Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Basketball: Jungwölfe sind nun unter Zugzwang

Für die U-16-Mannschaft der Mitteldeutschen Basketball Academy (MBA) ist die Aufgabe Klassenerhalt in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) deutlich schwerer geworden. Am Sonntag haben die MBC Jungwölfe in der Weißenfelser Stadthalle das erste Play-Down-Spiel gegen die Baltic Sea Lions mit 50:58 verloren. Sie müssen nun am nächsten Wochenende in Rendsburg unbedingt gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen.

In der Nachwuchs Basketball Bundesliga verlor die U-19-Mannschaft der MBA ihr letztes Spiel der Hauptrunde gegen Science City Jena deutlich mit 60:93. Die MBC-Jungprofis mit Doppellizenz haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in die Erfolgsspur zurückgefunden. Bei den Titans Dresden gewannen sie mit Kooperationspartner BSW Sixers Sandersdorf in der Abstiegsrunde mit 80:68. Den Klassenerhalt hatten sie jedoch schon zuvor gesichert.

Das Spiel der MBC Jungwölfe verlief in doppelter Hinsicht unglücklich. Obwohl sie, wie sie es sich vorgenommen hatten, das Rebounding kontrollierten (55:45 Rebounds), konnten sie ihre Chancen unterm Korb nicht nutzen, bekamen nur 26 Prozent ihrer Nahdistanzwürfe (15 von 57 Versuchen) im Korb unter.

Zudem musste das Spiel für eine halbe Stunde unterbrochen werden, weil sich nach einem nur gut einminütigen Einsatz Felix Schwabe eine schwere Fußverletzung zuzog. Ein Arzt musste gerufen werden. Der Spieler wurde ins Krankenhaus gebracht. Mittlerweile steht fest, dass nichts gebrochen ist, allerdings war das Sprunggelenk ausgekugelt. Alles weitere müssen jetzt die nächsten Untersuchungen zeigen. Der gesamte MBC wünsch seinem Nachwuchsspieler schnelle Genesung!

Im Spiel selbst hat nach den Worten von Cheftrainer Pit Lüschper vieles gut funktioniert. Dazu habe das Rebounding ebenso gehört wie die Tatsache, dass die Ballverluste – immerhin noch 20 – gegenüber anderen Spielen reduziert werden konnten. „Es war eine Partie auf Augenhöhe“, erklärte Lüschper. „Aber wir haben am Ende aus unseren Möglichkeiten zu wenig gemacht.“ Er sieht nach dem knappen 50:58 seine Mannschaft im Rückspiel am kommenden Wochenende bei den Baltic Sea Lions in Rendsburg dennoch nicht chancenlos. Bei einem Sieg würde ein drittes Spiel, in dem die Jungwölfe erneut Heimrecht hätten, die Entscheidung bringen.

In der NBBL sind die MBC Junior Sixers aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen Braunschweig nicht mehr vom achten Platz zu verdrängen, auch wenn die Braunschweiger noch ein Spiel auszutragen haben. Für die Weißenfelser bedeutet das, dass sie trotz der 60:93-Heimniederlage gegen den Play-Off-Teilnehmer aus Jena in zwei Play-down-Runden die Chancen haben, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern. „Wir haben 27 Minuten mit dem Favoriten mitgehalten“, sagte Cheftrainer Christopher Schreiber. Zu dem Zeitpunkt habe die Mannschaft mit lediglich sechs Punkten zurückgelegen.

„Wir waren also dran, aber danach haben wir nichts mehr auf die Reihe bekommen. Jena hat verdient gewonnen, wenn vielleicht auch ein wenig zu hoch“, schätzte der Trainer ein. Seine Jungs haben nun eine dreiwöchige Wettkampfpause, ehe das erste Play-Down-Spiel ansteht. Das findet am letzten Märzwochenende beim fünften der starken Hauptrundengruppe vier statt. Möglicherweise ist das die Mannschaft von BBU Allgäu Memmingen, die aber am Mittwoch noch ein Spiel hat. „Danach werden wir genau wissen, gegen wen wir antreten müssen“, sagte Schreiber.

Mit einem starken Auftritt bei den Titans Dresden haben die BSW Sixers Sandersdorf nach einer Niederlageserie endlich wieder einen Sieg in der Liga ProB errungen. „Wir haben dieses Mal viel besser angefangen und konnten dann das Spiel auch kontrollieren“, sagte Head Coach Tomas Grepl. Er spielte damit auf die 3:23-Anfangsphase im vorausgegangenen Heimspiel gegen Wolfenbüttel an.

Dieses Mal konnten die Sixers ein 10:2 vorlegen. Das habe der junge Mannschaft Sicherheit gegeben, meinte Grepl. Hinzu kam, dass MBC-Jungprofi Ferdinand Zylka (27 Punkte, darunter acht von elf Dreiern) nach den Worten des Trainers sein bestes Saisonspiel zeigte. Aber auch die anderen Doppellizenzspieler zeichnete sich aus, vor allem Benedikt Turudic, der mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double erzielte.

Weitere Ergebnisse von MBC-Nachwuchsteams und MBC-Kooperationspartnern mit Beteiligung von Spielern aus der MBA: In der Landesliga U20 gewann der SSV Einheit Weißenfels beim USV Halle mit 100:63, beste Scorer waren Jannik Luster mit 31 und Eric Bauroth mit 19 Punkten und jeweils fünf Dreiern; mit 103:48 besiegte der MBC in der Landesliga U 16 den BC Anhalt, bester  Werfer war Tim Schmidt mit 37 Punkten; die U14 Mannschaft des MBC gewann in der Landesliga beim Projektteam Harz mit 131:49 und verlor in der Mitteldeutschen Liga in Chemnitz mit 50:128; in der Landesliga U12 gewann der MBC gegen den BC Anhalt mit 74:42 und konnte anschließend die Ehrung als ungeschlagener Landesmeister entgegennehmen.

MBC Jungwölfe: Schmidt (17 Punkte), Neufert (12), Ludwig (10/11 Rebounds). J. Papenfuß (4), Otto (3), Hantschel (3), Rose (1), Meinel, Schwabe, Buchheister, Stefanovic, von Keitz;

MBC Junior Sixers: Hounnou (12), Luster (11), Wenzel (10), Bauroth (6), Aurov (6), S. Papenfuß (6), Schlaug (4), Schirrmacher (3), Dalchau (2), Ganskij, Scheiding;

Sixers Sandersdorf: Stankevicius (5), Niedermanner (7), Zylka (27/8 Dreier), Gille (6), Williams (7), Bär (2), Turudic (12/12 Rebounds), Petkovic (14).

MelderBasketball
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Eröffnung der Fotoausstellung „Lichtblicke“ im Finanzministerium
Polizeibericht, 26. März: 18-Jährige überfallen, Ladendieb geflüchtet, Pkw angezündet, Solarmodule gestohlen
Abbau von Barrieren: Sachsen fördert „Lieblingsplätze für alle“ mit 3 Millionen Euro
Ein Japaner in Leipzig: Ryuga Fujita träumt von der Bundesliga
Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow dankt ehrenamtlichen Richtern
SPD Sachsen unterstützt DGB-Petition zur Grundrente
Internet kaputtgemacht – Auswirkungen der EU-Entscheidung zum Urheberrecht werden spürbar sein
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wer zahlt die Polizei? Bremens „Lex Fußball“ auf dem Prüfstand
DFL-Präsident Reinhard Rauball und Bremens Innensenator Ulrich Meurer treffen sich vor Verhandlungsbeginn im Sitzungssaal. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserMuss sich der Profifußball an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen? Ja, sagte 2014 die Bremer Bürgerschaft und verabschiedete ein höchst umstrittenes Gesetz. Danach können die Veranstalter sogenannter Hochrisikospiele anteilig zur Kasse gebeten werden. Seit Dienstag steht die Bremer Regelung vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig auf dem Prüfstand.
Wie ein paar malende Nachtarbeiter sich an einem völlig falschen Ziel austobten
Thomas Nabert mit einem Titel von Pro Leipzig: "Zeugen des Schreckens" über die Leiden der Menschen zur Völkerschlacht. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWenn nächtliche Schriftenmaler durch die Stadt ziehen, sind sie nicht immer gut informiert. Das musste am Buchmesse-Wochenende auch der Pro Leipzig e.V. mit seinem Büro im Waldstraßenviertel erleben. Denn da tauchten Schmierereien auf dem Eingangsschild zum Büro des Vereins in der Waldstraße auf. Neben obszönen Beleidigungen wird der Verein als „Nazi e. V.“ diffamiert. Der das da hinschrieb, war wohl völlig desinformiert. Die Leipziger Geschichte bürgerschaftlichen Engagements kennt er jedenfalls nicht.
Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland beauftragt weitere Untersuchungen zur Anbindung des Markkleeberger Sees an die Pleiße
Pleißewehr in Markkleeberg - nördlich davon sollte die Wasserschlange abzweigen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNur nicht lockerlassen. Vor einem Jahr sind die Pläne für den Bau der 15 Millionen Euro teuren „Wasserschlange“ von der Pleiße zum Markkleeberger See krachend gescheitert. „Nicht genehmigungsfähig“, beschied die Landesdirektion. Im Herbst entschied dann die Steuerungsgruppe Leipziger Neuseenland, trotzdem weiterzumachen. Jetzt hat sie ein paar Ideen skizziert, wie sie vielleicht doch noch eine Bootsverbindung hinbekommt.
Der Sächsische Verfassungsschutz schaut den meisten Neonazi-Veranstaltungen nur tatenlos zu
Rechtsextreme bei einer Demo. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie Versäumnisse der Vergangenheit werden zur Belastung der Gegenwart. Jahrelang hat Sachsens Regierung das Problem rechtsradikaler Strukturen im Land ignoriert. Viel zu lange. Und so richtig ernst nimmt man die Aktivitäten der organisierten Rechten noch immer nicht, seien es nun die zunehmende Zahl von Konzerten oder das, was die Rechten so gern Zeitzeugenvorträge nennen.
Wie weiter mit der Fluglärmkommission? Leipziger Stadträte beantragen Sondersitzung der Ratsversammlung
Protest im Rathaus gegen die kurze Südabkurvung und Lärm am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSeit über zwölf Jahren geht das jetzt so, verstößt der Flughafen Leipzig/Halle gegen die wichtigsten Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss, verlärmt immer größere Teile des Leipziger Nordens und Westens und in der Fluglärmkommission werden die Leipziger Anträge abgebügelt, vertagt, ausgesessen. Die große Stadt sitzt am Katzentisch. Drei Stadträte haben davon endgültig die Nase voll und beantragen eine Sondersitzung der Ratsversammlung.
Leonardos Geheimnis: Das ruhelose Leben des Forschers und Malers Leonardo da Vinci
Klaus-Rüdiger Mai: Leonardos Geheimnis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 2. Mai jährt sich Leonardos Todestag zum 500. Mal. In den Buchläden stapeln sich die neuen Biografien. Der Mann aus Vinci beschäftigt die Gemüter noch immer wie zu Lebzeiten, vielleicht sogar noch mehr, weil er in so gar keine Schablone zu passen scheint, weder als Künstler, noch als Forscher. Seine unsortierten Aufzeichnungen erzählen von einem Mann, der selbst für das beginnende naturwissenschaftliche Denken 100 Jahre zu früh kam. Ein Genie? Oder doch ein Rätsel?
Gedenkveranstaltung zum 70. Todestag von Erich Zeigner
Auszug Fleyer zum Zeitzeugengespräch. Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Quelle: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Aus Anlass des 70. Todestages Erich Zeigners findet am 05.04. eine Gedenkveranstaltung in Ehren des ehemaligen Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig statt. Sie beginnt 16:00 Uhr am Grabe Zeigners auf dem Südfriedhof (Abteilung 11) und wird vom Erich-Zeigner-Haus e.V. organisiert. Vertreter*innen städtischer Parteien und der Stadtverwaltung werden Gedenkreden in Ehren an den ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten und Oberbürgermeister Leipzigs halten. Außerdem soll sein Grabstein geputzt werden.
Am 18. März 2020 in der Arena Leipzig: Lord of the Dance – Dangerous Games
© Lord Of The Dance

© Lord Of The Dance

In modernem Gewand präsentiert sich die Erfolgsshow Lord of the Dance, die den Untertitel „Dangerous Games“ trägt. Nach fast zweieinhalb Jahrzehnten des Siegeszuges rund um den Globus hatte Stepp-Superstar Michael Flatley seiner Produktion kürzlich ein leicht verändertes Aussehen verliehen, während die wesentlichen Elemente von Story und populären Tanzformationen erhalten blieben.
Rechtsrockkonzert in Ostritz: Neonazis greifen Presse und Polizei an
Polizeifahrzeug. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserNeonazis haben am vergangenen Wochenende im sächsischen Ostritz erneut ein Konzert veranstaltet. Dabei kam es während eines Presserundgangs zu Angriffen auf Medienvertreter und Polizisten. Diese wurden mit Bierbechern beworfen, beleidigt und mit einem Feuerlöscher besprüht. Gleichzeitig fand auf dem Marktplatz wieder ein Friedensfest statt.
Am 29. März im Theatrium: Das Jugendtheaterprojekt „Reizen“
Bei den Bilderbergern gilt Diskretion. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Dieses Wochenende wollen wir unsere Zuschauer reizen! Am Freitag, 29.3., 20 Uhr feiert „Reizen“, ein Jugendtheaterprojekt unter der Leitung von Georg Herberger, Premiere. Eine weitere Vorstellung läuft am Samstag, 30.3., 20 Uhr.
Bis 2020 sollen alle wichtigen Leipziger Ämter mit WLAN ausgestattet sein
Technisches Rathaus. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserWir leben in einer Zeit, in der viele Menschen auf die allgegenwärtige Präsenz von Internet nicht mehr verzichten können. Und die dann verzweifeln, wenn sie selbst an öffentlichen Orten keinen Zugriff haben. Das geht gerade jungen Menschen so. Und so beantragte das Leipziger Jugendparlament kurzerhand WLAN in allen Ämtern und Außenstellen der Stadt. Ein Antrag, der Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning so gar nicht überraschte.
Wie auch Sachsens Förster versuchen, den Hartholzauenwald irgendwie forstwirtschaftlich zu retten
Baumfällungen im Kanitzsch bei Gundorf. Foto: NuKLA e.V.

Foto: NuKLA e.V.

Für alle LeserDürfen die denn das? Der NuKLA e.V. war sich im Februar sicher: Sachsenforst hätte in den wertvollen Auwaldbeständen bei Gundorf und Dölzig überhaupt keine Bäume fällen dürfen, schon gar nicht ohne Absprache mit den zuständigen Naturschutzbehörden. Immerhin ist das alles streng geschütztes FFH-Gebiet „Leipziger Auensystem“. Und da die Lage in Leipzig so unklar war, hat Wolfram Günther, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, lieber noch mal nachgefragt.
GRK Holding will Wettbewerbsverfahren für Neubau am Peterssteinweg akzeptieren
Die noch unbebaute Brache am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit das Institut für Länderkunde die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für sein neues Gebäude am Wilhelm-Leuschner-Platz öffentlich machte, sind einige Leipziger regelrecht entsetzt. Denn erstmals wurde greifbar, was eigentlich in den Jahre zurückliegenden städtebaulichen Wettbewerben zur Neubebauung der riesigen innerstädtischen Brache als Ergebnis herauskam. Das Grün verschwindet. Der NABU ist entsetzt. Und der Stadtbezirksbeirat beantragte, die städtebaulichen Leitlinien auch auf der Westseite des Platzes zu benutzen.
Gesonderte Wirtschaftsparkzonen sind nur nach Einzelfallprüfung möglich
Ist da noch Platz für einen Wirtschaftsparkplatz? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser2018 wurde ja nicht nur heftig über die katastrophale Situation in der Inneren Jahnallee diskutiert. Unzumutbare Parksituationen gibt es längst in vielen innerstädtischen Vierteln. Viel zu viele Pkw sind im öffentlichen Straßenraum dauerhaft abgestellt. Dafür haben Lieferdienste, Pflegedienste und Handwerker größte Probleme, überhaupt noch irgendwo parken zu können. Im Januar 2018 beantragte die Linksfraktion deshalb, ob man vielleicht besondere Parkplätze für Wirtschaftsverkehr ausweisen könnte.
Gegen die Wünsche der Händler auf Parkplätze vorm Laden spricht in der Jahnallee schlicht die StVO
Parken direkt am Halteverbotsschild an der Inneren Jahnallee am 23. März 2019. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMit allen Mitteln und unterstützt durch eine Leipziger Lokalzeitung kämpften einige Gewerbetreibende an der inneren Jahnallee gegen die Pläne der Stadt, die Parkplätze an beiden Seiten der Straße aufzuheben. Sie schrieben auch gemeinsam eine Petition, in der sie beteuerten, ihr ganzes Geschäftsmodell sei auf Kurzparker vor ihren Geschäften ausgerichtet. Eine Petition, zu der das Dezernat Stadtentwicklung und Bau jetzt ausführlich Stellung genommen hat. Am 29. März wird der Petitionsausschuss darüber beraten.