Die sogenannte “Messebrücke“, die im Zuge der Straße des 18. Oktober östlich des Messegeländes die Eisenbahngleise überspannt, soll abgerissen und anschließend durch einen Neubau ersetzt werden. Oberbürgermeister Burkhard Jung stimmte diesem von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau vorgeschlagenen Verfahren zu. Beschlossen wurde zunächst die Demontage des alten Bauwerks. Deren Kosten betragen rund 2,3 Millionen Euro.

Die „Messebrücke“ fungiert als wichtige Geh- und Radwegverbindung zwischen der Alten Messe und dem Wilhelm-Külz-Park im Vorfeld des Völkerschlachtdenkmals. Das 1912 errichtete, in der Denkmalliste enthaltene Bauwerk ist allerdings so verschlissen, dass eine wirtschaftlich vertretbare Sanierung nicht möglich ist. Deshalb wurde der Abbruch auch denkmalschutzrechtlich genehmigt.

Die Demontage soll im vierten Quartal 2016 beginnen und etwa ein Jahr dauern. Vor dem Abbruch der Brücke muss die Trinkwasserleitung, die derzeit über die Brücke verläuft, durch einen so genannten Düker unter den Bahngleisen hindurch geführt werden. Diese Maßnahme wird voraussichtlich Ende Mai 2016 abgeschlossen sein. Nach vollendetem Abriss der alten „Messebrücke“ beginnt dann 2018 der Bau der neuen Brücke. Dazu wird es einen gesonderten Beschluss geben.

Empfohlen auf LZ

- Anzeige -

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar