Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 12. Juni: Randalierer in Straßenbahn, Brautmoden entwendet, Fliegender Händler

Nach Mitternacht musste die Polizei in eine Straßenbahn der Linie 1 einrücken, die in Richtung Lausen fuhr und vier Männer im Alter von 19 und 20 Jahren entfernen. Diese hatten in der Bahn randaliert und waren dabei, Sachbeschädigungen zu begehen +++ Brautkleider, Schuhe und Schmuck im mittleren vierstelligen Wert verschwanden über das Wochenende aus einem Marienbrunner Brautmodengeschäft +++ Auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Brandenburger Straße verkaufte ein Mann Elektrowerkzeuge aus einem Pkw Nissan heraus, der sich als gestohlen herausstellte.

Randalierer in Straßenbahn

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Ratzelstraße, Zeit: 12.06.2019, gegen 01:00 Uhr

Nach Mitternacht musste die Polizei in eine Straßenbahn der Linie 1 einrücken, die in Richtung Lausen fuhr und vier Personen entfernen. Die vier Männer im Alter von 19 und 20 Jahren hatten offenbar in der Bahn randaliert und waren dabei, Sachbeschädigungen zu begehen. Ein Fahrgast, der das eigenen Angaben nach verhindern wollte, wurde dann von allen vieren gemeinschaftlich geschlagen. Er zog darauf ein Messer, benutzte es aber nicht und drohte nur damit. Weitere Fahrgäste der Bahn mischten sich ein und riefen die Polizei.

Die Beamten holten die vier Aggressiven aus der Bahn, von denen sich zwei darauf beruhigten. Ein 19- und ein 20-Jähriger waren jedoch auch den Beamten gegenüber äußerst aggressiv. Sie wurden in Gewahrsam genommen und mussten den Rest der Nacht in einer Zelle verbringen. Alle vier waren stark alkoholisiert. Der geprügelte 28-jährige Fahrgast hatte leichte Verletzungen im Gesicht und musste ambulant medizinisch versorgt werden. Gegen die vier wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Bereits vor Mitternacht war die Gruppe auf der Zschocherschen Straße aufgefallen. Auch da hatten sie randaliert und versucht, Gegenstände zu beschädigen, was durch die Polizei unterbunden wurde.

Brautmoden entwendet

Ort: Leipzig (Marienbrunn), Zeit: 08.06.2019, gegen 13:30 Uhr bis 11.06.2019, gegen 10:30 Uhr

Brautkleider, Schuhe und Schmuck im mittleren vierstelligen Wert verschwanden über das Wochenende aus einem Marienbrunner Brautmodengeschäft. Diebe hatten es auf die Ausstattungsstücke abgesehen und waren, um an die begehrten Stücke zu gelangen, durch die Eingangstür in die Kundenräume geklettert. Dazu drückten sie einen Teil der Kassettentür nach innen heraus. Hernach öffneten sie Schränke sowie Glasvitrinen, durchsuchten diese und nahmen einen Teil der Ware mit. Die Inhaberin, welche Montagmorgen das Dilemma erblickte, rief die Polizei und erstattete Anzeige wegen des besonders schweren Diebstahls. Den Sachschaden schätzte sie auf ca. 500 Euro. Die Ermittlungen sind aufgenommen.

Fliegender Händler

Ort: Leipzig (Zentrum-Ost), Brandenburger Straße, Zeit: 11.06.2019, gegen 15:00 Uhr

Am Dienstagnachmittag hatte sich ein Mann auf dem Parkplatz eines Baumarktes niedergelassen und verkaufte Elektrowerkzeuge aus einem Pkw Nissan heraus. Das kam Passanten verdächtig vor – sie riefen die Polizei. Die stellten fest, dass der Nissan erst am Wochenende aus einer Werkstatt entwendet wurde. Am Fahrzeug befanden sich falsche Kennzeichen. Im Fahrzeug fanden die Beamten mehrere Elektrowerkzeuge. Vier davon standen nach Diebstahl zur Fahndung. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Er muss sich nun wegen des besonders schweren Diebstahls, Urkundenfälschung und Hehlerei verantworten.

Motorrad geortet – mutmaßlicher Langfinger geschnappt!

Ort: Leipzig (Gohlis-Mitte), Etkar-André-Straße, Zeit: 10.06.2019, gegen 22:00 Uhr

Eine mattschwarz lackierte Yamaha RM 17, Zeitwert 1.700 Euro und ein blau-schwarz lackiertes Kleinkraftrad verschwanden in der Nacht zum Dienstag vom Fahrbahnrand der Etkar-André-Straße. Der Besitzer (42) hatte die Zweiräder mit einer Kette aneinander und das Kleinkraftrad mit einem Kettenschloss am Vorderrad gesichert, doch geholfen hatte das nicht. Die am Vorabend noch an ihrem Abstellort gesehenen Maschinen waren am nächsten Morgen vom Fahrbahnrand der Etkar-André-Straße verschwunden.

Sofort erstattete der 42-Jährige Anzeige wegen Diebstahl und ließ die Zweiräder orten. Folglich konnte ein weißer Transporter Opel Vivaro mit tschechischem Kennzeichen auf der BAB 14 vor dem Parkplatz Hansens Holz entdeckt und auf dem Standstreifen durch Polizisten angehalten werden. Bei einer anschließenden Nachschau stellte sich heraus, dass die beiden gestohlenen Maschinen auf der Ladefläche des Transporters verzurrt waren. Der Fahrer (37) wurde vorläufig festgenommen, die Motorräder sichergestellt. Die Ermittlungen gegen ihn und seine unbekannten Komplizen sind aufgenommen.

Was sucht der Mann auf der Kreuzung?

Ort: Leipzig (Zentrum), Tröndlinring/Löhrstraße, Zeit: 11.06.2019, gegen 11:25 Uhr

Einsatzkräfte der Wachpolizei waren auf dem Tröndlinring in Leipzig unterwegs. An der Ecke zur Löhrstraße bemerkten sie einen Mann. Dieser stand mitten auf dem rechten Fahrstreifen und behinderte den Fahrzeugverkehr. Er machte einen verwirrten Eindruck und unkontrollierte Bewegungen. Die Wachpolizisten entschlossen sich, ihn anzusprechen und aufzufordern, von der Straße zu gehen. Darauf habe die betroffene Person nicht reagiert. Daraufhin stieg ein Polizist aus dem Dienstkraftfahrzeug und begab sich zu dieser Person. Er wollte den Mann von der Straße schieben. Dazu fasste er diesen am Arm und nahm ihn mit in Richtung Gehweg.

Der Mann wehrte sich, kratzte den Wachpolizisten am Unterarm und bedrohte diesen mit erhobenen Fäusten. Beamte der Bereitschaftspolizei, die den Sachverhalt ebenfalls mitbekamen, eilten dem Wachpolizisten zu Hilfe und der Mann konnte beruhigt und dazu bewegt werden, die Straße zu verlassen. Der Beschuldigte führte keine Ausweisdokumente mit sich. Zur Identitätsfeststellung wurde er mit in das Polizeirevier genommen. Es handelte sich dabei um einen 20-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Der zuständige Staatsanwalt ordnete die vorläufige Festnahme an. Am heutigen Tag erfolgte ein beschleunigtes Verfahren gegen den 20-Jährigen.

Wegen Notarzttermin Geld erbeten

Ort: Markkleeberg, Wilhelm-Raabe-Straße, Zeit: 11.06.2019, gegen 15:30 Uhr bis gegen 17:00 Uhr

Nachmittags, gegen 15:00 Uhr klingelte das Festnetztelefon bei einem 88-Jährigen. Als dieser abhob, hörte er die Stimme eines Mannes, welcher sich als Familienangehöriger ausgab und erläuterte, Geld für die Begleichung eines Notarzttermins zu benötigen. Deshalb würde dieser auch um eine fünfstellige Geldsumme und deren Übergabe an einem von ihm vorgeschlagenen Treffpunkt bitten. Sollte die Summe nicht verfügbar sein, würden ihm in dem Falle auch veräußerte Antiquitäten oder sonstige Wertsachen weiterhelfen, so erläuterte der vermeintliche Sohn die Sachlage in einem zweiten Anruf. Der Senior entgegnete daraufhin, dass er nichts zu Hause verfügbar hat, weshalb das Telefonat blitzartig endete. Zwischen den beiden Telefonaten hatte der 88-Jährige sein Kreditinstitut angerufen und von dem Vorkommnis berichtet. Folglich erlangte die Polizei Kenntnis von dem Anruf, suchte den Senior auf und erläuterte ihm, dass er beinahe einem möglichen Betrüger aufgesessen wäre. Die Ermittlungen wegen des versuchten Betrugs sind aufgenommen.

Autofahrer erfasste Radfahrer

Ort: Leipzig (Altlindenau), Cottaweg/Jahnallee, Zeit: 12.06.2019, gegen 10:30 Uhr

Heute Vormittag erfasste der Fahrer (69) eines BMW 318i, beim Abbiegen vom Cottaweg auf die Jahnallee, einen Fahrradfahrer (37). Der 37-Jährige war auf dem Radweg der Jahnallee, aus Richtung Angerbrücke kommend, stadteinwärts gefahren und von dem BMW-Fahrer vermutlich übersehen worden. Infolge des Zusammenstoßes erlitt er leichte Verletzungen, die Rettungskräfte noch vor Ort ambulant versorgten.

Verkehrsunfall

Ort: Leipzig (Zentrum-Nord), Löhrstraße, Zeit: 11.06.2019, gegen 06:40 Uhr

Eine 49-jährige Fahrerin eines Fiat Lancia fuhr die Löhrstraße in Leipzig in stadteinwärtige Richtung. An der Kreuzung Löhrstraße/Tröndlinring bog sie nach rechts ab und übersah dabei vermutlich die von rechts kommende und vorfahrtsberechtigte 30-jährige Radfahrerin. Dabei kam es zur Kollision. Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich dabei. Sie wurde zunächst ambulant behandelt und anschließend zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Gegen die 49-jährige Autofahrerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet.

Pizzafahrer zu flott unterwegs – erfasste Radlerin

Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Gutenbergplatz, Zeit: 11.06.2019, gegen 21:20 Uhr

Ein Pizzafahrer (33), der vom Gutenbergplatz nach rechts in den Täubchenweg einbiegen wollte, beachtete eine Radfahrerin nicht und erfasste sie. Daraufhin stürzte die Frau, die auf dem Radstreifen des Täubchenwegs stadtauswärts gefahren war und zog sich leichte Verletzungen zu. Diese wurde sodann in einer Leipziger Klinik ambulant behandelt.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Freiheit für Flemmingener Bach in Hartha: Landesdirektion Sachsen fördert Renaturierung
Protest am 22. Juni 2019 in Ostritz
Keine Rolle Rückwärts im Staatsangehörigkeitsrecht!
Oberbürgermeisterwahl ist am 9. Februar 2020
Programm und Informationen über die Internationale Demonstration von Fridays For Future in Aachen
LEADER fördert die Region – Gute Erfahrungen mit regionaler Verantwortung
Mit biodynamischer Landwirtschaft die Wüste fruchtbar machen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

West-Ost-Route durch die Beethovenstraße ist seit Montag Fahrradstraße
Die Beethovenstraße ist jetzt offiziell Fahrradstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich sollte es ein klein wenig anders ablaufen am Montag, 17. Juni. Die Schilderfirma sollte mit Montagewagen am Kreisverkehr an der Beethovenstraße stehen. Die Montage des ersten Schilds „Fahrradstraße“ sollte fotogen ins Bild gesetzt werden. Aber die Jungs vom Schilderdienst waren schneller, auftragsgemäß hatten sie um 12 Uhr schon den größten Teil der Beethovenstraße im Musikviertel umgeschildert.
Verschwunden: Die verhinderte Suche nach zwangsadoptierten Kindern aus der DDR
Sylvia Kabus: Verschwunden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs waren nicht nur fünf Fälle, wie lange Zeit kolportiert wurde. Eher waren es einige hundert Fälle, in denen Kinder in der DDR ihren Eltern weggenommen und zwangsadopiert wurden. Seit 2018 ist das Thema endlich auf der Tagesordnung. Doch Gesetze, die eigentlich wichtig sind, schützen in diesem Fall auch die Täter und verhindern, dass Eltern ihre verschwundenen Kinder wiederfinden. Leicht ist die Spurensuche von Sylvia Kabus nicht.
Micha allein zu Haus: Letzter Ausweg „Klimakonferenz“ ohne alle + Update
AfD und Union – Für Fridays for Future beides keine Partner, wenn es um die Meisterung des Klimawandels geht. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausg. 68Er hat sich stets bemüht. Steht dieser Satz in einem Arbeitszeugnis, ist guter Rat teuer, der nächste Job rückt in die Ferne und man klagt gegen den abwertenden Satz. Diese Möglichkeit wird Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach dem 1. September 2019, nach der Sachsenwahl nicht mehr haben. Im besten Falle wird er noch etwas entscheiden können, nämlich eine Regierung mit Grünen und SPD zu bilden.
Buchvorstellung »Polens letzte Juden« und der Film »Sterne«
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Am Montag, den 24. Juni 2019, 17.00 Uhr, laden das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, Vandenhoeck & Ruprecht Verlage sowie das Polnische Institut Berlin – Filiale Leipzig zu einem Gespräch zwischen dem Historiker David Kowalski und der Slawistin Anna Artwińska ein. Im Mittelpunkt steht die 2018 am Dubnow-Institut entstandene Publikation »Polens letzte Juden. Herkunft und Dissidenz um 1968«.
Minister weiß nichts von einem naturschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren zum Biotop am Holzberg
Das Naturparadies am Holzberg bei Böhlitz. Foto: BI Böhlitz

Foto: BI Böhlitz

Für alle LeserDass im einstigen Steinbruch am Holzberg bei Böhlitz zahlreiche streng geschützte Arten ein Zuhause gefunden haben, streitet Sachsens Landwirtschaftsminister gar nicht ab. Der Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, Wolfram Günther, hatte extra angefragt, wie es um den Arten-, Biotop- und Landschaftsschutz im Steinbruch Holzberg steht, der jetzt durch die geplante Verfüllung mit Schuttmaterial bedroht ist.
Vom Ausstieg aus der Kohle sind in Sachsen tatsächlich nur 4.800 Arbeitsplätze betroffen
Der Tagebau Vereinigtes Schleenhain soll das Dorf Pödelwitz schlucken. Foto Luca Kunze

Foto Luca Kunze

Für alle LeserWenn man der sächsischen Staatsregierung glauben wollte, dann ginge es beim Kohleausstieg in der Lausitz und im Mitteldeutschen Revier um fast 27.000 Arbeitsplätze, die irgendwie unmittelbar oder mittelbar mit Kohleförderung und Kohleverstromung zu tun haben. Die Zahl kolportierte die Staatsregierung auch wieder auf ihrer Website „Strukturwandel in den sächsischen Braunkohleregionen“. Eine Zahl, die der Landtagsabgeordnete Marco Böhme völlig unglaubwürdig fand.
Bis 2050 sollen alle Wälder in Deutschland ökologisch bewirtschaftet werden
Femelschlag im Waldgebiet Die Nonne. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBeim Thema Klimawandel wird nun schon seit über 30 Jahren über die Abholzung der tropischen Wälder diskutiert. Die EU will jetzt – so berichtet jedenfalls die F.A.Z. – mit einem Maßnahmepaket der Urwaldvernichtung gegensteuern. Aber das Paket scheint wieder mal an den zerstrittenen Regierungen zu scheitern. Und in Deutschland? Auch hier steht ein kompletter Paradigmenwechsel an. So sehen es jedenfalls die Grünen im Bundestag. Und das sollte man zumindest ernst nehmen.
So aktuell wie vor 100 Jahren: Ohne Frauen keine Demokratie!
Homepage der Feministischen Sommeruniversität. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Für alle LeserBevor am Samstag, 29. Juni, das „Leipziger Frauen*festival“ startet, gibt es am Freitag und Samstag die Feministische Sommeruni Leipzig 2019 „Ohne Frauen keine Demokratie!“, die auch daran erinnert, dass Frauen in Deutschland vor 100 Jahren zum ersten Mal ihr Wahlrecht ausüben durften. Der Kampf der Frauenbewegung ist natürlich älter. Und er hat seine Wurzeln in Leipzig.
Theateraufführungen „Casablanca Reloaded“ vom 6. – 7. Juli und 12. – 15. August
Foto: Armin Zarbock

Foto: Armin Zarbock

Als die Casablanca-Filmbüchse verschwindet, sieht sich ein von seiner Ehe desillusioniertes Filmvorführer-Pärchen gezwungen, in die berühmten Rollen zu schlüpfen, um ihn nachzuspielen. Hingerissen vom besten Liebesfilm aller Zeiten finden sie wieder zusammen – mit Live-Musik, in schwarzweiß und mit vielen Hüten.
Kurt Masur entzaubert: Roland Meys Streitschrift deutlich erweitert im Buchhandel
Roland Mey: Kurt Masur entzaubert. Foto:Ralf Julke

Foto:Ralf Julke

Für alle LeserWie umgehen mit dieser DDR-Geschichte? Das ist auch in Leipzig eine Frage. Eine Frage, die auch Roland Mey umtreibt, der 1990 als Stadtrat für die SPD gewählt wurde, im Ruhestand aber überhaupt nicht ruhen will. Und dass der einstige Gewandhauskapellmeister Kurt Masur bis heute immer wieder als Held der Friedlichen Revolution gepriesen wird, findet er inakzeptabel. Seine kleine Broschüre „Kurt Masur entzaubert“ ist im Lauf der Jahre also immer seitenreicher geworden.
Vereinssoftware – im Digitalen Zeitalter ein Muss

Foto: SportMember

Nutzt euer Verein bereits eine Vereinssoftware? Nein? Dann ist es aber allerhöchste Zeit! Die richtige Vereinssoftware kann einem nicht nur einen Haufen Zeit, Arbeit und Nerven ersparen, sondern gibt einem darüber hinaus auch noch absolute Sicherheit, dass alles was im und um den Verein passiert, so läuft wie es soll! Und auch wenn ihr schon eine Vereinssoftware nutzt, lohnt es sich zu schauen, was sich auf dem Markt tut – denn die digitale Welt entwickelt sich zur Zeit schneller als man gucken kann.
33-Jähriger nach Misshandlung seiner Freundin verurteilt

Amtsgericht Leipzig. Foto: Martin Schöler

Für alle LeserDas Amtsgericht Leipzig hat einen 33-Jährigen wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Nötigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Der Mann soll seine ehemalige Freundin in seiner Wohnung misshandelt haben. Er selbst stellte sich vor Gericht eher als Opfer dar.
Abschwung in Deutschland oder doch nur ein breitärschiges Aussitzen aller überfälligen Hausaufgaben?
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserOb Oliver Holtemöller, stellvertretender Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung (IWH), mit seiner Einschätzung recht hat, Donald Trumps Drohungen, weitere Handelshemmnisse vorzunehmen, seien die größte Gefahr für die Konjunktur in Deutschland, bezweifle ich. Der US-Präsident richtet zwar gewaltigen Flurschaden an. Aber er trifft die „Exportnation Deutschland“ da, wo sie aus eigenem Verschulden verletzlich ist.
Am 24. August in der Moritzbastei: Das Leipzig Pop Fest 2019
Quelle: Moritzbastei

Quelle: Moritzbastei

Am 24. August 2019 findet auf und in der Moritzbastei zum ersten Mal das LEIPZIG POP FEST statt. Auf drei Bühnen werden 10 Bands und Musiker*innen auftreten, im Rahmenprogramm wird es Panels und Podiumsdiskussionen geben, die sich rund um die Leipziger Musikbranche drehen.
Petitionsausschuss gibt der Verwaltung einen kleinen Arbeitskatalog zur Radstation im Hauptbahnhof mit
Bahnsteige 2 bis 5: Eigentlich jede Menge Platz für eine Fahrradstation. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWahrscheinlich geht es gar nicht anders, als auf verschiedenen Wegen Druck zu machen auf die Verwaltung, damit sie einige Themen tatsächlich endlich ernst nimmt oder wenigstens zur Kenntnis nimmt, dass nicht die Bremser in der Stadtpolitik die Mehrheit der Leipziger vertreten. So hatte jüngst das Jugendparlament sich der ewig verschobenen Radstation im Hauptbahnhof angenommen. Außerdem gab es eine Petition, mit der sich jetzt der Petitionsausschuss des Stadtrats beschäftigte.