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Kanu-Slalom: Fazit erster Wettkampftag – Die Favoriten haben sich durchgesetzt

Die einen haben vor Glück geschrien, die anderen waren bitter enttäuscht. Das erste von vier nationalen Qualifikationsrennen der deutschen Slalomkanuten am Samstag in Markkleeberg war für alle Sportlerinnen und Sportler nervenaufreibend. Aufgrund zu starken Windes nach den Halbfinalläufen hatte die Jury die Finalstarts um eineinhalb Stunden verschoben.

Beste Ausgangspositionen für die weiteren Wettkämpfe um die Olympia-Tickets schufen sich mit ersten Plätzen Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) und Hannes Aigner im Kajak-Einer. Beide dominierten ihre Konkurrenz, siegten jeweils im Halbfinal- und Finallauf.

„Der Wettkampf war nervenaufreibend, vor allem weil wir so eine lange Pause hatten zwischen Lauf eins und zwei. Aber es ist ja für alle gleich, jeder muss damit zurecht kommen. Ich bin megahappy über meinen Lauf, ich habe einige wenige Sachen anders gefahren, als ich eigentlich geplant hatte, aber es war eigentlich ganz cool“, sagte Funk.

 

Auch Aigner war sehr zufrieden: „Es war ein sehr guter Einstieg für mich, eine solide Leistung. Erster nach dem ersten Lauf, Erster nach dem zweiten Lauf. Es war heute vom Kopf her nicht leicht. Es ist immer schwierig bei einer so schwerwiegenden sportlichen Entscheidung, die hier getroffen wird, ruhig zu bleiben. Es ist mir aber trotzdem ganz gut gelungen. Ich denke, darauf kann ich jetzt ganz gut aufbauen.“

Im Einer-Canadier sicherten sich im Finale Elena Apel (KSA Augsburg) und Sideris Tasiadis (KSA Augsburg) die ersten Plätze. Apel hatte keinen guten Start im Kajak-Einer, schaffte nicht den Einzug ins Finale.  Entsprechend glücklich war sie mit ihrem Sieg im C1: „Mein Halbfinallauf im C1 war dann schon gut, aber ich hatte zwei Berührungen und die wollte ich im Finale weglassen und habe es geschafft. Und ich konnte sogar noch die Linie etwas verbessern.“

 

Tasiadis sagte nach seinem Finallauf: „In der Mitte hat es ein bisschen chaotisch angefangen, weil wegen des Wetters die Finalstarts nach hinter verschoben wurden und ich wusste nicht, was auf einmal los ist. Aber es musste sich ja jeder darauf einstellen.“

Ein wenig Enttäuschung gab es bei Andrea Herzog (SG Kanu Meißen) und Franz Anton (LKC Leipzig), die im Halbfinale jeweils die besten Zeiten gefahren waren, sich in den entscheidenden Finals aber dann geschlagen geben mussten. Herzog machte der Doppelstart im K1 und C1 zu schaffen. Am Ende reichten die Kräfte nicht ganz. Dennoch war sie mit dem Wettkampftag zufrieden: „Kajak ja richtig gut, dritter Platz, das hätte ich nicht erwartet. C1 Zweiter, das ist nicht ganz das, was ich wollte. Aber als ersten Tag kann man damit zufrieden sein.“

 

Problematisch war der verschobene Beginn vor allem für die Doppelstarter in zwei Disziplinen wie beispielsweise Jasmin Schornberg (KR Hamm). Sie hat zudem mit einer starken Erkältung zu kämpfen. Sie sagte: „Am Start einmal durchatmen und tief Luft holen und hoffen, dass es bis zum Ende des Laufs reicht. Mit ihrem C1-Lauf war sie nicht zufrieden: „Ich weiß aber noch nicht so richtig, woran es lag. Ich habe nicht so richtig die Linie gefunden, bin auch ein bisschen kaputt. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Ich habe es noch nicht analysiert.“

Cheftrainer Michael Trummer resümierte: „Es war ein erfolgreicher erster Wettkampftag, bei dem sich die Favoriten des vorigen Jahres durchgesetzt haben.“ Einzig für Sebastian Schubert (KR Hamm) im Einer-Canadier lief es im Finale überhaupt nicht: Er kenterte am letzten Tor und vergab sich damit alle Chancen auf einen vorderen Platz.

Alle Nationalmannschaftsmitglieder aus dem vergangenen Jahr kamen in den Halbfinals unter die ersten Acht und hatten sich damit für die Finalläufe qualifiziert – zwei jedoch nur knapp. Die Kajak-Einer Lisa Fritsche (BSV Halle) und Tim Maxeiner (WKV Wiesbaden) hatten mit zwei Torberührungen und damit den Plätzen sieben und acht nur knapp den Einzug geschafft.

Eigentlich kein Problem, da am Ende ausschließlich das Ergebnis des Finallaufs zählt. Doch am Freitag hieß es für einige Sportler zunächst bangen, denn die Finals konnten wegen zu starker Windböen nicht pünktlich gestartet werden. Doch der Wind beruhigte sich, sodass die Läufe mit eineinhalb Stunden Verspätung stattfinden konnten.

Ergebnisse Finalläufe:

K1 Damen:
1.    Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach)                  101,05
2.    Jasmin Schornberg (KR Hamm)
3.    Andrea Herzog (SG Kanu Meißen)

K1 Herren:
1.    Hannes Aigner(AKV Augsburg)           94,32
2.    Tim Maxeiner (WKV Wiesbaden)
3.    Samuel Hegge (KSA Augsburg)
7. Sebastian Schubert

C1 Damen:
1.    Elena Apel (KSA Augsburg)                 113,14
2.    Andrea Herzog (SG Kanu Meißen)
3.    Lena Stöcklin (LKC Leipzig)

C1 Herren:
1.    Sideris Tasiadis (KSA Augsburg)         99,17
2.    Franz Anton (LKC Leipzig)
3.    Timo Trummer

Ergebnisse der Halbfinalläufe:

K1 Damen:
4.    Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach)                  103,60
5.    Anna Faber (WSC Bayer Dormhagen) (U23)  +3,09
6.    Ann-Kathrin Schwanholt (LKC Leipzig)            +7,09
7.    Jasmin Schornberg (KR Hamm)                       +7,68
7.  Lisa Fritsche (BSV Halle)                                   + 11,53

K1 Herren:
4.    Hannes Aigner(AKV Augsburg)           96,08
5.    Samuel Hegge (KSA Augsburg)           +0,10
6.    Stefan Hengst (KR Hamm)                  +1,52
7.    Sebastian Schubert (KR Hamm)         +1,93
8.  Tim Maxeiner (WKV Wiesbaden)       +4,65

C1 Damen:
4.    Andrea Herzog (SG Kanu Meißen)     116,22
5.    Jasmin Schornberg (KR Hamm)          +4,22
6.    Elena Apel (KSA Augsburg)                 +5,17
7.    Lena Stöcklin (LKC Leipzig)                  +7,22

C1 Herren:
4.    Franz Anton (LKC Leipzig)                   100,76
5.    Sideris Tasiadis (KSA Augsburg)         +1,7
6.    Lennard Tuchscherer (LKC Leipzig)    +3,43

Leipziger Zeitung: Wo ein Wille ist … zwei Wahlen stehen vor der Tür

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Ein Baukran in Leipzig - aber noch nicht für sozialen Wohnungsbau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Zahlen können nicht stimmen. Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag fragt zwar regelmäßig die Bedarfe der sächsischen Kommunen an Sozialwohnungen bei der Staatsregierung ab, aber die gibt jedes Mal völlig andere Auskünfte. Mal sind es 4.437 Sozialwohnungen, die in Leipzig fehlen, mal 10.353, nun wieder 7.758 in der Antwort auf eine Grünen-Anfrage. Kein Wunder, dass die Linke mit ihren Anträgen bisher gegen Mauern rennt.