-1.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Podiumsgespräch: „Wann wird’s brenzlig? – Islamismus und Radikalisierungsprozesse“

Von Zentrum für Extremismusprävention e.V.

Mehr zum Thema

Mehr

    Unter der Überschrift „Wann wird’s brenzlig? – Islamismus und Radikalisierungsprozesse“ lädt das Zentrum für Extremiusmusprävention e.V. Interessierte zu einer Podiumsdiskussion am Mittwoch den 11.10.2017 um 19:30 Uhr in der Alten Handelsbörse (Naschmarkt 1, 04109 Leipzig) ein. Die Themen sind Islamismus, islamistische Radikalisierungsprozesse sowie Aspekte der Präventionsarbeit. Als Gäste werden begrüßt: Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping, Islam- und Politikwissenschaftler Dr. Abou Taam vom Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, Prof. Dr Hans Georg-Ebert vom Orientalischen Institut der Universität Leipzig sowie Sonja Brogiato von Integration durch Bildung e.V.

    In den letzten Jahren hat deutschlandweit religiös motivierter Extremismus zunehmend an Bedeutung gewonnen. Durch Fluchtbewegung der letzten beiden Jahre stiegt der Anteil der muslimischen Bevölkerung auch in Sachsen. Viele Flüchtlinge, die die Sprache und Kultur noch nicht oder nicht ausreichend beherrschen, suchen trotzdem Orientierung und Anschluss u. a. auch bei einheimischen Muslimen. Diese Situation scheint für fundamentalistischer und radikaler Strömungen, wie zum Beispiel Salafisten oder Muslimbrüder, gerade zu ideal, um Menschen für ihre Ideologie zu gewinnen. Im Umgang mit diesem Problem liegen bisher in Ost- und Mitteldeutschland kaum praktische Erfahrungen vor. Es bedarf wirksamer Gegenstrategien und einer effizienten Präventionsarbeit. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund bemerkenswert, dass Sicherheitsbehörden Leipzig als Hotspot der mitteldeutschen Islamistenszene bewerten.

    Die sächsische Staatsregierung hat mit der Etablierung einer Koordinierungs- und Beratungsstelle auf diese Situation reagiert. „Mir ist wichtig, dass wir aktiv werden, bevor etwas passiert. Aus diesem Grund haben wir im Frühjahr 2017 die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) eingerichtet“, so die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping.

    Ziel der Veranstaltung ist es, das Thema stärker in die öffentliche Wahrnehmung Leipzigs zu bringen. Dazu werden erfahrene Persönlichkeiten aus Theorie und Praxis fundiert Auskunft zur Problemlage geben und gemeinsam mit dem Publikum erste Lösungsansätze diskutieren.

    Zum Veranstalter: Das Zentrum für Extremismusprävention e.V. wurde auf Initiative von Leipziger Bürgerinnen und Bürgern gegründet, die sich in unterschiedlichen Bereichen zivilgesellschaftlich engagieren. Aus den Erfahrungen ihres Engagements haben die Initiatoren festgestellt, dass es der Stadt an einem zivilgesellschaftlichen Akteur mangelt, der vor allem Präventionsarbeit im Bereich religiös begründeten Extremismus fokussiert. Seit Januar 2017 hat der Verein damit begonnen, diese Lücke zu schließen.

    www.zfep.info

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ