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Kanu-Slalom Weltcup: Franz Anton hält Olympia-Rennen offen

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    Der Leipziger Slalom-Kanute Franz Anton (LKC) hat mit seinem dritten Platz auf der Heimstrecke in Markkleeberg wichtige Punkte im Rennen um den einzigen deutschen Startplatz für Tokio 2020 gesammelt. Gestartet war er mit nicht wenig Druck, 21 zu 14 führte sein weiterhin schärfster Konkurrent Sideris Tasiadis (Augsburg) vor dem Weltcup vor Leipzigs Toren. „Ich habe eine 93er Zeit angepeilt, eine mit 94 Sekunden vor dem Komma ist es geworden. Da bin ich zufrieden, zumal die Medaille heute das Optimum ist“.

    Diese sichert ihm nämlich noch einen Bonuspunkt, sodass vor dem letzten Wertungsrennen, der Weltmeisterschaft im Pyrenäenort La Seu d´Urgell, nur noch drei Punkte die Kontrahenten trennen. Vielleicht war es auch sehr gewinnbringend, dass der Athlet vom Leipziger-Kanu-Club am Freitag durch eine kluge Entscheidung Kraft im Vorlauf sparte. An Tor 19 brachte er den Kopf nur ganz knapp unter die Torstange. Da er nicht ahnen konnte, ob die Kampfrichter dies anerkennen oder ihn mit 50 Strafsekunden sanktionieren würden, entschloss er sich das Aufwärtstor erneut zu durchfahren. Auch Noch-Bundestrainer Michael Trummer zollte ihm dafür Anerkennung, vermied der Polizeimeister so doch den noch kräfteraubenderen zweiten Lauf.

    Denn einfach machten es die Kursbauer den Sportlern an diesem Wochenende nicht. Bestand am Freitag noch die große Herausforderung, aus schnellen Passagen heraus schwierige Toranfahrten zu meistern, waren es laut Anton am Samstag vor allem die vielen Rechts-Links-Wege, die viel Arbeit mit dem Paddel erforderten und somit anstrengend waren.

    Schon am Montag geht es für die Nationalteams mit einem Test in Augsburg weiter, bevor am Dienstag der Abflug zur WM-Strecke für eine Trainingswoche ansteht: „Das ist einfach wichtig, sich auf der Strecke schon einmal vorbereiten zu können. Umso leichter fällt es dann im Wettkampf, sich diese Erinnerung zurückzurufen und auf die Besonderheiten der Strecke zu reagieren.“

    Für Sideris Tasiadis (KSA Augsburg) reichte es diesmal "nur" zum 7. Rang. Foto: Jan Kaefer
    Für Sideris Tasiadis (KSA Augsburg) reichte es diesmal „nur“ zum 7. Rang. Foto: Jan Kaefer

    Interessanterweise war der Leipziger während seines Finallaufs so konzentriert, dass er das Publikum nicht mitbekam. „Das ist mir aber auch Recht so, es ist eh schon schwerer hier, wo ich jedes Wort des Sprechers verstehe. Ich habe im Halbfinale meine Führung bei der Zwischenzeit mitbekommen und prompt einen Fehler am nächsten Tor gemacht,“ so Anton weiter.

    Nun gibt es also in der Klasse der Einer-Kanadier das entscheidende Rennen. Sideris Tasiadis hatte heute mit einem siebten Platz das Nachsehen, zwei Torberührungen reichten nicht für einen der Spitzenplätze.

    Entscheidung im Damen-Kajak: Funk fährt nach Tokio

    Anders als beim Kajak der Damen, wo sich überlegen Ricarda Funk (Bad Kreuznach) das Ticket nach Tokio sicherte. Mit Siegen im Vorlauf, im Halbfinale und im Finale konnte sie sogar die diese Saison bisher dominierende Australierin Jessica Fox distanzieren. Somit fuhr sie als Spezialistin für die Bootsklasse einen ausreichenden Vorsprung heraus.

    Sowohl Jasmin Schornberg (Hamm) als auch Elena Apel (Augsburg) treten neben dem Kajak morgen noch im Kanu der Damen an. Als schnellste Deutsche der Qualifikationsläufe am Freitag ist noch die Leipzigerin Andrea Herzog (LKC) die Dritte im Bunde. Auch die Rennen am Wahltag verheißen noch einmal Spannung. Tickets sind direkt am Kanupark oder über Eventim erhältlich.

    Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) ließ der Konkurrenz im Einer-Kajak keine Chance. Foto: Jan Kaefer
    Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) ließ der Konkurrenz im Einer-Kajak keine Chance. Foto: Jan Kaefer

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