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Konrad Riedel (CDU): 2015, das Jahr der Inklusion – und der Leipziger Alltag

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    Am 30. Mai wurde das Tastmodell der Paulinerkirche feierlich enthüllt. Barrierefrei, erreichbar auch für Rollstuhlfahrer, hieß es. Und heute wird es als Fahrradständer benutzt. Absolut kein rankommen für Rollis oder Blinde und Sehschwache. Dank an all die netten RADFAHRER. Doch vielleicht ist Erreichbarkeit des Modells bald auch gar nicht mehr nötig, denn dem Behindertenfahrdienst für den Freizeitbereich zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben des Behindertenverbandes Leipzig gehen die Fahrer aus.

    Folge der Einstellung des Zivildienstes und die über den Bundesfreiwilligendienst zugewiesenen, aber als Fahrer ungeeigneten Personen. Außerdem wird inzwischen die gesetzliche Entlohnung nach Mindestlohn gefordert, die mit den nicht dementsprechend angepassten städtischen Fördermitteln unmöglich ist.

    Also sieht es nicht immer so rosig aus, wie in Eröffnungsreden verkündet wird. Eins steht aber fest: Wir müssen alle mitwirken, um das Leben behinderter Menschen so zu gestalten, das die Teilhabe gesichert ist – und damit ein Menschenrecht garantiert wird. Ignoranz, wie sie auf dem Foto von einigen Radfahrern gezeigt wird, ist kein Beitrag dazu.

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    1 KOMMENTAR

    1. Sehr geehrter Herr Riedel,

      bedanken Sie sich auch bei den STADTPLANERN, die die auf dem Foto überdeutlich zu sehende Tiefgaragenzufahrt, neben der das Tastmodell jetzt aufgestellt wurde, verbrochen haben? Auch ohne die parkenden Radfahrer wird es für die Sehschwachen kreuzgefährlich, zum Tastmodell zu gelangen und um es herumzugehen.

      In meinen Augen, sehr geehrter Herr Riedel, bleiben Sie als Behindertenpolitiker, dessen Handeln von tiefer Abneigung gegen Radfahrer bestimmt ist und der die Gefahren des Autoverkehrs besonders in der Innenstadt seit Jahrzehnten ignoriert, weiterhin eine krasse und auch nur Sonntagsreden schwingende Fehlbesetzung.

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