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Marcus Viefeld (FDP): Der demokratische Diskurs darf nicht unter die Räder von Gewalt und Polarisierung geraten

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    In der Nacht zum Dienstag ist das Büro der Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla (CDU) erneut Ziel eines Anschlages geworden. Marcus Viefeld, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten, verurteilt den Anschlag scharf und sieht auch 26 Jahre nach der Wiedervereinigung die Demokraten in der Pflicht, sich für einen sachlichen Diskurs einzusetzen.

    Viefeld: „Man kann über die unglücklichen Äußerungen von Frau Kudla in den letzten Wochen ja geteilter Meinung sein. Das rechtfertigt allerdings nicht die erneute Verwüstung eines Abgeordnetenbüros. Wir müssen dafür eintreten, dass unterschiedliche Meinungen und Ansichten auch weiterhin sachlich ausgetragen werden.
    Leipzig erlebt damit 27 Jahre nach der friedlichen Revolution, dass der Aufruf ‚Keine Gewalt‘ an Aktualität nichts verloren hat.“

    Die FDP-Stadträte Sven Morlok und René Hobusch hatten in den letzten Monaten mehrfach im Stadtrat dafür geworben, ein gemeinsames Zeichen gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft zu setzen. Die eingebrachte Erklärung „Leipzig ist eine freie und offene Stadt“ wurde bisher nur von den Initiatoren und den Fraktionen der CDU, der SPD und der AfD unterzeichnet.

    Mit Blick auf die lautstarken Proteste beim Tag der Deutschen Einheit in Dresden erklärt Marcus Viefeld weiter: „Wir erleben eine zunehmende Polarisierung der Gesellschaft. Es werden vermeintlich politische Gegner verbal niedergeschrieen, die Konfrontation ersetzt den politischen Diskurs. Auch hier müssen wir wachsam sein, damit die Demokratie keinen Schaden nimmt.“

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