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Das Josquin-Gesamtwerk in Leipzig

Vom 1. bis 3. September: Ein weltweit einzigartiges Projekt feiert nach 13 Jahren das große Finale

Nach 13 Jahren wird vom 1. bis 3. September 2017 nun zum großen Finale des Josquin-Projektes nach Leipzig geladen. Das Publikum erwartet zahlreiche Konzerte, ein Renaissance-Fest für die ganze Familie mit Gauklern, Tänzern, Musikanten und Schauspielern (3.09., 11:30-14:00 Uhr, Thomaskirchhof) sowie ein vielfältiges Workshop-Angebot. Zu Gast sind die Ensembles Weser-Renaissance Bremen, Alta Musica, Ensemble all’improvviso, The Playfords und die Spezialistin für historischen Tanz Mareike Greb.

Im Abschlusskonzert in der Leipziger Thomaskirche schlagen der Kammerchor Josquin des Préz gemeinsam mit weiteren Künstlern des Finalwochenendes den Bogen zu Martin Luther, der Josquin als Lieblingskomponist bezeichnete. Auf dem Programm stehen Werke von Ludwig Senfl, Johann Hermann Schein, Heinrich Schütz sowie die „Luther-Madrigale“ von Bernd Franke. Außerdem erklingt Josquins 24-stimmiger Kanon „Qui habitat“. Deutschlandfunk überträgt das Konzert am 9. September, 20:03 Uhr.

Seit 2013 widmet sich der Kammerchor unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Böhme zusammen mit Spezialisten der Alten-Musik-Szene der weltweit ersten Gesamtaufführung des Oeuvres von Josquin des Préz, das u.a. 18 Messen, 60 Motetten und 60 Chansons umfasst. In den über 30 Konzerten wurden zudem Kompositionen aus dem musikalischen Umfeld Josquins sowie Werke der späteren Jahrhunderte bis hin zur Gegenwart einbezogen, die sich mit dem Meister der Renaissance auseinandersetzen. In enger Zusammenarbeit mit Willem Elders, Chefeditor der „New Josquin Edition“, entstand ein einzigartiges Projekt, das den Geist Josquins und seine Bedeutung weiterträgt.

Das Ensemble Weser-Renaissance Bremen unter der Leitung von Manfred Cordes eröffnet am 1. September, 20 Uhr, in der Evangelisch Reformierten Kirche das Finalwochenende u.a. mit Josquins „Missa Malheur me bat“ (NJE 9.1) und dem Motettenzyklus „O Domine Jesu Christe“ (NJE 22.1).

Ein außergewöhnlicher Abend mit kulinarischen und musikalischen Genüssen ist am Samstag, 2. September, 18 Uhr, in den Salles de Pologne garantiert. Das Gebäude Hôtel de Pologne, dessen Ursprung auf zwei Gasthöfe zurückgeht, in dem („Zum Birnbaum“) u.a. 1519 Martin Luther und Philipp Melanchthon während der Disputation zu Gast waren, galt vor und nach dem Wiederaufbau Mitte des 19. Jahrhunderts als eines der legendären Hotels und Kulturzentren der Musikstadt. In den prunkvollen Sälen fanden zahlreiche Kammer- und Sinfoniekonzerte sowie Veranstaltungen der Literarischen Gesellschaft statt. Heute erstrahlen die beiden Säle wieder in ihrer ganzen barocken Pracht. Zum Josquin-Finale erklingt dort höfisch-konzertante Musik von Josquin des Préz und seiner Zeit, dargeboten vom Ensemble Alta Musica (Berlin) unter der Leitung von Rainer Böhm. Das Restaurant-Team vom Hotel Michaelis reicht dazu ein exklusives Vier-Gänge-Menü, inspiriert von historischen Rezepten der Renaissance-Zeit. In der Peterskirche liefern sich, ebenfalls am Samstagabend (20 Uhr), die Impovisationsspezialisten The Playfords und Ensemble all’improvviso musikalische Duelle.

Wie man im 16. Jahrhundert tanzte, dazu spielte oder aus einem kunstvoll gestalteten Motettenbuch der Renaissance-Zeit sang, ist in drei Workshops am Samstag, 2. September, zu erfahren. Laien und erfahrene Profis sind herzlich eingeladen, sich mit Mareike Greb im italienischen Quattrocento-Stil oder zur Branle durch den Saal zu bewegen (12:30-16:00 Uhr, Gemeindesaal der Thomaskirche). Alle improvisationsfreudigen Instrumentalisten sollten sich den Kurs mit Martin Erhardt (Ensemble all’improvviso, 13:00-16:00 Uhr, Alte Börse) vormerken. Im Zentrum des Workshops „Singen aus historischen Drucken“ mit Maurice van Lieshout (16:30-19:30 Uhr, Alte Börse) steht die Messe „Pange lingua“ von Josquin des Préz wie sie im „Occo-Codex“ aufgezeichnet wurde. Diese einzigartige Handschrift war im Besitz der Amsterdamer Händler-Familie Occo und wurde von dem berühmten Deutsch-Niederländischen Schreiber Petrus Alamire im frühen 16. Jahrhundert angefertigt. Die Handschrift gehört zu seinen kalligraphischen Meisterleistungen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verband Deutscher KonzertChöre. Zu Beginn des Workshop-Tages diskutieren von 11 bis 12 Uhr Willem Elders und Musiker des Finalwochenendes Fragen zur historisch informierten Aufführungspraxis. Unter der Moderation von Bernhard Schrammek tauschen sie sich über neue Erkenntnisse und Interpretationsansätze aus.

Der Kammerchor Josquin des Préz, unter der Leitung von Ludwig Böhme, gewann im Juni  2017 beim 7. Sächsischen Chorwettbewerb in Bad Elster den 1. Preis in der Kategorie „Kammerchor“ mit dem Prädikat „mit hervorragendem Erfolg“. Damit ist er Sachsens Vertreter beim 10. Deutschen Chorwettbewerb 2018. Bemerkenswerte musikalische Einfühlsamkeit und Stilsicherheit werden dem Leipziger Kammerchor von Presse und Publikum bescheinigt. 1987 gegründet, war der Kammerchor Josquin des Préz bis heute in über 500 Konzerten zu erleben und hat sich als renommiertes Ensemble für Alte Musik etabliert. Rundfunkproduktionen beim MDR, WDR und Deutschlandradio Kultur sowie CD-Aufnahmen, u. a. mit den selten zu hörenden Bußpsalmen Orlando di Lassos, Weltersteinspielungen von Werken Josquins und „Thomaskantoren vor Johann Sebastain Bach“ belegen die hohe künstlerische Qualität des Gesangsensembles.

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Femelloch in der Nonne. Foto: Ralf Julke

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