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Vorbericht HL Buchholz 08-Rosengarten vs. HC Leipzig: David gegen Goliath für unsere HCL-Mädels

Als krasser Außenseiter fahren unsere Derbysiegerinnen der zweiten Handball-Bundesliga am morgigen Samstag zum neuen Tabellenführer in Liga 2. Mit den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten wartet dabei eine scheinbar unlösbare Aufgabe auf unsere junge Truppe. Die Gastgeberinnen aus dem hohen Norden rangieren derzeit mit 34:4 Punkten an der Tabellenspitze und ließen während der Saison zusätzlich mit zwei tollen Pokalauftritten ihre Klasse aufblitzen.

Diese überzeugte selbst THC-Meistertrainer Herbert Müller so sehr, dass dieser nach dem knappen Auswärtserfolg in Buchholz bei der Pressekonferenz rief: „Ihr habt eine tolle Mannschaft, ihr gehört einfach in die erste Bundesliga!“. Dieser Prophezeihung ließen die Handball-Luchse auch Taten folgen und gewannen bisher 17 der 19 Saisonspiele. Für unsere Mannschaft geht es also dementsprechend wieder darum, sich weiterzuentwickeln und Erfahrungen zu sammeln. Erfahrungen, die helfen sollen, die kniffligen und anspruchsvollen Aufgaben in den kommenden Wochen erfolgreich zu meistern.

Unser Cheftrainer Jacob Dietrich, der an diesem Wochenende wieder von Klaus Lübcke begleitet wird, schätzt die Ausgangslage vor der Partie ähnlich ein: „Rosengarten hat eine tolle Mannschaft und eine enorme Breite im Kader. Sie spielen einen wahnsinnigen Tempohandball und sind uns körperlich und erfahrungstechnisch weit voraus.

Für uns ist es dennoch wieder eine tolle Aufgabe und Erfahrung gegen eine solche Spitzenmannschaft der zweiten Liga zu spielen, die den THC am Rande einer Niederlage hatte und mit Sicherheit das Potential besitzt, in der ersten Liga mitzuhalten. Darauf freuen wir uns und werden wie immer alles geben, was in uns steckt!“.

Personell sieht es nach der Infektwelle der vergangenen 14 Tagen wieder etwas besser aus. Bis auf Trainer Jacob Dietrich, der sich aktuell selbst mit Grippebeschwerden plagt, sind alle Spielerinnen wieder gesund und top fit. Lediglich die Langzeitverletzten Joschi Schierbok, Toni Herzig und Laura Wedrich werden nach aktuellem Stand fehlen.

Wünschen wir unseren Mädels an dieser Stelle viel Glück und ein gutes Spiel!

Anpfiff zur Partie in der Nordheidehalle ist am Samstag um 19.00 Uhr.

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Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #26
Wer Epidemien verhindern möchte, forscht vorsorgend. Grafik: L-IZ

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Zahl der privaten Pkw in Leipzig auch 2019 weiter gestiegen
Privatbesitz an Pkw in Leipzig 2019. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserZurzeit sind zwar Straßenbahnen und Busse in Leipzig relativ leer. Fast hat man schon wieder vergessen, wie vollgestopft sie noch vor vier Wochen im Berufsverkehr waren. Und das trotz stagnierender Fahrgastzahlen. Dass Leipzig die Stärkung seines ÖPNV über Jahre viel zu sehr vertrödelt hat, macht noch eine andere Zahl sichtbar, die das Amt für Statistik und Wahlen am 1. April veröffentlicht hat.
Leckerland ist abgebrannt: Warum unsere Esskultur keine Kultur mehr ist und Großkonzerne alles nur noch schlimmer machen
Manfred Kriener: Leckerland ist abgebrannt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGanz so schlimm, wie es der Titel suggeriert, ist es nicht. Wir müssen nicht verhungern. Auch wenn das Buch pünktlich zum Ausbruch der Covid-19-Epidemie auch in Deutschland erschien. Geschrieben von einem, den das Thema als freien Journalisten seit Jahrzehnten umtreibt. Und zwar in der ganzen Breite: Klima, Essen, Trinken, Umwelt. So langsam spricht es sich auch an deutschen Mittagstischen herum, dass unser Essen eine Katastrophe ist. Auch für die Welt.
Leipzigs Umweltdezernat legt Umsetzungsbericht zum Klimaschutzprogramm vor, Stand 2016
Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserNicht nur die vielen Aktionsgruppen von Fridays for Future befürchten, dass die Anstrengungen, endlich etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun, in Zeiten der Corona-Krise einfach vergessen werden. Gerade hatte man ja so viel Aufmerksamkeit geschaffen, dass Regierungen sich wenigstens zum üblichen theatralischen Handeln gezwungen sahen. Aber die Wirklichkeit – auch in Leipzig – sieht nach wie vor so aus, dass es nur in Millimeterschritten vorangeht. Auch im Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig.