Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 13. Juni: Alkoholisierter Radfahrer, Rollerfahrerin gestürzt, Einbruch in einen Kindergarten

In der Berliner Straße übersah ein Radfahrer beim Abbiegen in die Berliner Straße einen Nissan, der genaue Unfallhergang ist noch offen. Im Rahmen der Unfallaufnahme nahmen die Beamten Alkoholgeruch beim Radfahrer wahr +++ An der Kreuzung Paul-Heyse-Straße/Zittauer Straße missachtete eine Fahrerin eines Motorrollers die Vorfahrt eines von rechts kommenden Transporters, stieß mit diesem zusammen, stürzte und wurde verletzt +++ In der Arthur-Nagel-Straße drangen Einbrecher in einen Kindergarten ein, der sich zurzeit in einer Teilsanierung befindet. Sie stahlen Elektrogeräte und von der Baustelle eine Spritz-/Putzmaschine in einem Wert von ca. 6.000 Euro – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Alkoholisierter Radfahrer unterwegs

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Berliner Straße, Zeit: 12.06.2019, gegen 21:05 Uhr

Ein 51-jähriger Radfahrer fuhr die Berliner Straße in stadtauswärtiger Fahrtrichtung auf dem Radweg. Im Kreuzungsbereich zur Wittenberger Straße bog er nach links ab und beachtete hierbei nicht den 63-jährigen Nissan-Fahrer, welcher ebenfalls die Berliner Straße in stadtauswärtiger Richtung fuhr und ebenfalls in die Wittenberger Straße abbiegen wollte. Es kam zur Kollision zwischen Radfahrer und Nissan-Fahrer. Im Rahmen der Unfallaufnahme nahmen die Beamten Alkoholgeruch beim Radfahrer wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,38 Promille. Der genaue Unfallhergang ist noch offen.

Daher sucht die Verkehrspolizei Zeugen, die Hinweise zur Ampelschaltung im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Insbesondere wird ein Fahrschullehrer gesucht, der wohl den Unfall gesehen haben soll, aber zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort war. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Kollision

Ort: Leipzig, Paul-Heyse-Straße/Zittauer Straße, Zeit: 12.06.2019; gegen 18:59 Uhr

Die 18-jährige Fahrerin eines Motorrollers fuhr auf der Paul-Heyse-Straße in Richtung Löbauer Straße. An der gleichrangigen Kreuzung Paul-Heyse-Straße/Zittauer Straße missachtete sie die Vorfahrt des von rechts kommenden 45-jährigen Transporters, welcher auf der Zittauer Straße fuhr. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die 18-Jährige stürzte und wurde verletzt.

Die Verkehrspolizei sucht nun Zeugen, die Hinweise im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Einbruch in einen Kindergarten

Ort: Leipzig (Großzschocher), Arthur-Nagel-Straße, Zeit: 11.06.2019, gegen 17:30 Uhr bis 12.06.2019, gegen 04:30 Uhr

Unbekannte Täter drangen in einen Kindergarten ein, der sich zurzeit in einer Teilsanierung befindet. In den Räumlichkeiten öffneten sie gewaltsam mehrere Türen und Mitarbeiterspinde. Nach dem ersten Überblick wurden ein Laptop, ein Beamer und eine externe Festplatte entwendet. Von der Baustelle wurde eine Spritz-/Putzmaschine in einem Wert von ca. 6.000 Euro mitgenommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460 – 0 zu melden.

Wer ein Fahrrad trägt, …

Ort: Leipzig (Schönefeld), Fritz-Siemon-Straße, Zeit: 13.06.2019, gegen 03:20 Uhr

… macht sich verdächtig. Ein Hinweisgeber beobachtete zwei Männer, wie diese die Fritz-Siemon-Straße mit zwei Fahrrädern entlangliefen. Die beiden Fahrräder waren aber mit einem Schloss verbunden, sodass die beiden die Fahrräder mehr oder weniger hinter sich herschleiften. Dann begaben sich diese in den Hinterhof eines Wohnhauses und legten die zwei Fahrräder in einem Gebüsch ab. Anscheinend waren sie hier so beschäftigt, um das Schloss zu „knacken“, sodass sie die mittlerweile informierten und heranrückenden Beamten nicht gleich wahrnahmen. Einer der beiden versuchte zu flüchten. Das gelang ihm nicht. Der andere versuchte, sich in dem Gebüsch zu verstecken, auch erfolglos. Neben den Fahrrädern lagen noch mehrere Werkzeuge und das Fahrradschloss wies Beschädigungen auf.

Bei den beiden Personen handelte es ich um einen 36-Jährigen und einen 48-Jährigen. Beide waren ohne festen Wohnsitz. Bei den geführten Überprüfungen wurde bekannt, dass gegen den 36-Jährigen vier offene Aufenthaltsermittlungen vorlagen sowie die Sicherstellung seines Führerscheins. Die Aufenthaltsermittlungen wurden durch die Staatsanwaltschaft Leipzig sowie das Amtsgericht Grimma ausgeschrieben. Gegen den 36-Jährigen lagen schon mehrere Diebstahlsdelikte, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Zu dem 40-Jährigen lagen keinerlei polizeiliche Erkenntnisse vor. Er wurde nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen entlassen. Durch die Staatsanwaltschaft Leipzig wurde die vorläufige Festnahme des 36-Jährigen angeordnet. Die Fahrräder wurden sichergestellt und die Ermittlungen zu den Eigentümern aufgenommen.

Nicht aufgepasst!

Ort: Leipzig, (Zentrum), Petersstraße, Zeit: 12.06.2019, gegen 11:00 Uhr

Eine 66-jährige Frau war zusammen mit ihrer 88-jährigen Mutter in der Innenstadt von Leipzig unterwegs. Die Mutter sitzt in einem Rollstuhl. Zusammen betraten sie ein Geschäft und sahen sich hier um. Als die 66-Jährige an der Kasse stand, musste sie feststellen, dass ihre schwarz/braune/rosa gestreifte Kunstlederhandtasche entwendet wurde. In der Tasche befanden sich persönliche Gegenstände, ein iPhone, mehrere Brillen, eine Geldbörse mit einem mittleren zweistelligen Bargeldbetrag sowie EC-Karten. Beide Frauen haben keinerlei verdächtige Wahrnehmungen von Personen in ihrer Nähe bemerkt.

Was geht in den Köpfen vor?

Ort: Leipzig (Zentrum), Willy-Brandt-Platz, Zeit: 12.06.2019, gegen 20:50 Uhr

Ein Zeuge beobachtete, wie sich eine vermummte Person an einem Mülleimer am Gleis 3 der Zentralhaltestelle zu schaffen machte. Er sah, dass die vermummte Person Müll im Stahlmülleimer verdichtet hatte und dann den Mülleimer mittels Feuerzeug anzündete. Er informierte umgehend die Polizei und Rettungsleitstelle. Die Kameraden der Feuerwehr waren schnell am Ort und löschten den Brand. Der Zeuge wies die Einsatzkräfte auf den vermeintlichen Täter hin, der seelenruhig neben dem brennenden Mülleimer saß. Der Mülleimer war stark verrußt durch den Brand, weitere Beschädigungen konnten durch die Beamten erst einmal nicht erkannt werden. Die Beamten führten eine Identitätsfeststellung durch und eine Durchsuchung der Person. Dabei beleidigte er die Beamten mit obszönen Worten. Anschließend wurde er in das Polizeirevier zu weiteren polizeilichen Maßnahmen gebracht. Es handelte sich dabei um einen 34-Jährigen. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde erstattet.

Vier Sprayer von Polizei ertappt

Ort: Leipzig (Gohlis-Mitte), Sassstraße, Zeit: 13.06.2019, gegen 01:00 Uhr

Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 21 Jahren sind heute Morgen beim Besprühen der Eisenbahnunterführung in der Sassstraße erwischt worden. Eine Polizistin, auf dem Heimweg von der Arbeit, hatte die fünfköpfige Gruppe entdeckt und gesehen, wie diese mit schwarzer und silberner Farbe großflächig die Wand beschmierte. Sie informierte die Polizei, die wiederum schnell herbeieilte und vier der Sprayer in Tatortnähe stellen konnte. Gleichwohl diese versuchten zu entkommen bzw. sich herauszureden, ist gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet worden, da die Beweislage erdrückend war.

Im Rausch die Spur verloren

Ort: Leipzig (Neulindenau), Lützner Straße, Zeit: 12.06.2019, gegen 20:40 Uhr

Wegen Beleidigung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Sachbeschädigung und versuchter Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel ermittelt die Polizei in einem sonderbaren Fall. Ein 30-Jähriger hatte gestern Abend eine volle Bierflasche nach einem vorbeifahrenden Funkstreifenwagen geworfen, diesen aber verfehlt. Bei der anschließenden Kontrolle und Befragung zu den Gründen gab der unter Einfluss von Betäubungsmitteln Stehende zum Besten: Er wollte die Polizisten an seinem Bier teilhaben lassen. Außerdem streckte er ihnen eine weitere Flasche entgegen.

Augenscheinlich ging es also dem 30-Jährigen nicht gut, sodass ein hinzugerufener Notarzt die medizinische Betreuung in einem Leipziger Krankenhaus veranlasste. Noch während des Transports beleidigte der Mann die begleitenden Polizisten und berührte im Krankenhaus eine Rettungssanitäterin unsittlich. Derzeit befindet sich der 30-Jährige in ärztlicher Behandlung und es wird gegen ihn aus vorgenannten Gründen ermittelt.

Nicht Semmeln, nicht Brot – Bargeld im Tresor

Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Karl-Liebknecht-Straße, Zeit: 12.06.2019, gegen 19:00 Uhr bis 13.06.2019, gegen 03:50 Uhr

Heute Morgen informierte die Mitarbeiterin (60) einer Bäckerei die Polizei, dass Diebe durch ein Fenster in die Betriebs- und Kundenräume eingebrochen waren und den Tresor samt der Tageseinnahmen von mehreren hundert Euro gestohlen hatten. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, bot sich ihnen folgendes Bild: Das Fenster war aufgedrückt, das Mobiliar durchsucht und an der Stelle, an welcher der Tresor stand, gähnte eine große Lücke. Somit eröffneten sie die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall.

Handgemenge am Grillplatz

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Lene-Voigt-Park, Zeit: 12.06.2019, 22:15 Uhr

Während fünf Freunde (18, 19) im Lene-Voigt-Park den Abend am Grillplatz zubrachten, wurden sie von einer plötzlich auftauchenden 10 bis 12-köpfigen Personengruppe ohne ersichtlichen Grund attackiert. Der Rädelsführer, welcher laut Aussagen der Heranwachsenden auf Krawall gebürstet war, konnte sogleich als ein alter Bekannter aus der Schulzeit entlarvt werden. Sodann flüchteten zwei der 18-Jährigen und riefen die Polizei. Die anderen drei gerieten in eine Auseinandersetzung, in deren Folge ein 18- und ein 19-Jähriger leicht verletzt wurden. Anschließend flüchteten die Gewalttäter zu Fuß in Richtung Reichpietschstraße, zwei von ihnen allerdings mit dem Auto in andere Richtung. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Zweistellige Beute

Ort: Leipzig (Lößnig), Johannes-R.-Becher-Straße, Zeit: 12.06.2019, gegen 23:00 Uhr

Nur zweistellige Beute machten drei Männer in der Nacht zum Donnerstag, als sie am Moritzhof einen 28-Jährigen auf dem Nachhauseweg überfielen. Zuerst waren sie zu viert gemeinsam unterwegs, dann schlugen sie ohne Vorwarnung auf ihn ein und nahmen seine Umhängetasche an sich. In der waren persönliche Gegenstände, Zigaretten und Bargeld in niedriger zweistelliger Höhe. Das Opfer kannte die Angreifer nur flüchtig. Im Nachgang wurden bei den Ermittlungen einer der drei bekannt gemacht. Gegen ihn und zwei noch Unbekannte ermittelt die Kriminalpolizei wegen Raub.

Vorsicht beim Überholen und Abbiegen

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Zeit: 12.06.2019, gegen 06:20 Uhr

Ein 46-jähriger Fahrer eines Opel Corsa und eine 20-jährige Fahrerin eines VW Golf fuhren hintereinander auf der Eisenbahnstraße. In Höhe des Grundstückes Nr. 29 hatte der 46-jährige Opel-Fahrer die Absicht, nach links in den Otto-Runki-Platz abzubiegen. Die 20-jährige Golffahrerin überholte den abbremsenden Opel Corsa verbotswidrig über die Sperrlinie. Beim Abbiegen beachtete dann der 46-Jährige nicht den nachfolgenden, überholenden Golf. Es kam zum Zusammenstoß. Der Golf kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Fahrradbügel und einen Baum. Die 20-Jährige wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beträgt ca. 8.000 Euro. Beide Fahrer haben sich verkehrsrechtlich zu verantworten. Der eine, weil er falsch abgebogen ist, und die andere, weil sie die Sperrlinie überfahren hatte.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Sommerferienprogramm: Kreative Luftbotschaften, geheime Fächersprache und verzauberte Gartenstunden
Die Oper der Stunde: Donizettis „RITA“
Bakterien aus dem Fettgewebe führen zu Entzündungen
HTWK Leipzig mit neuem Hochschulrat – Dr. Mathias Reuschel in konstituierender Sitzung erneut zum Vorsitzenden gewählt
Für einen gesunden Waldboden: Hubschrauber kreisen über sächsischen Wäldern
Modellprojekt für ländlichen Raum: Bike & Ride mit Fahrradverleih
Polizei sucht nach vermissten suizidgefährdeten Mann aus Leipzig
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Misstraut den Denkmälern: Wer gab eigentlich die Genehmigung, den Findling an den Friedhofsweg zu setzen?
Der nächtlich veränderte Kolonialstein. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserEin Denkmal, bei dem man sich nichts denkt, ist natürlich sinnlos. Wenn dann einfach nur die Schrift getilgt ist, bleibt so ein Klops in der Landschaft stehen, wird zum Stein des Anstoßes und fordert regelrecht heraus zu einer nächtlichen Aktion, wie sie eine Gruppe Politischer Interventionisten in der Nacht vom 13. zum 14. Juli vollbracht hat. Der als Kolonialstein bekannte Findling am Friedhofsweg nah am Völkerschlachtdenkmal bekam die Aufschrift „Deutsche, erinnert eurer Kolonialverbrechen“.
Zwischen: Eine echte Zwischen-Austellung mit Michael Zettlers nachdenklichen „Masken“-Bildern
Eröffnung der Ausstellung „Zwischen“. Foto: ODP Galerie

Foto: ODP Galerie

Für alle LeserKunst ist manchmal schneller als die Welt da draußen. Während noch heftig über Maskenpflicht diskutiert wurde, machte sich der Leipziger Fotograf Michael Zettler an die Arbeit und verwandelte das ganze Maskenproblem in ein Kunst-Projekt. Seit dem 10. Juli ist es in der Ausstellung „Zwischen“ in der ODP Galerie in der Rolf-Axen-Straße 35 in Kleinzschocher zu sehen. Und das auch nur bis Donnerstag, 16. Juli. Ein echtes Zwischen-Projekt eben.
Sommerferienprogramm: Kreative Luftbotschaften, geheime Fächersprache und verzauberte Gartenstunden
ußenansicht des Eingangsbereichs zum Gelände des Schillerhauses. Foto: Markus Scholz

Foto: Markus Scholz

Im Juli und August werden die jungen Besucherinnen und Besucher des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig beim bunten Ferienprogramm auf facettenreiche Weise kreativ tätig. Die sommerlichen Temperaturen verbringen die Kinder mit vielseitigen Workshops im Freien und sammeln bei Angeboten wie dem Gestalten von Luftbotschaften, dem Kennenlernen der rätselhaften Fächersprache und Kalligraphie-Schrift sowie einer Entdeckungstour im Bauerngarten des Schillerhauses ganz neue Erfahrungen.
Die Oper der Stunde: Donizettis „RITA“
Quelle: Nicole Rundo

Quelle: Nicole Rundo

Dank der Initiative von Ugo D'Orazio, Studienleiter an der Oper Leipzig, und Mitgliedern des Solistenensembles, ist erstmals wieder seit dem Lockdown in Leipzig eine komplette Oper zu hören: „RITA“ – ein sprudelnder Einakter von Donizetti mit allen emotionalen Zutaten: Liebe, Betrug, Prügel und einer Braut, die zuerst keiner haben will, bis sich doch alles fügt.
Dienstag, der 14. Juli 2020: Stadtrat, Coronaregeln und Sommerpause
Oberbürgermeister Burkhard Jung wird am Mittwoch zum letzten Mal vor der Sommerpause eine Ratsversammlung leiten. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenDie politische Sommerpause steht kurz bevor und ob es inmitten der Coronakrise eine erholsame werden kann, ist völlig offen. Morgen verabschiedet sich zumindest der Leipziger Stadtrat für zwei Monate von der Bildfläche. In der Ratsversammlung geht es unter anderem um Klimaschutz. Einen Tag später sind AfD-Ultrarechte in Altenburg zu Gast. Protest gibt es auch aus Leipzig. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 14. Juli 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Sachsen will Großveranstaltungen ab dem 1. September wieder erlauben
Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Foto: Pawel Sosnowski

Foto: Pawel Sosnowski

Für alle Leser/-innenFußballstadien mit mehreren tausend Menschen und ähnliche Großveranstaltungen sind seit Monaten nur noch als Erinnerung präsent. Doch das könnte sich bald ändern. Sachsen will solche Veranstaltungen ab dem 1. September wieder erlauben. Zudem hat das Kabinett eine ab Samstag geltende Corona-Schutzverordnung erarbeitet, die weitere Lockerungen enthält. Während die Maskenpflicht bestehen bleibt, verabreden sich Corona-Leugner/-innen zum Einkaufen ohne Maske.
Corona-Effekt: Leipzig verlor im zweiten Quartal über 600 Einwohner/-innen
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Corona-Shutdown sorgte nicht nur dafür, dass viele Leipziger auf einmal im Homeoffice festsaßen, Urlaubsreisen ausfielen und viele Geschäfte geschlossen hatten. Er brachte das Umzugsgeschehen fast komplett zum Erliegen. Wer kein Studium beginnt oder eine neue Arbeitsstelle antritt, der bleibt da lieber, wo er ist. Und das machte im zweiten Quartal 2020 sehr gut sichtbar, wie sehr das Leipziger Bevölkerungswachstum vom Zuzug abhängt.
Ein Managementplan für wilde Vögel in Leipzig wäre wohl keine schlechte Idee
Tauben auf dem Leipziger Markt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVielleicht hätten die Grünen in ihrer Anfrage doch weniger nach der Taubenvergrämung in Leipzig fragen sollen als nach den Plänen der Leipziger Verwaltung, wilde Vögel in der Stadt tatsächlich zu schützen. Denn über Vergrämung weiß man im Rathaus recht viel – beim Schutz der Vögel aber hat man nur lauter stumpfe Instrumente und nicht wirklich einen Plan.
Warum man die Rietzschke wohl lieber nicht verrohrt hätte und bald wieder freilegen sollte
Ausschnitt der Starkregen-Gefahrenkarte zwischen Paußnitz und Wundstraße. Karte: Stadt Leipzig, Amt für Geoinformation und Bodenordnung, Verkehrs- und Tiefbauamt

Karte: Stadt Leipzig, Amt für Geoinformation und
Bodenordnung, Verkehrs- und Tiefbauamt

Für alle LeserSo tauchen Flüsse wieder auf und am Ende bleibt völlig rätselhaft, warum Leipzigs Verwaltung sich gar nicht so richtig gemeint fühlt von den Ergebnissen der am Montag, 13. Juli, vorgestellten Starkregen-Gefahrenkarte. Auch wenn Peter Wasem, Leiter des Umweltschutzamtes, erklärte: „Der Schutz vor Überflutung durch Oberflächenwasser ist Gemeinschaftsaufgabe von Kommune, Bürgern und weiteren Akteuren.“ Bürgerinnen und Bürger könnten durch die Entsiegelung von Flächen in Höfen oder Einfahrten oder die Begrünung von Dächern auch selbst aktiv werden. Und die Stadt?
Auch Westsachsen fällt weiter durch nitratbelastetes Grundwasser und hypertrophierte Flüsse auf
Überdüngt: Das Wasser der Weißen Elster. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDeutschland ist ja so ein besonders zu großen Konzernen sehr freundliches Land. Da ist man zwar Teil der EU und unterschreibt auch wichtige Regularien, die die Umweltbelastung verringern und der Gesundheit der Menschen guttun sollen. Aber so richtig ernsthaft in die Pflicht will man die Konzerne nicht nehmen. Das Ergebnis ist bei Autoabgasen, fairer Produktion oder Nitratbrühe im Grundwasser überall dasselbe: Es passiert viel zu wenig. Die Themen werden ausgesessen.
Juliane Nagel: Es braucht keine Straßennamen zur kritischen Auseinandersetzung mit der Kolonialzeit!
Die Ernst-Pinkert-Straße führt direkt zum Zoo. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm Rahmen der Stadtratssitzung am 9. Juli 2020 beantwortete der Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning auch die Einwohneranfrage zur Umbenennung der Ernst-Pinkert-Straße und -Schule. Er schloss die Beantwortung mit der Darlegung seiner persönlichen Meinung. Demnach hätte die Benennung von Straßen oder öffentlichen Einrichtungen auch nach Persönlichkeiten mit problematischen Einstellungen eine pädagogische Wirkung und würde die kritische Auseinandersetzung fördern. Eine Auffassung, der die Linke-Stadträtin Juliane Nagel deutlich widerspricht.
Montag, der 13. Juli 2020: Schulen im Normalbetrieb und Hochschulen vor ungewissem Semester
Kultusminister Christian Piwarz (CDU). Foto: Pawel Sosnowski

Foto: Pawel Sosnowski

Für alle Leser/-innenDas sächsische Kultusministerium möchte das kommende Schuljahr weitgehend im Normalbetrieb durchführen – ohne allgemeine Maskenpflicht, aber mit uneingeschränkter Präsenzpflicht. Ob und inwieweit die Hochschulen im Wintersemester zur Präsenzlehre zurückkehren können, ist noch ungewiss. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 13. Juli 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Gastkommentar von Christian Wolff: Was tun? – Praktische Erwägungen zur Krise der Kirche
Blick zum Turm der Peterskirche. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Ging eine Schockwelle durchs Land? Hörten Kommentatoren Alarmglocken läuten? Nein. Stattdessen: Apathie, Ratlosigkeit, Verdrängung, Ignoranz.“ – mit dieser Feststellung kommentiert Malte Lehming im Berliner „Tagesspiegel“ die weitgehende Nicht-Reaktion der Kirchen auf die erschreckenden Austrittszahlen 2019. In der Tat: In vielen Kirchgemeinden verläuft die Debatte über die düsteren Zukunftsperspektiven der eigenen Institution mehr als verhalten.
Berg der investiven Ausgabereste wuchs in Leipzig 2019 um 68 Millionen Euro an
Ein Berg von Ausgaberesten ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSie haben sich alle Mühe gegeben, Leipzigs Planer, von den 657 Millionen Euro, die ihnen im letzten Jahr fürs Bauen von Schulen, Straßen und Brücken zur Verfügung standen, möglichst viel verbaut zu bekommen. Aber auch der Endspurt im Herbst hat nicht geholfen. Über 300 Millionen Euro bekamen sie einfach nicht an den Markt. Am Donnerstag, 9. Juli, hat Finanzbürgermeister Torsten Bonew sozusagen die Baubilanz für 2019 gezogen.
Der Stadtrat tagte: Leipzig kann jetzt das Vorkaufsrecht für dringend benötigte Flächen am Bahnbogen Leutzsch anmelden + Video
Das Plangebiet zwischen Ludwig-Hupfeld-Straße (unten) und dem ehemaligen Straßenbahndepot der LVB (oben). Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserEigentlich sollte am Donnerstag, 9. Juli, Tim Elschner reden zum Änderungsantrag der Grünen-Fraktion zum Bebauungsplan Nr. 452 „Bahnbogen Leutzsch“. Da er verhindert war, sprach Kristina Weyh für ihn und warb für eine Neuaufnahme des Bürgerbeteiligungsprozesses in Leutzsch, der nach zwei Workshops zu den Georg-Schwarz-Brücken abgebrochen worden war. Und wenn man den Grünen-Antrag liest, steht das auch nicht anders darin.