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Am 16. November: Neueröffnung der Spielstätte für zeitgenössische Dramatik „Diskothek“ des Schauspiel Leipzig

Am 16.11.2017 öffnet in den Räumlichkeiten der ehemaligen Diskothek „Schauhaus“ in der Bosestraße/Ecke Dittrichring die neue Zweitspielstätte „Diskothek“ des Schauspiel Leipzig feierlich ihre Pforten. Dieser Eröffnung ging eine knapp 9-monatige Bauphase voraus, in der das Gebäude entkernt und mit moderner Bühnentechnik in eine vielseitig nutzbare neue Spielstätte verwandelt wurde. Durch den Umbau geht ein fast fünfjähriges Provisorium zu Ende, in dem das Schauspiel nach der aus Brandschutzgründen notwendig gewordenen Schließung der ehemaligen „Skala“ in der Gottschedstraße im Dezember 2012 auf eine Probebühne unter dem Dach der Bosestraße als Interimsspielstätte ausweichen musste.

Für das Bauvorhaben stellte die Stadt Leipzig Investitionsmittel in Höhe von 4,6 Mio. € zur Verfügung. Das durch das Leipziger Architekturbüro EGN geplante Vorhaben konnte in enger Abstimmung mit den Ämtern und Gremien der Stadt kosten- und fristgerecht abgeschlossen werden.

Mit drei Premieren und drei Konzerten startet die neue Spielstätte „Diskothek“ in die Spielzeit 2017/18. Die feierliche Eröffnung erfolgt am 16.11. um 20 Uhr mit der Premiere von Elfriede Jelineks Stück „Wolken.Heim“ (R: Enrico Lübbe). Vor der Premiere gibt es einen kleinen Sektempfang mit Begrüßung durch die Leipziger Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke und den Schauspiel-Intendanten Enrico Lübbe.

Elfriede Jelineks Stück „Wolken.Heim“ ist ein Stimmenreich des deutschen Denkens, eine Collage über die Frage der Identität(en) als eine große Gleichzeitigkeit verschiedener Epochen und Denkweisen. Das Bühnenbild zur Inszenierung gestaltet der bildende Künstler Titus Schade, ein Meisterschüler von Neo Rauch, der zu den exponiertesten jungen Vertretern der „Leipziger Schule“ zählt. Um 22.30 Uhr findet im Anschluss das Konzert von Sophia Kennedy statt. Der Eintritt zu diesem und den weiteren Eröffnungskonzerten ist frei.

Am 25.11. um 20 Uhr wird die Uraufführung von „Choreographien der Arbeit“ (R: Mirja Biel) gegeben. Das Stück ist ein Auftragswerk des Schauspiel Leipzig an den Autor Sascha Hargesheimer, der ein mäanderndes Textkaleidoskop entwirft. Auf der Folie einer heutigen Gesellschaft, die alle Lebensbereiche kommerzialisiert hat, begibt sich der Autor auf Spurensuche in die achtziger und neunziger Jahre. Wie erzählt man angesichts dessen eine Geschichte? Kann man noch Wahrheit in einer Erzählung finden? Für Sascha Hargesheimers Text erschaffen Regisseurin Mirja Biel und ihr Team den szenischen Raum einer Überforderungserfahrung. Im Anschluss folgt das Konzert der Band Polly.

Am 2.12. um 20 Uhr feiert eine deutschsprachige Erstaufführung der finnischen Autorin E. L. Karhu Premiere. Die Autorin experimentiert in ihrer feministischen Shakespeare-Überschreibung „Prinzessin Hamlet“ (R: Lucia Bihler) mit einer neuen Bühnensprache. Kronerbin Prinzessin Hamlet steht kurz vor ihrem 29. Geburtstag. Eingeengt in den Strukturen des Palastes, funktioniert sie: Hamlet hat gelernt, dem schönen Bild gerecht zu werden, welches von ihr erwartet wird. Doch bevor sie auf den Seiten der Geschichtsbücher verblasst, will sie ein letztes, unvergessliches Zeichen setzen. Eine Geschichte um Macht, Wahnsinn, Verrat und die Frage: to be hamlet or not to be hamlet. Im Anschluss ist das Konzert von Mary Ocher + Your Government zu erleben.

Konzept der Spielstätte Diskothek

Die Spielstätte „Diskothek” des Schauspiel Leipzig ist als flexibel bespielbare Blackbox mit bis zu 199 Sitzplätzen konzipiert und widmet sich vornehmlich der zeitgenössischen Dramatik. Sie bietet jungen AutorInnen eine Plattform und präsentiert unterschiedliche Formate wie Uraufführungen, Stückentwicklungen und Auftragswerke. Im Sinne nachhaltiger AutorInnenförderung ist die Diskothek auch ein Ort für „Nachspiele“, also zweite, dritte, vierte Aufführungen von Stücken unter dem Zugriff spannender RegisseurInnen, erinnerungswürdige Stücke werden um neue Perspektiven ergänzt. Seit 2013 hat die Spielstätte „Diskothek” bereits mehrere Preisträger-Stücke hervorgebracht. Der Autor Wolfram Höll wurde für die Uraufführungen seiner Stücke zweimal mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet (2014 für „Und dann“, 2016 für „Drei sind wir“). Ferdinand Schmalz erhielt mit seinem 2014 in der „Diskothek“ uraufgeführten Stück „am beispiel der butter“ eine Einladung zu den Mühlheimer Theatertagen.

Elfriede Jelinek ist eine der, wenn nicht die profilierteste Autorin von Gegenwartsdramatik im deutschsprachigen Raum – und führt gerade deshalb als wegweisende Stimme der Theaterliteratur das Diskothek-Programm in eine neue Spielzeit. Mit ihrem Stück „Wolken.Heim“ feierte sie 1988 ihren Durchbruch als Dramatikerin. Die Autorin wurde jüngst für ihr Lebenswerk mit dem deutschen Theaterpreis „Der Faust“ 2017 geehrt. Die Preisverleihung fand am 3.11. im Schauspiel Leipzig statt. Die Laudatio hielt Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe.

Umbau der Spielstätte Diskothek – Bauliche Maßnahmen

Beim Umbau der Spielstätte Diskothek wurde maßgeblich Wert auf die Errichtung einer flexibel bespielbaren Spielstätte gelegt, die zudem einen barrierefreien Zugang bietet. Erste Arbeiten am Haus erfolgten im Sommer 2016, der eigentliche Umbau begann im März 2017. Der Umbau der Spielstätte wurde vom Leiter der baulichen Anlagen des Schauspiel Leipzig, Mirko Holze, verantwortet.

Im Sommer 2016 begannen die Arbeiten im 1. Bauabschnitt. Es fanden Entkernungs- und Abbrucharbeiten im Kellergeschoss sowie vorbereitende Gründungsarbeiten (Einbringung von 20 Stück Kleinverpresspfählen, ca. 7 m ab Kellerboden) statt.

Der komplette Umbau der Spielstätte begann am 6. März 2017 und beinhaltete folgende Maßnahmen:

– Abbruch einer kompletten Geschossebene einschl. zugehöriger Stützen und Unterzüge (je 8 Stützen im Sockelgeschoss und 8 Stützen im 1. ZG), um eine ausreichende Deckenhöhe zu erreichen (nach heutigem Stand: ca. 7,30 m, abzüglich Gitterrostebene 4,85 m lichte Raumhöhe)

– Einbringung einer massiven Stahlkonstruktion (16 Stützen und Querträger HEM 450), zur Abfangung des darüber liegenden Gebäudeteils (Reichweite: teilweise vom Keller bis zur Decke des 1. ZG). Insgesamt wurden hierfür ca. 90 Tonnen Stahl verbaut.

– Abbruch der vorhandenen Betonbauteile

– Einbau einer begehbaren Technikebene (Gitterrostebene, sogenannter Rollenboden) im oberen Bereich (Ausstattung: 10 Punktzüge zur Auf-/Abhängung von Kulissen, Traversen, Beleuchtung etc.).

– Errichtung von Technik- und Lagerbereichen im Keller

– Einrichtung einer flexibel bespielbaren Szenefläche (mit ausreichend Steck- und Anschlussstellen für die Bühnentechnik ausgestattet), in Verbindung mit einer flexiblen Zuschauertribüne und loser Bestuhlung sowie flexiblen Abhängepunkten für Traversen und Bühnenbilder

– Integration eines versenkbaren Hubpodiums zur Verbringung von Bühnenmaterial und -elementen in den Keller

– Einrichtung von Lagermagazinen, Garderoben- und Maskenräumen

– Einrichtung eines Foyers mit Bar im Eingangsbereich (Ecke Bosestraße/Dittrichring) sowie Garderobe, Kassenzone und Besuchertoiletten

– Im 1. ZG wurden bereits im 1. Bauabschnitt Büroräume für die Verwaltung geschaffen, welche bis dahin außerhalb in der Gottschedstr. 16 untergebracht war.

Der Foyerbereich sowie die Szenefläche wurden in einer „Industrieoptik“ gestaltet (vorhandenes Mauerwerk wurde sichtbar belassen, sichtbare Stahlkonstruktionen und haustechnische Installationen). Das Foyer kann autark sowohl von der Szenefläche als auch vom Haupthaus, z. B. für kleinere Veranstaltungen, Lesungen o. Ä. genutzt werden.

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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Gehöft in Lindenthal. Foto: Ralf Julke

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