12.4 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

ARCHIV

Tägliches Archiv: 29. Juli 2019

Überm Schreibtisch links: Bismarck – Kairos mit „Eisen und Blut“

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 69, seit 19. Juli im HandelDa wurde es richtig historisch: Auf dem diesjährigen „Kyffhäuser-Treffen“ der „Flügellanten“ innerhalb der AfD verkündete dessen thüringischer Landesvorsitzende die Inanspruchnahme des „großen Preußen“ Otto von Bismarck für die Ehrung „durch die Partei“. Björn Höcke, einmarschiert in einer Art Mixtur aus Beethoven-Pathos und „Volksfreund“-Winkelement, verlieh sie seinem Veranstaltungsorganisator. Zuvor pries er Bismarck als „Kairos der Geschichte“.

Polizeibericht, 29. Juli: Motorräder gestohlen, Vom Fahrrad gestoßen, Kuriose Unfallsituation, „Vollgetankt“

In Markkleeberg und Schkeuditz wurden zwei Motorräder gestohlen +++ Ein 17-Jähriger wurde in der Thomasiusstraße, Ecke Lessingstraße, von drei Unbekannten vom Fahrrad gestoßen, geschlagen und beraubt +++ In der Raschwitzer Straße in Markkleeberg kam es zu einer kuriosen Unfallsituation +++ In Schkeuditz war ein Lkw-Fahrer mit 2,26 Promille unterwegs – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

9. Oktober in Leipzig: Gysi würde durch einen Verzicht Größe zeigen

Zum entbrannten Streit um den geplanten Auftritt Gregor Gysis in der Peterskirche Leipzig meldet sich nun auch die Leipziger Landtagsabgeordnete Dr. Claudia Maicher (Bündnis 90/Die Grünen) zu Wort: „Der geplante Auftritt Gregor Gysis am 9. Oktober in der Peterskirche Leipzig verletzt die Gefühle etlicher Menschen, die im Jahr 1989 für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen sind. Das ist ein Fakt, um den niemand herumkommt, egal ob für sie oder ihn diese Gefühle nachvollziehbar sind oder nicht. Warum die Philharmonie Leipzig gerade Gysi am 9. Oktober nach Leipzig eingeladen hat, konnte sie aus meiner Sicht bisher nicht deutlich vermitteln.“

Ruderin Johanna Reichardt holt Vize-WM-Titel, Radsportler Daniel Harnisch gewinnt Bronze bei Steher-EM

Mit Leichtgewichts-Ruderin Johanna Reichardt und Radsportler Daniel Harnisch gewannen zwei Athleten des SC DHfK Leipzig internationale Medaillen am Wochenende. „Das war ein geniales Rennen. Ich freue mich riesig.“ SC DHfK-Athletin Johanna Reichardt ließ den Emotionen nach ihrer Silbermedaille freien Lauf. Die 22-Jährige hatte bei der U23-WM in Sarasota (Florida) ein beherztes Finale abgeliefert und sich mit dem Vize-WM-Titel belohnt. Ihr Ziel, ins A-Finale zu kommen, hatte die Leipzigerin damit deutlich übertroffen.

Nach Kontrolle Haftbefehle vollstreckt

Am Sonntagabend nahmen Beamte der Gemeinsame Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum im Leipziger Hauptbahnhof einen 34-jährigen Mann nach einer Kontrolle fest. Da der Leipziger gegenüber den Polizisten ständig neue Namen zu seiner Person nannte, wurde er und sein Gepäck nach einem Ausweis durchsucht.

Was mittlere Monatsentgelte über die Pendlerströme der Großstädte verraten

Die Sächsische Arbeitsagentur veröffentliche ja am 23. Juli eine neue Statistik zu den mittleren Arbeitsentgelten und freute sich dabei bärisch, dass der Median auch in Sachsen gestiegen ist. Für gewöhnlich nimmt Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) die Zahlen der Bundesagentur und jagt sie noch einmal durch seinen Computer.

Veranstaltungen am 3. und 4. August in Pödelwitz im Rahmen des Klimacamps

Vom 03.-11. August wird in Pödelwitz wieder das Klimacamp Leipziger Land „Alle Dörfer bleiben!“ veranstaltet. Im Rahmen dieses Camps finden die beiden folgenden Veranstaltungen in der Dorfkirche Pödelwitz statt.

Wassermanagement von heute im UNESCO-Welterbe: Historische Stauanlagen erfüllen auch künftig wichtige Aufgaben

Umweltminister Thomas Schmidt hat heute (29. Juli 2019) den Unteren sowie den Oberen Großhartmannsdorfer Teich besucht und sich über den Betrieb und die Aufgaben der Revierwasserlaufanstalt Freiberg informiert, zu denen die beiden im 16. bzw. im 18. Jahrhundert künstlich angelegten Stauanlagen gehören.

Leipziger Initiativen laden für den 2. August zum Gedenken an die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma ein

Für Freitag, 2. August laden die Initiative „Leipzig korrektiv“ und die AG united der Linken Leipzig zum Gedenken an die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma ein. Die Veranstaltung findet zwischen 17.00 und 18.00 am Mahnmal am Schwanenteich in der Goethestraße statt.

Sommerkonzert in der Kirche Panitzsch

Am Sonntag, dem 4. August 2019, 17 Uhr, wird zum Konzert mit Sopranistin Verena Küllmer und dem Ensemble „arcum tendere lipsiense“ in die Kirche Panitzsch eingeladen. Zu Gehör gebracht werden Konzerte von G. Ph. Telemann und J. S. Bach, eingebettet in herrliche Arien des Eisenacher Meisters sowie des Hallensers Georg Friedrich Händel.

Schola Cantorum: Noch einzelne freie Plätze in der Musikalischen Früherziehung

Für das im September beginnende Herbst- und Wintersemester gibt es derzeit noch einzelne freie Plätze in der Musikalischen Früherziehung an der Schola Cantorum Leipzig. So startet ab dem 13. September im Rhythmus von zwei Wochen der generationsübergreifende Kurs “Die schönsten Volks- und Kinderlieder” unter Leitung der Leipziger Musikpädagogin Beatrix Klaußner.

Meißen, wir müssen reden! Martin Dulig und Frank Richter gemeinsam am Küchentisch

Am Mittwoch, 31. Juli, ist der Vorsitzende der SPD Sachsen, Martin Dulig, ab 19 Uhr mit seinem Dialogformat der Küchentischtour in Meißen. Gemeinsam mit Frank Richter, der als Parteiloser für die SPD zur Landtagswahl in Meißen kandidiert, will er mit Bürgerinnen und Bürgern aus Meißen und Umgebung ins Gespräch kommen.

Die erste Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt wurde am Mulderadweg eröffnet

Auf dem über 400 Kilometer langen Mulderadweg in Sachsen und Sachsen-Anhalt können Radwanderer kulturhistorische Sehenswürdigkeiten entdecken und eine artenreiche Flora und Fauna erkunden. Um eine unvergessliche Reise entlang der Mulde zu ermöglichen, wird es zukünftig an mehreren Standorten Fahrrad-Selbsthilfewerkstätten geben.

Gewerkschaft fordert Lohn-Plus für Beschäftigte in Brauereien

Lust auf Hopfen und Malz: In Leipzig wurden im vergangenen Jahr rund 590.000 Hektoliter Bier getrunken – ein großer Teil davon aus regionalen Brauereien. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) errechnet. Sie geht dabei von einem Pro-Kopf-Verbrauch von 101 Litern pro Jahr aus.

Erleb dein blaues Wunder! Cyanotypie-Workshop im Stadtgeschichtlichen Museum

Im Cyanotypie-Workshop am Freitag, dem 2.8., um 14 Uhr verwandeln die Teilnehmenden Fotografien in faszinierende Blaupausen. Die Cyanotypie ist eines der ältesten fotografischen Verfahren. Mithilfe von Sonnenlicht entstehen Bilder in einem wunderbaren Blau.

Wilsdruff erhält weitere 714.000 Euro für Stadtentwicklung

Die Stadt Wilsdruff ist in das Bund-Länder-Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen worden und erhält daraus erstmalig Fördermittel in Höhe von rund 714.000 Euro. Die Gelder sollen für verschiedene Maßnahmen der Stadtentwicklung verwendet werden.

SV Rhinos Leipzig e.V. mit Sportangeboten für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung

Der SV Rhinos Leipzig e.V. bietet ein neues, inklusives Angebot für alle Sportbegeisterten in Leipzig und Umgebung. Die Sportangebote in den Bereichen des Breitensports und Leistungssports stehen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zur Verfügung. Der SV Rhinos Leipzig e.V. wurde am 8. Mai 2019 gegründet.

Gibt es eine Kluft zwischen Problembewusstsein und individuellem Verhalten?

Wenn es um den Ausstieg aus der Kohle, den Klimawandel und die Änderung des eigenen Verhaltens geht, um den CO2-Ausstoß zu senken, dann poltert auch unser E-Mail-Fach mit den erzürnten Wortmeldungen von Leuten voll, die uns mit martialischem Ernst erklären, dass es den Klimawandel nicht gäbe, Kohle unersetzbar sei und der Einzelne sowieso nichts machen könne. Die Leute treten so auf, als wären sie die Mehrheit. Sind sie aber nicht.

Leipzig wächst auch, weil es Menschen aus vielen Ländern Chancen bietet

Städte sind Orte des Transits, der Möglichkeiten und der Transformation. Darüber hat der Leipziger Sozialforscher Andreas Thiesen 2016 ein ganzes Buch veröffentlicht: „Die transformative Stadt“. Leipzig war ihm dafür ein ideales Forschungsfeld. Und ist es bis heute, wo die Veränderungen immer öfter an Besitzständen scheitern. An der Burgenmentalität von Leuten, denen das Ermöglichen als Strategie ziemlich fremd ist. Lieber richten sie grimmige Kontrollzonen ein.

Ein Blick zurück ins Jahr 2001, ziemlich erschreckend

Manche Geschichten brauchen etwas länger, auch wenn es wiederkehrende Geschichten sind wie die zu den Leipzigern mit Migrationshintergrund, die es im Quartalsbericht der Stadt regelmäßig gibt. Und zwar seit der Zeit, als die hausgemachten Konservativen in Leipzig das mal zum Schlagzeilenthema gemacht hatten, weil sie das für ein Problem hielten. Das ist lange her. Wer heute in Leipzig so diskutiert, wirkt wie aus der Zeit gefallen.

Aktuell auf LZ