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Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst: Streiks in der mitteldeutschen Region ausgeweitet

Von ver.di Landesbezirk Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen

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    Am heutigen Dienstag legten wieder weit über 2.000 Beschäftigte aus Einrichtungen der sozialen Dienste, vorrangig Kindertageseinrichtungen, in Leipzig, Dresden, Freital, Bautzen, Plauen, Zwickau, Hirschfeld, Halle, Dessau-Roßlau, Köthen, Erfurt, Gotha und Jena ihre Arbeit nieder.

    „Mit der Erweiterung unserer Streikaufrufe haben wir ein deutliches Signal gesetzt, dass die Entschlossenheit der Beschäftigten, für ihre Forderungen einzutreten, nicht nachlässt. In der mitteldeutschen Region ist die Streikbereitschaft unvermindert hoch“, so die aktuelle Einschätzung  des Landesbezirksleiters für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Oliver Greie.

    Am morgigen Mittwoch werden erneut die Beschäftigten im Sozial-und Erziehungsdienst in Leipzig, Bautzen, Jena, Dessau-Roßlau, Köthen, Plauen, Zwickau und Hirschfeld zum Streik aufgerufen.

    „Die Arbeitgeber und Träger der Einrichtungen haben es in der Hand, die Streiks so schnell wie möglich zu beenden, indem sie den Gewerkschaften ein verhandelbares Angebot unterbreiten. Solange dies nicht der Fall ist, muss mit teilweise erheblichen Einschränkungen, nicht nur in der Kindertages- und Hortbetreuung, sondern auch in anderen Bereichen der sozialen Dienste, wie z. B. Jugendhilfe, Jugendfreizeiteinrichtungen etc. gerechnet werden“, appelliert Greie an die Verantwortlichen auf Arbeitgeberseite.

    Es geht um eine längst überfällige Aufwertung der sozialen Berufe und darum, was die Arbeit in den Kitas, in der Behindertenhilfe, in der Jugend- und Sozialarbeit wert ist.

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