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Leipzig punktet im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“

Von Stadt Leipzig, die Leipziger Agenda 21 und die Steuerungsgruppe "Fairtrade Town"

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    Leipzigs Engagement im Bereich des fairen Handels ist ausgezeichnet: Bei der Preisverleihung im Wettbewerb "Hauptstadt des fairen Handels" in Rostock wurde die Messestadt heute Nachmittag für ihre vorbildlichen Aktivitäten mit dem vierten Platz und einem Preisgeld von 12.500 Euro gewürdigt.

    „Vor allem unsere Mikro-Projekte für unbürokratische Unterstützung von bürgerschaftlichen Projekten sowie Fairtrade als Kriterium bei der Vergabe von Fördermitteln an Umweltvereine- und verbände wurden von der Jury besonders hervorgehoben“, berichtet Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal, der als Verantwortlicher für die lokale Agenda 21 federführend bei der Einreichung des Wettbewerbsbeitrages war. „Das ist eine tolle Bestätigung dafür, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Und das sage ich nicht nur als Chef eines Teil der Stadtverwaltung, sondern auch als Bürgermeister einer Stadt, die über eine fantastische Vielfalt von Initiativen, Privatpersonen und auch engagierten Unternehmen verfügt, die alle zusammen diesen Erfolg ermöglicht haben.“

    Der Wettbewerb um die Hauptstadt des Fairen Handels wird seit 2003 alle zwei Jahre von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ausgerichtet. Insgesamt vergab die Servicestelle, die von Bund, Ländern, Kommunen und Nichtregierungsorganisationen getragen wird, in diesem Jahr Preisgelder in Höhe von 105.000 Euro. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Bundesentwicklungsministerium unter Minister Gerd Müller (CSU). Als Neue Hauptstadt des Fairen Handels wurde Saarbrücken gekürt.

    „Wir werden jetzt als Steuerungsgruppe „Fairtrade Town“ beraten, welche Projekte wir mit dem Preisgeld voranbringen wollen“, erläutert Martin Finke vom Eine Welt Leipzig e.V., der in den vergangenen beiden Jahren die Steuerungsgruppe koordiniert hat. „Und natürlich werden wir diese Entscheidungen nicht ohne die Gremien der lokalen Agenda 21 treffen, die uns bei der Bewerbung enorm unterstützt haben“, ergänzt Rosenthal. „Gern möchte ich sowohl Projekte der Stadtgesellschaft als auch der Verwaltung damit voranbringen. Wir werden uns dazu garantiert bald verständigt haben und uns dann mit Hilfe des Preisgeldes mit neuen Projekten zurückmelden.“

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