Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 23. Juli: Motorrad entwendet, Kassenautomat aufgebrochen, Gartengeräte gestohlen

Von einem öffentlichen Parkplatz in der Sylter Straße wurde eine schwarze Geländemaschine „Kayo Moto Machinery“ entwendet +++ In Frohburg hebelten Unbekannte gewaltsam an der Schranke eines Zeltplatzes den Kassenautomaten auf und stahlen die Geldkassette +++ Aus den Räumen einer Hausmeisterfirma in Zwenkau verschwanden zwei Rasenmäher, eine Kettensäge und ein Rasentrimmer im Gesamtwert von etwa 5.000 Euro +++ In Beilrode versuchten Unbekannte mittels eines Gullydeckels gewaltsam die Schaufensterscheibe eines Lebensmittel- und Getränkeladens einzuschlagen – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Motorrad entwendet

Ort: Leipzig (Gohlis), Sylter Straße, Zeit: 22.07.2019, gegen 01:00 Uhr bis gegen 08:30 Uhr

Unbekannter Täter entwendete von einem öffentlichen Parkplatz eine schwarze Geländemaschine „Kayo Moto Machinery“, ohne amtliches Kennzeichen, des 21-jährigen Halters mit einem Zeitwert von ca. 1.100 Euro. Das Motorrad war nicht für den Verkehr zugelassen. Umbauarbeiten an dem Motorrad führte der 21-Jährige durch für den Straßenverkehr, um das Motorrad dann zuzulassen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

Kassenautomat aufgebrochen

Ort: Frohburg (OT Eschefeld), Am Wald, Zeit: 22.07.2019, gegen 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Unbekannte Täter hebelten gewaltsam an der Schranke eines Zeltplatzes den Kassenautomaten auf und beschädigten diesen: Die Blechkassette fehlte daraufhin. In diese Kassette gelangt das Geld um anschließend die Schranke zu öffnen. Der Zeltplatzleiter fand die Kassette wenige Meter weiter in einem Gebüsch: ohne das Geld. Die unbekannten Täter hatten zudem den Mast mit der Überwachungskamera verdreht, sodass in der Rezeption der Kassenautomat nicht mehr zu sehen war. Dies bemerkte jedoch aufgrund des Kundenverkehrs in der Rezeption/Empfang niemand. Der Stehlschaden beläuft sich auf einen unteren dreistelligen Bereich. Der Sachschaden auf ca. 200 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden.

Gartengeräte gestohlen

Ort: Zwenkau, Pestalozzistraße, Zeit: 19.07.2019, 12:45 Uhr bis 22.07.2019, 06:30 Uhr

Über das Wochenende hinweg drangen unbekannte Täter in die Räume einer Hausmeisterfirma in Zwenkau ein. Hierfür hebelten sie die Eingangstür der Firma auf. Gestohlen wurden zwei Rasenmäher, eine Kettensäge und ein Rasentrimmer im Gesamtwert von etwa 5.000 Euro. Aufgrund der Größe der Gegenstände kann angenommen werden, dass die Einbrecher ihr Diebesgut mit einem Fahrzeug gesichert haben.

Zeugen die am Wochenende ein unbekanntes oder auffälliges Fahrzeug in der Pestalozzistraße beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden.

Schaufensterscheibe hielt stand

Ort: Beilrode, Bahnhofsstraße, Zeit: 22.07.2019, gegen 22:35 Uhr

Unbekannte Täter versuchten mittels eines Gullydeckels gewaltsam eine Schaufensterscheibe, eine Doppelverglasung, des Lebensmittel- und Getränkeladens einzuschlagen. Jedoch entstand lediglich ein kleines Loch. Durch die Beschädigung der Scheibe wurde die akustisch-optische Alarmanlage ausgelöst. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es den unbekannten Tätern nicht gelang, in den Laden einzudringen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.200 Euro.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756 -100 zu melden.

In der Damentoilette brennt’s …

Ort: Leipzig (Connewitz), Karl-Liebknecht-Straße, Zeit: 22.07.2019, gegen 12:30 Uhr

Montagmittag musste der Hausmeister einer Hochschule in Connewitz feststellen, dass es in einer Damentoilette brannte. Umgehend wählte er den Notruf, um Polizei und Feuerwehr zu informieren. Wegen der starken Rauchentwicklung, die sich nicht nur auf die Toilette beschränkte, sondern auch durch die Flure zog, mussten alle Studenten und Dozenten evakuiert werden. Bis das Gebäude wieder freigegeben werden konnte, mussten alle draußen vor dem Gebäude warten. Um den Rauch schneller aus den Räumen zu bekommen, setzte die Feuerwehr Speziallüfter ein. Nach Aussage des Hausmeisters kommt es – vermutlich weniger erstaunlich – während der Prüfungszeit der Hochschule immer wieder zu solchen „Vorfällen“. In den letzten drei Jahren brannte es immer dann, wenn das Wissen der Studenten auf den Prüfstand gesetzt werden sollte … Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Der Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Ausgeraubt in Gohlis

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Lindenthaler Straße, Zeit: 22.07.2019, gegen 17:00 Uhr

Nachdem der spätere Geschädigte (32) mit seiner Begleiterin (17) eine Bar in der Lindenthaler Straße verlassen hatte, kamen ihm zwei flüchtig Bekannte entgegen. Die beiden Männer griffen unaufgefordert in die Handtasche der 17-Jährigen und wollten sich ihres Smartphones bemächtigen. Der 32-Jährige unterband dies mit einem beherzten Griff ans Handgelenk des anderen Mannes. Er gebot der 17-Jährigen zu gehen, was sie aus Unsicherheit und Angst auch tat. Im weiteren Verlauf der Handlungen wollten die beiden Männer nun die Umhängetasche des 32-Jährigen an sich bringen.

Darin befanden sich sein Portemonnaie und sein Handy. Da der 32-Jährige die Tasche nicht hergeben wollte, wandten die Täter nun Gewalt an. Während er einen Schlag mit der Faust erhielt, wurde er zeitgleich mit einem Pfefferspray attackiert. Da er sich nun weniger um die Sicherung seiner Tasche kümmern konnte, entrissen ihm die Täter diese. Kurz darauf versuchte der 32-Jährige die Verfolgung aufzunehmen, musste jedoch nur erkennen, dass die Täter seine Tasche – ohne Geld und Handy – wegwarfen. Er bat daraufhin eine Passantin, die Polizei zu rufen. Zur Behandlung seiner Verletzungen musste er überdies ambulant ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und hat bereits eine heiße Spur, die zur Identität der Täter führen könnte.

Unzufriedenheit führt zu Sachbeschädigung

Ort: Leipzig (Zentrum), Nordstraße/Tröndlinring, Zeit: 22.07.2019, gegen 22:00 Uhr

Nachdem ihn ein Kundengespräch vom Nachmittag dermaßen erbost hatte, geriet ein 30-Jähriger in den Abendstunden in Rage und entschied, der Bank seine Meinung in zerstörerischer Weise zu demonstrieren. Beinah ein Dutzend Steine fanden ihren Weg in die Scheiben der Bank an der Nordstraße, Ecke Tröndlinring und zerstörten dabei zwei Fensterscheiben komplett. Ein Zeuge, der sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe befunden hatte, beobachtete das Geschehen und informierte hierauf die Polizei.

Die wiederum konnte einige Kollegen der Bereitschaftspolizei aktivieren, die sich am vergangenen Abend zur Unterstützung im Stadtgebiet Leipzig befunden haben. Die Gesetzeshüter konnten den vermeintlichen Täter an der Kreuzung Hinrichsenstraße/Gustav-Adolf-Straße feststellen und festhalten. Reumütig gab er zu, die Steine aus Wut geworfen zu haben und wurde damit zur weiteren Bearbeitung des Sachverhaltes aufs Revier gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann noch nicht gesagt werden.

Schreckschusswaffe ohne kleinen Waffenschein

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Torgauer Straße/Bülowstraße, Zeit: 22.07.2019, gegen 20:10 Uhr

Wer beim Anblick von Polizisten lauthals wie ein Rohrspatz beginnt zu schimpfen, sollte sich nicht wundern, wenn die Beamten anhalten und sich zu einer Kontrolle seiner Person entschließen. So geschah es auch Montagabend an der Torgauer Straße, Ecke Bülowstraße: Die Polizisten kontrollierten einen 28-jährigen Leipziger (außerhalb der Waffenverbotszone), der in seinem Rucksack eine Schreckschusswaffe griffbereit mit sich führte. Einen kleinen Waffenschein besaß der Mann nicht, weshalb er sich nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz konfrontiert sehen muss. Die Waffe, in der sich keine Munition befand, wurde sichergestellt und der 28-Jährige konnte seiner Wege gehen.

Zwei gestellte Fahrraddiebe

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Neustädter Markt, Zeit: 23.07.2019, gegen 01:35 Uhr

Mitten in der Nacht vernahm ein Anwohner (37) am Neustädter Markt merkwürdige Klickgeräusche von der Straße, weshalb er einen Blick nach draußen warf. Im Dunkeln erkannte er zwei Personen, eine davon mit Stirnlampe, die sich an einem angeschlossenen Fahrrad zu schaffen machte. Die Geräusche entstanden dadurch, dass sie sich anschickten, das Schloss zu durchtrennen. Nachdem der 37-Jährige die Polizei informiert hatte, lief er nach unten, griff nach seinem eigenen Fahrrad und verfolgte die beiden Diebe, die mittlerweile auf zwei Räder gestiegen waren und das frisch gestohlene Fahrrad mit sich führten. Als ein Einsatzwagen der Polizei erschien, machte der 37-Jährige auf sich aufmerksam und schickte die Beamten auf die Spur der Diebe. Die entdeckte er kurz darauf in einer Seitenstraße, als sie zur Kreuzung Ludwigstraße/Neustädter Straße fuhren – mittlerweile nur noch mit zwei Fahrrädern.

In dem Moment erschien auch wieder der Streifenwagen. Der Zeuge griff beherzt nach einem der Diebe und hielt ihn fest, während der zweite Dieb von den Polizisten gestoppt wurde. Der ältere Tatverdächtige (38) stritt alles ab und schimpfte lauthals, während der jüngere Verdächtige (15) die Polizisten zu dem in der Zwischenzeit abgestellten, gestohlenen Fahrrad führte. Eine Durchsuchung beim 38-Jährigen brachte dann auch das Tatwerkzeug zutage, welches sichergestellt wurde. Der 15-Jährige wurde nach Abschluss aller Maßnahmen zu einer Stelle für Jugendhilfe gebracht. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls eingeleitet.

Einbruch in eine Gaststätte

Ort: Leipzig (Plagwitz), Erich-Zeigner-Allee, Zeit: 22.07.2019, gegen 04:55 Uhr

Ein unbekannter Täter dringt über ein angekipptes Fenster in das Objekt ein. Anschließend begibt er sich zielgerichtet zur Bar, entwendet ein Tablet und entnimmt aus zwei Kellnerbörsen das Wechselgeld in derzeit unbekannter Höhe. Das Tablet hatte einen Wert von ca. 500 Euro.

Einbruch in eine kommunale Einrichtung

Ort: Leipzig ( Plagwitz), Naumburger Straße, Zeit: 19.07.2019, gegen 17:00 Uhr bis 22.07.2019, gegen 07:45 Uhr

Ein unbekannter Täter drang gewaltsam durch das Aufhebeln eines Toilettenfensters in das Objekt ein. Anschließend suchte er die Räumlichkeiten der kommunalen Einrichtung auf und öffnete einige Schränke der Büros. Entwendet wurde ein Kaffeevollautomat in einem Wert von ca. 500 Euro. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 700 Euro.

Die Polizei prüft eventuelle Zusammenhänge der beiden genannten Einbrüche in Plagwitz.

Ein Krampfanfall und seine Folgen

Ort: Leipzig, (Marienbrunn), Probstheidaer Straße, Zeit: 22.07.2019, gegen 10:25 Uhr

Der 52-jähriger Fahrer eines VW Caddy, der einer Hausmeisterfirma angehört, bog aus dem Sigebandweg nach rechts in die Probstheidaer Straße ein und beschleunigte leicht. Im Fahrzeug saß noch ein 35-jähriger Beifahrer. Dieser schilderte anschließend gegenüber den Beamten, dass er bemerkte, dass der Fahrer plötzlich gesundheitliche Probleme hatte und begann zu verkrampfen. Er verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Hier stieß er mit einem geparkten Skoda Fabia zusammen, der wiederum gegen einen geparkten Ford Ka geschoben wurde. Der VW Caddy fuhr weiter auf dem Gehweg und kam an einer kleinen Mauer zum Stehen. Der 35-Jährige wählte sofort die Notrufnummer. Polizei, Notarzt und Rettungswesen waren schnell am Ort. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Beifahrer blieb unverletzt. Über die Höhe des Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Bremse oder Gas?

Ort: Leipzig, (Südvorstadt), Altenburger Straße, Zeit: 22.07.2019, gegen 12:40 Uhr

Gestern Mittag wollte ein 83-jähriger Leipziger seinen grauen VW Golf in der Altenburger Straße vor dem Grundstück 15 frontal in eine Parktasche vor einem Eiscafé abstellen. Aus nicht geklärter Ursache verwechselte der 83-Jährige das Gas- mit dem Bremspedal, trat drauf und rauschte nach vorn in die Fensterfront des Cafés. Das komplette Fenster, die Hausfassade, ein Fallrohr, eine Heizung, die Innenwand im Café samt Fliesen, mehrere Möbel und ein Werbeaufsteller wurden dadurch erheblich beschädigt. Der Schaden wird aktuell auf über 70.000 Euro geschätzt. Der 83-Jährige blieb scheinbar unverletzt. Gegen ihn wurde daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Lkw auf A 14 verunglückt

Ort: BAB 14, Richtung Magdeburg, Km 20, Zeit: 22.07.2019, gegen 15:20 Uhr

Am Montagnachmittag befuhr der Fahrer (51) eines Lkw Mercedes Atego die Bundesautobahn 14 in Richtung Magdeburg als er in Höhe Km 20 nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Lkw durchfuhr mehrere Büsche und kippte letztendlich im angrenzenden Grünstreifen nach links um. Der Fahrer konnte durch Ersthelfer aus dem Lkw befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist bisher noch nicht klar. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Katharina Krefft zu den Ausschreitungen in Leipzig am 25. Januar
Die Werte der freiheitlichen Demokratie wurden mit Füßen getreten
Ja zu Presse- und Demonstrationsfreiheit – Nein zu Gewaltexzessen
Versammlungsgeschehen am 25. Januar 2020
Freistaat begleitet Strukturwandel in der Autobranche mit vielfältigen Maßnahmen
Staatsregierung sieht 52 Millionen Euro für die Bewältigung der Borkenkäferschäden vor
Initiativen zur Förderung der Baukultur stellen sich vor
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Die Woche: Die Wahlsieger stehen fest
Weltmeisterin Andrea Herzog ist Leipzigs Sportlerin des Jahres. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserWer sind die Leipziger Sportler des Jahres? Wie startete die BSG Chemie ins neue Jahr? Gewannen die Leipziger Volleyballer, Handball, Basketballer - und wie kam der sensationelle Sieg der Wasserballer zustande? Der L-IZ-Wochenrückblick verrät es.
Sehr geehrte Politiker: Kohle ist ein Energieträger ohne Zukunft
Der Tagebau Peres im MIBRAG-Braunkohlerevier. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserNicht nur ein Teil der Mitglieder der Kohlekommission fühlten sich betrogen, als die Bundesregierung den Fahrplan zum Abschalten der Kohlekraftwerke bekannt gab. Vor allem die Umweltschützer und wissenschaftlichen Experten fassten sich an den Kopf, als das Szenario veröffentlicht wurde, das selbst die mühsam ausgehandelten Kompromisse der Kohlekommission aushebelte. Auch „Fridays For Future“ meldete sich zu Wort – mit einem deutlichen Brief an die Verantwortlichen. Den wollen wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten.
Freie Bahn für die Feuerwehr und für die Sehbehinderten ein temporärer Blindenleitstreifen in der Grimmaischen?
Blindenleitstreifen in der Grimmaischen Straße. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit Jahren ist es ein Ärgernis. Immer wieder zum Weihnachtsmarkt werden gerade in der Grimmaischen Straße die Blindenleitstreifen zugebaut. Diesmal kam noch eine weitere Verengung des Straßenraums mit einem „Magischen Wald“ hinzu. Die Linksfraktion schrieb gleich mal einen Brief an den Oberbürgermeister. Denn die gar nicht so wenigen Leipzigerinnen und Leipziger, die mit diesem Verbau quasi ins Abseits gedrängt werden, wenden sich logischerweise mit ihren Sorgen an die Fraktionen.
Warum gibt es Milliarden für Kohlemeiler, die sowieso planmäßig vom Netz gehen sollten?
Kraftwerk Boxberg in der Lausitz. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserUnter dem Titel " 195 Seiten Zündstoff" berichtete der "Spiegel" am Freitag, 24. Januar, über die erstaunlichen Zugeständnisse der Bundesregierung an den in der Lausitz tätigen Kohlekonzern LEAG, dem unter anderem zugestanden wurde, mehrere Kraftwerksblöcke im Kohlekraftwerk Boxberg bis 2038 laufen lassen zu könen und dafür auch noch honorig entschädigt zu werden. Diese Entschädigung hat es in sich. Denn sie wird ja nicht für ein vorzeitiges Abschalten gezahlt.
Desorganisiert euch!
Viel kriegt man bei Scrabble nicht dafür. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserHeute gibt's ein paar lustige Zahlen und Fakten, heute schlage ich eine Schneise durchs Dickicht der Ökonomie und des gewerkschaftlichen (Des-)Organisiertseins. So denn, auf in den Wald! Auf nach Island!
Der rote Judas: Ein mitreißender Kriminalroman aus dem Leipzig des Jahres 1920
Thomas Ziebula: Der rote Judas. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Dienstag, 28. Januar, erscheint bei Wunderlich ein Krimi, der nicht nur Leipziger Krimi-Freunden schlaflose Nächte bereiten dürfte, sondern auch Kennern der Geschichte und all jenen, die mit Sorge darauf schauen, wie derzeit enthemmte Nationalisten wieder versuchen, die Demokratie zu zerstören. Und dabei hat Thomas Ziebula Leipzig ganz und gar nicht zufällig ausgewählt als Schauplatz seines Kriminalromans.
Indymedia-Demo: Ein Video und „Rand“-Beobachtungen
Vorn wollte man für Indymedia demonstrieren ... Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWurde es so schlimm, wie manche im Vorfeld vermutet (oder vielleicht gar gehofft) hatten? Nein. War es friedlich? Auch nein. Letztlich war es dieses Mal die aus mehreren Bundesländern zusammengezogene Polizei, welche am 25. Januar souverän reagierte und bei der brenzligsten Situation von allen an der Richard-Lehmann, Ecke Karl-Liebknecht-Straße durch eine Defensivtaktik bei gleichzeitiger Stärkedemonstration eine weitere Eskalation verhinderte. Was bleibt, ist wohl die Frage, warum es unter den am Ende rund 1.300 Demonstranten nicht allen reichte, ein beeindruckendes Bild großer Masse und Solidarität für ihr „linksunten.indymedia“ zu hinterlassen.
Liveticker zum Demosamstag: Protest gegen Indymedia-Verbot und Poggenburg

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Leipziger Süden wird sich heute, am 25. Januar, spätestens ab 17 Uhr in einem Ausnahmezustand befinden. Die Polizei ist mit zahlreichen Beamten und schwerem Gerät im Einsatz und hat einen umfassenden Kontrollbereich eingerichtet. Anlass sind diverse Demonstrationen. Mehrere hundert Personen wollen vom Bundesverwaltungsgericht nach Connewitz laufen und dabei gegen das Indymedia-Verbot protestieren. Zudem gibt es Widerspruch für André Poggenburg. Die L-IZ ist live dabei.
Mitgliederversammlung bei Lok Leipzig: Viel erreicht, viele Pläne, aber (noch) nicht (mehr) genug Geld
Der neue Aufsichtsrat des 1. FC Lok: Olaf Winkler,Steffen Rößler, Jens-Peter Hirschmann, Stefan Dinter, Frank Balling, Mike Scheffler (v.l.). Foto: Thomas Gorlt

Foto: Thomas Gorlt

Für alle LeserFünf Stunden dauerte die Mitgliederversammlung beim 1. FC Lok. Sie war durchsetzt von guten, aber auch schlechten Nachrichten. So ist der Verein (aber nicht die Spielbetriebs-GmbH) schuldenfrei, ETL wird aber nach aktuellem Stand sein Engagement nicht verlängern und nach fünf Jahren als Hauptsponsor ausscheiden. Gleichzeitig befindet sich Lok in sehr, sehr guten Gesprächen mit Investoren. Die Wahlen für den neuen Aufsichtsrat wurden von einem offen ausgetragenen Streit zwischen Lok- und VfB-Präsident geprägt.
Verhandlung am Mittwoch: Worum es beim Indymedia-Prozess geht
Anonyme Bekenntnisse auf Linksunten.Indymedia, hier eine der wenigen Löschungen zu einem letztlich rechten Sprengstoffanschlag in Dresden im Jahr 2016. Foto: Screen Indymedia

Foto: Screen Indymedia

Für alle LeserAm kommenden Mittwoch, 29. Januar 2020, verhandelt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über die Rechtmäßigkeit des Verbots der Internetplattform „linksunten.indymedia“. L-IZ.de hat alles Wissenswerte rund um das Verfahren zusammengetragen.
Ab dem 29. Januar gibt es monatlich einen preisverdächtigen Dok-Film in der Schauburg
Das Kino Schauburg am Adler. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm Mittwoch, 29. Januar, geht es los, verlässt die DOK Leipzig den terminlich begrenzten Rahmen der Dok-Film-Woche und zeigt jetzt jeden Monat spannende Dokumentarfilme in der Schauburg. Los geht es am 29. Januar mit „Gundermann Revier“ von Grit Lemke. Der neue DOK-Festivalleiter Christoph Terhechte wird das Leipziger Publikum in der Schauburg begrüßen.
Thomanerchor Leipzig und Gewandhausorchester in Dresdner Kreuzkirche zu Gast
Auftritt THOMANERCHOR Leipzig in der Kreuzkirche Dresden 2018. Foto: Roman Friedrich

Foto: Roman Friedrich

Auf Initiative vom ehemaligen Pfarrer der Thomaskirche Christian Wolff und dem Pfarrer der Kreuzkirche Joachim Zirkler wurde 2004 erstmalig der Kanzeltausch zwischen der Thomaskirche Leipzig und der Kreuzkirche Dresden durchgeführt. 2018 tauschten auch der THOMANERCHOR Leipzig und der Dresdner Kreuzchor ihre traditionellen musikalischen Gottesdienste, „Motette“ in Leipzig und „Vesper“ in Dresden.
Leipzig hat tatsächlich einen Bedarf an 10.000 neuen Sozialwohnungen bis 2025 angemeldet
Ein Baukran in Leipzig - aber noch nicht für sozialen Wohnungsbau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSo richtig klug wird man aus den Zahlen, die als Bedarf an sozialem Wohnungsbau für Leipzig genannt werden, nicht. SPD-Oberbürgermeisterkandidat Burkhard Jung zog mit dem Versprechen in den Wahlkampf, bis 2027 10.000 neue Sozialwohnungen zu schaffen. Als der Grünen-Abgeordnete Wolfram Günther im Frühjahr 2019 beim zuständigen Innenminister anfragte, wusste der freilich nur von einem Bedarf von 4.437 Sozialwohnungen für Leipzig bis 2025.
Das Baudezernat will bis Juni zumindest die Installation einer temporären Fußgängerampel an der Schreberstraße prüfen
Die Situation an der Kreuzung Schreberstraße / Käthe-Kollwitz-Straße. Foto: Markus Engel

Foto: Markus Engel

Für alle LeserIm September startete Markus Engel die Petition für eine Fußgängerampel an der Schreberstraße. „Ein erhöhter Querungsbedarf an dieser Stelle ergibt sich einerseits aus der Lage des Schreberbades und der für Fußgänger und Radfahrer günstigen Verbindung zwischen Johannapark und Sportforum über diesen Knoten und andererseits zusätzlich aus der Entwicklung des Stadthafens“, stellt selbst das zuständige Baudezernat fest. Und sucht tatsächlich nach Wegen, das Problem zu lösen.
Planungsdezernat lehnt Petition zu einer autofreien Innenstadt ab
Manche Autofahrer respektieren nicht mal die Poller. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEinen autofreien Tag bekommt Leipzig nun endlich im September 2021, aber eine autofreie Innenstadt nicht. Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau empfiehlt die Ablehnung einer entsprechenden Petition. Denn – der Stadtrat habe ja 2008 etwas anderes beschlossen. Die Tragödie der Leipziger Innenstadt reicht tatsächlich bis in die frühen 1990er Jahre zurück, als der Stadtrat tatsächlich über die Richtungsentscheidung debattierte: Soll die City autofrei werden? – „Nein“, schmetterte damals die autoverliebte Mehrheit. Das Ergebnis sieht man heute.