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Polizeibericht, 22. November: Smartphone entrissen, Fußgänger schwer verletzt, Angefahren und abgehauen

In der Bennigsenstraße wurde einer 19-Jährigen von einem Fremden das Smartphone aus der Hand gerissen +++ An der Kreuzung Jahnallee/Lessingstraße wurde ein 85-Jähriger von einem Daihatsu Cuore erfasst und schwer verletzt +++ In Delitzsch wurde ein geparkter Chevrolet Orlando von einem blauen Fahrzeug an der linken Fahrzeugseite erheblich beschädigt. Der Fahrer/die Fahrerin setzte danach die Fahrt fort, ohne die Eigentümerin oder die Polizei über den Unfall zu informieren – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Smartphone entrissen

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Bennigsenstraße, Zeit: 21.11.2019, gegen 23:15 Uhr

Am späten Donnerstagabend war eine 19-Jährige gerade auf dem Heimweg und hielt ihr Smartphone in der Hand. Damit hörte sie über Kopfhörer Musik. Dadurch bemerkte sie auch nicht, dass sich ein Fremder von hinten genähert hatte. Plötzlich griff der nach dem Smartphone und versuchte es ihr zu entreißen. Sie reagierte schnell, hielt es mit beiden Händen fest, hatte aber gegen den Mann keine Chance. Er entriss es ihr und flüchtete in eine unbekannte Richtung. Sie wurde dabei nicht verletzt.

Den Angreifer konnte sie wie folgt beschreiben:

  • – männlich, mitteleuropäischer Typ, helle Haut, helle Augenfarbe
  • – ca. 170 bis 175 cm groß, schlank gebaut
  • – scheinbares Alter zwischen 20 und 30
  • – hellbraune Haare, an den Seiten kurz, oben etwas länger und nach hinten gegelt
  • – Vollbart
  • – wirkte sehr gepflegt
  • – bekleidet mit Jeanshose, roter Bomberjacke oder Übergangsjacke
  • – hatte weiße kleine Kopfhörer

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Pkw-Fahrerin kollidiert mit Fußgänger

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Jahnallee/Lessingstraße, Zeit: 20.11.2019, gegen 16:50 Uhr

Eine 40-jährige Fahrerin eines Daihatsu Cuore befuhr die Jahnallee in stadteinwärtige Richtung. Im Bereich der rechts befindlichen Einmündung Lessingstraße kam es zu einer Kollision mit einem 85-jährigen Fußgänger, welcher die Absicht hatte, die Jahnallee zu überqueren. Der Fußgänger wurde auf die Motorhaube des Daihatsu aufgeladen, schlug mit dem Oberkörper sowie Kopf gegen die Frontscheibe und fiel durch den nachfolgenden Anhaltevorgang des Pkw auf die Fahrbahn. Dabei wurde er schwer verletzt. Der 85-Jährige wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall wurden aufgenommen.

Es werden insbesondere solche Zeugen gesucht, die Hinweise Unfallgeschehen und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2851 (tagsüber) sonst 255-2910.

Angefahren und abgehauen

Ort: Delitzsch, Bismarckstraße, Höhe Nr. 37, Zeit: 18.11.2019, gegen 10:15 Uhr bis gegen 15:00 Uhr

Am 18.11.2019 in der Zeit von 10:15 Uhr bis 15:00 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bismarckstraße Höhe Nr. 37 in Delitzsch. Am Straßenrand stand ein ordnungsgemäß geparkter grauer Chevrolet Orlando. Als die Eigentümerin gegen 15:00 Uhr wegfahren wollte, stellte sie erhebliche Beschädigungen an der linken Fahrzeugseite fest. Der Außenspiegel, der Kotflügel, die Stoßstange, die Fahrertür und eine Felge waren beschädigt. Am Fahrzeug fand sie blaue Farbe eines anderen Fahrzeuges. Offenbar hatte ein blaues Fahrzeug den Chevrolet gestreift und dabei beschädigt. Der Fahrer/die Fahrerin muss danach die Fahrt fortgesetzt haben, ohne die Eigentümerin oder die Polizei über den Unfall zu informieren. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66-100 zu melden.

Gefährliche Mutprobe

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Hamburger Straße, Zeit: 21.11.2019, gegen 19:40 Uhr

Zu einer gefährlichen Aktion ließen sich zwei Männer am Donnerstagabend hinreißen. Sie betraten in der Dunkelheit eine Baustelle, die nach Feierabend verlassen war und kletterten auf einen Baukran. Dabei wurden sie beobachtet. Anwohner riefen die Polizei. Dies bekamen die Kletterer mit und verließen die Baustelle wieder. Eine Zollstreife stellte einen von beiden und übergab ihn der Polizei. Er war stark alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest zeigte 1,8 Promille. Er muss sich nun wegen Hausfriedensbruch verantworten. Ob bei der Aktion Schaden angerichtet wurde, konnte am Abend nicht festgestellt werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen waren sie rein zum Spaß auf den Kran geklettert.

Einbruch in Geschäft

Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Spohrstraße Zeit: 21.11.2019, gegen 02:50 Uhr

Ein unbekannter Täter drang nach dem Aufhebeln einer Hintereingangstür in ein Geschäft ein und durchsuchte alle Räumlichkeiten. Anschließend entwendete er aus der Kasse einen Geldbetrag in niedriger dreistelliger Höhe. Der Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt wegen einem besonders schweren Fall des Diebstahls.

Fahrraddiebstahl scheitert – Täter gestellt

Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Liebigstraße Zeit: 22.11.2019, gegen 04:35 Uhr

Ein dunkel gekleideter Mann wurde von Zeugen dabei beobachtet, wie er mit einem Bolzenschneider an einem Fahrradschloss manipulierte. Das Fahrradschloss wurde dadurch beschädigt. Die Vollendung der Straftat konnte durch einen alarmierten Security-Mitarbeiter verhindert werden. Er und zwei seiner Kollegen konnten den Mann vor Ort, bis zum Eintreffen der Polizei, festhalten. Nach einer Identitätsfeststellung wurden der 30-Jährige und sein mitgeführter Rucksack durchsucht.

Hierbei fanden die Beamten u. a. den Bolzenschneider, ein zugriffsbereites Einhandmesser in der Jacke des Täters und typisches Einbruchswerkzeug. Sowohl der Bolzenschneider, als auch das Einhandmesser wurden durch die Beamten als Einziehungsgegenstand und Beweismittel beschlagnahmt. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Bei einem später durchgeführten Drogentest stellten die Beamten fest, dass der 30-Jährige unter dem Einfluss von Methamphetaminen stand. Der Täter hat sich nun wegen eines Diebstahls mit Waffen zu verantworten.

Randalierender Hotelgast im beschleunigten Verfahren verurteilt
Nachbericht zur Meldung Randalierender Hotelgast

Ort: Leipzig (Zentrum-Nordwest), Waldstraße, Zeit: 21.11.2019, gegen 02:30 Uhr

… Da der gebürtige Ire keinen Wohnsitz in Deutschland hat und sich nur auf der Durchreise befindet, wurde durch die Staatsanwaltschaft die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens beim Amtsgericht Leipzig beantragt.

Die Hauptverhandlung fand bereits am heutigen Freitag statt. Der 43-Jährige wurde durch das Amtsgericht Leipzig im beschleunigten Verfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung in sechs Fällen zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Bewährungszeit beträgt zwei Jahre. Dem Angeklagten wurden auferlegt innerhalb von drei Monaten 2.000 € an die Staatskasse zu zahlen. Das Urteil ist rechtskräftig. Unabhängig von der jetzigen strafrechtlichen Verurteilung muss er für den im Hotel angerichteten Schaden einstehen.

Pkw-Fahrerin kollidiert mit E-Bike-Fahrerin

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Schönauer Straße, Kreuzung Weißdornstraße/Ludwigsburger Straße, Zeit: 21.11.2019, gegen 10:25 Uhr

Eine 67-jährige Fahrerin eines Suzuki Ignis befuhr die Schönauer Straße in nördliche Richtung mit der Absicht, nach links in die Ludwigsburger Straße abzubiegen. Beim Abbiegen kam es zur Kollision mit einer ebenfalls 67-jährigen E-Bike-Fahrerin, welche sich im Gegenverkehr befand und auf dem Radweg in südliche Richtung fuhr. Dabei wurde die E-Bike-Fahrerin verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden im unteren vierstelligen Bereich.

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Foto: L-IZ.de

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„Wir können streiken, auch mit Abstand!“: ver.di will Warnstreiks ausweiten
Die Gewerkschaft ver.di kündigt weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst an. Foto: ver.di

Foto: ver.di

Für alle LeserDie Zeichen stehen auf Streik: Seit Dienstag, dem 22. September, streiken in ganz Deutschland Beschäftigte des öffentlichen Diensts. Das betrifft unter anderem das Personal in Kliniken, Kitas, in der Pflege oder im öffentlichen Nahverkehr. Hintergrund der Arbeitsniederlegung war der für die Gewerkschaft ver.di enttäuschende Ausgang der zweiten Tarifverhandlungsrunde in Potsdam. „Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren“, sagte ver.di-Chef Frank Werneke nach Ende der zweitägigen Verhandlung am vergangenen Wochenende. Nun könne allein mit guter Unterstützung, „das heißt mit wirklich vielen Warnstreiks in den nächsten Wochen“, die Chance bestehen, am dritten Verhandlungstermin zu einem angemessenen Ergebnis zu kommen, so Werneke.
Warum verschwinden Kleinverlage eigentlich vom Markt? Ist die Digitalisierung dran schuld?
Prof. Friedrich Figge. Foto: HTWK Leipzig

Foto: HTWK Leipzig

Für alle LeserDie Kleinverlage in Deutschland sind schon oft totgesagt worden, und in der Tat sinkt ihre Zahl von Jahr zu Jahr: Allein von 2.019 kleinen Verlagen im Jahr 2013 sank ihre Anzahl auf 1.850 im Jahr 2017. Das entspricht einem Rückgang um rund acht Prozent. Dennoch scheint sich diese Gruppe innerhalb der Verlagsbranche immer noch recht sicher zu sein, auch in Zukunft ein relevanter Teil der deutschen Kulturlandschaft zu sein, meint zumindest Prof. Friedrich Figge, seit 2004 Lehrstuhlinhaber für Electronic Publishing und Multimedia an der HTWK Leipzig.