1.1 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Dr. Thomas Feist (CDU): Pflegeberufe weiter an Praxis orientieren

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Nach der heutigen öffentlichen Expertenanhörung zur Reform der Pflegeberufe plädiert der in seiner Fraktion für Ausbildung zuständige Abgeordnete Dr. Thomas Feist (CDU) für einen klaren Praxisbezug in der Ausbildung. „Die Anhörung hat klar gezeigt, dass es allen Beteiligten darum geht, Pflege auch zukünftig an den Bedürfnissen der zu Pflegenden auszurichten, unabhängig davon, ob es sich um Kinder, Kranke oder ältere Menschen handelt“, fasst Feist zusammen.

    „Der Weg, welcher mit dem vorliegenden Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe vorgelegt wurde, zielt in Richtung einer Generalisierung, die jedoch nicht dazu führen darf, dass besondere Anforderungen an einzelne Pflegesituationen nicht mehr ausgebildet werden oder in aufwendigen und teuren Nachqualifizierungen nachgeholt werden müssen. Auch die Frage der Finanzierung und generell die Frage der Systematik der Ausbildung sind aus meiner Sicht noch nicht zufriedenstellend beantwortet. Es ist zu klären, welchen Mehrwert die Zusammenlegung für die Pflegebedürftigen, für die Auszubildenden und späteren Fachkräfte sowie für die Ausbildungsstätten und uns als Gesellschaft mit sich bringt. Ich erwarte von Seiten der beiden beteiligten Ministerien für Gesundheit einerseits und Für Familie, Senioren, Frauen und Jugend andererseits, dass sie dem Deutschen Bundestag zügig den detaillierten Entwurf einer Ausbildungsverordnung für die neue Ausbildung vorlegt. Nur so können wir auf einer realen Grundlage Entscheidungen treffen. Nur so können wir dafür Sorge tragen, dass sich Pflege an der Praxis orientiert und die Menschen im Blick hat und eine mögliche Neuordnung nicht für die vielen Engagierten in der Pflege zu unnötigen Problemen führt.“

    Zur Anhörung im Reichstagsgebäude waren 60 Verbände und Einzelsachverständige geladen worden, um die Vielfalt der in Deutschland vertretenen Positionen zur Pflegeberufe-Reform in den politischen Prozess einzubringen. Die Stellungnahmen und weitere Informationen sind unter https://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a13/anhoerungen/anhoerung-inhalt/421970 abrufbar.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige