Am Sonntagnachmittag verletzte ein 34-jähriger Deutscher einen Sicherheitsmitarbeiter im Hauptbahnhof Leipzig mit einem Fahrradschloss am Kopf. Der Geschädigte musste ärztlich behandelt werden. Der Angreifer sitzt in Untersuchungshaft.

Bereits am 09.05.2020 trafen beide Männer in einem Supermarkt in Leipzig-Grünau aufeinander. Damals verletzte der Beschuldigte den Sicherheitsmitarbeiter mit einer Bierflasche und einem Einkaufwagen, entkam aber unbekannt. Als der Geschädigte den Angreifer gestern, gegen 13:30 Uhr, in einem Supermarkt im Hauptbahnhof Leipzig wiedererkannte, alarmierte er die Bundespolizei. Die Beamten stellten die Personalien des Mannes fest und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein.

Nur zwei Stunden später wurde die Bundespolizei erneut alarmiert: Der Leipziger war zurückgekommen und hatte den Sicherheitsmitarbeiter mit einem Fahrradschloss bedroht. Danach versuchte er zu flüchten, konnte jedoch noch im Hauptbahnhof gestellt werden. Dabei schlug er mehrfach auf den Security-Mann ein und verletzte diesen mit dem Fahrradschloss. Auch auf der Dienstelle der Bundespolizei widersetzte sich der alkoholisierte Mann (1,5 Promille Atemalkohol) den polizeilichen Maßnahmen und beleidigte eine Bundespolizistin mehrfach.

Gegen ihn wurden weitere Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Der verletzte Sicherheitsmitarbeiter musste ärztlich, ambulant behandelt werden.

Der 34-jährige, der noch eine Bewährungsstrafe offen hatte, wurde heute, 12:30 Uhr dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an, so dass der Leipziger nun in die Justizvollzugsanstalt gebracht wird.

Überm Schreibtisch links: Geprüfte Menschlichkeit

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