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2. Polizeibericht 15. Januar: Diebstahl und Urkundenfälschung, Frau auf Fenstersims in Not

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    Am späten Vormittag stand eine Frau auf einem Fenstersims im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses und schrie laut+++Heute Nacht fiel Polizeibeamten während ihrer Streifentätigkeit ein Fahrzeug auf, das in einer Zufahrt zu zwei Grundstücken stand und in welchem sich zwei Personen befanden. Die Polizisten entschlossen sich, das Paar sowie das Auto einer Kontrolle zu unterziehen.

    Paar nach Diebstahl und Urkundenfälschung gestellt

    Ort: Leipzig (Eutritzsch), Zschortauer Straße, Zeit: 15.01.2021, gegen 03:25 Uhr

    Heute Nacht fiel Polizeibeamten während ihrer Streifentätigkeit ein Fahrzeug auf, das in einer Zufahrt zu zwei Grundstücken stand und in welchem sich zwei Personen befanden. Die Polizisten entschlossen sich, das Paar sowie das Auto einer Kontrolle zu unterziehen. Bei den Personen, die sich ausweisen konnten, handelt es sich um eine Frau (31, deutsch) und um einen Mann (34, deutsch).

    Am braunen Renault Mégane, dessen Halterin die 31-Jährige ist, befanden sich jedoch nicht die originären Kennzeichen (L – QB 7745), sondern die amtlichen Kennzeichen L – MY 8416. Eine Prüfung ergab, dass beide Kennzeichentafeln als gestohlen gemeldet worden waren. Die Beamten eröffneten daraufhin gegen beide den Tatvorwurf zum Verdacht des Diebstahls der Kennzeichentafeln sowie der Urkundenfälschung.

    Die Gesetzeshüter schauten nun auch in das Fahrzeug und fanden vier augenscheinlich feuchte Kompletträder auf Alufelgen. Die Beamten prüften nun in Tatortnähe alle geparkten Fahrzeuge, konnten jedoch nichts feststellen.

    Auf Anfrage bezüglich der aktuellen Corona-Verordnung konnten beide keine triftigen Gründe angeben, weshalb sie zu dieser Zeit unterwegs sind. Deshalb wurden gegen sie Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Das Fahrzeug wurde an den Fahrbahnrand geschoben und verschlossen. Das Pärchen wurde aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

    Wenig später erhielten die Beamten den Hinweis, dass auf einem Gelände eines Autohauses in der Essener Straße von einem Fahrzeug (Renault Mégane) alle Räder gestohlen wurden und der Pkw auf Steinen aufgebockt war. Ein Mitarbeiter des Autohauses, der zum Tatort gerufen worden war, gab an, dass sich am Renault am Vortag noch alle vier Räder befanden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.400 Euro.

    Polizeibeamte suchten nun nach den beiden Tatverdächtigen und konnten sie schließlich feststellen. Das Pärchen wurde zurück zum abgestellten Renault Mégane gebracht. Dort wurde gegen die Beiden der Verdacht des Diebstahls der Räder eröffnet.

    Die Beamten stellten die vier Räder als Beweismittel sicher, womit die Halterin nicht einverstanden war und erklärte, dass sie das Fahrzeug von einer Freundin übernommen habe und die Räder schon im Innenraum gewesen seien. Angaben zur benannten Freundin konnte sie jedoch nicht machen.

    Bei der Beschlagnahme der Räder fand ein Beamter zwei Tüten mit betäubungsmittelverdächtigem Inhalt. Die Tüten wurden sichergestellt. Gegen die 31-Jährige und den 34-Jährigen ermittelt die Polizei wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

    Frau auf Fenstersims in Not

    Ort: Leipzig (Gohlis), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 15.01.2021, gegen 10:55 Uhr

    Am späten Vormittag stand eine Frau auf einem Fenstersims im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses und schrie laut. Zeugen nahmen an, dass sie springen wolle und wählten sogleich den Notruf. Polizeibeamte des Reviers Leipzig-Nord sperrten gemeinsam mit Einsatzkräften der Feuerwehr sofort die Georg-Schumann-Straße stadtauswärts, ab der Lindenthaler Straße, für den Fahr- und Straßenbahnverkehr.

    Polizisten betraten wenig später das leerstehende, frei zugängliche Mehrfamilienhaus. In einer Wohnung im Dachgeschoss befand sich die um Hilfe rufende Frau eingeschlossen in einem Raum. Mit ihren Rufen wollte sie nur auf ihre Notlage aufmerksam machen. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr vorsorglich eine Drehleiter aufbauten, konnten Beamte die Frau hinter der Tür, die zugefallen war und aufgrund einer nicht vorhandenen Türklinke nicht von ihr geöffnet werden konnte, befreien.

    Eine ärztliche Versorgung benötigte die Frau (40, ungarisch), die sich ausweisen konnte, nicht. Die Gesetzeshüter stellten zudem in einer anderen Etage ebenfalls eine Frau (40, deutsch) fest, die sich häuslich eingerichtet hatte. Da beide Frauen angaben, keine Erlaubnis für ihren Aufenthalt im Haus zu haben, mussten sie es verlassen.

    Gegen beide wird wegen Hausfriedensbruchs ermittelt. Gegen 12:00 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben und die Straße für den Verkehr wieder freigegeben.

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