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Polizeibericht 22. Januar: Falsche Polizeibeamte, Brand von Einfamilienhaus, Enkeltrick

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    Wiederholt erhielten im Bereich der Polizeidirektion Leipzig mehrere ältere Menschen im Alter zwischen 76 und 97 Jahren Anrufe von angeblichen Enkeln und falschen Polizeibeamten+++Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Nacht zum Brand des Dachstuhls eines Einfamilienhauses+++Ein zunächst unbekannter Mann entnahm aus der Auslage eines Einkaufsmarktes zwei elektrische Zahnbürsten im Gesamtwert von etwa 200 Euro und steckte diese ein.

    Täter nach räuberischem Diebstahl gestellt

    Ort: Grimma, Zeit: 21.01.2021, gegen 15:30 Uhr

    Ein zunächst unbekannter Mann entnahm aus der Auslage eines Einkaufsmarktes zwei elektrische Zahnbürsten im Gesamtwert von etwa 200 Euro und steckte diese ein. Er verließ anschließend den Einkaufsmarkt ohne zu bezahlen. Eine aufmerksame Mitarbeiterin ging ihm nach und hielt ihn fest. Dort traf sie auf einen weiteren Mann, der wohl auf den Täter wartete.

    Der Ladendieb riss sich los und flüchtete mit der anderen Person unerkannt. Durch die Sichtung der Videoaufzeichnung des Marktes wurde eine genaue Personenbeschreibung des Täters und der anderen Person bekannt.

    Mit dieser Beschreibung gelang es im Nachgang der Anzeigenaufnahme zwei Streifenbeamten des Polizeirevieres Grimma beide Personen (20 und 26 Jahre, beide deutsch) in unmittelbarer Tatortnähe festzustellen. Es wurden die Ermittlungen wegen eines räuberischen Diebstahles aufgenommen.

    Brand von Einfamilienhaus

    Ort: Oschatz (Merkwitz), Zeit: 22.01.2021, gegen 03:20 Uhr

    Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Nacht zum Brand des Dachstuhls eines Einfamilienhauses. Der Bewohner (männlich, 64, deutsch) des Hauses konnte sich selbständig in Sicherheit bringen. Er erlitt durch den Brand Verbrennungen und wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

    Das Haus brannte trotz des Einsatzes der Feuerwehr vollständig nieder. Der Sachschaden wurde auf etwa 100.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

    Fußgänger übersieht Fahrradfahrer

    Ort: Leipzig (Zentrum-Süd), Karl-Liebknecht-Straße, Zeit: 21.01.2021, gegen 17:45 Uhr

    Ein Fahrradfahrer (29) fuhr auf der Karl-Liebknecht-Straße in stadtauswärtige Richtung. Auf Höhe der Hausnummer 2 überquerte ein Fußgänger (25, niederländisch) ohne Beachtung des Fahrzeugverkehrs die Fahrbahn. Infolgedessen musste der Fahrradfahrer stark bremsen, streifte den Fußgänger leicht und kam von der Fahrbahn ab.

    Dabei touchierte der Fahrradfahrer einen im ruhenden Verkehr stehenden Audi SQ5, der dadurch beschädigt wurde. Der Fahrradfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den 25-jährigen Fußgänger wurden Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet.

    Versuchter Betrug – Enkeltrick und falscher Polizeibeamter

    Wiederholt erhielten im Bereich der Polizeidirektion Leipzig mehrere ältere Menschen im Alter zwischen 76 und 97 Jahren Anrufe von angeblichen Enkeln und falschen Polizeibeamten. In zwei Fällen gaben sich die Anrufer als Polizeibeamte aus, die Geldforderungen stellten, da durch Familienangehörige Verkehrsunfälle verursacht worden seien sollen.

    In sieben weiteren Fällen forderten die Anrufer, die sich als Enkel oder andere Verwandte ausgaben, Geld von ihren Opfern, nachdem sie einen Unfall, begangen von nahen Angehörigen, vortäuschten. In keinem der Fälle fand eine Geldübergabe statt.

    Ort: Leipzig (Lindenthal), Zeit: 21.01.2021, gegen 11:00 Uhr

    Am späten Vormittag klingelte das Telefon bei einer 92-jährigen Frau. Der Anrufer gab sich als Verwandter namens »Peter« aus und kam gleich zur Sache. Er berichtete der Geschädigten, dass er sich in einer Notlage befände und Geld benötige. Er wollte sich eine niedrige, fünfstellige Summe leihen und fragte, ob sie so viel zu Hause habe.

    Da sie verneinte, wollte er ihr ein Taxi vorbeischicken, dass sie zur Sparkasse bringen würde. Zwei Stunden später wollte er sich dann die Summe bei ihr abholen. Doch die ältere Dame wurde misstrauisch, selbst, als er einen angeblich weiteren Verwandten ans Telefon holte.

    Da sie dessen Stimme nicht erkannte und ihm keinen Glauben schenkte, wurde das Gespräch beendet. Sie verständigte die Polizei. Beamte der Kriminalpolizei haben in allen Fällen die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

    Falsche Polizeibeamte

    Ort: Leipzig (Grünau-Nord), Titaniaweg, Zeit: 21.01.2021, gegen 17:00 Uhr

    Gestern Abend klingelten zwei Männer an der Wohnungstür eines 88-Jährigen. Diese stellten sich als Polizeibeamte vor. Sie trugen zivile Kleidung, hatten aber unter ihrem Anorak eine Weste mit der Aufschrift „POLIZEI“ und zeigten eine Dienstmarke oder einen Dienstausweis vor.

    Sie sagten, dass sie im Auftrag der Staatsanwaltschaft unterwegs seien und hielten ihm ein Schreiben vor. Der Senior ließ die Personen daraufhin in seine Wohnung. Die beiden Männer äußerten, dass sie Betrugsfälle prüfen müssen. Dazu verlangten sie von dem 88-Jährigen den Personalausweis und Bargeld.

    Die beiden Männer gaben an, dies markieren zu müssen, was sie in der Folge augenscheinlich taten. Anschließend gaben sie das Geld wieder zurück an den Senior. Als sie ihn danach nach seiner Geldkarte fragten, wurde der ältere Herr misstrauisch und verneinte dies. Daraufhin wurde das Gespräch von den beiden Unbekannten beendet und sie verließen die Wohnung.

    Dem Geschädigten ist nichts entwendet worden und bisher auch kein anderer Vermögenschaden eingetreten. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Amtsanmaßung und Betruges aufgenommen.

    Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass Kriminal- oder Polizeibeamte in der Regel nicht unangekündigt bei Ihnen Zuhause erscheinen. Sie fragen niemals nach Bargeld, Geldkarten oder anderen Wertgegenständen.

    Lassen Sie in Zweifelsfällen die Personen nicht in Ihre Wohnung und fragen Sie bei Ihrem örtlich zuständigen Polizeirevier nach der Richtigkeit des Erscheinens.

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