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Wohnstandortkampagne ist erfolgreich

Eilenburg knackt 16.000 Einwohnermarke

Eilenburg wächst! Am heutigen Dienstag knackte die Kleinstadt die 16.000-Einwohner-Marke. Erklärtes Ziel war es Ende 2017 die 16.000 Einwohner in Eilenburg als ihren Heimatort zu nennen, nun wurde es bereits im Frühling erreicht. In Erwartung des weiter anhaltenden Trends weist die Stadt jetzt weitere Flächen auf insgesamt vier Hektar für Projektentwickler aus.

Beigetragen zum Wachstum hat die Wohnstandortkampagne „Lieblingsstadt Eilenburg – das Beste an Leipzig“. Seit dem Kick Off im August vergangenen Jahres fördert sie breitenwirksam die Bekanntheit und das Image von Eilenburg über Veranstaltungen, Werbemittel, Aktionen und eine eigene Facebook-Seite. Begleitet wurde die Kampagne von einer Studie der Berufsakademie Sachsen – Staatlichen Studienakademie Leipzig, die sich mit den nutzerspezifischen Anforderungen der Wohnwünsche von Eilenburgern und Leipzigern beschäftigte.

„Das Bevölkerungswachstum bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt müssen wir gemeinsam und parallel zum Ausbau der Infrastruktur die 20.000-Einwohner-Marke erreichen.“, sagt Oberbürgermeister Ralf Scheler anlässlich der ersten Zwischenpräsentation im Martin-Rinckart-Gymnasium am 9. Mai vor Kampagnenpartnern, Immobilienakteuren, Stadträten, interessierten Eilenburgern sowie Gymnasiasten.

Heiko Leihe, Referent des Oberbürgermeisters, ergänzt: „Wir befinden uns im Wettbewerb mit ähnlichen Städten wie Delitzsch und Wurzen. Wenn das Wachstum Leipzig über den Kopf wächst, müssen wir die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, dass die Menschen bei uns ausreichend bezahlbaren Wohnraum und Grundstücke finden“. Auf den ehemaligen Betriebsgeländen der Firmen Rösch (Hartmannstraße) und Franken Brunnen (Neue Welt) plant die Stadt zusammen mit den Eigentümern jeweils eins und drei Hektar neu für Wohnbebauungen zu entwickeln.

Am gestrigen Montag beschloss der Stadtrat außerdem ein Prestigeprojekt in Angriff zu nehmen. Bis 2019 entstehen in der Rollenstraße, fußläufig nur zwei Minuten vom Markt entfernt, die zehn Reihenhäuser als Stadtvillen. Weitere Flächen für Reihenhäuser bzw. Doppelhaushälften können an der Leipziger Höhe erworben werden. Am Jacobplatz ist der Verkauf an einen Projektentwickler geplant, der 17 Grundstücke für Eigenheime entwickeln will. In der Dübener Landstraße laufen gerade Verhandlungen über eine Fläche für 25 weitere Grundstücke und auch in der Martinstraße könnten bis 2019 rund sechs Einfamilienhäuser realisiert werden. Mieter finden dagegen künftig in der Halleschen Straße 2 neue Stadtvillen mit je vier Wohnungen. Alle Angebote verfügen über einen umfangreichen Baumbestand bzw. befinden sich in grüner, citynaher Lage. „Bezahlbare Flächen in der Innenstadt und trotzdem im Grünen – das gibt es (fast) nur noch in Eilenburg“, wirbt Heiko Leihe und ruft gleichzeitig Eilenburger Privateigentümer dazu auf, auch ihre Flächen mit Unterstützung der Stadt zu vermarkten. „Mit der Wohnstandortkampagne und neuen Gebieten können wir noch mehr vom Wachstum Leipzigs profitieren“, so der persönliche Referent des Oberbürgermeisters.

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Wirtschaftsdezernat will bis Ende 2020 ein Gesamtkonzept für Leipzigs Landwirtschaftsflächen vorlegen
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Die Überschuldung Leipziger Haushalte ist wieder ein wenig gesunken
Überschuldungsquoten auf Kreisebene. Karte: Creditreform

Karte: Creditreform

Für alle LeserRegelmäßig veröffentlicht die Creditreform zusammen mit den Tochterunternehmen Creditreform Boniversum GmbH und microm GmbH aktualisierte Zahlen zu überschuldeten Privatpersonen in Deutschland. Deren Zahl ist ist erstmals seit 2013 leicht zurückgegangen, konnte am Donnerstag, 14. November, auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Nach Jahren macht sich endlich die bessere Arbeitsmarktlage bemerkbar. Aber am Horizont wird es gleich wieder finster.