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Polizeibericht 22. Januar: Ominöser Katerraub, Notrufmissbrauch, Einbruch in Vereinsheim

Ein unbekannter Täter entzündete im Keller eines Mehrfamilienhauses Reifen+++Minütlich rief am Dienstagabend ein Unbekannter in der Rettungsleitstelle an und wurde nicht müde, den Notrufdisponenten zu beleidigen+++Unbekannte Täter öffneten ein angekipptes Fenster und gelangten so ins Innere eines Gebäudes+++Unbekannte Täter entwendeten einen auf einem umfriedeten Gelände eines Autohauses gesichert abgestellten schwarz-metallicfarbenen Pkw Volvo XC60.

Brandstiftung im Keller eines Mehrfamilienhauses

Ort: Eilenburg, Torgauer Straße, Zeit: 21.01.2020, 15:25 Uhr

Ein unbekannter Täter entzündete im Keller eines Mehrfamilienhauses Reifen, welche in einer Kellerbox gelagert waren. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Eilenburg eilten zum Ort und löschten das Feuer. Durch die entstandenen Rauchgase erlitten zwei Mieter eine Rauchgasintoxikation und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die restlichen Mieter wurden in Sicherheit gebracht und auswärts untergebracht.

Sowohl Brandursachenermittler als auch Kriminalisten begaben sich zum Brandort und untersuchen diesen nach möglichen Spuren und Beweismitteln. Nach der gegenwärtigen Spurenlage gehen die Spezialisten davon aus, dass das Feuer gelegt worden ist. Das Mehrfamilienhaus ist derzeit weder bewohnbar noch begehbar. Der entstandene Sachschaden ist bisher nicht bezifferbar.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Eilenburg, Dr.-Külz-Ring 17, 04838 Eilenburg, Tel. (03423) 664-100, bei der Kriminalaußenstelle Torgau, Husarenpark 21, 04860 Torgau, Tel. (03421) 756-325 oder bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Brille und Zeitung geraubt

Ort: Leipzig (Plagwitz), Zschochersche Straße, Zeit: 21.01.2020, gegen 07:40 Uhr

Am Dienstagmorgen befuhr ein 50-jähriger Leipziger die Straßenbahn der Linie 3 von Großzschocher in Richtung Plagwitz und stieg an der Haltestelle „Elsterpassage“ aus. Höchstwahrscheinlich ist ihm aus der Bahn der spätere unbekannte Täter gefolgt, der ihn dann in der Zschocherschen Straße niederschlug. Der 50-Jährige erhielt gänzlich unvermittelt und mit wüsten Beschimpfungen gespickt einen Faustschlag ins Gesicht.

Nachdem der Geschädigte zu Boden gegangen war, erhielt er, auf der Erde liegend, mehrere Tritte gegen den Oberkörper und seine Beine. Der Unbekannte griff nach der aktuellen Tageszeitung, die der 50-Jährige bei sich trug und ebenso nach seiner Gleitsichtbrille. Danach rannte der Räuber davon. Ein Krankenwagen brachte das Opfer hiernach sofort ins Krankenhaus zur medizinischen Versorgung. Der 50-Jährige konnte das Hospital jedoch noch am selben Tag wieder verlassen. Den Täter, der nach seinen Angaben akzentfrei Deutsch gesprochen hatte, konnte er jedoch nicht beschreiben.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Täter eventuell gesehen haben. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Brand im Leipziger Zentrum

Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Dösner Weg, Zeit: 21.01.2020, gegen 23:30 Uhr (polizeiliche Feststellung)

In der vergangenen Nacht erblickte ein Passant (22) in unmittelbarer Nähe der Schwimmhalle Süd in der Tarostraße einen Feuerschein und deutlichen Qualm, der aus einem leerstehenden Gebäude drang. Der 22-Jährige informierte Feuerwehr und Polizei, die dann feststellte, dass sich das einstöckige Gebäude im Dösner Weg befand.

Bisher ist unklar, wie der Brand entstehen konnte. Bei dem Objekt handelte es sich um eine leerstehende Halle (40 x 15 Meter). Um das Feuer vollends zu löschen, musste die Feuerwehr eine Tür aufbrechen und mehrere Fenster einschlagen. Die genaue Höhe des Sachschadens kann bisher noch nicht beziffert werden.

Ominöser Katerraub

Ort: Leipzig (Altlindenau), Demmeringstraße, Zeit: 21.01.2020, gegen 15:30 Uhr

Kurz vor Weihnachten hatte eine Leipzigerin (45) über ein Inserat auf einem Onlineportal ein Katerchen aus privaten Händen als Gesellschaft für die Familienkatze gekauft. Kurz darauf meldete sich jedoch die Verkäuferin bei der 45-Jährigen und wollte den Kater zurückhaben. Irritiert von der Forderung reagierte die 45-Jährige ablehnend. Schließlich gehörte der Kater bereits zur Familie! Die Katzenliebhaberin dachte sich nichts Böses, als es am 21. Januar 2020 plötzlich laut an ihrer Tür klopfte.

Vor ihrer Wohnung standen eine Frau und ein Mann, die den Kater nun zurückforderten. Vollkommen perplex wollte die 45-Jährige die Fremden aus ihrer Eingangstür schieben, wurde jedoch rabiat von dem fremden Mann zur Seite geschoben. Der Fremde lief in die Wohnung der 45- Jährigen, dem Kater hinterher, packte ihn und nahm ihn wortlos mit. Die Polizei geht nun davon aus, dass es sich bei den Katerentführern um die Verkäufer des Tieres handelte und hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen.

Notrufmissbrauch auf Spam-Niveau

Ort: Leipzig, Zeit: 21.01.2020, gegen 22:40 Uhr

Minütlich rief am Dienstagabend ein Unbekannter in der Rettungsleitstelle an und wurde nicht müde, den Notrufdisponenten zu beleidigen und damit schließlich auch die Leitung für echte Notrufe zu blockieren. Der Kollege der Rettungsleitstelle griff nach einem Kniff und leitete letztendlich einen dieser Anrufe direkt an die Polizei weiter – mit dem Hinweis, dass es sich hierbei um einen Notrufmissbrauch handelte.

Nun wurden die Polizisten direkt Hörzeugen der Beleidigungen und der Störung. Sofort wurden die Ermittlungen wegen des Verdachts des Notrufmissbrauchs aufgenommen und das Telefon des Anrufers geortet. Dieses konnte im Bereich Wurzen geortet werden. Leider war der Anrufer selbst nirgendwo auffindbar, nachdem Streifenbeamte sich auf seine Spur begeben hatten.

Gestellter Graffiti-Sprayer

Ort: Leipzig (Plagwitz), Wachsmuthstraße, Zeit: 22.01.2020, gegen 02:10 Uhr

In der Nacht zu Mittwoch befand sich ein Streifenteam aus drei Beamten auf Streife im Stadtteil Leipzig-Plagwitz. Die Polizisten erblickten in der Wachsmuthstraße einen Transporter, neben dem sich zwei dunkle Gestalten zu schaffen machten. Plötzlich rannten die beiden Personen davon – als die Uniformierten die Spraydosen vor dem Bus erblickten wussten sie auch warum: Bei den Flüchtenden handelte es sich um Graffiti- Sprayer, was auch der deutliche Farbgeruch und die frische, noch feuchte Farbe am Bus bestätigte.

Einen der Sprayer konnten die Beamten sodann bei einem Container stellen, hinter dem er versucht hatte, sich zu verstecken. Es stellte sich heraus, dass der 27-jährige Graffiti-Sprayer nicht das erste Mal als solcher polizeilich aufgefallen war. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Graffiti an einem Kraftfahrzeug ermittelt. Wie hoch der Sachschaden ist, kann noch nicht gesagt werden.

Einbruch in Büro

Ort: Leipzig (Lößnig), Bornaische Straße, Zeit: 20.01.2020, gegen 20:45 Uhr bis 21.01.2020, gegen 06:00 Uhr

Unbekannte Täter öffneten ein angekipptes Fenster und gelangten so ins Innere eines Gebäudes. Darin wurde noch eine weitere Tür aufgebrochen und die Räumlichkeiten, Schränke sowie Schubladen durchsucht. Aus einer Geldkassette wurde ein unterer dreistelliger Geldbetrag entwendet. Genaue Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bisher nicht vor. Ermittlungen wegen einem besonders schweren Fall des Diebstahls wurden eingeleitet.

Einbruch in Vereinsheim

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Diezmannstraße, Zeit: 20.01.2020, gegen 20:00 Uhr bis 21.01.2020, gegen 09:05 Uhr

Unbekannte Täter brachen die Zugangstür eines Vereinsheims auf, betraten das Objekt und öffneten anschließend mit Gewalt zwei weitere Türen. Aus dem Vereinsheim wurden ein technisches Prüfgerät mit einem Wert in unterer vierstelliger Höhe sowie diverse alkoholische Getränke entwendet. Der entstandene Sachschaden ist derzeit nicht bezifferbar.

Vorfahrtsverletzung führt zu Körperverletzung

Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Dimpfelstraße/Heinkstraße, Zeit: 21.01.2020, gegen 13:10 Uhr bis gegen 13:15 Uhr

Ein 56-Jähriger befuhr mit seinem VW Passat die Dimpfelstraße. An der Kreuzung Heinkstraße (gleichrangig) übersah er einen von rechts kommenden, vorfahrtsberechtigten Ford Fiesta. Dabei kam es jedoch nicht zu einem Unfall oder einer verkehrsbehindernden Situation. Der Fahrer des Ford hupte zunächst, worauf sich der Fahrer des VW per Handzeichen entschuldigte und weiterfuhr. Daraufhin folgte der Ford-Fahrer diesem, fuhr dicht auf, hupte weiterhin und gab permanent Lichthupe.

Der 56-jährige Fahrer des VW hielt daraufhin an und ging zu dem Ford-Fahrer, um sich abermals zu entschuldigen und die Situation zu beruhigen. Darauf wurde er vom Fahrer des Ford und dessen Beifahrerin beleidigt. Um sich nochmals zu erklären schaute der 56-Jährige durch einen kleinen Fensterspalt der Fahrertür. Als Antwort bekam er von dem Ford-Fahrer eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht, direkt ins rechte Auge. Danach entfernte sich der Ford-Fahrer.

Pkw entwendet

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Schönefelder Straße, Zeit: 02.01. 2020, gegen 16:00 Uhr bis 21.01.2020, gegen 10:00 Uhr

Unbekannte Täter entwendeten einen auf einem umfriedeten Gelände eines Autohauses gesichert abgestellten schwarz-metallicfarbenen Pkw Volvo XC60, ohne amtliche Kennzeichen in einem Zeitwert von ca. 25.000 Euro. Die „Sonderkommission Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Betrug lauert am Telefon

Ort: Krostitz, Zeit: 21.01.2020, gegen 18:50 Uhr

Mitunter ist man nicht gefeit, einem Menschen am Telefon zu begegnen, der nicht nur hehre Absichten hegt. Dies musste am Dienstag die Kassiererin (40) eines Supermarktes erkennen, als sie glaubte, eine Mitarbeiterin aus der höheren Etage am Hörer zu haben. Diese angebliche Kollegin suggerierte der 40-Jährigen, dass sämtliche Gutschein- Rubbelkarten aus dem Sortiment zu nehmen seien. Dabei brillierte die Anruferin mit internem und technischem Wissen, was ihre Legende gegenüber der 40-Jährigen sehr glaubhaft erscheinen ließ.

Um die Karten aus dem Sortiment zu nehmen, müsse die Kassiererin die Karten erst aktivieren, damit sie danach herausgenommen werden könnten. Hiernach sollte sie noch den freigerubbelten Code zweier Karten übermitteln. Nachdem die 40-Jährige die weitere beschriebene Vorgehensweise in Frage stellte, wurde die Anruferin nervös und hektisch.

Jetzt wurde die Mitarbeiterin stutzig – als das Gespräch schlussendlich beendet wurde, keimte in ihr der Gedanke auf, dass sie einen Fehler begangen haben könnte. Sogleich versuchte sie den Hilfsdienst zu erreichen, um die Codes der Karten sperren zu lassen – was jedoch nicht mehr möglich war. Der Schaden in Höhe von 1.000 Euro war bereits eingetreten.

Betrunken gefahren

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Witzgallstaße, Zeit: 21.01.2020, gegen 13:45 Uhr

Ein 54-jähriger Fahrer eines Ford Ka fuhr die Cäcilienstraße in Richtung Witzgallstraße. An der Ecke Cäcilienstraße/Witzgallstraße kam es dann zu einem Zusammenstoß mit einem ordnungsgemäß geparkten Skoda Superb. Der 54-jährige Fahrer wollte daraufhin die Unfallstelle verlassen. Zeugen beobachten das Geschehen, hielten das Fahrzeug an und informierten die Polizei. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,22 Promille. Der Führerschein wurde eingezogen und der Unfall aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.000 Euro. (Jur)

„Hoffentlich hat es keiner gesehen“ …

Ort: Markkleeberg, Wolfgang-Heinze-Straße, Zeit: 21.01.2020, gegen 14:25 Uhr

… dachte sich eine 34-jährige Fahrerin eines Hondas. Sie fuhr mit ihrem Pkw rückwärts gegen ein, in den Gehweg einbetoniertes, Verkehrsschild. Die Fahrerin stieg aus und bog das Verkehrsschild wieder gerade. Anschließend entfernte sie sich vom Unfallort. Eine Hinweisgeberin sah aber den „Zusammenstoß“ und informierte die Polizei. Die Halterprüfung erfolgte und die Wohnadresse wurde aufgesucht. Die Beschädigungen am Fahrzeug waren sichtbar. Auch das Verkehrsschild hatte „gelitten“ und war beschädigt.

Auffahrunfall mit Verletzten

Ort: Schkeuditz, Bahnhofsstraße, Zeit: 21.01.2020, gegen 13:55 Uhr

Der 18-jährige Fahrer eines Audi A 3 und eine 24-jährige Fahrerin eines Opel Corsa fuhren die Bahnhofstraße entlang. Der Opel Corsa hielt verkehrsbedingt an einem Fußgängerweg an. Der 18-jährige Fahrer des Audi A 3 achtete anscheinend nicht darauf und fuhr auf den Opel auf. Die 24-Jährige wurde leicht verletzt und ambulant behandelt. Am Opel entstand Sachschaden in einer noch unbekannten Höhe.

Beim Abbiegen Fahrradfahrerin übersehen

Ort: Brandis, Wurzener Straße/Leipziger Straße, Zeit: 21.01.2020, gegen 11:50 Uhr

Ein 65-jähriger Fahrer eines Toyotas hatte die Absicht mit seinem Fahrzeug von der Wurzener Straße nach links in die Braustraße abzubiegen. Dabei übersah er eine 60-jährige Fahrradfahrerin, welche vom Fußweg die Straße in gleicher Richtung überqueren wollte. Es kam zum Zusammenstoß, wobei die Fahrradfahrerin stürzte und sich verletzte.

Durch das Rettungswesen wurde die 60-Jährige zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Fahrer des Toyotas wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet.

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