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Donnerstag, 21. Januar 2021
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Polizeibericht, 29. Juli: Motorräder gestohlen, Vom Fahrrad gestoßen, Kuriose Unfallsituation, „Vollgetankt“

Von Polizeidirektion Leipzig

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    In Markkleeberg und Schkeuditz wurden zwei Motorräder gestohlen +++ Ein 17-Jähriger wurde in der Thomasiusstraße, Ecke Lessingstraße, von drei Unbekannten vom Fahrrad gestoßen, geschlagen und beraubt +++ In der Raschwitzer Straße in Markkleeberg kam es zu einer kuriosen Unfallsituation +++ In Schkeuditz war ein Lkw-Fahrer mit 2,26 Promille unterwegs – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

    Diebstahl von zwei Motorrädern

    Fall 1

    Ort: Markkleeberg, Rathausstraße, Zeit: 28.07.2019, gegen 15:30 Uhr bis gegen 23:30 Uhr

    Unbekannte Täter entwendeten das mittels Lenkerschloss gesichert abgestellte schwarze Motorrad Buell (USA) – Lightning XB12S (amtliches Kennzeichen L XV 66) des 42-jährigen Halters vom frei zugänglichen Hinterhof des Mehrfamilienhausgrundstückes in einem Zeitwert von ca. 6.500 Euro.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden.

    Fall 2

    Ort: Schkeuditz (Dölzig), Döbichauer Straße, Zeit: 27.07.2019, gegen 22:30 Uhr bis 28.07.2019, gegen 15:10 Uhr

    Unbekannte Täter öffneten auf der Beifahrerseite die Seitenschiebetür vom abgestellten Transporter Toyota Hiace des 22-jährigen Nutzers. Anschließend drangen sie auf die Ladefläche vor und entwendeten daraus das auf der Ladefläche stehende weiße Motorrad KTM 250 SXF, eine Crossmaschine ohne amtliche Kennzeichen, mit orangefarbenen Felgen, versehen mit der Startnummer 96 sowie Motorradbekleidung, Motorcrossteile und zwei Befestigungsteile für Fußrasten. Der Gesamtstehlschaden beläuft sich auf ca. 4.800 Euro.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 1 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden.

    Vom Fahrrad gestoßen und ausgeraubt

    Ort: Leipzig (Zentrum-West), Thomasiusstraße/Lessingstraße, Zeit: 28.07.2019, gegen 03:00 Uhr

    Sonntagmorgen wollte ein 17-jähriger Jugendlicher nur mit dem Fahrrad nach Hause fahren, als ihm drei unbekannte Täter im Bereich der Thomasiusstraße, Ecke Lessingstraße auflauerten. Die Täter traten gegen das Rad des 17-Jährigen und forderten die Herausgabe seines Bargeldes. Nachdem der Jugendliche erklärte, er habe nur etwa 15 Euro einstecken, begannen die Fremden unvermittelt, auf ihn einzuschlagen und ihn zu treten. Selbst als er schon am Boden lag, wurde er noch gegen den Kopf getreten und schließlich seines Geldes beraubt. Der 17-Jährige gab an, dass die Täter etwa 1,75 m bis 1,80 m groß, ungefähr 18 bis 20 Jahre alt waren und akzentfrei Deutsch

    gesprochen haben. Mit mehreren Verletzungen, darunter eine Kopfplatzwunde, wurde der Jugendliche ins Krankenhaus gebracht.

    Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall in der Nacht zu Sonntag beobachtet haben oder wissen, wer die Täter waren. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Kuriose Unfallsituation in Markkleeberg

    Ort: Markkleeberg, Raschwitzer Straße, Zeit: 28.07.2019, gegen 02:10 Uhr

    In der Nacht zu Sonntag erhielt die Polizei über den Notruf die Information, dass eine 16-Jährige in einem gestohlenen Pkw einen Unfall verursacht hatte. Die Kollegen fuhren schnurstracks in die Raschwitzer Straße nach Markkleeberg und trafen auf eine Jugendliche, die erklärte, sie hätte ihrem Freund (18) im Streit eins auswischen wollen …

    Sie hätte den Fahrzeugschlüssel gestohlen, und wäre mit dem Wagen, einem grünen Peugeot, nur eine Straße weiter gefahren. Dabei stieß sie gegen einen parkenden Pkw und rief dann die Polizei. Mit Kopfschmerzen wurde die junge Frau ins Krankenhaus gebracht. So weit so gut, hätte neben dem verunfallten Peugeot nicht ein junger Mann (18) in Shorts und Badeschlappen im Gebüsch gehockt und die Situation beobachtet. Er gab an, weder den Wagen noch die Frau zu kennen und sei nur zufällig vorbeigekommen. Hellhörig geworden, prüften die Polizisten seine Angaben und stellten fest: Er ist der Halter des Wagens und jener bereits erwähnter Freund der 16-Jährigen.

    Dass er sein „Baby“ – nämlich den Peugeot – nicht wiedererkennen wollte, ist sehr fragwürdig. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,14 Promille – bei der 16-Jährigen war es ein Wert von 0,66 Promille. Ob dieser Ungereimtheiten entschied sich die Polizei, den Pkw sicherzustellen.

    Nun wird es die Aufgabe der Ermittler sein, herauszufinden, wer tatsächlich gefahren ist: die junge Frau oder der junge Herr. Sollte die 16-Jährige wirklich gefahren sein, erwartet sie eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und des unbefugten Gebrauches eines Fahrzeuges. Zusätzlich könnte ihre Eignung zum Führen eines Fahrzeuges infrage stehen, wenn sie mit 18 versuchen sollte, den Führerschein zu erlangen. Sollte jedoch der 18-Jährige gefahren sein, erwartet ihn eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, woraufhin er seinen Führerschein verlieren würde, was ihn schmerzlich treffen sollte, da er diesen erst seit Januar 2019 besitzt und er sich damit noch in der Probezeit befindet.

    Die Polizei sucht nun zu dem Geschehen und dem Unfall Zeugen, die Angaben dazu machen können, wer den grünen Peugeot gefahren ist. Hinweisgeber werden gebeten, sich an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910 zu wenden.

    Vollgetankt“

    Ort: Schkeuditz, Äußere Leipziger Straße, Zeit: 28.07.2019, gegen 17:10 Uhr

    Besonders auffällig war die Fahrweise eines Lkws am Sonntagnachmittag in Schkeuditz, als dieser in Schlängellinien quer über zwei Fahrstreifen fuhr und dabei gelegentlich eine Bordsteinkante mit den Reifen berührte. Ein dahinter fahrendes Ehepaar (m 72, w 67) fand das besorgniserregend und informierte die Polizei. Die fand den Lkw samt Fahrer (49) und dem Ehepaar nur wenige Minuten später auf der Leipziger Straße. Der 72-Jährige hatte in einem Geistesblitz die Warnblinkanlage angestellt, um – vorrangig – den Verkehr zu warnen. Gleichzeitig hatte der 49-jährige Fahrer des Lkws das Warnblinklicht ebenfalls erkannt und war deshalb stehen geblieben.

    Als die Beamten ihn wegen seiner Fahrweise befragen wollten, kam er ihnen barfuß aus der Fahrerkabine entgegen. Neben einer Alkoholwolke mussten sich die Polizisten auch einer sprachlichen Barriere stellen, da der 49-Jährige so gut wie kein Deutsch verstand. Ein Atemalkoholtest erbrachte sodann den beachtlichen Wert von 2,26 Promille. Hierauf wurde der Mann zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Überdies wurde sein Führerschein sichergestellt. Der alkoholisierte Mann muss sich nun einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

    Da aufgrund von Zeugenaussagen mehrere Fahrzeuge aus dem Stadtzentrum Schkeuditz in Fahrtrichtung Leipzig durch den Lkw-Fahrer abgedrängt, genötigt oder anderweitig gefährdet wurden, sucht die Polizei in diesem Zusammenhang Geschädigte. Diese wenden sich bitte an das Polizeirevier Nord, Essener Straße 1, Tel. (0341) 5935 – 0.

    Nach Wohnungseinbruch mit Auto verschwunden

    Ort: Leipzig (Zentrum), Gustav-Mahler-Straße, Zeit: 28.07.2019, zwischen 14:00 Uhr und 18:45 Uhr

    Am Sonntag drang ein Unbekannter in die Wohnung zweier Frauen ein und durchsuchte in allen Zimmern das Mobiliar. Er stahl neben fünf Paar Schuhen sowie ein Notebook noch einen Autoschlüssel zu einem Fiat. Mit dem vor dem Grundstück stehenden Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen TDO CA 151 verschwand er. Die Geschädigten erstatteten Anzeige. Ihnen entstand ein Schaden in Höhe einer vierstelligen Summe. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Milchautomat im Visier eines Diebes

    Ort: Leipzig (Reudnitz), Dresdner Straße, Zeit: 29.07.2019, gegen 05:00 Uhr

    Mit Hilfe eines Werkzeuges machte sich ein unbekannter Täter an einem Milchautomaten in einem Einkaufsmarkt zu schaffen. Es gelang ihm, den Automaten aufzubrechen und daraus Bargeld zu entwenden. Ein Mitarbeiter des Marktes überraschte den Dieb, der sich gleich darauf auf ein Fahrrad schwang, welches er auf dem Parkdeck abgestellt hatte. Er konnte unerkannt flüchten. Der

    Zeuge rief sofort die Polizei und gab an, dass der Tatverdächtige etwa 30 Jahre alt, ca. 1,75 m groß und schlank ist, kurze braune Haare hat, eine dunkle Hose und eine graue Jacke trug sowie ein schwarzes Tuch vor dem Gesicht hatte. Beim Fahrrad soll es sich um ein älteres mit Kinderanhänger handeln. Beamte stellten das Werkzeug sicher und nahmen die Ermittlungen auf. Zur Gesamtschadenshöhe liegen der Polizei noch keine Angaben vor.

    Quartett stahl Motorroller

    Ort: Leipzig (Lindenau), Uhlandstraße, Zeit: 29.07.2019, gegen 00:40 Uhr

    Zwei Frauen befanden sich heute Nacht auf der Wielandstraße, als sie auf vier Personen – drei Männer und eine Frau – aufmerksam wurden. Das Quartett rannte mit einem blauen Roller aus Richtung Spittastraße kommend. Einer versuchte immer wieder, das Fahrzeug zu starten. Eine Zeugin rief die Polizei, gab Personenbeschreibungen, was die Unbekannten wohl mitbekamen. Dann entfernten sich die Vier zügig von der Wieland- in Richtung Diakonissenstraße und die Zeuginnen verloren sie aus den Augen. Wenige Minuten später sahen sie zwei von ihnen wieder. Dieses Duo konnte dann anhand der Personenbeschreibungen von den Polizeibeamten vorläufig festgenommen werden. Bei ihnen handelte es sich um zwei Jugendliche (w.: 14; m.: 15). Bei der Suche im Tatortbereich stellten die Beamten das gestohlene Kleinkraftrad im Wert von ca. 1.500

    Euro in einem Park der Großmannstraße sicher. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro. Die Jugendlichen wurden befragt und belehrt und anschließend ihren Eltern übergeben. Die Ermittlungen nach ihren Komplizen dauern noch an. Die Jugendlichen haben sich wegen Diebstahls und Sachbeschädigung zu verantworten.

    Zwei Fahrraddiebe gestellt

    Ort: Leipzig (Zentrum), Pfaffendorfer Straße, Zeit: 28.07.2019, gegen 15:00 Uhr

    Am Sonntagnachmittag beobachtete ein Zeuge einen Mann, der versuchte, aus dem Fahrradständer in der Nähe vom Zoo ein Pedelec der Geschädigten (41) zu stehlen. Dieser war gerade dabei, das Schloss mit einem Werkzeug zu knacken. Als sich Passanten näherten, flüchtete er. Polizeibeamte erhielten Kenntnis und konnten im Zuge der Tatortbereichsfahndung den Mann (28), auf welchen die Personenbeschreibung passte, vorläufig festnehmen. Dieser war gemeinsam mit einem Komplizen (34) unterwegs, der Schmiere stand. Auch er wurde festgenommen.

    Beide führten entsprechendes Werkzeug bei sich und hatten den vom E-Bike gestohlenen Akku im Wert von 65 Euro in einem Rucksack dabei. Während der polizeilichen Maßnahme meldete sich ein Mann (47) bei den Beamten, dem ebenfalls sein Rad aus dem gleichen Fahrradständer gestohlen worden war. Bei seinem Fahrrad handelt es sich um ein schwarzes hochwertiges Tourenrad der Marke „Pegasus“. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Diese brachte weiteres Diebesgut zum Vorschein. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

    Einbruch in eine Apotheke

    Ort: Leipzig (Grünau), Selliner Straße, Zeit: 27.07.2019, gegen 04:50 Uhr

    Unbekannte Täter drangen gewaltsam in eine Apotheke ein, indem sie mittels eines Pflastersteines den Glastürflügel einschlugen. Anschließend betraten sie die Räumlichkeiten der Apotheke, öffneten eine Kasse und entwendeten eine Spendendose für das Kinderhospiz Bärenherz, in welcher sich ein mittlerer zweistelliger Bargeldbetrag befand. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

    Täter gestellt

    Ort: Leipzig (Plagwitz), Merseburger Straße, Zeit: 28.07.2019, gegen 09:25 Uhr

    Die Polizei erhielt durch mehrere Hinweisgeber die Information, dass zwei männliche Personen gerade versuchen einzubrechen. Die Beamten waren schnell vor Ort und sahen, wie die beiden mittels eines Bolzenschneiders eine Kette am Tor durchtrennten. Sie hatten vor, auf diesem Gelände eine Gasflasche und andere Gegenstände zu entwenden. Beide wurden gestellt und zu den weiteren polizeilichen Maßnahmen in das Revier gebracht. Bei der Identitätsfeststellung wurde bekannt, dass es sich um einen 29-Jährigen und einen 48-Jährigen handelte. Gegen den 29-Jährigen lag ein Haftbefehl vor. Daraufhin ging es für den 29-Jährigen in die Justizvollzugsanstalt Leipzig. Der 48-Jährige wurde entlassen.

    Motorradfahrer verunglückt

    Ort: Leipzig (Wahren), Travniker Straße/B 6, Zeit: 28.07.2019, gegen 20:45 Uhr

    Am Sonntagabend waren Polizeibeamte mit einem Funkstreifenwagen unterwegs. Sie hielten gegen 20:00 Uhr verkehrsbedingt bei „Rot“ an der Kreuzung Travniker Straße/Einmündung Verlängerte Max-Liebermann-Straße. Auf der Einmündung Verlängerte Max-Liebermann-/Travniker Straße stand ebenfalls ein Motorradfahrer und blinkte rechts – in Richtung Travniker Straße stadtauswärts. Den Beamten fiel sofort die leichte Bekleidung des Mannes auf: kurze Hose, dunkles ärmelloses Oberteil. Als die Polizisten zum Motorrad schauten, fuhr der Mann sehr schnell und mit „aufheulendem“ Motor in Richtung Schkeuditz. Die Gesetzeshüter konnten über längere Zeit durch das geschlossene Fenster ihres Wagens den „aufheulenden“ Motor hören. Aufgrund des großen Abstandes zum Motorradfahrer entschlossen sie sich, ihn nicht zu verfolgen und einer Kontrolle zu unterziehen. Kurze Zeit später wurde ihnen bekannt, dass es auf der Travniker Straße zu einem Verkehrsunfall mit einem beteiligten Motorradfahrer gekommen war. Sie wurden mit Absperrmaßnahmen am Unfallort beauftragt und konnten feststellen, dass es sich vermutlich um denselben Motorradfahrer handelte.

    Der Fahrer und sein Fahrzeug stimmten mit ihren Beobachtungen überein. Der Kradfahrer war mit der Suzuki bei überhöhter Geschwindigkeit in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit der Schallschutzmauer sowie einer Laterne. Der Mann (38) wurde mehrere Meter weit geschleudert und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich dann heraus, dass das Motorrad außer Betrieb gesetzt war und an diesem Kennzeichen angebracht waren, welche zu einem anderen, ebenfalls außer Betrieb gesetzten Fahrzeug gehören. Auf diesem Kennzeichenschild wurden eine Siegel- und eine TÜV-Plakette angebracht. Das Krad wurde zwecks Spurensuche und -sicherung abgeschleppt. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

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