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Transferwerkstatt in Leipzig: Bundesweiter Expertentreff zur Wirkungskontrolle beim Stadtumbau

Von Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung

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    Mit welchen Methoden lässt sich die Wirkung von Stadtumbau am besten messen? Darum ging es jetzt in der Leipziger Konsumzentrale bei einer „Transferwerkstatt“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Rund 80 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet waren angereist – Stadtplaner, Projektentwickler, Bürgermeister und Vertreter von Länderministerien. Auf dem Programm stand auch ein Rundgang durch Plagwitz, auf dem sie sich von den Erfolgen des Stadtumbaus im Leipziger Westen sowie von der systematischen Wirkungskontrolle überzeugen konnten. Insgesamt ist der Wohnungsleerstand im Stadtumbaugebiet Leipzig-West seit 2012 um mehr als die Hälfte gesunken - von 14 Prozent auf derzeit 6,3 Prozent.

    Das Resumée der Tagung war: Stadtentwicklung und Stadtumbau finden unter zunehmend unsicheren Bedingungen statt. Leipzig mit seinen hohen Einwohnerverlusten in der Vergangenheit und dem aktuell immensen Wachstum ist das beste Beispiel dafür. In dieser Unsicherheit werden systematische Beobachtung der Rahmenbedingungen und die Prüfung der Wirkung von Maßnahmen immer wichtiger. Nur so können Fehlinvestitionen verhindert werden. Bislang fehlt in vielen Städten und Gemeinden aber noch die Akzeptanz, dafür auch angemessene Personalressourcen bereitzustellen. Daran und an aufwandsarmen Messmethoden gilt es noch zu arbeiten.

    In mehr als 800 Kommunen in Deutschland kommen Stadtumbau-Fördermittel zum Einsatz, um Stadtteile zu erneuern. Grundlage sind immer städtebauliche Entwicklungskonzepte, in denen Ziele formuliert, Werkzeuge benannt und Finanzmittel abgeschätzt sind. Der Einsatz öffentlicher Mittel bedarf aber auch der Wirkungskontrolle: Werden die formulierten Ziele denn nun erreicht? Stehen Aufwand und Ertrag in einem geeigneten Verhältnis? Angesichts der vielfältigen Einflüsse, die den Stadtumbau beeinflussen, sind diese Fragen häufig schwierig zu beantworten. Leipzig hat hier eine Vorreiterrolle. Mit ihrem Wohnungsmarktmonitoring beobachtet die Verwaltung sowohl gesamtstädtisch als auch auf Stadtteilebene die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt. Dieses Monitoring liefert für die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes INSEK und für das Wohnungspolitische Konzept wichtige Grundlagen. Wirkungen werden aber auch in den Stadtteilen und Fördergebieten und im Hinblick auf einzelne Maßnahmen untersucht.

    Die LEIPZIGER ZEITUNG ist da: Seit 20. Oktober überall zu kaufen, wo es gute Zeitungen gibt

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