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Leipzig gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

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    Vor 70 Jahren, am 8. Mai 1945, ging der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands zu Ende. An das unermessliche Leid, das die nationalsozialistische Diktatur und der Krieg über weite Teile Europas gebracht hatte, und an die mehr als 55 Millionen Toten erinnert die Stadt Leipzig am Freitag, dem 8. Mai, mit einer feierlichen Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof.

    Die öffentliche Veranstaltung, an der Oberbürgermeister Burkhard Jung sowie Repräsentanten des Konsularischen Corps, der Fraktionen des Leipziger Stadtrates sowie Vertreter von Verbänden und Vereinen teilnehmen, beginnt 11 Uhr mit einer Feierstunde in der Trauerhalle des Ostfriedhofes Leipzig (Oststraße 119). Musikalisch umrahmt vom Ensemble des Lipsia-Quartetts unter Leitung von Timothy Hopkins wird OBM Jung eine Gedenkrede halten.

    Danach, gegen 11:30 Uhr, werden an insgesamt sieben Gedenkorten auf dem Ostfriedhof

    – an der Gedenkstätte für die 32 Opfer des Nationalsozialismus vom 13. April 1945 aus der Kaserne Leipzig-Gohlis (darunter Tschechen, Franzosen, Österreicher und Deutsche),

    – am Ehrenmal für die Leipziger polnischen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges,

    – an der Gedenkstätte für die Leipziger ausländischen Zwangsarbeiter verschiedener Nationen,

    – am Gedenkstein für die Leipziger italienischen Opfer des Zweiten Weltkrieges,

    – am Ehrenmal für die Leipziger militärischen und zivilen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges aus der ehemaligen Sowjetunion,

    – an der Gedenkstele für Leipziger Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz sowie

    – am Gedenkort für die Leipziger Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie und Kinder-Euthanasie

    Blumen, Kränze und Gebinde niedergelegt und Namen von Opfern verlesen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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