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Polizeibericht, 9. Mai: Fahrzeug demoliert, Vom Rad gestoßen, Heckscheibe eingeschlagen

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    In der Probstheidaer Straße haben mehrere vermummte, schwarz gekleidete Personen die Scheiben eines VW Transporters eingeschlagen und drei Reifen zerstochen – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Vom Rad gestoßen wurde gestern Morgen eine 40-jährige Frau in der Könneritzstraße +++ In der Gottschallstraße behauptete ein aggressiver Fußgänger von einem Citroen angefahren worden zu sein und schlug daraufhin die Heckscheibe des Fahrzeugs ein.

    Fahrzeug demoliert

    Ort: Leipzig (Connewitz), Probstheidaer Straße, Zeit: 08.05.2019, gegen 19:00 Uhr bis 19:10 Uhr

    Eine 39-jährige Nutzerin eines VW Transporters stellte das Fahrzeug am Fahrbahnrand ab. Als sie wieder zurückkam, bemerkte sie einen Funkstreifenwagen am Transporter. Sie lief zu den Beamten und gab sich als Nutzerin des Fahrzeuges zu erkennen. Die Frau erfuhr, dass mehrere vermummte, schwarz gekleidete Personen die Scheiben an dem Fahrzeug eingeschlagen und drei Reifen zerstochen hatten. Anschließend flüchteten sie mit Fahrrädern in unbekannte Richtung. Ein Graffito „zierte“ noch das Fahrzeug.

    Die Botschaft wies darauf hin, dass mit einer gewissen politischen Einstellung niemand etwas in Connewitz verloren hätte. Die Beamten tippten dabei auf einen kleinen unscheinbaren Aufkleber, der am Transporter angebracht war. Die Nutzerin des Fahrzeuges beteuerte, dass sie den Aufkleber zum ersten Mal gesehen hätte und dieser nicht von ihr angebracht wurde. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Vom Rad gestoßen …

    Ort: Leipzig (Schleußig), Könneritzstraße, Zeit: 08.05.2019, gegen 07:45 Uhr

    … wurde gestern Morgen eine 40-jährige Frau. Sie befand sich gerade auf der Könneritzstraße in Höhe Grundstück Nr. 2, als sie aufgrund hohen Verkehrsaufkommens mit ihrem Fahrrad auf den Fußweg auswich und ganz nah am Rand zur Straße hin fuhr. Vermutlich gefiel dies einem Fußgänger (45) nicht, der die Frau, obwohl sie den Passanten in keiner Weise behinderte, mit einem Arm vom Rad stieß. Aufgrund dessen fiel sie direkt auf die Motorhaube eines parkenden Autos (Ford Mondeo).

    Sowohl ihr Handy als auch eine Halterung vom Fahrrad landeten unter diesem Fahrzeug. Sie suchte alles wieder zusammen und bemerkte dabei, dass Passanten den Mann festhielten, da sie Zeugen des Vorfalls geworden waren und deswegen auch gleich die Polizei verständigten. Der Verursacher gab seine Personalien an die Frau heraus. Zuvor erschien noch der Halter (33) des Ford Mondeo, der seinen Pkw begutachtete und feststellen musste, dass sich auf der Motorhaube mehrere Lackkratzer befanden. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Die 40-Jährige erlitt keine Verletzungen, auch ihr Fahrrad blieb „heil“. Gegen den 45-Jährigen wird nun strafrechtlich ermittelt.

    Aggressiver Passant schlug Heckscheibe ein

    Ort: Leipzig (Gohlis), Gottschallstraße, Zeit: 08.05.2019, gegen 17:45 Uhr

    Am gestrigen späten Nachmittag befuhr der Fahrer (49) eines Citroen die Gottschallstraße auf der Suche nach einer Parklücke. Als er eine gefunden hatte, hielt er an, blinkte und legte den Rückwärtsgang ein. In diesem Moment bemerkte er, dass die Parklücke bereits „besetzt“ war: mit einem Fußgänger. Dieser wollte ihn offensichtlich daran hindern, in diese Lücke einzufahren. Plötzlich vernahm der Autofahrer einen lauten Knall und sah, dass die Heckscheibe kaputt war; zerstört von diesem Fußgänger. Dieser kam zügig zum 49-Jährigen, zeigte sich aggressiv und wollte ihm gleichzeitig weismachen, dass ihn der Autofahrer, der sich noch keinen Zentimeter bewegt hatte, angefahren hätte.

    Als jener aussteigen wollte, drückte ihm der andere die Fahrertür zu, bedrohte ihn mit den Worten „eine raunhauen“ oder mit „abstechen können“. Dadurch fühlte sich der Citroen-Fahrer ernsthaft bedroht. Dann kam ein weiterer Mann hinzu, der mit lauten Worten ebenfalls behauptete, dass er jemanden angefahren hätte. Beide Männer gingen gemeinschaftlich verbal auf ihn los. Dem Citroen-Fahrer reichte es nun und sagte, dass er die Polizei rufen würde. Die Beamten kamen wenig später, denen der Fußgänger, ein 26-Jähriger, seine Verletzung am rechten kleinen Finger zeigte. Der Autofahrer machte seinerseits auf den Schaden (ca. 500 Euro) an seinem Auto aufmerksam, erstattete Anzeige gegen den jungen Mann. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung und gegen den 26-Jährigen wegen Bedrohung, Nötigung im Straßenverkehr und Sachbeschädigung.

    Nicht aufgepasst …

    Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest), Feuerbachstraße, Zeit: 08.05.2019, gegen 07:20 Uhr

    … hatte ein 54-jähriger Geschädigter für einen kurzen Auenblick. Das nutzte eine 37-jährige Tatverdächtige aus und entwendete eine schwarze Aktentasche in einem Wert von 300 Euro, welche einen Moment unbeaufsichtigt am Fahrzeug des Geschädigten in einem Innenhof des Grundstücks stand. In dieser befanden sich ein silberfarbenes I-Pad, ein silberner Laptop, ein Brillenetui im Schlangenlook samt Brille und eine längliche graue kleine Tasche mit einem I-Phone sowie diverse andere Gegenstände. Was die 37-Jährige nicht wusste: die technischen Geräte verrieten ihren Abgangsweg. So konnte die Tatverdächtige im Nachgang durch Polizeibeamte in der Kurt-Eisner-Straße gefasst werden – in einem Kellergang vor einem offenen Keller. Dieser sah aus wie ein „Diebesgutlager“.

    Unter anderem stand dort auch ein E-Bike. Anhand der Registrierung konnten die Beamten das Fahrrad zuordnen. Nur wenige Meter weiter in einem Haus wohnte der eigentliche Besitzer. Die Beamten begaben sich dorthin und mussten feststellen, dass hier gewaltsam in einen Fahrradkeller eingebrochen wurde. Im Rucksack fanden die Beamten ein abgebrochenes Zylinderschloss, das genau dieser Tür in dem Haus zugeordnet werden konnte. Daher gehen die Beamten davon aus, dass die 37-Jährige hier eingebrochen war und das Fahrrad in ihr „Diebesgutlager“ brachte.

    Im Rahmen der durchgeführten Durchsuchung der Person sowie der mitgeführten Gegenstände konnten mehrere kleinere Taschenmesser sowie Einbruchwerkzeuge und Handschuhe in ihrem Rucksack aufgefunden werden. Außerdem führte sie das Diebesgut aus dem Fahrzeug bei sich. Die Beamten fanden weiterhin Betäubungsmittel in den Sachen der 37-Jährigen. Einen festen Wohnsitz hatte die Frau nicht. Sie wurde in das Polizeirevier gebracht. Gegenstände aus dem „Diebesgutlager“ wurden sichergestellt. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde am heutigen Tag Haftantrag beim zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig gestellt.

    Mit Schreckschusswaffe „rumgeballert“

    Ort: Leipzig (Paunsdorf), Heiterblickallee, Zeit: 08.05.2019, gegen 18:30 Uhr

    Der Polizei wurde durch einen Hinweisgeber mitgeteilt, dass mehrere Jugendliche vor einer Pizzeria stehen und mit einer Waffe auf Tauben schießen würden. Anhand der genannten Personenbeschreibungen kamen mehrere Funkwagen zum Einsatz und im Rahmen der Tatortbereichsfahndung wurde eine Gruppe Jugendlicher festgestellt, welche vor der Polizei wegliefen. Eine männliche Person konnte gestellt werden. Es handelte sich dabei um einen 17-Jährigen, der behauptete, dass der, der „geschossen“ hatte, weggerannt war. Er sei nur dabei gewesen. Sein Pech war jedoch, dass im Nachgang Beweismittel durch den Hinweisgeber übergeben wurden, die eindeutig zeigten, dass er die Schreckschusswaffe in der Hand hielt. Außerdem wurden in unmittelbarer Nähe, wo er gestellt werden konnte, in einem Gebüsch die Schreckschusswaffe und eine kleine Cliptüte mit Betäubungsmittel aufgefunden. Nach den weiteren durchgeführten polizeilichen Maßnahmen wurde der 17-Jährige anschließend entlassen.

    Einbruch in Ausstellungsräume

    Ort: Leipzig (Lindenau), Spinnereistraße, Zeit: 09.05.2019, gegen 05:05 Uhr

    Ein Haustechniker betrat am frühen Morgen die Ausstellungshallen des Vereines „Halle 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst“. Vor Ort war bereits die Polizei. Ein unbekannter Täter schlug ein Fenster eines Ausstellungsraumes von Künstlern ein, entriegelte das Fenster und drang in das Gebäude ein. Danach ging er zielgerichtet zu zwei Spendenboxen mit Bargeld, die am Empfangstresen standen und entwendete diese. Vor dem Objekt öffnete er die Spendenboxen gewaltsam und stahl daraus das Bargeld im zweistelligen Bereich. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 400 Euro.

    In Geschäfte und Firma eingebrochen

    Fall 1

    Ort: Leipzig (Plagwitz), Karl-Heine-Straße, Zeit: 07.05.2019, gegen 14:30 Uhr bis 08.05.2019, gegen 06:45 Uhr

    Der Geschäftsführer musste gestern Morgen den Einbruch feststellen und informierte darüber die Polizei. Nach Aufhebeln eines Fensters gelangte ein Unbekannter in die Räumlichkeiten eines Bistros. Er durchsuchte dort alles. Anschließend drang er in die Kühlkammer ein, dessen Tür er danach offen stehen ließ. Mit diversen Getränken im Wert einer niedrigen dreistelligen Summe verschwand der Einbrecher. Zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor.

    Fall 2

    Ort: Leipzig (Zentrum), Chopinstraße, Zeit: 07.05.2019, gegen 18:00 Uhr bis 08.05.2019, gegen 07:30 Uhr

    Durch eine zuvor aufgehebelte Seitentür drangen unbekannte Täter über das Treppenhaus in den Laden ein, durchsuchten alles und fanden im Tresenbereich ein Wertgelass. Dieses öffneten sie gewaltsam und stahlen daraus eine mittlere dreistellige Summe. Mit dem Geld sowie einem EC-Karten-Lesegerät und einem Handscanner suchten sie dann das Weite. Eine Angestellte hatte den Einbruch morgens entdeckt und die Polizei verständigt. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

    Fall 3

    Ort: Leipzig (Mölkau), Zeit: 04.05.2019, gegen 19:00 Uhr bis 08.05.2019, gegen 13:15 Uhr

    In diesem Fall waren „Kupferdiebe“ am Werk, die offenbar in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch in eine Firma eingedrungen waren. Nach dem Durchsuchen aller Räumlichkeiten stahlen sie Kupferwasserleitungen sowie Wasserzähler im Wert einer niedrigen fünfstelligen Summe. Allerdings hinterließen sie auch einen hohen Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich, da Wasser ausgetreten war und die Kellerräume flutete. Aufgrund dessen hatten sie vermutlich auch schnell das Firmengebäude verlassen, denn die Beamten fanden in einem Nebengebäude zum Abtransport bereitgelegte Feuerlöscher und andere Gegenstände. Der geschädigte Inhaber erstattete Anzeige.

    In allen Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen.

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