Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 9. Mai: Fahrzeug demoliert, Vom Rad gestoßen, Heckscheibe eingeschlagen

In der Probstheidaer Straße haben mehrere vermummte, schwarz gekleidete Personen die Scheiben eines VW Transporters eingeschlagen und drei Reifen zerstochen – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ Vom Rad gestoßen wurde gestern Morgen eine 40-jährige Frau in der Könneritzstraße +++ In der Gottschallstraße behauptete ein aggressiver Fußgänger von einem Citroen angefahren worden zu sein und schlug daraufhin die Heckscheibe des Fahrzeugs ein.

Fahrzeug demoliert

Ort: Leipzig (Connewitz), Probstheidaer Straße, Zeit: 08.05.2019, gegen 19:00 Uhr bis 19:10 Uhr

Eine 39-jährige Nutzerin eines VW Transporters stellte das Fahrzeug am Fahrbahnrand ab. Als sie wieder zurückkam, bemerkte sie einen Funkstreifenwagen am Transporter. Sie lief zu den Beamten und gab sich als Nutzerin des Fahrzeuges zu erkennen. Die Frau erfuhr, dass mehrere vermummte, schwarz gekleidete Personen die Scheiben an dem Fahrzeug eingeschlagen und drei Reifen zerstochen hatten. Anschließend flüchteten sie mit Fahrrädern in unbekannte Richtung. Ein Graffito „zierte“ noch das Fahrzeug.

Die Botschaft wies darauf hin, dass mit einer gewissen politischen Einstellung niemand etwas in Connewitz verloren hätte. Die Beamten tippten dabei auf einen kleinen unscheinbaren Aufkleber, der am Transporter angebracht war. Die Nutzerin des Fahrzeuges beteuerte, dass sie den Aufkleber zum ersten Mal gesehen hätte und dieser nicht von ihr angebracht wurde. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Vom Rad gestoßen …

Ort: Leipzig (Schleußig), Könneritzstraße, Zeit: 08.05.2019, gegen 07:45 Uhr

… wurde gestern Morgen eine 40-jährige Frau. Sie befand sich gerade auf der Könneritzstraße in Höhe Grundstück Nr. 2, als sie aufgrund hohen Verkehrsaufkommens mit ihrem Fahrrad auf den Fußweg auswich und ganz nah am Rand zur Straße hin fuhr. Vermutlich gefiel dies einem Fußgänger (45) nicht, der die Frau, obwohl sie den Passanten in keiner Weise behinderte, mit einem Arm vom Rad stieß. Aufgrund dessen fiel sie direkt auf die Motorhaube eines parkenden Autos (Ford Mondeo).

Sowohl ihr Handy als auch eine Halterung vom Fahrrad landeten unter diesem Fahrzeug. Sie suchte alles wieder zusammen und bemerkte dabei, dass Passanten den Mann festhielten, da sie Zeugen des Vorfalls geworden waren und deswegen auch gleich die Polizei verständigten. Der Verursacher gab seine Personalien an die Frau heraus. Zuvor erschien noch der Halter (33) des Ford Mondeo, der seinen Pkw begutachtete und feststellen musste, dass sich auf der Motorhaube mehrere Lackkratzer befanden. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar. Die 40-Jährige erlitt keine Verletzungen, auch ihr Fahrrad blieb „heil“. Gegen den 45-Jährigen wird nun strafrechtlich ermittelt.

Aggressiver Passant schlug Heckscheibe ein

Ort: Leipzig (Gohlis), Gottschallstraße, Zeit: 08.05.2019, gegen 17:45 Uhr

Am gestrigen späten Nachmittag befuhr der Fahrer (49) eines Citroen die Gottschallstraße auf der Suche nach einer Parklücke. Als er eine gefunden hatte, hielt er an, blinkte und legte den Rückwärtsgang ein. In diesem Moment bemerkte er, dass die Parklücke bereits „besetzt“ war: mit einem Fußgänger. Dieser wollte ihn offensichtlich daran hindern, in diese Lücke einzufahren. Plötzlich vernahm der Autofahrer einen lauten Knall und sah, dass die Heckscheibe kaputt war; zerstört von diesem Fußgänger. Dieser kam zügig zum 49-Jährigen, zeigte sich aggressiv und wollte ihm gleichzeitig weismachen, dass ihn der Autofahrer, der sich noch keinen Zentimeter bewegt hatte, angefahren hätte.

Als jener aussteigen wollte, drückte ihm der andere die Fahrertür zu, bedrohte ihn mit den Worten „eine raunhauen“ oder mit „abstechen können“. Dadurch fühlte sich der Citroen-Fahrer ernsthaft bedroht. Dann kam ein weiterer Mann hinzu, der mit lauten Worten ebenfalls behauptete, dass er jemanden angefahren hätte. Beide Männer gingen gemeinschaftlich verbal auf ihn los. Dem Citroen-Fahrer reichte es nun und sagte, dass er die Polizei rufen würde. Die Beamten kamen wenig später, denen der Fußgänger, ein 26-Jähriger, seine Verletzung am rechten kleinen Finger zeigte. Der Autofahrer machte seinerseits auf den Schaden (ca. 500 Euro) an seinem Auto aufmerksam, erstattete Anzeige gegen den jungen Mann. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung und gegen den 26-Jährigen wegen Bedrohung, Nötigung im Straßenverkehr und Sachbeschädigung.

Nicht aufgepasst …

Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest), Feuerbachstraße, Zeit: 08.05.2019, gegen 07:20 Uhr

… hatte ein 54-jähriger Geschädigter für einen kurzen Auenblick. Das nutzte eine 37-jährige Tatverdächtige aus und entwendete eine schwarze Aktentasche in einem Wert von 300 Euro, welche einen Moment unbeaufsichtigt am Fahrzeug des Geschädigten in einem Innenhof des Grundstücks stand. In dieser befanden sich ein silberfarbenes I-Pad, ein silberner Laptop, ein Brillenetui im Schlangenlook samt Brille und eine längliche graue kleine Tasche mit einem I-Phone sowie diverse andere Gegenstände. Was die 37-Jährige nicht wusste: die technischen Geräte verrieten ihren Abgangsweg. So konnte die Tatverdächtige im Nachgang durch Polizeibeamte in der Kurt-Eisner-Straße gefasst werden – in einem Kellergang vor einem offenen Keller. Dieser sah aus wie ein „Diebesgutlager“.

Unter anderem stand dort auch ein E-Bike. Anhand der Registrierung konnten die Beamten das Fahrrad zuordnen. Nur wenige Meter weiter in einem Haus wohnte der eigentliche Besitzer. Die Beamten begaben sich dorthin und mussten feststellen, dass hier gewaltsam in einen Fahrradkeller eingebrochen wurde. Im Rucksack fanden die Beamten ein abgebrochenes Zylinderschloss, das genau dieser Tür in dem Haus zugeordnet werden konnte. Daher gehen die Beamten davon aus, dass die 37-Jährige hier eingebrochen war und das Fahrrad in ihr „Diebesgutlager“ brachte.

Im Rahmen der durchgeführten Durchsuchung der Person sowie der mitgeführten Gegenstände konnten mehrere kleinere Taschenmesser sowie Einbruchwerkzeuge und Handschuhe in ihrem Rucksack aufgefunden werden. Außerdem führte sie das Diebesgut aus dem Fahrzeug bei sich. Die Beamten fanden weiterhin Betäubungsmittel in den Sachen der 37-Jährigen. Einen festen Wohnsitz hatte die Frau nicht. Sie wurde in das Polizeirevier gebracht. Gegenstände aus dem „Diebesgutlager“ wurden sichergestellt. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde am heutigen Tag Haftantrag beim zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig gestellt.

Mit Schreckschusswaffe „rumgeballert“

Ort: Leipzig (Paunsdorf), Heiterblickallee, Zeit: 08.05.2019, gegen 18:30 Uhr

Der Polizei wurde durch einen Hinweisgeber mitgeteilt, dass mehrere Jugendliche vor einer Pizzeria stehen und mit einer Waffe auf Tauben schießen würden. Anhand der genannten Personenbeschreibungen kamen mehrere Funkwagen zum Einsatz und im Rahmen der Tatortbereichsfahndung wurde eine Gruppe Jugendlicher festgestellt, welche vor der Polizei wegliefen. Eine männliche Person konnte gestellt werden. Es handelte sich dabei um einen 17-Jährigen, der behauptete, dass der, der „geschossen“ hatte, weggerannt war. Er sei nur dabei gewesen. Sein Pech war jedoch, dass im Nachgang Beweismittel durch den Hinweisgeber übergeben wurden, die eindeutig zeigten, dass er die Schreckschusswaffe in der Hand hielt. Außerdem wurden in unmittelbarer Nähe, wo er gestellt werden konnte, in einem Gebüsch die Schreckschusswaffe und eine kleine Cliptüte mit Betäubungsmittel aufgefunden. Nach den weiteren durchgeführten polizeilichen Maßnahmen wurde der 17-Jährige anschließend entlassen.

Einbruch in Ausstellungsräume

Ort: Leipzig (Lindenau), Spinnereistraße, Zeit: 09.05.2019, gegen 05:05 Uhr

Ein Haustechniker betrat am frühen Morgen die Ausstellungshallen des Vereines „Halle 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst“. Vor Ort war bereits die Polizei. Ein unbekannter Täter schlug ein Fenster eines Ausstellungsraumes von Künstlern ein, entriegelte das Fenster und drang in das Gebäude ein. Danach ging er zielgerichtet zu zwei Spendenboxen mit Bargeld, die am Empfangstresen standen und entwendete diese. Vor dem Objekt öffnete er die Spendenboxen gewaltsam und stahl daraus das Bargeld im zweistelligen Bereich. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 400 Euro.

In Geschäfte und Firma eingebrochen

Fall 1

Ort: Leipzig (Plagwitz), Karl-Heine-Straße, Zeit: 07.05.2019, gegen 14:30 Uhr bis 08.05.2019, gegen 06:45 Uhr

Der Geschäftsführer musste gestern Morgen den Einbruch feststellen und informierte darüber die Polizei. Nach Aufhebeln eines Fensters gelangte ein Unbekannter in die Räumlichkeiten eines Bistros. Er durchsuchte dort alles. Anschließend drang er in die Kühlkammer ein, dessen Tür er danach offen stehen ließ. Mit diversen Getränken im Wert einer niedrigen dreistelligen Summe verschwand der Einbrecher. Zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor.

Fall 2

Ort: Leipzig (Zentrum), Chopinstraße, Zeit: 07.05.2019, gegen 18:00 Uhr bis 08.05.2019, gegen 07:30 Uhr

Durch eine zuvor aufgehebelte Seitentür drangen unbekannte Täter über das Treppenhaus in den Laden ein, durchsuchten alles und fanden im Tresenbereich ein Wertgelass. Dieses öffneten sie gewaltsam und stahlen daraus eine mittlere dreistellige Summe. Mit dem Geld sowie einem EC-Karten-Lesegerät und einem Handscanner suchten sie dann das Weite. Eine Angestellte hatte den Einbruch morgens entdeckt und die Polizei verständigt. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

Fall 3

Ort: Leipzig (Mölkau), Zeit: 04.05.2019, gegen 19:00 Uhr bis 08.05.2019, gegen 13:15 Uhr

In diesem Fall waren „Kupferdiebe“ am Werk, die offenbar in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch in eine Firma eingedrungen waren. Nach dem Durchsuchen aller Räumlichkeiten stahlen sie Kupferwasserleitungen sowie Wasserzähler im Wert einer niedrigen fünfstelligen Summe. Allerdings hinterließen sie auch einen hohen Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich, da Wasser ausgetreten war und die Kellerräume flutete. Aufgrund dessen hatten sie vermutlich auch schnell das Firmengebäude verlassen, denn die Beamten fanden in einem Nebengebäude zum Abtransport bereitgelegte Feuerlöscher und andere Gegenstände. Der geschädigte Inhaber erstattete Anzeige.

In allen Fällen haben Kripobeamte die Ermittlungen aufgenommen.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Standesamtsstatistik: Martha und Fritz sind die beliebtesten Vornamen 2019
Vernissage zur Winterschau 2020 „Stadt Landschaft“ im Haus der Architekten
Tokio 2020 ist das große Ziel: So stehen die sächsischen Chancen
Fördermittel für Projekte im zweiten Halbjahr 2020
Jazz talentZZ: Das 29. Bundesweite Jazznachwuchsfestival 2020 in der Moritzbastei
Was macht eigentlich Herr Gemkow? – Abgeordneter für Nordsachsen, OBM-Kandidat oder doch Minister?
Helios Klinik Schkeuditz: Geburtsvorbereitung für werdende Großeltern
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Jazz talentZZ: Das 29. Bundesweite Jazznachwuchsfestival 2020 in der Moritzbastei
SNICE. Foto: Jan Kolmann

Foto: Jan Kolmann

Jazz talentZZ – zur 29. Auflage des Bundesweiten Jazznachwuchsfestivals gibt es Neuigkeiten! Mit dem neuen Titel hat sich das etablierte Festival auch eine Frischzellenkur verordnet. Mit Kathrin Müller-Beck, die u.a. das akkordeon akut! in Halle/S. erfolgreich leitet, gibt es eine neue Mitstreiterin im Festivalteam, das weiterhin von Steffen Wilde (Jazzclub Tonne, Dresden) geleitet wird.
Der Tag: Wahlkampf mit Logos, auf Kulturplakaten und möglicherweise im Stadtrat
Die LVZ möchte strafrechtlich gegen die Verwendung ihres Logos auf Wahlplakaten vorgehen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer OBM-Wahlkampf in Leipzig treibt seltsame Blüten. Unbekannte haben auf Wahlplakate von CDU-Bewerber Sebastian Gemkow das Logo der LVZ geklebt. Diese kündigt Strafanzeige an. Außerdem empfehlen Teile der freien Szene, Amtsinhaber Jung zu wählen. Morgen im Stadtrat könnte der Wahlkampf ebenfalls eine Rolle spielen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 25. Februar 2020, in Leipzig wichtig war.
Logos auf Gemkow-Wahlplakaten: LVZ will Strafanzeige stellen
LVZ-Logo auf Gemkow-Wahlplakat. Foto: strassenstriche.net

Foto: strassenstriche.net

Für alle LeserDie LVZ möchte Strafanzeige gegen Unbekannt stellen, nachdem in den vergangenen Tagen an mehreren Stellen in Leipzig ihr Logo auf Wahlplakaten des OBM-Bewerbers Sebastian Gemkow aufgetaucht war. Dies sei ohne Kenntnis der Zeitung geschehen. Aus dem Wahlkampfteam von Gemkow heißt es ebenfalls, dass nicht bekannt sei, wer für die Aktion verantwortlich ist. Man empfinde die Logos als „störend“.
Ökolöwen starten große Unterschriftenkampagne für besseren Fußverkehr in Leipziger
In Leipzig fehlen 100 Zebrastreifen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZum Townhall-Gespräch am Sonntag, 23. Februar, war auch die Leipziger Verkehrspolitik Thema. Besonders BUND Leipzig und ADFC sprachen es an, denn Leipzig steckt – wie viele andere deutsche Großstädte auch – in der Zwickmühle. 30 Jahre lang wurde mächtig in die autogerechte Stadt investiert. Doch selbst die StVO fordert, dass Verkehr vom schwächsten Verkehrsteilnehmer her zu denken ist. Das ist der Fußgänger. OBM-Kandidat Burkhard Jung ging noch einen Schritt weiter: „Das sind Kinder und Behinderte.“
SPD-Fraktion beantragt jetzt einen konkreten Zeitplan für den Umbau der Windmühlenstraße
Windmühlenstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa waren nicht nur die Grünen enttäuscht, als das Leipziger Verkehrsdezernat im Januar den Antrag der Grünen-Fraktion, rund um den Bayrischen Platz wenigstens Geh- und Fußwege und den Asphalt so zu reparieren, dass man hier bis 2026 einigermaßen sicher unterwegs ist, recht knapp zusammendampfte. Denn der Neubau von Bayrischem Platz und Windmühlenstraße hat sich ja um volle zehn Jahre verschoben. Wenn es dabei bleibt. Denn da fehlte ja noch was.
Die CDU träumt weiter von Kurzzeitparkplätzen in der Inneren Jahnallee
Die innerstädtische Bundesstraße Innere Jahnallee. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Leipziger CDU-Fraktion tut sich schwer damit, zu akzeptieren, dass sich die Stadtpolitik in den vergangenen Jahren verändert hat, dass die Wahlergebnisse für den Stadtrat auch bedeuten, dass mehr Realismus in die Verkehrspolitik eingezogen ist. In der Inneren Jahnallee zum Beispiel, wo die CDU-Fraktion nun einen Uraltantrag ausgekramt hat. Da geht's erst mal zurück ins Jahr 2018, in dem die Verwaltung zumindest zusagte, die Einrichtung eigener Kurzzeitparkplätze für den Wirtschaftsverkehr zu prüfen. Da wogte die Debatte um die Innere Jahnallee schon zwei Jahre.
Eilenburg erweitert jetzt die 2012 erbaute Friedrich-Tschanter-Oberschule um einen Neubau
Der Lageplan des neuen Gebäudes der Friedrich-Tschanter-Oberschule in Eilenburg. Grafik: Giersdorff Architekten

Grafik: Giersdorff Architekten

Wenn immer mehr Leipziger wieder rausziehen in die Landkreise, viele junge Menschen, die in Leipzig zwar eine Arbeit, aber keine Wohnung gefunden haben, gleich dort eine Familie gründen, dann steigen auch in den attraktiven Städten der Landkreise wieder die Kinderzahlen. Und da hat nun auch Eilenburg ein notwendig gewordenes Schulerweiterungsprojekt angepackt. Die Friedrich-Tschanter-Oberschule wird erweitert.
Manno! Alles genau so in echt passiert! Der preisgekrönte Kindheits-Comic von Anke Kuhl jetzt als Buch
Anke Kuhl: Manno! Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Mamiii! Die Eva hat ein riesiges Stück von meinem Eis abgebissen!!!“ Man hat es wirklich nicht leicht mit einer Schwester. Manchmal. Und manchmal erlebt man mit ihr die dollsten Sachen. So wie die Frankfurter Illustratorin Anke Kuhl, die im Klett Kinderbuch Verlag schon einige herzerwärmende und witzige Bücher veröffentlicht hat. Für dieses hier gab es den ersten Preis schon vor der Veröffentlichung. Da hat sich wohl auch in der Jury so mancher ertappt gefühlt.
Der Tag: Die Woche der Entscheidung
Burkhard Jung und Ute Elisabeth Gabelmann beim OBM-Podium in der Peterskirche. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIn Leipzig stehen in den kommenden Jahren wichtige Weichenstellungen in Bereichen wie Wohnen, Mobilität und Umwelt bevor. Bei der „Townhall“-Veranstaltung der L-IZ ging es um genau diese Themen. Vieles dreht sich im OBM-Wahlkampf aber auch darum, wer mit welchen Plakaten wirbt, wer mit wem auf Fotos zu sehen ist und warum die LVZ einen „Erklärungs-Text“ zur LZ/L-IZ.de-Story „Der Unsichtbare“ macht. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 24. Februar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Freibeuter fordern Bürgerbeteiligung bei neuen Projekten zur Fassadenbeleuchtung
Neues Rathaus bei Nacht. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserIm Oktober stellte das Leipziger Planungsdezernat den neuen „Masterplan Licht“ für Leipzig vor, der definieren soll, wie sich die Stadtbeleuchtung in den nächsten Jahren verändert. Ein Thema, bei dem die Stadt eigentlich eine Debatte im Stadtrat gar nicht wollte, nur eine Information. Erst auf Drängen der Ratsfraktionen steht der Lichtmasterplan für den öffentlichen Raum der Stadt Leipzig auf der Tagesordnung der Ratsversammlung am Mittwoch, 26. Februar. Und die Freibeuter wollen eine richtige Abstimmung dazu.
Linke beantragen ein neues Bewässerungskonzept für Leipzig
Gefällter Baum. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Leipzig-Zentrum: Baumpflegearbeiten in Lenné-Anlage notwendig“, meldete das Leipziger Amt für Stadtgrün und Gewässer am 24. Januar. „Die extreme Trockenheit des letzten Sommers hatte zum Absterben mehrerer Bäume geführt. Neben sieben Bergahornen, die von der Rußrindenkrankheit befallen sind, ist eine große raumprägende Buche abgestorben. Die betroffenen Pflanzen sind nicht mehr bruch- bzw. standsicher. Bäume auf historischen Standorten werden ersetzt, wenn eine Nachpflanzung möglich ist.“
Leipzig legt für 2017 einen Jahresabschluss mit einem Plus von fast 149 Millionen Euro vor
Neues Rathaus mit Pleißemühlgraben. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicht einmal die Ermächtigung zu einer neuen Kreditaufnahme hat Leipzigs Finanzbürgermeister Torsten Bonew gebraucht. Nicht 2018 und auch nicht 2017. Im Gegenteil: Auch das Haushaltsjahr 2017 schließt Leipzig mit einem saftigen Plus von fast 149 Millionen Euro ab.
Linke befürchten zum EU-China-Gipfel Lahmlegung der Stadt und Einschränkung des Demonstrationsrechts
Der Leipziger Markt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDass es Redebedarf gibt zum geplanten EU-China-Gipfel, der vom 13. bis 15. September in Leipzig stattfinden soll, war seit November klar. Da gab es die ersten drängenden Anfragen im Stadtrat dazu. Im Dezember machten Drohungen auf Indymedia von sich Reden. Seit Februar stapeln sich die Stadtratsanfragen. Sind ja nur noch sieben Monate bis zum Gipfel. Den könne man doch einfach raus vor die Stadt verlegen, meint nun die Linksfraktion.
Leipzigs Industrie hat zu kämpfen, Dienstleistung und Bau heben die Stimmung
Die größten Sorgen aus Unternehmenssicht. Grafik: IHK zu Leipzig

Grafik: IHK zu Leipzig

Für alle LeserSelbst zwei simple Zahlen zeigen, wie sehr sich die Wirtschaftsentwicklung in Leipzig von der gesamten sächsischen Entwicklung unterscheidet. Lag der Wirtschafts-Klimaindex der sächsischen IHKs zum Jahresbeginn 2020 bei 120, kletterte er in Leipzig wieder auf 132 Punkte. Was nicht bedeutet, dass nicht auch hier die Industrie mit einiger Vorsicht in die Zukunft schaut. Aber Leipzig ist viel stärker vom Dienstleistungsgewerbe geprägt.
Zu Fuß zu Franziskus: Mit Eberhard Grüneberg unterwegs nach Assisi
Eberhard Grüneberg: Zu Fuß zu Franziskus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit einiger Zeit sind Pilgerwege ja wieder in Mode. Besonders seit Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ (2006), in dem Kerkeling seine Erlebnisse auf dem Jakobspilgerweg beschreibt. Schon vorher war der Jakobsweg der bekannteste aller Pilgerwege. Seitdem ist er noch viel überlaufener. Einkehr und die Ruhe zum Sichselberfinden findet man dort kaum noch. Deswegen wollte auch Eberhard Grüneberg von Anfang an einen der nicht so bekannten Pilgerwege laufen: die Via Romea.