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Leserbrief zum Artikel: Wildes Parken in Leipzig: Zwei Schleußiger schreiben einen erschrockenen Brief an den OBM

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    Von Florian Kesch: Schon mindestens vor vier Jahren war das Schleußiger Parkchaos bekannt. Eine Websuche förderte eine damalige medienwirksame Umfrage zu Tage. Im Ergebnis sprachen sich die Bürger primär für die Nutzung von öffentlichen Brachflächen zur Parkplatzerschließung aus, und wären auch bereit, eine gewisse monatliche Gebühr zu zahlen. Ob es Umsetzungen aus diesen Ideen gab, bleibt unklar.

    Für korrektes Parken muss seitens der Stadt erstens mit den dafür vorgesehenen Sanktionen täglich (!) gesorgt worden. Wie soll der Bürger diese Duldung auch in Zeiten von grünen Umweltzonen verstehen?

    Zweitens sind großzügige Ausweichmöglichkeiten, d. h. Parkplätze in Wohnraumnähe zu schaffen, die unter 10 Minuten zu erreichen sind. Wem gehört eigentlich die Fläche an der Rochlitzstraße zw. Könneritz- und Brockhausstraße?

    Zum Artikel:

    Wildes Parken in Leipzig: Zwei Schleußiger schreiben einen erschrockenen Brief an den OBM
    Es wird viel diskutiert in Leipzig – über Radfahrer und …

    Drittens sind generell weitere Anreize für den ÖPNV und auch CarSharing zu schaffen. Leipzig als Vorreiter eines fahrscheinlosen Nahverkehrs? Kontrolleure könnten in Zukunft statt Schwarzfahrer Parkplatzsünder auffinden.

    Schließlich bleibt die Frage offen, warum überhaupt so zentrumsnah, teuer, verzweifelt parkplatzsuchend wohnen, wenn ein Auto vorhanden ist und dadurch auch andere Stadtteile „näher an Leipzig heranrücken“. Ist etwa ein Grund auch in der Gentrifzierung zu suchen? Dass jedoch die Familienfreundlichkeit leidet, zeigte nicht zuletzt der offene Brief.

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