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„Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ – Schülerwettbewerb über Geschichte und Religion

Von SMK - Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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    Alle Kinder und Jugendlichen unter 22 Jahre können sich noch bis 28. Februar 2017 beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten anmelden. Das Thema lautet in diesem Jahr: „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“. Kultusministerin Brunhild Kurth unterstützt die Teilnahme von Schulklassen an dem Wettbewerb. „Der Wettbewerb macht Geschichte erlebbar und leitet Schüler zum selbstständigen Arbeiten an. Dadurch wird der Lehrplan sinnvoll ergänzt“, betonte Kurth.

    Bei dem deutschlandweiten Wettbewerb sollen sich Kinder oder Jugendliche alleine, in einer Gruppe oder mit ihrer ganzen Klasse eine geschichtliche Fragestellung suchen und beantworten. Alle Beiträge sollen in diesem Jahr einen Bezug zu Religionen haben und – wie jedes Jahr – am besten auch einen Bezug zur Heimatregion.

    Eine Frage könnte zum Beispiel sein: „Warum heißt eine Straße meines Ortes Heilige-Grab-Straße und was sagt mir das über unsere Geschichte?“ Dazu recherchieren die Schüler in Archiven, sprechen mit Experten oder interviewen Zeitzeugen. Sie schreiben Texte, bereiten eine Präsentation vor oder drehen ein Video.

    Die besten sächsischen Forschungsprojekte werden im Sommer im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig prämiert. Zu gewinnen gibt es nicht nur Geldpreise von bis zu 1.000 Euro je Projekt. Jugendliche, die mitmachen, haben auch Aussicht auf ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und die Teilnahme an europaweiten Geschichtsveranstaltungen.

    Die sächsischen Landessieger haben zusätzlich noch die Chance auf eine Auszeichnung durch den Bundespräsidenten. Verbunden ist das dann mit einer Einladung ins Schloss Bellevue.

    Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre statt. Beim letzten Mal nahmen deutschlandweit rund 5.000 Schüler teil. 272 davon kamen aus Sachsen. Der Preis für die beste sächsische Arbeit ging damals an zwei Schulklassen aus Dresden, darunter eine Klasse mit gehörlosen und schwerhörigen Schülern. Sie wollten herausfinden, wie sich der Schulunterricht für gehörlose Jugendliche in den letzten 200 Jahren verändert hat und drehten darüber einen Film.

    Den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gibt es seit 43 Jahren. 1973 wurde er von Bundespräsident Gustav Heinemann ins Leben gerufen. Er ist der größte historische Forschungswettbewerb für Jugendliche in Deutschland.

    Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.geschichtswettbewerb.de

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