Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 16. August: Totalausfall „Ampel“, Hauswände beschmiert, Warnung vor Betrügern

Im Zuge ihrer Streifenfahrt entdeckten Polizisten eine umgekippte Ampelanlage, welche auf der Fahrbahn stadteinwärts an der Ecke Prager Straße/Friedhofsweg lag +++ In der Nacht zum Donnerstag fand eine Vielzahl an Schriftzügen ihren Weg auf die Hausfassaden in der Wolfgang-Heinze-Straße – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Allein am gestrigen Tag zeigten Leipziger in 14 Fällen einen versuchten Betrug an, in denen sie von falschen Polizisten entweder direkt an der Haustür oder per Telefon kontaktiert worden waren.

Totalausfall „Ampel“

Ort: Leipzig (Stötteritz), Prager Straße, Zeit: 16.08.2019, gegen 05:20 Uhr (Feststellungszeit)

Im Zuge ihrer Streifenfahrt entdeckten Polizisten eine umgekippte Ampelanlage, welche auf der Fahrbahn stadteinwärts an der Ecke Prager Straße/Friedhofsweg lag. Zu den Hintergründen des Geschehens dauern die Ermittlungen, die wegen des Verdachts der vorsätzlichen Sachbeschädigung aufgenommen worden sind, an. Der Schaden wird derzeit auf 5.000 Euro geschätzt. Augenscheinlich waren keine Spuren erkennbar, welche den Rückschluss auf einen Verkehrsunfall zuließen, der ggf. ursächlich für die Beschädigung gewesen wäre.

Wer Hinweise zu dem Ereignis geben kann, wird gebeten, sich an das Polizeirevier Südost, in der Richard-Lehmann-Straße 19, in 04275 Leipzig zu wenden oder unter der Tel. (0341) 3030 – 100 zu melden.

Hauswände beschmiert

Ort: Leipzig (Connewitz), Wolfgang-Heinze-Straße Zeit: 14.08.2019, gegen 20:00 Uhr bis 15.08.2019, gegen 06:00 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag fand eine Vielzahl an Schriftzügen ihren Weg auf die Hausfassaden in der Wolfgang-Heinze-Straße. Unbekannte hatten diese mit schwarzer Farbe hinterlassen und somit Schäden in Höhe von ca. 500 Euro verursacht. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Hinweise auf mögliche Täter nimmt das Polizeirevier Südost in der Richard-Lehmann-Straße 19, 04275 Leipzig oder unter der Tel. (0341) 3030 – 100 entgegen.

Warnung, Warnung und nochmals Warnung!

Wie die Erfahrungen der letzten Tage uns als Polizei wiederholt lehrte, ist die entschiedene und unermüdliche Warnung vor den Machenschaften skrupelloser Betrüger, welche sich als Polizisten, Staatsanwälte, Enkel, Kinder, Mitarbeiter von städtischen bzw. kommunalen Institutionen, Banken & Co. ausgeben und es auf Ihr Geld und sonstige Wertgegenstände abgesehen haben, aktueller denn je.

Allein am gestrigen Tag zeigten Leipziger in 14 Fällen einen versuchten Betrug an, in denen sie von falschen Polizisten entweder direkt an der Haustür oder per Telefon kontaktiert worden waren. Schon die Tage zuvor – davon hatte die Polizeidirektion berichtet – waren ähnliche Fälle angezeigt worden.

Die Summe der bekanntgewordenen Betrugsversuche, so ist anzunehmen, spiegeln mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht annähernd die Häufigkeiten wider, mit welcher die Betrüger versucht hatten, ihre Opfer um ihr Erspartes zu bringen. Nicht auszuschließen ist, dass sie möglicherweise auch erfolgreich waren, denn bei diesem Kriminalitätsphänomen ist aus vielerlei Gründen von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Beispielhaft und stellvertretend für die gestern angezeigten Fälle nunmehr die Beschreibung von drei Sachverhalten am gestrigen Tag:

Fall 1

Ort: Leipzig (Marienbrunn) Zeit: 15.08.2019, gegen 14:30 Uhr

Gegen 15:30 Uhr rief eine 86-Jährige über Notruf die Polizei. Sie erzählte, auf der Straße von einem Mann angesprochen worden zu sein, welcher sich als Kripo-Beamter ausgab und ihr erklärt habe, dass ihr Name auf einer bei Straftätern gefundenen Liste gestanden hätte. Er folgte ihr nach Vorzeigen eines Ausweises mit dem vorgeschobenen Grund, ihren Ehemann befragen zu wollen, in die Wohnung und verwickelte das Ehepaar in ein belangloses Gespräch. Die 86-Jährige erzählte weiterhin, dass sie den vermeintlichen Polizisten nicht aus den Augen gelassen und schließlich gebeten hätte, die Wohnung zu verlassen. Aus der Wohnung fehle nichts, so die Frau weiter. Letztlich erstattete sie im Beisein ihres Mannes und der Tochter Anzeige wegen Amtsanmaßung und versuchten Betruges.

Der Ehemann beschrieb den falschen Polizeibeamten wie folgt:

  • – ca. 165 cm groß
  • – ca. 40–50 Jahre alt
  • – leicht bräunliche Haut
  • – sprach gut Deutsch
  • – trug dunkle Hose, dunkles Sakko und ein Hemd
  • – kurze dunkle Haare.

Ähnliche Fälle ereigneten sich im Stadtteil Schönefeld.

Fall 2

Ort: Connewitz, Holzhausen, Lößnig, Schönefeld, Wiederitzsch, Lausen, Mockau, Gohlis, Probstheida, Südvorstadt, Zeit: 15.05.2019, in der Zeit von ca. 12:40 Uhr bis ca. 21:50 Uhr polizeibekannt geworden

In sage und schreibe elf Fällen, allesamt am gestrigen Tag geschehen, kontaktierten vermeintliche Polizisten Seniorinnen und Senioren, um ihnen eine sogenannte „Kaution“ abzuverlangen. Diese Geldforderungen beliefen sich immer auf fünfstellige Geldsummen in Höhe von 40.000 bis über 70.000 Euro und sollten dem Zweck dienen, die drohende Haftstrafe eines geliebten Menschen – der Tochter, der Schwiegertochter oder der Enkelin – abzuwenden.

Diese sollten, so die Anrufer, immer Verursacherinnen eines schweren Verkehrsunfalls gewesen sein, welcher eine Haftstrafe zur Folge hätte. Einzig und allein die Zahlung der geforderten Geldsumme könne noch Abhilfe schaffen.

Glücklicherweise erkannten die Angerufenen die Absichten der Betrüger, sodass es zu keinem Vermögensschaden kam. In einem Fall hatte die vermeintliche Unfallverursacherin z. B. erst die Wohnung ihrer Mutter verlassen, sodass rein faktisch der Vorhalt des falschen Polizisten nicht haltbar war. In einem zweiten Fall wohnte die angebliche Unfallverursacherin gar nicht in Leipzig, sodass sie unmöglich in einen hiesigen Verkehrsunfall verwickelt sein konnte.

Anlässlich ähnlicher Fälle berichtete und warnte die Polizeidirektion bereits am Freitag, den 9. August 2019, unter der Überschrift „Falscher Polizist, Mitarbeiter der ECB & Co.“, welche hiermit erneuert wird.

Warnung: Derartige Geldforderungen, welche erpresserischen Charakter tragen, werden NIEMALS seitens der Polizei ausgesprochen, schon gar nicht, um ein „Freikaufen“ von Angehörigen zu ermöglichen. Hierbei handelt es sich eindeutig um eine perfide Betrugsmasche von skrupellosen Tätern, die es nur auf Ihr Geld abgesehen haben!

Hinweis an Töchter, Söhne, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne, Enkel und Enkelinnen:

Reden Sie mit Ihren Eltern und Großeltern über die Betrüger, die unvorstellbar skrupellos sind und vor nichts zurückschrecken und die mit der Liebe von Eltern zu ihren Kindern und Enkeln das teilweise jahrelang Ersparte ergaunern. Bieten Sie sich als Ansprechpartner in Fällen der Not an. Finden und vereinbaren Sie innerhalb Ihrer Familie ein „Fangnetz“, welches Betrügern die Chance auf Beute unmöglich macht oder zumindest erschwert. Scheuen Sie sich nicht, schon im leisesten Verdachtsfall die Polizei über Notruf 110 zu alarmieren!

Wahlplakate zerstört

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Eisenbahnstraße, Zeit: 16.08.2019, gegen 02:50 Uhr

Über die Rettungsleitstelle wurde der Polizeidirektion Leipzig mitgeteilt, dass durch Jugendliche auf der Eisenbahnstraße Wahlplakate angezündet werden. Polizeibeamte begaben sich mit mehreren Funkstreifenwagen an den besagten Einsatzort. Zwischenzeitlich gab es noch eine Täterbeschreibung, wonach drei unbekannte männliche Täter mit dunklen Pullovern fußläufig in stadteinwärtiger Richtung geflüchtet seien. Am Ereignisort eingetroffen, machten die Beamten die Feststellung, dass zwei Wahlplakate einer Partei angebrannt und dadurch vollständig beschädigt wurden. Die Suchmaßnahmen nach den unbekannten Tätern verliefen ohne Erfolg. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Eindringlinge in Tiefgarage

Ort: Leipzig (Connewitz), Scheffelstraße, Zeit: 14.08.2019, gegen 22:00 Uhr bis 15.08.2019, gegen 06:00 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag drangen Unbekannte auf unbekannte Weise in eine Tiefgarage in der Scheffelstraße ein und entwendeten ein rot-schwarzes Motorrad BMW S1000 RR mit dem amtlichen Kennzeichen L RR 92. Es hatte einen oberen vierstelligen Wert. Damit nicht genug, schlugen sie die Seitenscheibe der Fahrerseite eines Audi RS 3 ein und entwendeten ein Portemonnaie mit Geldkarten, Ausweisen und einem geringen zweistelligen Bargeldbetrag.

Aggressive Jugendliche

Ort: Leipzig (Großzschocher), Dieskaustraße, Zeit: 15.08.2019, gegen 19:30 Uhr

Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes wollten Mitarbeiter vier Jugendliche des Geländes verweisen, da sie die Kundschaft beim Einkaufen störten. Die Jugendlichen wurden daraufhin sofort aggressiv und handgreiflich, traten und schlugen in Richtung der Marktangestellten. Passanten kamen zu Hilfe und versuchten die Jugendlichen abzudrängen. Dabei wurde eine 34-jährige Helfende leicht verletzt. Die Polizei wurde hinzugerufen und musste den Streit schlichten. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren ließen sich nur schwer beruhigen. Gegen sie wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gefertigt. Den Ort mussten sie nach erfolgter Personalienfeststellungen dann aber doch verlassen.

18-Jähriger mit Luftdruckwaffe

Ort: Leipzig (Neulindenau), Beckerstraße, Zeit: 15.08.2019, gegen 20:15 Uhr

Am Donnerstagabend wurde in der Beckerstraße die Polizei alarmiert. Ein Mann soll in einem Hof mit einer Pistole hantieren. Auch wenn er niemanden bedrohte, fühlten sich Anwohner verunsichert. Die Polizei stellte dann einen 18-Jährigen fest, der eine Luftdruckpistole bei sich trug. Diese ist zwar legal käuflich zu erwerben, darf in der Öffentlichkeit aber nur mit Waffenschein geführt werden. Ansonsten ist der Gebrauch nur im eigenen Grundstück oder in zugelassenen Schießstätten erlaubt. Ein Zuwiderhandeln zieht, wie im vorliegenden Fall, ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz nach sich. Die Luftdruckwaffe wurde einkassiert. Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird entschieden, ob sie eingezogen wird, oder sie der Eigentümer wieder bekommt.

Diebstahl von Baustelle

Ort: Leipzig (Grünau), An der Kotsche, Zeit: 14.08.2019, gegen 21:30 Uhr bis 15.08.2019, gegen 06:30 Uhr

Der Bauleiter einer Firma verständigte am Donnerstagmorgen die Polizei über einen Diebstahl von der Baustelle. Es fehlten ca. 100 m Baustarkstromkabel sowie drei Hauswasserfilteranlagen 1,5 m x 0,8 m im Gesamtwert einer hohen vierstelligen Summe. Das Kabel war in der Nähe des Baustromverteilers durchtrennt und dann aus dem Versorgungsschacht gestohlen worden. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls wurden aufgenommen.

Zigarettenautomaten aufgebrochen

Ort: Leipzig (Zentrum), Hainstraße, Zeit: 15.08.2019, zwischen 01:00 Uhr und 05:00 Uhr

Die Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma stellte am Donnerstagmorgen den Einbruch in die Geschäftsräume fest und rief die Polizei. Ein unbekannter Täter hatte die Eingangstür aufgehebelt und dann offenbar zielgerichtet einen Zigarettenautomaten gewaltsam geöffnet. Daraus stahl er eine bisher nicht bekannte Anzahl von Zigaretten. Zudem durchbrach er mit einem Nothilfemittel eine Leichtbauwand und gelangte so in die dahinter liegenden Räume. Aus diesen stahl er Wechselgeld in unbekannter Höhe. Während der Stehlschaden noch unklar ist, wurde die Höhe des Sachschadens mit etwa 10.000 Euro beziffert. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Langfinger nutzte „günstigen“ Moment aus

Ort: Leipzig (Zentrum), Thomasiusstraße, Zeit: 15.08.2019, gegen 11:00 Uhr

Der Geschädigte (48) und sein Kollege befanden sich auf der Baustelle ihrer Firma. Für ihre Fahrt nutzen sie einen VW Crafter. Diesen stellten sie ordnungsgemäß gesichert ab und für die Zeit seiner Tätigkeit ließ er seinen Rucksack im Fußraum am Beifahrersitz zurück. Da sein Kollege am späten Vormittag noch etwas aus dem Laderaum des Transporters benötigte, öffnete er diesen mittels Fernbedienung. Zur Mittagszeit, gegen 12:00 Uhr, gingen beide zum Fahrzeug und der 48-Jährige stellte das Fehlen seines dunkelblauen Rucksackes fest.

Ein Unbekannter muss sofort und unbemerkt von beiden die Beifahrertür geöffnet und sich dann das Gepäckstück geschnappt haben, als der Kollege des Geschädigten den Crafter geöffnet hatte. Im Rucksack befand sich seine Geldbörse samt einer niedrigen dreistelligen Summe, Personalausweis, Führerschein, Zulassung für seinen Pkw, diverse andere Dokumente sowie seine EC-Karte, die er sofort sperren ließ. Ihm entstand ein Schaden in Höhe von etwa 250 Euro. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Beamten ermitteln wegen Diebstahls.

Gegen die Fahrzeugtür geprallt

Ort: Leipzig (Schleußig), Könneritzstraße, Zeit: 15.08.2019, gegen 12:50 Uhr

In der Könneritzstraße übersah die Fahrerin eines Ford Focus beim Aussteigen nach dem Einparken einen Radfahrer. Als die 37-Jährige die Fahrertür öffnete, schwang diese über den daneben liegenden Radweg. Ein 39-Jähriger auf einem Fahrrad konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit der Tür. Dabei verletzte er sich und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Motorradfahrer im Krankenhaus

Ort: Leipzig (Thekla), Rostocker Straße, Zeit: 15.08.2019, gegen 14:0 Uhr

Am Donnerstagnachmittag war ein Kradfahrer (29) auf der Rostocker Straße unterwegs. In Höhe einer Bushaltestelle der Linie 70 verlor er aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seine Honda und touchierte die rechte Bordsteinkante. Er stürzte und verletzte sich schwer. Es gab mehrere Zeugen, welche das Rettungswesen und die Polizei in Kenntnis setzten. Der 29-Jährige musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Das Motorrad wurde abgeschleppt. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4.000 Euro.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Buchkinder laden jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag zur Märchenzeit ein
Abzocke mit Gold in Corona-Zeiten: Verbraucherzentrale warnt vor Fake-Shops
Gemeinsamer bundesweiter Aktionstag „Wir hinterlassen Spuren – LeaveNoOneBehind“ + Bildergalerie
Mehr Schutzausrüstungen für die Pflegekräfte und ein politisches Umdenken im Gesundheitswesen
Werde unser Held! Handballer des SC DHfK starten Unterstützer-Aktion
SIB startet mit den Vorbereitungen für weitere »Blühwiesen«
FDP: Schwangere dürfen nicht allein gelassen werden
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wegbereiter. Wegbegleiter: Wie Paten, Stifter und Festivalintendanten begabten Musikern helfen beim Start
Heide Schwarzweller (Hrsg.): Wegbereiter. Wegbegleiter. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Wir alle erleben momentan surreale Zeiten, deren wirtschaftliche Folgen vor allem für eine Berufsgruppe spürbar real sind: Musiker“, schreibt uns Heide Schwarzweller, die nach Ende ihres Berufslebens einen innigen Wunsch in die Tat umsetzte: Sie hob einen Konzeptpreis für Musiknachwuchstalente ins Leben und benannte ihn nach Felix Mendelssohn Bartholdys begabter Schwester Fanny, die zu Lebzeiten nie die Chancen erhielt, die ihr Bruder hatte. Das Buch erzählt nicht nur von diesem Förderpreis.
Corona-Hilfe made in Leipzig: Initiativen, Ideen und Hilfsangebote aus der Zivilgesellschaft zur Milderung der Coronakrise + Update
Alles dicht im Einkaufsmekka Bahnhofspromenaden - nur Apotheken, Lebensmittelhändler und Drogerien haben noch geöffnet. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserIn den vergangenen Tagen ist nach dem atemlosen Zuschauen der hereinprasselnden Verfügungen und Veränderungen seitens des Freistaates Sachsen eine erste Welle von Ideen und Initiativen entstanden. Alle sollen dazu dienen, über die staatlichen Lösungsangebote hinaus, erste Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. Die LZ hat die besten Initiativen herausgesucht und hofft, dass sich je nach eigenen Prioritäten auch die Leser unserer Zeitung an der einen oder anderen gelungenen Idee beteiligen.
Ohne strenge Schutzauflagen wird ein Hochfahren des öffentlichen Lebens in Deutschland nicht zu machen sein
Lieber Abstand halten -auch am Cospudener See. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Umgang mit der Covid-19-Pandemie hat auch in Deutschland einige negative Seiten der Globalisierung offengelegt. So die durchaus beängstigende Tatsache, dass die Produktion wichtiger medizinischer Güter wie Schutzkleidung und Schutzmasken seit Jahren ausgelagert wurden nach Asien. Dabei ist gerade bei der Bewältigung einer Epidemie nationale Handlungsfähigkeit überlebenswichtig. Forscher der Leopoldina haben jetzt ihre zweite Einschätzung zu den Maßnahmen in Deutschland geschrieben.
Blinder Fleck: Solo-Selbstständige fallen bei Bund und Freistaat einfach durchs Raster
Wie lange reicht das noch? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Corona-Krise zeigt nicht nur, welche Berufsgruppen tatsächlich systemrelevant und nicht ersetzlich sind. Sie zeigt auch, wer sofort in Nöte gerät, wenn alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt werden. Und wie unfähig heutige Politiker inzwischen sind, all jene Selbstständigen überhaupt mitzudenken, die das ganze Risiko der Selbstvermarktung tragen und in den vergangen Jahrzehnten erlebt haben, wie ihre Arbeit immer mehr prekarisiert wurde. Das thematisieren jetzt ein Offener Brief an Leipzigs OBM und eine Forderung der Gewerkschaft ver.di.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #26
Wer Epidemien verhindern möchte, forscht vorsorgend. Grafik: L-IZ

Grafik: L-IZ

Für alle LeserUnd weiter geht's in der großen Ironie namens Geschichte, die wir gerade unsere Gegenwart nennen ... Die Trump-Regierung hat zwei Monate vor Ausbruch des Coronavirus heimlich, still und leise ein USAID-Hilfsprogramm zur Pandemiebekämpfung beendet. Das Programm war 2009 als Reaktion auf Ausbreitung der Vogelgrippe entstanden und trug den Titel „predict“ („vorhersagen“).
Zahl der privaten Pkw in Leipzig auch 2019 weiter gestiegen
Privatbesitz an Pkw in Leipzig 2019. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserZurzeit sind zwar Straßenbahnen und Busse in Leipzig relativ leer. Fast hat man schon wieder vergessen, wie vollgestopft sie noch vor vier Wochen im Berufsverkehr waren. Und das trotz stagnierender Fahrgastzahlen. Dass Leipzig die Stärkung seines ÖPNV über Jahre viel zu sehr vertrödelt hat, macht noch eine andere Zahl sichtbar, die das Amt für Statistik und Wahlen am 1. April veröffentlicht hat.
Leckerland ist abgebrannt: Warum unsere Esskultur keine Kultur mehr ist und Großkonzerne alles nur noch schlimmer machen
Manfred Kriener: Leckerland ist abgebrannt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGanz so schlimm, wie es der Titel suggeriert, ist es nicht. Wir müssen nicht verhungern. Auch wenn das Buch pünktlich zum Ausbruch der Covid-19-Epidemie auch in Deutschland erschien. Geschrieben von einem, den das Thema als freien Journalisten seit Jahrzehnten umtreibt. Und zwar in der ganzen Breite: Klima, Essen, Trinken, Umwelt. So langsam spricht es sich auch an deutschen Mittagstischen herum, dass unser Essen eine Katastrophe ist. Auch für die Welt.
Leipzigs Umweltdezernat legt Umsetzungsbericht zum Klimaschutzprogramm vor, Stand 2016
Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserNicht nur die vielen Aktionsgruppen von Fridays for Future befürchten, dass die Anstrengungen, endlich etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun, in Zeiten der Corona-Krise einfach vergessen werden. Gerade hatte man ja so viel Aufmerksamkeit geschaffen, dass Regierungen sich wenigstens zum üblichen theatralischen Handeln gezwungen sahen. Aber die Wirklichkeit – auch in Leipzig – sieht nach wie vor so aus, dass es nur in Millimeterschritten vorangeht. Auch im Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig.
Die Johannes-Passion gibt es am Karfreitag als Live-Stream direkt aus der Thomaskirche
Blick zum Altar der Thomaskirche. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserOstern ohne Besuch der Kirche ist für viele Familien kaum denkbar. Aber schon in den vergangenen Tagen erlebten viele Menschen, wie die Kirchen umdachten und Gottesdienste per Live-Stream anboten. Und die Corona-Pandemie zwingt jetzt auch die Thomaskirche und das Bachfest zum umdenken. Eine öffentlich besuchte Bach-Passion ist derzeit unmöglich. Was tun? Auch die Passionsmusik gibt es in diesem Jahr am Karfreitag im Internet.
In der Holbeinstraße 58 wird ab Herbst endlich eine Kindertagesstätte für 200 Kinder entstehen
Der Garagenkomplex in der Holbeinstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan kann ja die Schnecke auf der Klinke des Neuen Rathauses bewundern. Sie kommt langsam voran. Aber sie kommt voran. 2014 war das, als erstmals auf Vorschlag der Grünen über einen neuen Kita-Standort in der Holbeinstraße 58 in Schleußig diskutiert wurde. Jetzt endlich hat die Schnecke die ersten Runden hinter sich gebracht und das Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule meldet: „In der Holbeinstraße 58 in Leipzig-Schleußig soll eine neue Kindertageseinrichtung mit 200 Plätzen entstehen.“
Biberzählung im Landkreis Leipzig: Zwischen 200 und 300 Elbebiber leben an Mulde und Weißer Elster
Der Elbebiber fühlt sich an der Mulde wohl. Im Landkreis Leipzig haben sich zwischen 200 und 300 Nager angesiedelt. Foto: Sven Möhring, Untere Naturschutzbehörde Landkreis Leipzig

Foto: Sven Möhring, Untere Naturschutzbehörde Landkreis Leipzig

Für alle LeserAuch in Leipzig wurden ihre Spuren mittlerweile gesichtet – am Elsterbecken zum Beispiel und an der Paußnitz. Im Landkreis Leipzig werden die emsigen Wasserburgenbauer seit einigen Jahren systematisch gezählt. Zwischen 200 und 300 Elbebiber leben im Landkreis Leipzig. Diese Einschätzung basiert auf einer Zählung, die von ehrenamtlichen Naturschutzhelfern und -helferinnen im vergangenen Winter vorgenommen wurde.
Very British: Eine herzhafte Liebeserklärung an die hierzulande kaum bekannte englische Küche
Carola Ruff: Very british. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich wäre ja derzeit die große Medienberichterstattung darüber fällig, wie der britische Premier Boris Johnson es nun schaffen will, Großbritannien aus der EU zu führen. Denn bis auf die feste Absicht auszutreten, liegt ja bislang immer noch kein einziger Umsetzungsvorschlag vor. Aber nun hat der Bursche selbst eine Corona-Infektion. Und ein kleines Büchlein macht jetzt – so völlig gegen den Trend – neugierig auf die so gern belächelte englische Küche.
Gastkommentar von Christian Wolff: Krise und Angst – Wir müssen aufpassen
Was ist das Wesentliche? Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWir müssen aufpassen. Nicht nur, um einer möglichen Infektion durch das Coronavirus im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Weg zu gehen. Wir müssen vor allem aufpassen, dass wir in dieser Krise Haltung bewahren. Als einzelne Bürger, als Gesellschaft, als Demokraten. Denn in krisenhaften Zeiten gehen die Maßstäbe schnell verloren. Vor allem dann, wenn sich Krise und Angst paaren und zu einem in uns wild wuchernden Gestrüpp zusammenwachsen.
Heiko Rosenthal: „Optimistisch, dass es noch in diesem Jahr Sport vor vollen Rängen gibt.“
Sportbürgermeister Heiko Rosenthal ist optimistisch, dass es bald wieder mit Sportveranstaltungen weitergehen kann. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserIn der zweiten Auflage des großen Lokruf-Wunschkonzerts am Freitagabend haben die beiden Fanradio-Moderatoren Marko Hofmann und Thomas Franzky unter anderem ein Interview mit Heiko Rosenthal über den Äther geschickt. Die L-IZ hat es aufgeschrieben. Lesen Sie also hier, wie es Leipzigs Bürgermeister für Umwelt, Ordnung und Sport in der Corona-Krise ergeht, wie die Stadt den aktuell arg angeschlagenen Sportvereinen helfen kann und wie Rosenthal über Geisterspiele denkt.
Häusliche Gewalt: In Leipzig ein Problem, nicht erst durch Corona
Fast ausschließlich weibliche Gewaltopfer suchen Unterstützung. Symbolfoto: Pixabay/Counselling

Symbolfoto: Pixabay/Counselling

Für alle LeserIn Leipzig ist der Beratungsbedarf bei häuslicher Gewalt bisher nicht angestiegen. Er war schon vorher hoch und das Personal knapp. Lynn Huber ist seit 2006 Mitarbeiterin in der Koordinierungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking und im Vorstand des Vereins Frauen für Frauen e.V. Wann die Fälle häuslicher Gewalt in Leipzig zuletzt am höchsten waren, wie man Hilfe bekommt und was zu häuslicher Gewalt führt, erklärt sie im Interview.