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Zuschauerrekord beim 9. Pappbootrennen im Kanupark: „Die Inspiraten“ gewinnen vor mehr als 8.000 Zuschauern

Im Kanupark Markkleeberg fand heute das 9. Pappbootrennen statt. Sieger der diesjährigen Auflage wurde die Mannschaft "Die Inspiraten" mit ihrem Fluxkompensator-Zeitboot. Den Preis für das "Beste Design" gewann das Team "Haar Wars". Über 8.000 Besucher verfolgten das Geschehen rund um das Kultevent am Markkleeberger See - mehr als je zuvor.

Insgesamt 16 abenteuerliche Teams stürzten sich beim 9. Pappbootrennen mit ihren Booten ins Wildwasser des Kanuparks. Zuvor wurde unter den Augen der Zuschauer eifrig mit Pappe, Cuttermesser und Klebeband an den fahrtüchtigen Kreationen gebaut. Drei Stunden hatten die Mannschaften Zeit, ihre Meisterwerke zu fertigen. Das anschließende Rennen für sich entscheiden konnten „Die Inspiraten“ mit einer Bestzeit von 1:18 Minuten. Als Zweitplatzierter erreichte das Team „Blue Water“ nach 1:35 Minuten das Ziel. Den dritten Platz belegte mit nur einer Sekunde mehr das Boot von den „Dorfnasen“.

Mit ihrem Raumschiff in Form eines X-Wing-Fighters wurde die Mannschaft „Haar Wars“ für das „Beste Design“ ausgezeichnet. In der Jury war auch der Markkleeberger Bürgermeister Dr. Philipp Staude. „Ich bin jedes Mal wieder beeindruckt und überrascht, was die Teams hier in drei Stunden aus Pappe und Klebeband bauen“, sagte er nach dem Rennen. „Besonders erstaunt mich die Wasserfestigkeit mancher Kreationen. Es ist schön, dass die Veranstaltung von den Zuschauern so gut angenommen wird.“

Außerdem bewerteten auch die Geschäftsführerin des Kinderhospizes Bärenherz, Ulrike Herkner, sowie der Leiter des Kanupark, Christoph Kirsten, das Design der Boote.

Preis für das "Beste Design" gewann das Team "Haar Wars". Foto: Kanupark Markkleeberg

Preis für das „Beste Design“ gewann das Team „Haar Wars“. Foto: Kanupark Markkleeberg

Die Sieger-Teams konnten sich über Medaillen und wertvolle Preise freuen. Die Erstplatzierten erhielten zudem einen Pokal, der wie in jedem Jahr von Maria-Luise Schulze, der Vorsitzenden des Kunstvereins Markkleeberg, liebevoll aus Ton kreiert und gestiftet wurde.

Insgesamt sieben der 16 in mühevoller Arbeit kreierten Boote haben den 270 Meter langen Wildwasserkanal komplett durchquert und sind im Ziel angekommen. Die anderen Mannschaften mussten sich den Fluten und Walzen des Kanuparks geschlagen geben und kenterten. Zwei der Pappkreationen schafften es nicht einmal über die Startlinie.

Die Teams des diesjährigen Pappbootrennens kamen vorwiegend aus Leipzig sowie aus Markkleeberg, Großpösna, Taucha und Böhlen. Am Start waren zehn Wiederholungstäter und sechs Neulinge.

Neben dem eigentlichem Wettbewerb lockte auch in diesem Jahr das bunte Rahmenprogramm auf das Kanupark-Gelände am Markkleeberger See. Die Besucher konnten sich beim Schnupper-Rafting und auf dem Segway-Parcours ausprobieren. Die kleinen Gäste tobten sich zudem auf der Hüpfburg und im Wasserlaufball-Bassin aus. Zudem bot das Holzspielmobil an etwa 20 verschiedenen Stationen auch für die etwas größeren Besucher abwechslungsreiche Beschäftigung. Am Bärenherz-Stand konnte man sich über die Arbeit des Kinderhospizes informieren und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Als Preis wurde ein Rafting-Erlebnis für 5 Personen verlost. Auf einem Kanu-Ergometer konnten sich Paddelfreunde sportlich betätigen und dabei einen von fünf zu verlosenden Startplätzen für die am 12. September 2015 im Spreewald stattfindenden Red Bull Amphibious Kanu-Rallye gewinnen.

Das Pappbootrennen fand im Rahmen des 15. Leipziger Wasserfestes statt. Wasserfest-Partner ist neben dem Kanupark auch der Markkleeberger See.

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Foto: L-IZ

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