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Gregor Remke verlängert um 2 Jahre – Viggó Kristjánsson wechselt mit sofortiger Wirkung zur HSG Wetzlar

Der SC DHfK Handball hat eine weitere wegweisende Personalentscheidung getroffen. Eigengewächs Gregor Remke bleibt seinem Heimatverein treu. Der ehemalige Kapitän der deutschen Junioren-Nationalmannschaft hat seinen Vertrag um zwei Jahre bis 2022 verlängert. Gleichzeitig verlässt Positionskollege Viggó Kristjánsson den SC DHfK Leipzig und sucht bei Liga-Kontrahent HSG Wetzlar eine neue sportliche Herausforderung.

„Ich freue mich sehr, weiter Teil dieser tollen Mannschaft zu sein. Schon seit der Jugend bin ich ein Teil des SC DHfK und diese Vertragsverlängerung ist ein sehr großer Vertrauensbeweis von Seiten des Vereins. Ich werde alles dafür geben, dieses Vertrauen zurückzuzahlen und der Mannschaft zu helfen, weiterhin so erfolgreich zu sein“, so Gregor Remke.

Der 21-Jährige durchlief seit der ersten Stunde, nämlich seit der Neugründung der Handballabteilung des SC DHfK Leipzig im Jahr 2007, alle Nachwuchsstationen des Vereins und gewann mit der Handball Akademie des SC DHfK im Nachwuchsbereich drei Deutsche Meisterschaften.

„Wir haben uns entschlossen, ab kommenden Sommer mit Neuzugang Martin Larsen und Eigengewächs Gregor Remke weiterzumachen. Beinahe zeitgleich haben wir die Anfrage aus Wetzlar erhalten, die auf dieser Position dringend Ersatz für den Portugiesen Joao Ferraz gesucht haben. Nach reiflichem Abwägen haben wir uns dafür entschieden, Viggo diese Tür zu öffnen und dem Wechsel zuzustimmen. Wir haben diese Entscheidung mit einem lachenden und weinenden Auge getroffen, denn Viggo ist ein beispielhafter Sportsmann mit einem vorbildlichen Charakter. Gleichzeitig gibt uns diese Situation aber auch die Chance, Gregor bereits in dieser Saison noch mehr in unsere Mannschaft einzubauen und trauen ihm diesen Schritt absolut zu“, so Geschäftsführer Karsten Günther.

„Ich bin sehr dankbar, wie wir über die letzten Monate mit Viggo zusammengearbeitet haben. Er hat hier seinen Charakter und seine sportlichen Fähigkeiten eingebracht und gut zu unserer Mannschaft gepasst. Ich glaube, es ist an der Stelle einfach fair, dass der Verein ihm entgegengekommen ist und ihm die Möglichkeit gibt, bei einem anderen Verein Fuß zu fassen. Sein Wechsel bedeutet aber natürlich auch für Gregor, der sich mittlerweile im zwölften Jahr bei uns im Verein befindet, eine schöne Chance auf Spielzeit in unserem Bundesligateam. Viggo wünsche ich für die Zukunft alles Gute und wir werden ihn schon beim Kräftemessen mit der HSG Wetzlar am 15.12. hier in Leipzig wiedersehen“, so Cheftrainer André Haber.

Viggó Kristjánsson war im Sommer dieses Jahres vom österreichischen Erstligisten SG INSIGNIS Westwien nach Leipzig gewechselt. In dieser Saison bestritt der 25-Jährige alle 13 Erstliga-Spiele für die Sachsen und erzielte dabei 18 Tore. Erst vor wenigen Tagen hatte der Linkshänder seine ersten beiden Länderspiele für die isländische Nationalmannschaft absolviert.

„Den Verantwortlichen des SC DHfK Leipzig um Geschäftsführer Karsten Günther und Trainer André Haber gebührt ein großes Dankeschön, dass sie unserer vielleicht etwas überraschenden Transferanfrage nach reiflicher Überlegung zugestimmt haben“, bedankt sich HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

„Ich habe die Zeit in Leipzig sehr genossen. Ich bin stolz darauf, dass ich für diesen Verein spielen durfte, denn der SC DHfK hat mir die Chance auf Bundesliga gegeben und ich wäre gern länger in Leipzig geblieben. Karsten Günther und André Haber haben mir aber in einem Gespräch mitgeteilt, dass Gregor in der kommenden Saison die zweite Position auf Halbrechts besetzen wird, was ich auch fair finde und vollkommen nachvollziehen kann. Als dann das überraschende Angebot aus Wetzlar kam, habe ich mich nach gründlicher Überlegung dazu entschlossen, dass ich die Chance gern ergreifen möchte, da diese Position bei der HSG nur einfach besetzt ist“, sagt Viggó Kristjánsson, der in seinem Wechsel einen Vorteil für alle Beteiligten sieht.

„Ich finde, das ist sowohl für mich als auch für Gregor eine sehr gute Konstellation und auch für die Vereine Leipzig und Wetzlar eine Win-Win-Situation. Es wird noch eine ganz spannende Saison und ich freue mich auf die neue Aufgabe in Wetzlar, wünsche aber natürlich auch dem SC DHfK weiterhin viel Erfolg. Auch wenn es schade ist, dass ich jetzt weggehe, war die kurze Zeit beim SC DHfK einfach geil und ich freue mich, in einem Monat mit Wetzlar wieder hier zu spielen“, so der Isländer.

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