Radfahrerin und Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Schmierereien und Diebstahl

Ort: Groitzsch (Gymnasium), Zeit: 18.04.2019, gegen 15:15 Uhr bis 23.04.2019

Über die Osterfeiertage suchten Unbekannte das Gymnasium in Groitzsch heim. Sie hatten sich Zutritt über eine Notausgangstür verschafft und anschließend im Gebäude mit Farbe ihr Unwesen getrieben. So hinterließen die unbekannten Täter auf Heizkörpern, an Türen und Wänden und auf Tischen Schmierereien, bevor sie noch zwei Lautsprecherboxen eines renommierten Herstellers (Gesamtwert ca. 1.400 Euro) nahmen, um anschließend mit diesem zu verschwinden. Die Boxen, die zu einer Musikanlage gehörten, lagerten gewöhnlich in einem Nebenzimmer der Aula und waren, als der Hausmeister das Gebäude prüfte, plötzlich verschwunden. Der Hausmeister (61), der für die Außenanlage und das Gebäude des Gymnasiums verantwortlich ist, erstattete deshalb Montagmorgen Anzeige wegen Sachbeschädigung und Diebstahl. Die Ermittlungen gegen Unbekannt sind aufgenommen. Den Stehl- und Sachschaden bezifferte der Hausmeister mit 2.600 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 zu melden.

Scheibe eingeworfen, Geld geklaut

Ort: Leipzig (Lindenau), Lützner Straße, Zeit: 29.04.2019, gegen 04:45 Uhr

Am Montagmorgen beobachtete ein Anwohner, der durch laute Geräusche wach geworden war und dann aus dem Fenster schaute, eine Person, die gerade aus einem Loch in der Scheibe der Eingangstür eines Geschäftes kletterte. Er informierte die Polizei und ging in Richtung Tatort. In dessen Nähe konnte er sehen, wie zwei Unbekannte auf Rädern verschwanden. Polizeibeamte trafen wenig später ein und es stellte sich heraus, dass die Einbrecher zunächst erfolglos an der Eingangstür gehebelt hatten. Danach hatten sie mit einem Stein die Scheibe zerstört und waren eingedrungen. Anschließend griffen sie in die Kasse, stahlen eine niedrige zweistellige Summe, machten sich damit aus dem Staub. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 5.000 Euro angegeben. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Einbrecher vorläufig festgenommen

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Lutherstraße, Zeit: 30.04.2019, gegen 03:00 Uhr

Heute Nacht stellten Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einen Einbrecher in einem Firmengebäude und setzten darüber die Polizei in Kenntnis. Beamte nahmen den 32-Jährigen vorläufig fest. Es stellte sich heraus, dass dieser durch die Tiefgarage ins Objekt gelangt war, sich auf der Toilette versteckt hatte und einschließen ließ. Später verließ er sein Versteck und begann seinen nächtlichen „Firmenrundgang“: In der vierten Etage öffnete er gewaltsam Türen zu den Schulungsräumen. In einem der Räume hebelte er einen Bücherschrank auf, in einem anderen durchsuchte er Sachen von Schülern. Nach erstem Überblick fehlt jedoch nichts. Den Beamten war ein „guter Bekannter“ ins Netz gegangen, welcher eine größere Anzahl gleichartiger Fälle begangen hat und dem auch andere Straftaten, wie besonders schwere Diebstähle und Computerbetrug, nachgewiesen werden konnten. Der 32-Jährige wird noch heute dem Haftrichter vorgeführt.

Ladendiebe erwischt

Ort: Leipzig (Zentrum), Petersstraße, Zeit: 29.04.2019, gegen 17:00 Uhr

Ein Ladendetektiv eines Kaufhauses in der Leipziger City beobachtete am Montagnachmittag zwei Männer. Diese nahmen verschiedene Bekleidung von den Warenständern und zogen sich einen Teil unter die eigene Bekleidung. Alles andere steckten sie in einen mitgebrachten Rucksack. Danach verließen die Diebe, die sich so kostenlos bedient hatten, das Geschäft. Gleich darauf sprach der Detektiv beide an, nahm sie mit ins Büro und verständigte die Polizei. Die Beamten nahmen die Ladendiebe (20, 27) vorläufig fest. Sie durchsuchten ihre Sachen und den Rucksack, stellten die gestohlene Bekleidung sicher. Anschließend mussten die Männer mit aufs Revier, wo ihre Identitätsfeststellung erfolgte und auch ein Dolmetscher angefordert werden musste. Beide haben sich wegen des Diebstahls zu verantworten.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Welttag der kulturellen Vielfalt
Leipziger Stadtradeln 2019: Auftakt am 30. August
Baumfällungen am Floßgraben notwendig Update: Termin verschoben
Live-Stream zur Europa- und Kommunalwahl 2019
Am 25. Mai: Demonstration „FREIräume statt InvestorenTRÄUME“, gegen Flächenfraß in Leipzig
Staatsanwaltschaft Leipzig führt Ermittlungen nach Busunglück auf A9 – Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet
Wie kann Bildung in herausfordernden Lagen gelingen?
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Linksfraktion beantragt jetzt das, was die ÖPNV-Strategiekommission für Sachsen vorgeschlagen hat
Marco Böhme (Landtagsabgeordneter, Die Linke). Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserEs ist mittlerweile über zehn Jahre her, dass Ministerpräsident Georg Milbradt mit Demografiekonferenzen durchs Land zog. Nach seinem Abgang ist das Thema für die Landesregierung regelrecht gestorben, taucht es höchstens noch unter der Überschrift „Vergreisung“ auf. Obwohl auch die immense Landflucht dazugehört. Und die hat mit kaputtgesparten Infrastrukturen zu tun, auch mit einem nicht mehr funktionierenden ÖPNV.
Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ startet Petition: Verfassungsschutz auflösen!
Verfassungsschutzbericht 2018. Cover: Freistaat Sachsen. LfV

Cover: Freistaat Sachsen. LfV

Für alle LeserDer neueste Bericht des Sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz sorgt für Debatten – nicht nur durch das, was falsch drinsteht, sondern erst recht durch das, was nicht drinsteht. Auffallend fehlt. Als wolle das Landesamt ganz bewusst verschleiern, was andere Verfassungsschutzämter selbstverständlich als Gefahr wahrnehmen. Jetzt hat das Leipziger Bündnis „Leipzig nimmt Platz“ eine Petition gestartet, um dieses heikle Amt auflösen zu lassen.
Grüne legen ein ganzes Handlungspaket für Klimaschutz in Sachsen vor
Robin Wood-Aktivisten mit einem simulierten Kohlemeiler auf dem Augustusplatz in Leipzig. Kein Feuer, nur „Diskorauch“. Foto: Marco Arenas

Foto: Marco Arenas

Für alle LeserSachsen eiert mehr in den Kohleausstieg, als dass es ihn gestaltet. Jahrelang weigerte sich die Staatsregierung regelrecht, über Strukturwandel auch nur nachzudenken. Nicht einmal ein belastbares Klimaschutzprogramm hat sie. Und das was drinsteht, wird nur widerwillig angepackt. Jetzt haben die Grünen im Landtag ein Handlungspaket für den Klimaschutz in Sachsen vorgestellt. Quasi als Blaupause. Falls die Regierung tatsächlich mal ein paar Ideen braucht, wie man die Klimaziele von Paris erreichen könnte.
Bündnis Gemeinschaftsschule in Sachsen will bis zum 1. Juni die nötigen Unterschriften für den Volksantrag beisammen haben
Das Bildungsideal eines vergangenen Jahrhunderts. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Mehrheit der Sachsen wünscht sich eine Schule, in der die Kinder länger gemeinsam lernen, nicht nur bis zur vierten Klasse. Doch seit Jahren mauert die regierende CDU, hält am alten Schulsystem mit der frühen Trennung der Kinder fest. Seit September sammelt das Bündnis Gemeinschaftsschule in Sachsen Unterschriften für einen Volksantrag, damit die Bürger selbst entscheiden können, was sie wollen. 40.000 Unterschriften werden gebraucht. Bis zum 1. Juni soll gesammelt werden.
BUND Leipzig kritisiert die Leipziger Wunschliste mit lauter umweltzerstörenden Großprojekten
Kanalisiert und verockert: Pleiße bei Markkleeberg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wurde schon viel orakelt darüber, welche Strukturprojekte nun in den Kohleregionen vom Bund finanziert werden, um den Kohleausstieg abzufedern. Die Landkreise und Kommunen haben alle möglichen Projekte angemeldet, ein regelrechter Gemischtwarenladen. Darin auch jede Menge uralter Pläne, die wieder nur die Umwelt schädigen. Der BUND Leipzig warnt davor, ausgerechnet für solche Dinosaurier-Projekte wieder Geld auszugeben und die Umwelt zu zerstören.
Video – Klimawandelfolgen: Die Parents for Future Leipzig mit dem ersten „Elternabend“
Der Physiker und "Scientist for Future" Dr. Christoph Gerhardts erklärte am 20. Mai 2019, wann es kippt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoMittlerweile unterstützen sie regelmäßig ihre Kinder und die Bewegung „Fridays for Future“ generell. Die „Parents for Future“ Leipzig nahmen bereits an vielen Demonstrationen teil, zuletzt am 19. Mai 2019 für „1Europa für Alle“ in Leipzig und hatten am Montag, 20. Mai 2019, ins Pögehaus zum ersten sogenannten Elternabend geladen. Ein Auftakt für weitere Vernetzungen in die Leipziger Stadtgesellschaft hinein und eine Gelegenheit für die Gäste, sich aus berufenem Munde von Dr. Christoph Gerhardts mal prägnant das Problem mit dem CO2 und der Zerstörung der Welt, wie wir sie kennen, erklären zu lassen.
Celle an einem Tag: Ein Residenzstädtchen mit Bauhaus-Attraktionen und ein bisschen Löns-Gefühl
Florian Friedrich: Celle an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer mehr niedersächsische Städte vervollständigen die Lehmstedt-Landkarte. Städte, mit denen man ein Stück deutscher Geschichte erleben kann, jener seltsamen Vor-Geschichte, als Deutschland aus lauter kleinen und kleinsten Fürstentümern bestand. Und auch Celle war einmal Residenzstadt des Fürstentums Lüneburg. Zumindest bis 1705. Das Schloss erzählt davon bis heute in seiner Pracht.
Mensa am Medizincampus nach dreieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet
Ansturm auf die neue Mensa am Medizincampus. Foto: René Loch

Ansturm auf die neue Mensa am Medizincampus. Foto: René Loch

Für alle LeserDie Mensa der Medizinstudierenden war vor rund vier Jahren fast ein Totalschaden: zu groß dimensioniert und wegen Nässe teilweise permanent geschlossen. Nun ist der rund 25 Millionen Euro teure Neubau an der Liebigstraße fertig und bietet Platz für knapp 500 Gäste. Die Mensa am Medizincampus ist auch für Studierende anderer Studiengänge gedacht und teilt sich das Gebäude mit einer Bibliothek und einer Lernklinik.
Heiko Oßwald fordert ersten Investitionsplan für das Nachhaltigkeitsszenario noch in diesem Jahr
Straßenbahn am Rossplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls der Stadtrat am 15. Mai über den Antrag zum 365-Euro-Jahresticket diskutierte, wurde auch das im September 2018 beschlossene Nachhaltigkeitsszenario für den ÖPNV zum Thema. Denn beides gehört zwingend zusammen. So sahen es ja selbst die FDP-Stadträte, die freilich die Absetzung des 365-Euro-Beschlusses beantragten, damit die Stadt sich auf das Nachhaltigkeitsszenario konzentrieren kann. Oder besser: soll.
Angehende Museologen der HTWK zeigen ab 21. Mai wieder, wie man Ausstellungen macht
Deep Blue Feelings. Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig

Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig

Für alle LeserMuseologen, das sind Leute, die Ausstellungen in Museen so gestalten, dass die Besucher darin den Spaß am Entdecken finden, neugierig werden und sich auch in Texte und Videos vertiefen. Wie man eine gute Ausstellung macht, das lernt man beim Museologie-Studium an der HTWK Leipzig. Und ab Dienstag, 21. Mai, kann man die ersten Ausstellungen sehen, in denen die Studierenden zeigen, was sie können.
Warum Biedenkopfs Tagebücher der unlesbare Platzhalter für ein nie geschriebenes Sachsenbuch sind
Kurt Biedenkopf und das Cover des ersten Tagebuchbandes „Von Bonn nach Dresden“. Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Für alle LeserEigentlich muss André Schollbach, der Sprecher für Kommunalpolitik in der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, nicht mehr nachfragen. Schon 2016 verkauften sich die von der sächsischen Staatsregierung so kräftig subventionierten Tagebücher von Kurt Biedenkopf nicht mehr, 2017 erst recht nicht. Und 2018 lagen sie eigentlich nur noch angestaubt im Lager. Entsprechend fiel dann auch die Antwort der Staatskanzlei aus.
Ein mutiges Projekt Kooperative Landwirtschaft bei Taucha sucht jede Menge Miteigentümer und Unterstützer
Mattias Kriedel, einer unserer Unterstützer der ersten Stunde, auf den zukünftigen KoLa-Flächen in Plösitz bei Taucha. Foto: KoLa Leipzig

Foto: KoLa Leipzig

Für alle LeserUnsere Landwirtschaft muss sich ändern und unser Verhältnis zur Landwirtschaft auch. Aber das tut es nur, wenn wir wissen, woher all das kommt, wovon wir uns ernähren. Und dazu entstehen immer neue Projekte, die auch jede Menge Unterstützung brauchen. So wie das Projekt KoLa Leipzig, das nahe Taucha entsteht. KoLa steht für Kooperative Landwirtschaft. Auf 32 Hektar Land vor den Toren Leipzigs in der Stadt Taucha wollen mehrere Engagierte zeigen, dass man gemeinsam viel besser ackern kann.
Wat denkste, Karfunkel? Willy Weglehners augenzwinkernder Roman über einen alten 68er
Willy Weglehner: '68. Wat denkste, Karfunkel? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm vergangenen Jahr gab’s ja nicht nur die deutsche Revolution von 1918 als Jubiläum, auch das berühmte Jahr 1968 wurde da und dort gewürdigt. Oft mit zitronensaurem Ausdruck in den Kommentaren. Mancher will „68“ gar gleich wieder zu Grabe tragen, das Jahr ausradieren aus der bundesdeutschen Geschichte. Aber was kommt dabei heraus, wenn ein alter ‘68er sich erinnert und das Gefühl hat, er hätte eigentlich noch etwas einzulösen?
Gegen den Rechtsruck: Tausende demonstrieren in Leipzig für ein solidarisches Europa
Auftaktkundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoEin breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kultureinrichtungen, Umweltverbänden und sozialen Organisationen ist am Sonntag, den 19. Mai, auf die Straße gegangen, um für ein solidarisches Europa zu demonstrieren. Unter anderem in Leipzig fand eine Demonstration statt – hier beteiligten sich etwa 4.000 Menschen.
Das Schauspielhaus soll in den nächsten drei Jahren für 1,8 Millionen Euro energetisch saniert werden
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sparen will, braucht einen langen Atem. Aber es lohnt sich. So wie beim Schauspielhaus, wo jetzt sowieso die nächsten Schritte bei der Sanierung der Außenhülle anstehen. Das will das Schauspiel auch gleich mit einer energetischen Dämmung der Gebäudehülle verbinden, um den Energieaufwand für das Haus deutlich zu senken. Ein Bündel von Maßnahmen im Umfang von 1,789 Millionen Euro soll dazu bis 2022 umgesetzt werden. Und die Außenbeleuchtung soll auch endlich sparsamer werden.