Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 11. Juli: Werkzeuge gestohlen, Fahrräder angezündet, Brand von Buschland

In der Poststraße drangen Einbrecher in ein Firmengelände ein und brachen zwei Container auf, aus denen sie hochwertige diverse Werkzeuge und Arbeitsgeräte im Wert einer niedrigen fünfstelligen Summe stahlen – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ In der Bernhard-Göring-Straße stellten Polizeibeamte zwei brennende Nextbike-Fahrräder fest, die bereits stark zerstört waren +++ In der Küchenholzallee brannten aus bislang unbekannter Ursache ca. 250 m² Buschland.

Werkzeuge im Visier von Einbrechern

Ort: Leipzig (Lützschena-Stahmeln), Poststraße, Zeit: 09.07.2019, gegen 18:00 Uhr bis 10.07.2019, gegen 06:45 Uhr

Die Einbrecher kamen offensichtlich über Nacht. Sie überwanden den Stabmattenzaun des umzäunten Firmengeländes und gelangten so auf das Gelände. Anschließend brachen sie zwei Container auf, aus denen sie hochwertige diverse Werkzeuge und Arbeitsgeräte im Wert einer niedrigen fünfstelligen Summe stahlen. Den Einbruch hatte morgens ein Mitarbeiter der Firma festgestellt; ihm war die Tür eines offen stehenden Containers aufgefallen und er hatte die Polizei in Kenntnis gesetzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Zum Abtransport des Diebesgutes dürften die unbekannten Täter ein Fahrzeug genutzt haben. Kripobeamte ermitteln wegen des besonders schweren Diebstahls.

Wer hat während der Tatzeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu den Tätern, deren Aufenthaltsort und/oder zum Verbleib des Diebesgutes geben? Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo in der Dimitroffstr. 1, Telefon 0341/96 64 66 66.

Fahrräder angezündet

Ort: Leipzig (Connewitz), Bernhard-Göring-Straße, Höhe Grundstück Nr. 132, Zeit: 11.07.2019, gegen 05:00 Uhr

Polizeibeamte stellten heute Morgen zwei brennende Fahrräder fest und riefen die Kameraden zu Hilfe. Die Räder der Firma Nextbike GmbH brannten wahrscheinlich schon mehrere Minuten, denn beide waren bereits stark zerstört. Die Feuerwehrleute der Südwache löschten den Brand. Der geschädigten Firma entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Brand von Buschland

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Küchenholzallee, Zeit: 10.07.2019, gegen 17:00 Uhr

Am späten Mittwochnachmittag informierte ein Anwohner die Rettungsleistelle darüber, dass er eine starke Rauchentwicklung vom Scherbelberg her wahrnimmt. Beim Eintreffen der Polizei waren Feuerwehrkräfte bereits vor Ort und stellten sich den Flammen. Aus bislang unbekannter Ursache brannten ca. 250 m² Buschland. Die Feuerwehr konnte die Flammen eindämmen und somit ein Ausbreiten verhindern. Der Sachschaden ist bisher unbekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Enkeltrick in sieben Fällen

Am 10.07.2019 kam es im Bereich der Polizeidirektion Leipzig zu mehreren Betrugsdelikten, bei denen sich die Anrufer als Angehörige der Geschädigten ausgaben:

Fall 1

Ort: Leipzig (Hartmannsdorf-Knautnaundorf), Zeit: gegen 10:20 Uhr

Ein unbekannter Anrufer gab sich als Enkel der Geschädigten (68) aus und forderte die Überweisung von Geld. Doch die Frau bemerkte sehr schnell die Betrugsabsicht, legte auf und rief die Polizei.

Fall 2

Ort: Leipzig (Lausen-Grünau), Zeit: gegen 14:15 Uhr

In diesem Fall stellte sich eine Frau am Telefon als Enkelin der Geschädigten (67) vor und verlangte die Summe von 13.000 Euro. Auch hier war die ältere Dame nicht gutgläubig, beendete das Gespräch und verständigte die Polizei.

Fall 3

Ort: Leipzig (Mockau), Zeit: gegen 15:15 Uhr

Nachmittags klingelte das Telefon bei einer 75-jährigen Frau. Die Anruferin gab sich als Bekannte aus und kam auch gleich zu ihrem Anliegen: Sie wollte Geld, und zwar eine Summe von 30.000 Euro überwiesen haben. Da der Seniorin dies „spanisch“ vorkam, legte sie auf und setzte die Polizei in Kenntnis.

Fall 4

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Zeit: gegen 15:00 Uhr

Am Nachmittag klingelte ein unbekannter Mann bei einer 91-Jährigen an der Wohnungstür und gab sich ihr als Cousin aus. Er erzählte der Frau, dass er ihr aufgrund eines Lottogewinns 10.000 Euro schenken wolle, jedoch noch einiges zu erledigen hätte, wofür er von der Seniorin 270 Euro bekam. Der Besucher verschwand. Als die 91-Jährige bemerkte, dass sie einem Betrüger Glauben geschenkt hatte, erstattete sie Anzeige. Die Polizei rät hier noch einmal nachdrücklich: Geben Sie Fremden kein Geld in dem Glauben, Sie werden anschließend „reich“!

Fall 5

Ort: Leipzig (Zentrum), Zeit: gegen 18:00 Uhr

Die 82-jährige Geschädigte wurde gestern Abend von einer unbekannten Frau angerufen. Diese erkundigte sich erst einmal nach ihrem Befinden, dann wollte sie zu ihr kommen, da sie gerade in der der Nähe sei. Die Unbekannte bat dann die Seniorin, mit ihr zur Bank zu gehen, um eine größere Summe Bargeld abzuheben, was sie ihr dann geben wolle. Doch dies kam der 82-Jährigen doch „komisch“ vor und beendete das Gespräch. Darüber setzte sie dann die Polizei in Kenntnis.

Fall 6

Ort: Brandis, Zeit: gegen 09:30 Uhr

Vormittags am Telefon: Eine unbekannte Anruferin wollte die Großcousine des verstorbenen Mannes der Geschädigten (68) sein und verwickelte sie in ein Gespräch. Dann kam sie fix zum eigentlichen Anliegen. Sie gab an, finanzielle Probleme zu haben. Daraufhin erwiderte die Geschädigte, dass sie kein Geld habe und die Anruferin legte auf. Die 68-jährige Frau verständigte daraufhin die Polizei.

Fall 7

Ort: Rackwitz, Zeit: gegen 12:15 Uhr

Als Enkelin der Geschädigten stellte sich die unbekannte Anruferin vor. Sofort forderte sie Geld. Sie wollte 56.000 Euro überwiesen haben. Doch die 81-Jährige legte sofort auf und rief die Polizei.

In allen sieben Fällen ermitteln Kripobeamte wegen Betrugs.

Hinterhältig

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Nikolai-Rumjanzew-Straße , Zeit: 10.07.2019, gegen 14:20 Uhr

Eine 88-jährige Geschädigte rief die Polizei. Sie teilte den Beamten mit, dass es am Nachmittag an der Wohnungstür klingelte. Sie begab sich zur Tür und öffnete. Vor der Tür stand eine fremde Frau, die sie sofort in ein Gespräch verwickelte. Die 88-Jährige wollte gerade die Tür wieder schließen, als plötzlich und unerwartet hinter ihrem Rücken ein unbekannter Mann aus ihrem Schlafzimmer kam. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hatte sich dieser unbekannte Mann Zutritt über ein offenes Fenster zum Schlafzimmer der Wohnung der Geschädigten verschafft. Er durchwühlte Schränke und Behältnisse im Schlafzimmer und entwendete eine Kassette mit Sparbüchern und eine bisher unbekannte Höhe an Bargeld der Geschädigten.

Pkw verbrannt

Ort: Leipzig (Grünau), Potschkaustraße, Zeit: 10.07.2019, gegen 22:15 Uhr

Am späten Mittwochabend brannte ein Peugeot 208. Die Feuerwehr musste zum Ort und löschte, konnte aber ein Ausbrennen des Autos nicht verhindern. Der Brand ging höchstwahrscheinlich vom Vorderreifen des Pkw der 31-jährigen Halterin aus. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Der Sachschaden liegt im mittleren vierstelligen Bereich.

Wohnungsbrand oder wo drückt man eine Zigarette aus?

Ort: Leipzig (Plagwitz), Alte Straße, Zeit: 10.07.2019, gegen 22:00 Uhr

Genüsslich eine rauchen, dann die Kippe auf einem Pizzakarton ausdrücken. So dachte sich ein 26-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Plagwitz. Da er kurz darauf das Zimmer verlassen hatte, bekam er auch nicht mit, dass sich der Pizzakarton durch die Glutreste entzündet hatte. Andere Bewohner bemerkten das Feuer und riefen die Feuerwehr. Die konnte den Brand schnell löschen. Ein Teil des PVC-Belages auf dem Fußboden war verbrannt. Die Wohnung wurde dennoch nach ausgiebiger Belüftung als bewohnbar eingeschätzt. Gegen den Raucher ermittelt die Polizei nun wegen fahrlässiger Brandstiftung. Er wurde über die Funktionsweise eines Aschenbechers belehrt.

Diebstahl aus Bistro

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Täubchenweg, Zeit: 09.07.2019, gegen 23:00 Uhr bis 10.07.2019, gegen 08:45 Uhr

Unbekannte Täter haben sich, offenbar in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch, gewaltsam Zutritt zu einem Bistro verschafft. Die Täter hebelten die Eingangstür auf und verschafften sich so Zutritt zum Gastraum. In diesem befand sich auch ein Zigarettenautomat, welcher dann kurze Zeit später aufgehebelt wurde. Dabei wurden Tabakwaren und Münzgeld entwendet. Der entstandene Schaden liegt im oberen vierstelligen Bereich.

Diebstahl aus Gaststätte

Ort: Leipzig (Plagwitz), Weißenfelser Straße, Zeit: 10.07.2019, gegen 03:00 Uhr bis 14:30 Uhr

In den frühen Morgenstunden zum Mittwoch drangen unbekannte Täter in eine Gaststätte ein. Sie zogen die Tür mit Gewalt auf und verschafften sich so Zutritt zu den Gasträumen. An diese grenzte auch ein Raum, der mit Spiel- sowie einem Zigarettenautomaten ausgestattet ist. Die Automaten wurden allesamt aufgebrochen und dabei Münzgeld sowie Tabakwaren in bisher unbekannter Höhe entwendet.

Beim Wenden mit Bus kollidiert

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Breitestraße/Wurzner Straße, Zeit: 10.07.2019, gegen 09:30 Uhr

Der Fahrer (50) eines Opel Vivaro befuhr die Breitestraße in Richtung Wurzner Straße und wendete dann an der Einmündung Wurzner Straße verkehrswidrig über die Straßenbahngleise. Dabei beachtete er einen links neben ihm fahrenden Bus (Fahrer 46) der Linie 70 nicht. Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Beim Unfall verletzten sich der Transporter-Fahrer sowie ein Fahrgast im Bus (w.: 52) leicht und wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 25.000 Euro. Gegen den Opel-Fahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Abgelenkt und aufgefahren

Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Arthur-Hoffmann-Straße, Zeit: 11.07.2019, gegen 14:30 Uhr

Der 30-jährige Fahrer eines VW UP fuhr am Mittwochnachmittag die Arthur-Hoffmann-Straße stadteinwärts. Ihm voraus befand sich eine Straßenbahn, welche in dieselbe Richtung unterwegs war. Als die Tram die Kreuzung Körnerstraße passierte, musste sie anhalten, um einen entgegenkommenden Bus passieren zu lassen. Der Fahrer des VW bemerkte dies nicht, da er gerade etwas im Auto suchte, und fuhr auf die Straßenbahn auf. Dabei entstand ein Sachschaden von 1.000 Euro.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Ausstellung: Seilakt III – VI: On A Razor’s Edge
Im Oktober keine Nofretete im Ägyptischen Museum
Immatrikulationsfeier findet ausschließlich digital statt
Forum für Freiheit und Bürgerrechte: Beirat startet digital
CDU-Fraktion fordert weitere Aussetzung der Gästetaxe
Mehr Männer in Kitas – Anzahl steigt weiter
++Fällt aus++ Biodiversität trotz Landwirtschaft? Biodiversität und Landwirtschaft!
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Ausstellung: Seilakt III – VI: On A Razor’s Edge
Fumi Kato, Die Schlange, 2020, Privatbesitz, © Künstler

© Künstler

Das MdbK zeigt in Kooperation mit den Klassen Intermedia und Bildende Kunst der Fachrichtung Medienkunst der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) eine Gruppenausstellung, in der sich die Studierenden mit Werken des Mittelalters und der frühen Neuzeit auseinandersetzen. Die ersten beiden Positionen der Ausstellungsreihe „SEILAKT“ wurden 2019 im Personenaufzug des MdbK gezeigt.
Zum Geburtstag gibt’s Eis: Icefighters erhalten Zulassung für Spielbetrieb und Mietvertrag für Kohlrabizirkus
Die Icefighters sind zurück im Kohlrabizirkus. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelEinen 10. Vereins-Geburtstag stellt man sich schon ziemlich toll vor: Party-Hütchen, Luftschlangen und immer eine handbreit Sekt im Glas. Viele Gäste, beschwingte Festreden und der verklärte Blick auf die zurückliegenden Jahre. Auf all das mussten die Icefighters Leipzig in diesem Jahr leider verzichten. Corona und der ungewisse Blick in die Zukunft sprengten die schönsten Party-Pläne.
Montag, der 26. Oktober 2020: Einigung im Tarifstreit und ein plötzlicher Tod
Thomas Oppermann (SPD) starb unerwartet am Sonntag, den 25. Oktober 2020. Foto: Foto: SPD / Susie Knoll

Foto: SPD / Susie Knoll

Für alle LeserIn Sachsen hat es heute viele Reaktionen auf Nachrichten von der Bundesebene gegeben. Während die Einigung bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für Erleichterung sorgte, rief der unerwartete Tod des SPD-Politikers Thomas Oppermann parteiübergreifend Bestürzung hervor. Außerdem: Leipzig hat eine Online-Umfrage zur Markthalle gestartet. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 26. Oktober 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Weltrekorde am laufenden Band: Marcus Schöfisch attackiert den 50-Kilometer-Rekord auf dem Laufband
Marcus Schöfisch: Das große Ziel bleibt aber Olympia. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelDas große Ziel von Marcus Schöfisch war es, sich dieses Jahr auf der Marathonstrecke für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Dann kam Corona und alles ganz anders. Der Langstreckenläufer musste sein Trainingslager in Südafrika abbrechen und Mitte März vorzeitig nach Leipzig zurückkehren. Aus sportlicher Sicht war die Enttäuschung groß, denn bereits im Vorjahr musste der Deutsche Meister von 2016 verletzungs- und krankheitsbedingt auf Marathon-Wettkämpfe verzichten.
Ausgezeichneter kritischer Journalismus: Zwei Mal Unterstützung für Leipziger Journalisten durch die Otto-Brenner-Stiftung
Michael Kraske: Der Riss. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 17. November zeichnet die Otto-Brenner-Stiftung wieder herausragende Leistungen für kritischen Journalismus aus. Diesmal gehen zwei Auszeichnungen an Journalisten aus Leipzig. Beide konnten wir mit ihren Büchern schon in der L-IZ vorstellen. Die Preisverleihung findet aufgrund der Corona-Pandemie am 17. November in Berlin ohne Publikum statt – sie wird für alle Interessierten ab 18 Uhr im Livestream über die Internetseiten der Stiftung zu verfolgen sein.
Ausstellung: CONNECT Leipzig #2
Erik Swars, o. T., 2020, Privatbesitz, (Ausschnitt) © Künstler

© Künstler

Mit „CONNECT Leipzig“ öffnet das MdbK dem künstlerischen Nachwuchs das Haus und bietet ihm die Möglichkeit, sich im fünfwöchigen Wechsel im Zündkerzen-Hof im Erdgeschoss zu präsentieren. „CONNECT Leipzig #1“ fand mit großem Erfolg vom 14. März 2018 bis 24. März 2019 statt. Insgesamt konnten zehn Künstler/-innen ihre erste institutionelle Einzelausstellung realisieren. Das MdbK setzt dieses außergewöhnliche Ausstellungsformat, das sich dezidiert der Förderung junger Künstler/-innen verschrieben hat, nun als Biennale fort.
Die zweite Welle: Landkreis Nordsachsen hat noch zu kämpfen, um die Corona-Fallzahlen in den Griff zu bekommen
Corona-Ambulanz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGewarnt waren alle vor der sogenannten Zweiten Welle der Corona-Pandemie. Aber als sie dann kam, wurden die örtliche Behörden doch wieder kalt überrascht. Und ausgerechnet da, wo sich zwei westdeutsche Ministerpräsidenten als besonders gute Bekämpfer der Pandemie zelebrierten, färbte sich die Infektionskarte in rasendem Tempo Rot. Aber die Alarmsirenen hörte man bald auch aus den beiden an Leipzig angrenzenden Landkreisen Leipzig und Nordsachsen.
Am 29. Oktober: Sinfoniekonzert des Hochschulorchesters im Gewandhaus
Das Hochschulsinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Matthias Foremny im Gewandhauskonzert 2019 © Gert Mothes

© Gert Mothes

Es ist eine seit langem bestehende Tradition, dass das Hochschulsinfonieorchester (HSO) jährlich ein Gewandhauskonzert gibt – und zwar anlässlich des Todestages von Konservatoriumsgründer und Hochschulnamenspatron Felix Mendelssohn Bartholdy, der am 4. November 1847 – also vor 173 Jahren – starb.
2.500 Bäumchen für das Klima: Erste Baumpflanzaktion von „LEIPZIG pflanzt“ im Leipziger Südraum + Video
Pflanzaktion von „LEIPZIG pflanzt“ auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Peres. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserIm Dezember 2019 stießen die Mitglieder der Leipziger Gruppe „Omas for Future“ auf die ergreifende Geschichte von Elzéard Bouffier, den „Mann der Bäume pflanzte“. Als dieser Bouffier in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannte, dass seine ganze Gegend in den französischen Cevennen aus Mangel an Bäumen absterben werde, entschloss er sich, etwas dagegen zu unternehmen.
Ist der Widerspruch aus den ostdeutschen Bundesländern gegen die bisherigen Ergebnisse aus dem Standortsuchverfahren berechtigt oder „abenteuerlich“?
Karte der ausgewiesenen Teilgebiete gem. § 13 StandAG. Karte: BGE

Karte: BGE

Für alle LeserAls am 28. September 2020 die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) den ersten Teilbericht zur Standortsuche (1) für ein Endlager für HAW (High Active Waste) (2) an das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) übergeben hat, regte sich in vielen Teilen der Bundesrepublik Deutschland deutlicher Widerspruch. Es sollen hier einige Fakten herausgestellt werden, die insbesondere den Widerspruch aus den ostdeutschen Bundesländern als berechtigt erscheinen lassen.
Franz und die Puppe auf Reisen: Was hätte Franz Kafka in seinen Briefen an Lilli eigentlich geschrieben?
Juliane Sophie Kayser: Franz und die Puppe auf Reisen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt ihn wirklich, den Stadtpark in Berlin-Steglitz, wo Franz Kafka 1923 mit seiner Liebe Dora Diamant spazieren ging. Es war das Jahr vor seinem Tod. Es war die Zeit der Inflation. Zwei Mal musste Kafka in Steglitz umziehen, weil er als „armer Ausländer“ gekündigt wurde. Und es gab wohl auch das weinende Mädchen, das er beim Spaziergang im Park traf, das seine Puppe verloren hatte. Und das er tröstete mit 20 Briefen. 20 Briefen, die wohl leider verschollen sind.
Ausstellung: PLAKATIERT! Reflexionen des indigenen Nordamerika
Mit Unterstützung des Karl May Museums Radebeul und des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig präsentiert die galerie KUB die Ausstellung „Plakatiert! Reflexionen des indigenen Nordamerika“. Die Ausstellung wurde von Studierenden der Ethnologie und der Museologie an der Goethe-Universität Frankfurt kuratiert.
SV Lichentberg vs. 1. FC Lok Leipzig 3:2 – Premiere mit Problemen
Denis Jäpel sucht den Abschluss gegen David Hollwitz. Foto: Thomas Gorlt

Foto: Thomas Gorlt

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig hat das erste Regionalliga-Pflichtspiel in der Hans-Zoschke-Arena in Lichtenberg mit 2:3 (0:1) verloren. Vor 966 Zuschauern liefen die Blau-Gelben gegen Lichtenberg 47 ab der 2. Minute einem Rückstand hinterher, nach 28 Minuten auch nur noch zu zehnt. Auf den Ausgleich antwortete Lichtenberg postwendend mit einem Doppelschlag. Abderrahmanes Anschlusstreffer 23 Minuten vor Schluss sollte trotz hochkarätiger Chancen auf beiden Seiten der letzte Treffer in einem unterhaltsamen Spiel bleiben.
GlobaLE: Pandemie, Fluchthilfe und Weltwirtschaftsforum
Plakat zum GlobaLE Filmfestival 2020. Grafik: GlobaLE

Grafik: GlobaLE

Am Montag, Mittwoch und am Donnerstag lädt das GlobaLE Filmfestival die Leipzigerinnen und Leipziger wieder zu Film und Diskussion ein. Am Montag, 26. Oktober macht die GlobaLE um 20 Uhr im Neues Schauspiel (Lützner Straße 29) Station und zeigt den Dokumentarfilm "Words of Bandits" (Italien, Frankreich 2019, engl. UT) von Jean Boiron-Lajous. Seit 2015 ist die italienisch-französischen Grenze geschlossen um die Reise von Migrantinnen und Migranten zu verhindern. Im französischen Roya-Tal leisten einige Einwohner Widerstand und helfen den Reisenden. Ein Film über Solidarität und Widerstand im Sommer 2015.
Factory of Art begeht Dienstjubiläum: Warum 30 Jahre Rock N‘Roll noch nicht genug sind
Factory Of Art will es 2020 noch enmal wissen und begeht im Herbst/Winter in neuer Besetzung noch einige Jubiläumsauftritte zum 30-jährigen Bestehen. Foto: Factory Of Art Management

Foto: Factory Of Art Management

Für alle LeserDie Leipziger Musikerszene ist schon von jeher vielfältig und wegweisend gewesen. Wenn wir an die Leipziger Beatbewegung zurückdenken, dann gilt Leipzig als ein Zentrum der neuen Popmusikwelle. Mit der Klaus Renft Combo und ihrer zwischenzeitlichen Neubenennung in „The Butlers“ waren ihre Mitstreiter zentrale Figuren, die Leipzigs Weg in die Pop-Welt zeigten.