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Leserbrief zu den Höfen am Brühl: „Ich war zur Zeit der Erbauung dieser Shopping-Mall nicht eindeutig auf der Seite der Kritiker …“

Von Burkhard Hirzinger (an die Centerinhaber & L-IZ.de gerichtet): Ich habe vergangenen Samstag wieder einmal die Shopping-Mall „Höfe am Brühl“ betreten und wollte Sie schon länger einmal fragen, durch welchen Eingang Sie wochentags Ihr Büro betreten? Sitzen Sie vielleicht gar nicht am Brühl? Das heißt, warum merken Sie nicht, mit welch widerlichem WC-Reiniger-Aroma ('Tarax' aus den westdeutschen 70er-Jahren, um es genau zu sagen) die Beduftungsanlage seit Monaten befüllt ist, auf dem Niveau der berüchtigten Pissbeckensteine? Am Blechbüchsen-Eingang ist das ganz extrem.

Am Anfang hatte ich gedacht, dass der Geruch von einem Putzmittel herrührt, weil einer der Imbiss-Stände zum Feierabend mit dem Saubermachen beginnt. Die Dame am Infotresen hatte mich aber dann aufgeklärt, dass der Duft absichtlich eingebracht wird – und dass ich bei weitem nicht der Erste bin, der sich darüber beschwert hat!

Was wollen Sie damit bezwecken? Die Kunden zum Kauf animieren? Ich finde diese Aromatisierung eher verkaufsschädigend, u.a. auch eine Unverschämtheit gegenüber den Gastronomiebetreibern.

Das ekelhafte Aroma führt dazu, dass ich nach dem manchmal notwendigen Besuch der Mall diese fluchtartig wieder verlasse. Wenn Sie mich mit einem Aroma zum Verweilen animieren wollten, könnten Sie  Sie mit Kaffee, Karamell, Leder oder Zitrusfrüchten kommen, aber nicht mit dem Geruch von billiger Chemie. Die fehlgeleitete Aromatisierung setzt der Sinnlosigkeit der Architektur der Höfe am Brühl und der Trostlosigkeit der Shop-Zusammenstellung das Sahnehäubchen auf.

Ich war zur Zeit der Erbauung dieser Shopping-Mall nicht eindeutig auf der Seite der Kritiker, muss diesen aber im Nachhinein zu 100% recht geben:

1. Architektur

Der Eingangsbereich an der Blechbüchse sieht mit der abgehängten Decke unbehaust, ja schäbig aus, es hätte schon direkt hinter der Tür eine mindestens 6-8 m hohe Halle geben müssen. So aber ist das toter Raum. Auch die anderen Eingangsbereiche sind völlig ungestaltet.

Jeder der Höfe ist vollkommen gleich gestaltet, nicht die Spur von Individualität, nur schwarzer Granit und Glas, unterschieden nur durch die Werbeschriftzüge der Ladeneinbauten. Die konservierte Rest-Fassade des alten Kaufhauses hinter dem Alu-Blech ist versteckt, eher als verschämtes Alibi zu sehen. Die an der Glasfassade angebrachten Silhouetten der Vorkriegs-Brühl-Bebauung sind kaum erkennbar. Die Leuchtreklamen an den Außenfassaden bestehen nur aus zu Rechtecken zusammengequetschten Einzelhändler-Logo, wirken plump und billig. Man kommt nur umständlich ins Untergeschoss, die hinabführenden Rollteppen hätten gleich im Eingangsbereich zugänglich sein müssen.

2. Das Ladenportfolio

Aufgrund der Ladenmieten mit Quadratmeterpreisen von wahrscheinlich 50-100 € herrschen fast 100%  Ketten vor; wenig Chancen für inhabergeführte Geschäfte. Das Portfolio beschränkt sich im Wesentlichen auf Mainstream-Bekleidung/Schuhe, Mobilfunk und Geschenkartikel, alles redundant; für mich interessant sind an sich nur der Media-Markt und mit Abstrichen Denn’s Bio-Markt und vielleicht manchmal noch EDEKA. Da hat der Leipziger Hauptbahnhof noch etwas mehr Charme.

Ein Möbelhaus, ein Fahrradladen, echte Feinkostläden etwa: Fehlanzeige: Es fehlt weiterhin statt nur Imbisse, die man nach einer halben Stunde wieder verlässt, Qualitätsgastromie, in der man auch mal 1,5-2 Stunden und mehr verweilen kann: Szenekneipen mit Freisitz und ein gutes Restaurant im Dachgeschoss, weiterhin ein Veranstaltungsraum für Autorenlesungen, Konzerte und Theater oder Programmkino, vielleicht auch ein Wellness-Center mit Sauna – und: Freiraum für politische Aktivitäten, z.B. so eine Art Speaker’s Corner.

Zum letzten Punkt: Politik ist in einer deutschen Investoren-Shopping-Mall unerwünscht.  Auch Straßenmusiker (es müssen ja nicht die Akkordeon-Dudler sein) würden gar nicht geduldet.

Dann: Wo ist das kostenlose Mall-WLAN bzw. der leicht auffindbare Hinweis darauf, wo ist die Shop-Navigations-App bzw. der QR-Code an den Eingangstüren mit Link auf die entsprechende mobile Webseite? Mit ‚Einkaufserlebnis‘  und ‚Lifestyle‘, was Ihr Konzern so gerne propagiert, hat die Brühlsche Shopping-Mall nichts, aber auch gar nichts zu tun – und mit Urbanität erst recht nicht.

Wie ein modernes Shopping-Center außerhalb des Mainstream aussehen kann, ist am Beispiel des Bikini Berlin zu besichtigen, am Breitscheidplatz / neben dem Bahnhof Zoo. Mit unkonvenstionellen Designerläden, zugegebenermaßen nichts, wo man jedes Wochenende mit der gesamten Familie hingeht, aber mit Ketten in der Minderzahl und z.B. auch mit einer begehbaren Dachterrasse. Freilich auch kein Neubau vom Reißbrett, sondern eine kernsanierte Bestandsimmobilie.

Das fragt man sich, wie man den Höfen am Brühl auf die Sprünge helfen kann, in einer Zeit, wo auf 1 km2 Leipziger Innenstadt der 6. dm-Drogeriemarkt eröffnet hat?

So wie das Shopping-Center jetzt gestaltet ist, wünscht man sich fast dessen Zerstörung durch einen Großbrand, freilich ohne dass Menschen zu Schaden kommen und nicht durch Brandstiftung oder terroristisches Attentat, sondern vielleicht durch einen Defekt in der Elektroinstallation. Dann könnte man beim Wiederaufbau, nachdem die Versicherungen gezahlt haben,  im zweiten Anlauf vieles  besser machen.

Aber es muss und sollte selbstverständlich eine Möglichkeit der Neugestaltung ohne Katastrophe geben, da wünsche ich mir, dass in 10 Jahren mit der grundlegenden Umgestaltung begonnen wird. Den alten Saalepark hat man ja auch bereits nach 15 Jahren wieder abgerissen und neugebaut. Nova Eventis ist vom Nutzungskonzept auch nicht wirklich modern, macht aber optisch wenigstens einiges her. Die Höfe am Brühl aber sind, so wie sie jetzt gestaltet sind, nach einem um 20 Jahre veralteten Konzept errichtet worden, unterscheidet sich von den 90er Jahre-Bauten an sich nur durch die Farbgebung Schwarz mit Beige statt Hellgrau mit Türkis.

Wie sagte einst Joschka Fischer in einem anderen Zusammenhang: ‚In Ostdeutschland werden Schienen verlegt, die im Westen schon wieder herausgerissen werden‘, und das kann man am Beispiel der Höfe am Brühl exakt so beobachten.

Der folgende Artikel gibt mir recht; ich versichere Ihnen, dass ich diesen erst nach dem Tippen meiner Mail gelesen habe: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/handel/die-zukunft-der-shopping-center/

Also bitte: Machen Sie wenigstens den ersten Schritt und stoppen Sie unverzüglich die ekelhafte Aromatisierung Ihrer Verkaufsräume.

Mit freundlichen Grüßen

Burkhard Hirzinger

MelderHöfe am Brühl
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