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Dr. Jens Katzek (SPD): „Freiheitsdenkmal: Wettbewerb der Bürger statt Wettbewerb der Architekten“

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    „Die Diskussion über ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in und für Leipzig nicht nur den Fachgremien zu überlassen; dieses Ziel hat meine Idee einer Freiheitsstatue für Leipzig ohne Zweifel erreicht“, bewertet Dr. Katzek die vielen Rückmeldungen zu seinem Vorschlag.

    Über den zugegeben etwas provokativen Vorschlag einer Freiheitsstatue haben sich viele Leipziger eine Meinung gebildet. Damit wird die Frage: Wollen wir ein Denkmal und wenn ja, was für eines, wieder vom Volk, also den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Wie das Denkmal konkret gestaltet werden soll, ist nicht die Sache einiger weniger.

    „Ich bin deshalb für einen Wettbewerb der Ideen, der die Diskussion in der Stadt anregt. Und weil ein solches Denkmal gerade die Jugend ansprechen und ihnen Mut machen soll, selbst aktiv für die Freiheit einzustehen, sollte gerade die Jugend die Gelegenheit wahrnehmen und sich mit eigenen Vorschläge in die Debatte einbringen“, so Katzek weiter.

    Jugendwettbewerb der Ideen

    Ich lade daher alle Schüler, Auszubildenden und Studenten ein ihre Vorschläge zu veröffentlichen, um die Freiheit und die Menschen, die 1989 auf die Straße gegangen sind, zu würdigen. Das kann eine Zeichnung, eine Kollage, ein Foto, eine Grafik oder ein Video sein.

    Beiträge bitte schicken an: Jens Katzek, c/o Denkbar, Zentralstraße 1, 04109 Leipzig oder an

    www.facebook.com/jenskatzekSPD/. Mit der Einsendung erklären die Teilnehmer, dass sie die geistigen Rechte an der Idee besitzen, dass über die Idee aber berichtet werden darf (z.B. auf Facebook) und dass sie auf jegliche Honorarforderungen bei einer Veröffentlichung verzichtet. Denn es soll ja gerade eine breite Diskussion entstehen und die eine Idee eine andere inspirieren, verändern und verbessern.

    „Der Wettbewerb hat bewusst keinen Preis? Mir geht es mit diesem Vorschlag vor allen Dingen darum, die öffentliche Debatte weiter anzuregen und den jungen Kreativen eine Plattform zu geben.

    Darüber hinaus wollen wir in den nächsten Wochen zu einem öffentlichen Gespräch einladen auf dem die Ideen vorgestellt und diskutiert werden sollen.“

    In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

    https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/03/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

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    1 KOMMENTAR

    1. Hallo Herr Dr. Katzek,
      Ihr Slogan klingt gut, aber die Freiheitsstatue in New York (die unter großen Schwierigkeiten realisiert wurde) ist auch nicht das Ergebnis eines Bürgerentscheides.
      Wir sind ja in Leipzig bereits gesegnet mit vielen Relikten, die sich auf den Herbst 1989 beziehen: Zeitgeschichtliches Forum und Stasi-Museum „Runde Ecke“, Säule auf dem Nikolaikirchhof, beleuchtete Pflastersteine, Erinnerungstafeln, „güldenes“ Ei. Statt eines Monuments sollte es ein Haus der Mit-Sprache geben, das den Herbst `89 durch Ausstellungen, Themenabende, Filme, Lesungen, Vorträge gerade auch für Gäste der Stadt lebendig hält. Und für eben dieses Haus braucht es eine Entwurfs-Ausschreibung, aber in der Folge auch einen angemessenen Haushalt.
      Der jetzige Platz der Friedlichen Revolution am Wilhelm-Leuschner-Platz verlangt viel eher nach einem Denkmal an die Beatdemonstration im Oktober 1965. Diese sollte im Stadtbild endlich eine Würdigung erfahren.
      (Dies schrieb ich Ihnen via Kontaktformular, aber hier erntet es sicherlich mehr Zu- und Widerspruch.)

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