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Leipzig soll einen Baby-Notarztwagen bekommen

Von Aus der Dienstberatung des Oberbürgermeisters

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    Die Stadt Leipzig und die Björn-Steiger-Stiftung beabsichtigen gemeinsam mit dem St. Georg-Klinikum, dem Universitätsklinikum Leipzig und dem Herzzentrum Leipzig die Finanzierung eines Baby-Notarztwagens. Dies geht aus der Sitzung der Verwaltungsspitze hervor.

    Im Baby-Notarztwagen „Felix“ sind die Schwingungen durch Bodenunebenheiten dank der Luftfederung der Hinterachse sehr gering – Belastungen auf die Fontanelle (knochen- und knorpelfreier Bereich des Säuglingsschädels) werden vor allem beim Bremsen erheblich reduziert. In der Fahrzeugmitte ist ein Inkubator quer zur Fahrtrichtung eingebaut. Die üblichen Transportautos für Erwachsene sind für den Babytransport nicht geeignet, da deren Unterfahrgestelle keine Federung besitzen.

    In der Anschaffung kostet das Fahrzeug mit drei Inkubatoren circa 560.000 Euro. Die Björn-Steiger-Stiftung wird mit professioneller Unterstützung versuchen geeignete Sponsoren zu finden, die die Anschaffungskosten übernehmen. Auch lokale Spendensammlungen in Kooperation mit zum Beispiel regionalen Medienpartnern können zur Finanzierung beitragen. Aufgrund der hohen Summe kann die Spendengenerierung allerdings eine gewisse Zeit (bis zu drei Jahre) in Anspruch nehmen.

    Durch den Einsatz eines Baby-Notarztwagens gingen bereits in vielen Städten wie München, Kassel, Wiesbaden, Darmstadt, Hamburg, Stuttgart oder Dresden die Todesfälle der geborenen Babys und vor allem die Spätschäden entscheidend zurück. Zielsetzung der Stiftung ist es, bis zum Jahr 2017 insgesamt 60 neue Baby-Notarztwagen des Modells „Felix“ in ganz Deutschland zu finanzieren.

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